Matthias' Oscar History

In unserer Serie "Matthias' Oscar History" (MOH) bespricht Matthias in jeder Folge jeweils einen der zwischen den Jahren 1929 und 2000 nominierten Oscar-Beiträge aus der Kategorie "Bester Film"
Vorsicht liebe Zyniker, heute gibt es in unserer Oscar-Reihe nur nette Menschen und jede Menge unrealistischen Zuckerguss. Freunde von naiv-schnulzigen Schwarz-Weiß-Filmen dürften dagegen mit dem Liebesdrama "Bad Girl" aus dem Jahr 1931 eine wundervolle Zeit verbringen.
Regisseur John Ford verbindet man heute ja vor allem mit seinen berühmten Western. Mit dem 1932 für den Oscar nominierten Drama "Arrowsmith" verließ Ford allerdings vertraute Genre-Pfade und wagte sich für die Beantwortung großer moralischer Fragen sogar in den Dschungel.
Woher kommt eigentlich die Vormachtstellung Hollywoods? Mit unserem Start in die fünften Academy Awards im Jahr 1932 werfen wir in unserer Oscar-Serie, neben unserer Rezension zum Drama "Spätausgabe", diesmal einen sehr ausführlichen Blick auf das Studio System der goldenen Ära Hollywoods.
Die Comicstrips von Percy Crosby aus den 1920ern gelten als Inspirationsquelle für die Peanuts von Charles M. Schulz. Was Hollywood daraus in den 1930ern im Film "Skippy" gebastelt hat, schauen wir uns in der heutigen Folge unserer Oscar-Reihe mal genauer an.
Während Journalisten im Kino heute gerne die Heldenrolle einnehmen, verbreitete Hollywood in den 1930ern oft ein etwas schmutzigeres Bild dieser Branche. Und so treffen wir in unserem heutigen Oscar-Review von "The Frontpage" auf jede Menge toxisches Testosteron und dubiosen Boulevardjournalismus.
Unsere Oscar-Zeitreise macht Station im Jahr 1931 und widmet sich in den nächsten Folgen den "Best Picture"-Kandidaten der vierten Academy Awards. Los geht es mit dem High-Society-Melodrama "East Lynne" und der Frage, warum heute eigentlich so viele alte Filme gar nicht mehr auffindbar sind.
Die Verfilmung von Erich Maria Remarques Antikriegsroman "Im Westen nichts Neues" konnte sich zwar 2023 den Oscar für den besten ausländischen Film sichern, leider aber nur in Teilen überzeugen. Wie man es noch besser macht zeigte vor fast 100 Jahren schon die ebenfalls Oscar-prämierte Version von Regisseur Lewis Milestone.
Wir starten in unserer Reihe heute in die dritten Academy Awards im Jahre 1930. Dabei sprechen wir auch über die Einführung des berüchtigten Hays Code, der ab 1930 in Hollywood eigentlich für ein moralisch sauberes Filmerlebnis sorgen sollte. Warum diese Moralkeule aber erst mal nur von begrenztem Erfolg war, beweist auch unser Blick auf das Gefängnisdrama“Hölle hinter Gittern“.
Wenn wir jetzt schon eine Tonspur haben, dann sollten wir die in Hollywood auch ordentlich nutzen. Unter dem Gesichtspunkt ist es nur zu verständlich, dass man bei den zweiten Academy Awards 1930 das (leider enttäuschende) Musical “The Broadway Melody“ mit der Trophäe für den besten Film auszeichnete.
Der gute alte Gangsterfilm hatte seine Blütezeit vor allem in den 1930er Jahren. Auf der Suche nach spannenden Genre-Pionieren werden wir aber leider im heutigen Beitrag unserer Oscar-Reihe mit dem 1930 für den besten Film nominierten “Alibi“ nicht wirklich glücklich.
Neue Technik muss auch erst mal gelernt sein. Die Einführung des Tonfilms veränderte das Kino in seinen ersten Jahren nur bedingt zum Guten, wie unser Blick auf das Teilnehmerfeld für den besten Film bei den zweiten Academy Awards im Jahr 1930 verdeutlicht. Wir werfen heute einen Blick auf die Tücken der neuen Tontechnik und das traurige Schicksal eines wohl für immer verlorenen Werkes.
Offiziell wird heute “Flügel aus Stahl“ als erster Oscar-Gewinner in der Kategorie “Bester Film“ geführt, doch so eindeutig war die Sache im Jahr 1929 ursprünglich nicht. Wir werfen heute einen Blick auf den damals eigentlich gleichwertigen Gegenspieler und treffen dabei in “Sonnenaufgang – Lied von zwei Menschen“ auf eine deutsche Regie-Ikone der Stummfilmzeit.
Einer der Hauptmotivationen für diese Oscar-Reihe ist die Hoffnung, gerade in den Anfangsjahren der Academy Awards vielleicht die eine oder andere vergessene Filmperle zu entdecken. Wie schön, dass dies gleich im ersten Jahr (1929) mit dem fantastischen Drama “Ein Mensch der Masse“ gelingt.
Im Jahr 1929 gab es ein Novum in der Geschichte der Oscars: gleich zwei Kategorien buhlten um die Auszeichnung für den besten Film. Wir blicken heute auf die Kategorie “Unique and Artistic Picture“ und mit “Chang“ auf einen sehr exotischen Oscar-Beitrag, der gleichzeitig auch eine Art Vorspiel für den Auftritt einer der legendärsten Kinofiguren aller Zeiten werden sollte.
Die Ehre sich als erster Beitrag in der Geschichte der Academy Awards den Preis für den besten Film zu sichern, fiel im Jahre 1929 dem Weltkriegsepos “Flügel aus Stahl“ zu. Wieso der Film noch heute technisch beeindruckend ist, inhaltlich bei einem modernen Publikum aber auch auf etwas Wohlwollen angewiesen ist, verrät unsere Rezension.
Im Rahmen unserer Oscar-Reihe treffen wir heute auf eine der schillerndsten Figuren der US-Geschichte. Der von Millionär Howard Hughes produzierte Streifen “The Racket“ lässt dabei kaum Zweifel, welche nicht gerade hohe Meinung der exzentrische Unternehmer von den Verantwortlichen und dem Justizsystem der Stadt Chicago hatte.
Nach dem offiziellen Launch unserer neuen Reihe “Matthias Oscar History“ in der letzten Woche ist es nun Zeit für die erste Rezension. Beginnend im Jahr 1929 möchten wir uns Dienstags und Samstags einem der nominierten Oscar-Filme aus der Kategorie “Bester Film“ widmen und starten heute mit dem Melodrama "Im siebenten Himmel". Vorher gilt es aber auch noch zu klären, warum im ersten Oscar-Jahr streng genommen gleich zwei Filme auf dem Siegertreppchen standen.