Geringer Bodycount und wenig Splatter, dafür viel Atmosphäre und auch Kreativität - "Passenger" überrascht als eher ruhig erzählter und ziemlich gelungener Horror-Beitrag.
Eine weitere Gangster-Komödie von Guy Ritchie, da weiß man was man bekommt: Lässig agierende Charaktere sowie jede Menge Action, Tricks und Täuschungen. Immerhin zeigt sich "In the Grey" aber zumindest teilweise doch recht originell.
Zwanzig Jahre nachdem die Modesatire "Der Teufel trägt Prada" Kritik und Publikum begeisterte, gibt es nun eine Fortsetzung mit sämtlichen Hauptfiguren des ersten Films. Und dieses Quartett ist es dann auch, dass mit seiner Spielfreude den inhaltlich etwas langatmigen Film zusammen hält.
Unser Autor Marc Schießer lässt anlässlich des Kinostarts von "Kill Bill - The Whole Bloody Affair" Quentin Tarantinos monumentales Rache-Epos noch einmal in seiner ganzen Breite Revue passieren - auf sehr persönliche Weise und in einem Text von ähnlich monumentalem Umfang. :-)
Die Fortsetzung der mörderischen Jagd auf die junge Grace zieht ihre Geschichte deutlich größer auf und bastelt gleich ein ganzes eigenes Universum drumherum. Aber größer und mehr bedeutet auch in diesem Fall nicht unbedingt besser.
Was wie eine beschwingte RomCom beginnt, entwickelt sich schnell zu genau dem, was der Titel "Das Drama" verspricht. Ob ironisch gebrochen oder doch von schmerzhaftem Realismus durchsetzt - darüber dürften die Meinungen stark auseinandergehen.
Viel Splatter, Blut und abgetrennte Körperteile bietet das Horror-Spektakel "They Will Kill You", das zudem nur vorgibt eine sehr simple Geschichte komplex zu erzählen.
Zehn Jahre nach "Der Marsianer" wird mit Ryan Gosling in der Hauptrolle erneut ein SciFi-Roman von Andy Weir adaptiert. Ähnlich unterhaltsam, ähnlich kurzweilig - obwohl der Film das, was die Vorlage eigentlich ausmacht, weitestgehend über Bord wirft.
Mit "Marty Supreme" zeigt sich ein weiterer vielversprechender Oscar-Kandidat in unseren Kinos – kann aber trotz eines großartigen Hauptdarstellers dem Hype nicht ganz gerecht werden.
Emma Thompson als Einzelkämpferin gegen ein Paar wilder Verbrecher in einem leicht blutigen Action-Thriller. Das ist zwar durchaus ungewöhnlich, aufgrund einer arg absurden Story ist "Dead of Winter" aber letzlich nicht wirklich gelungen.