Kino

6
6/10
Wenn sich ein Filmemacher der für seine ernsten, düsteren Dystopien bekannt ist des "Dunklen Ritters" annimmt, dann müsste das Ergebnis doch wohl den definitiven „Batman“ -Film überhaupt ergeben. Und für einige wird „The Batman“ sicher auch genau das sein – ein Meisterwerk. Man kann aber auch zu dem Ergebnis kommen, dass Vieles eben doch gar nicht so gut ist an dieser Variante des maskierten Vigilanten.
5
5/10
Mehrere Oscarnominierungen und vor allem überschwängliche Lobpreisungen für die Leistung von Will Smith eilen dem Film über den Aufstieg der beiden Schwestern Venus und Serena Williams an die Spitze der Tenniswelt voraus. Wobei sich in diesem Biopic (fast) alles um den Vater der eigentlichen Berühmtheiten dreht und darum wie er sie dorthin gebracht hat. Mit Methoden, die von Anfang an höchst umstritten waren, in diesem Film aber nun legitimiert und nicht wirklich in Frage gestellt werden.
7
7/10
Die Verfilmung des populären Videospiels „Uncharted“ befand sich schon jahrelang in der Planung, Dass deren Hauptfigur nun vom jungen Tom Holland verkörpert wird sorgte im Vorfeld nicht bei allen Fans für Begeisterung. Die Wahl Hollands erweist sich aber letztlich als gute Entscheidung, trägt er den Film mit seiner sympathischen und energiegeladenen Performance doch fast allein.
7
7/10
Mit seiner Neuverfilmung von „Mord im Orient-Express“ gelang Regisseur und Hauptdarsteller Kenneth Branagh ein echter Überraschungshit. Wie damals in den siebziger Jahren folgt auf den Zug nun das Schiff und wir begleiten eine Gruppe glamouröser Gestalten beim „Tod auf dem Nil“. Die Zutaten sind also die Gleichen, das Ergebnis fällt aber einen Hauch weniger imposant aus als beim Vorgänger.
6
6/10
Man kann sich schon ein wenig wundern, wie es Roland Emmerich auch nach zuletzt nicht mehr allzu erfolgreichen Versuchen doch recht mühelos gelingt, immer wieder ein ansehnliches Budget für einen weiteren Katastrophen-Film zusammenzubekommen. Die Hoffnung vom Master of Desaster endlich mal wieder aufregendes Actionkino ohne große Durchhänger serviert zu bekommen wird mit „Moonfall“ aber zumindest ein Stück befriedigender erfüllt als zuletzt.
8
8/10
„Licorice Pizza“ wird recht einhellig als einer der besten Filme des Jahres abgefeiert und gilt als Mitfavorit für diverse in den nächsten Monaten zu vergebende Preise. Mit seinem Portrait der frühen siebziger Jahre serviert Regisseur Paul Thomas Anderson eine amüsante und sehr warmherzige Geschichte – in der die titelgebende Lakritz-Pizza übrigens überhaupt keine Rolle spielt.
6
6/10
Guillermo Del Toro entwickelt sich zweifellos weiter. In „Nightmare Alley“ sind seine Monstren zumindest in physischer Form nun endgültig nur noch Randfiguren. Aussehen tut das Ganze zwar immer noch wie eine bizarre Fantasy-Welt, doch im Kern bewegt sich seine Neuverfilmung des Romanklassikers im klassischen Film Noir–Bereich.
8
8/10
Zurück nach Woodsboro, über 25 Jahre nachdem alles begann: "Scream" heißt nicht nur genauso wie der allererste Film der Reihe, sondern macht auch genauso viel Spaß. Neben den alten Recken der Slasher-Serie bietet der Film Spannung, Überraschungen und ganz viel Selbstreferentialität.
4
4/10
Die „King´s Man“-Filme von Matthew Vaughn machten nicht nur frustrierten James Bond-Fans in den letzten Jahren viel Freude mit ihrer erfrischend unkonventionellen und trotz aller enthaltenen Brutalität bemerkenswert leicht daherkommende Agentenstory. Nun also ein Prequel mit Blick auf die Entstehungszeit. Das klingt zunächst nicht uninteressant, erreicht aber leider nicht mehr die Klasse der Vorgängerfilme.
4
4/10
Es ist die Meta-Ebene, das Bewusstsein sich in der Welt einer fiktionalen Franchise zu bewegen, die sich Lana Wachowski für ihre Rückkehr ins "Matrix"-Universum als Ansatz gewählt hat. Eine Richtung, die diesen Film von Beginn an ein ganzes Stück interessanter macht als es zu erwarten war, bevor sich „Matrix Resurrections“ in seiner zweiten Hälfte dann doch noch sehr stark in die Bahnen eines eher konventionellen Action-Films bewegt.