Das amerikanische Eigenheim als uneinnehmbare Festung – so sieht es zumindest das Oscar-Drama "Als du Abschied nahmst" aus dem Jahr 1944. Die für die Zeit typische Heimatfront-Lobpreisung kommt aber sowohl erzählerisch als auch schauspielerisch leider etwas dürftig daher.
Zehn Jahre nach "Der Marsianer" wird mit Ryan Gosling in der Hauptrolle erneut ein SciFi-Roman von Andy Weir adaptiert. Ähnlich unterhaltsam, ähnlich kurzweilig - obwohl der Film das, was die Vorlage eigentlich ausmacht, weitestgehend über Bord wirft.
Mit "Marty Supreme" zeigt sich ein weiterer vielversprechender Oscar-Kandidat in unseren Kinos – kann aber trotz eines großartigen Hauptdarstellers dem Hype nicht ganz gerecht werden.
Wir starten in die 17. Academy Awards mit einem berühmten Psychothriller und einer besonders gut aufgelegten Ingrid Bergman. Diese wiederholte ihre Rolle aus dem Film wenige Jahre später auch noch in einem anderen Medium, was für uns wieder einmal Anlass für einen kleinen Blick hinter die Kulissen des alten Studiosystems gibt.
Emma Thompson als Einzelkämpferin gegen ein Paar wilder Verbrecher in einem leicht blutigen Action-Thriller. Das ist zwar durchaus ungewöhnlich, aufgrund einer arg absurden Story ist "Dead of Winter" aber letzlich nicht wirklich gelungen.
Eines der schönsten Kapitel der Filmgeschichte erwartet uns in der heutigen Folge der Oscar-Reihe. Zeit, sich mit Sam ans Klavier zu setzen, um in "Casablanca" einer vergangenen Liebe nachzutrauern.
Lust auf eine der besten Inszenierungen der letzten Jahre? Im südkoreanischen Thriller "No Other Choice" zieht Regisseur Park Chan-wook alle kreativen Register – und liefert nebenbei herrlich bissige Gesellschaftskritik.
Mit "Crime 101" kommt ein stylisher Thriller in die Kinos, der sich Zeit für seine Geschichte und Figuren nimmt, was vom namhaften Ensemble vor allem Chris Hemsworth zu nutzen weiß.
Mit "Hamnet" erhalten wir im diesjährigen Oscar-Wettkampf eine ziemlich melodramatische Version von "Shakespeare in Love". Die fällt mitunter durchaus packend aus, bringt den Rezensenten aber in ein kleines Dilemma.
Zeit, sich in unserer Oscar-Reihe von einer bis dato scheinbar unumstößlichen Gewissheit zu verabschieden: auch Bette Davis ist nicht über alle Zweifel erhaben. Doch nicht nur sie ist in "Watch on the Rhine" deutlich von der Rolle.