Geringer Bodycount und wenig Splatter, dafür viel Atmosphäre und auch Kreativität - "Passenger" überrascht als eher ruhig erzählter und ziemlich gelungener Horror-Beitrag.
Was in unserer heutigen Oscar-Reihe nach einem kitschigen Liebesfilm klingt entpuppt sich am Ende als Film-Noir-Familiendrama. Ein interessanter Mix, der aber nicht in allen Disziplinen punkten kann.
Eine weitere Gangster-Komödie von Guy Ritchie, da weiß man was man bekommt: Lässig agierende Charaktere sowie jede Menge Action, Tricks und Täuschungen. Immerhin zeigt sich "In the Grey" aber zumindest teilweise doch recht originell.
Gab es eigentlich in Hollywood schon früh den Hang zur Sequelitis? Dieser Frage gehen wir beim Start unserer Oscar-Reihe in die 18. Academy Awards des Jahres 1946 nach – mit "Die Glocken von St. Marien", der Fortsetzung des Vorjahressieger, als praktischem Beispiel.
Zwanzig Jahre nachdem die Modesatire "Der Teufel trägt Prada" Kritik und Publikum begeisterte, gibt es nun eine Fortsetzung mit sämtlichen Hauptfiguren des ersten Films. Und dieses Quartett ist es dann auch, dass mit seiner Spielfreude den inhaltlich etwas langatmigen Film zusammen hält.
Im letzten Kriegsjahr des Zweiten Weltkriegs sehnte sich die amerikanische Bevölkerung nach Optimismus – und bekam diesen auf der Leinwand in Form eines warmherzigen Priesters. Bühne frei für Bing Crosby und den Best-Picture-Gewinner der 17. Academy Awards 1945: "Der Weg zum Glück".
In für die heutige Zeit kompakten 95 Minuten hetzt Netflix Charlize Theron durch die australische Wildnis. Ob im Fall von "Apex" eine kürzere Laufzeit mehr Intensität bedeutet, klärt unsere Rezension.
Unser Autor Marc Schießer lässt anlässlich des Kinostarts von "Kill Bill - The Whole Bloody Affair" Quentin Tarantinos monumentales Rache-Epos noch einmal in seiner ganzen Breite Revue passieren - auf sehr persönliche Weise und in einem Text von ähnlich monumentalem Umfang. :-)
Es ist in unserer Oscar-Reihe wieder an der Zeit für eine ordentliche Portion amerikanischen Patriotismus der 1940er Jahre. Diesmal im Fokus: die Amtszeit des 28. US-Präsidenten Woodrow Wilson.
Die Fortsetzung der mörderischen Jagd auf die junge Grace zieht ihre Geschichte deutlich größer auf und bastelt gleich ein ganzes eigenes Universum drumherum. Aber größer und mehr bedeutet auch in diesem Fall nicht unbedingt besser.