Die beiden Debüt-Spielfilme "Backrooms" und "Obsession" sorgen gerade für eine so noch nie dagewesene Welle im amerikanischen Kino, denn das höchst originelle Horror-Duo definiert gerade von grundauf neu, wie man heutzutage einen Riesen-Box Office-Erfolg landen kann...
... Grund für uns, auch mal etwas origineller zu sein, und beide Filme zusammen in einer Rezension zu besprechen. Auch wenn wir sie zwecks Übersichtlichkeit in der Mitte durchgeschnitten haben. ;-)
Steven Spielberg inszeniert mit "Disclosure Day“ einen Sci-Fi-Film nach einer Originalidee – da schlägt das Cineastenherz doch erst mal höher. Umso frustrierender, dass das uninspirierte Endergebnis auf der Leinwand so gar keine Kinomagie aufkommen lässt.
In unserer Oscar-Reihe stoßen wir heute auf die erste Zusammenarbeit von Alfred Hitchcock und Ingrid Bergman. Das Zeug zum Klassiker mag "Ich kämpfe um dich" vielleicht nicht haben, zeigt aber eine ungewohnte Qualität des Masters of Suspense.
Rund vierzig Jahre nach dem fehlgeschlagenen ersten Versuch trauen sich die Spielzeugfiguren von Mattel erneut ins Kino. Das Ergebnis ist erwartungsgemäß viel größer, prächtiger und unterhaltsamer als der alte Film. Allerdings nicht immer auch witziger.
Geringer Bodycount und wenig Splatter, dafür viel Atmosphäre und auch Kreativität - "Passenger" überrascht als eher ruhig erzählter und ziemlich gelungener Horror-Beitrag.
Was in unserer heutigen Oscar-Reihe nach einem kitschigen Liebesfilm klingt entpuppt sich am Ende als Film-Noir-Familiendrama. Ein interessanter Mix, der aber nicht in allen Disziplinen punkten kann.
Eine weitere Gangster-Komödie von Guy Ritchie, da weiß man was man bekommt: Lässig agierende Charaktere sowie jede Menge Action, Tricks und Täuschungen. Immerhin zeigt sich "In the Grey" aber zumindest teilweise doch recht originell.
Gab es eigentlich in Hollywood schon früh den Hang zur Sequelitis? Dieser Frage gehen wir beim Start unserer Oscar-Reihe in die 18. Academy Awards des Jahres 1946 nach – mit "Die Glocken von St. Marien", der Fortsetzung des Vorjahressieger, als praktischem Beispiel.
Zwanzig Jahre nachdem die Modesatire "Der Teufel trägt Prada" Kritik und Publikum begeisterte, gibt es nun eine Fortsetzung mit sämtlichen Hauptfiguren des ersten Films. Und dieses Quartett ist es dann auch, dass mit seiner Spielfreude den inhaltlich etwas langatmigen Film zusammen hält.