Kurz-Kritik

7
7/10
Es hat rund zehn Jahre gedauert bis Tim Fehlbaum nach seinem recht viel versprechenden „Hell“ nun einen weiteren Genre-Beitrag veröffentlichen kann, was ein weiteres Mal belegt wie schwierig das hierzulande nach wie vor ist. Aber allen Widrigkeiten zum Trotz ist nun bei „Tides“ eine klare Steigerung zu erkennen.
4
4/10
So richtig mag sich einem nicht erschließen, warum es Zeit für eine Reanimation der einst glorreichen Marke „Tom & Jerry“ sein sollte - aber nun liegt sie dennoch vor, und erweist sich im Vergleich zu mehr als 30 Jahre alten Vorbildern als bemerkenswert uninspiriert.
8
8/10
Er war einer der wenigen namhaften Filmschaffenden, der mitten in der Corona-Pandemie mit dem Auto durch halb Europa fuhr um seinen ersten eigenen Film vorzustellen: Viggo Mortensen erweist sich bei seinem Debüt als präziser Beobachter menschlicher Verhaltensweisen und Schwächen und liefert ein intensives Drama ab.
7
7/10
Wer der Auffassung ist, die Sage von König Arthur und seinen Rittern der Tafelrunde doch schon in allen möglichen Variationen gesehen zu haben, dem sei gesagt: Er irrt. Denn so eine Adaption wie sie David Lowery ("A ghost Story“) hier abliefert , die gab es bisher nicht.
5
5/10
Da sind sie wieder - und dass die Corona-bedingte Verzögerung diesmal für eine etwas längere Pause zwischen zwei „Fast & Furious“-Filmen gesorgt hat, könnte den Appetit ja bei dem Einen oder Anderen vielleicht sogar wieder erhöht haben. Ein wirklich befriedigendes Mahl ist der neustes Fast&Furious-Aufguss allerdings nicht...
8
8/10
François Ozons neuer Film entführt den Zuschauer ins Frankreich des Jahres 1985, wo sich eine ebenso leidenschaftliche wie tragische Liebesgeschichte zwischen zwei Teenagern entspinnt. Sommer, Strand und 80er-Jahre-Nostalgie vermischen sich mit großen Gefühlen und schließlich drohendem Unheil - eine spannende Mischung für einen sommerlichen Kinoabend.
4
4/10
Der dritte Beitrag innnerhalb der Hauptserie des „Conjuring“-Universums stellt wieder das Pärchen in den Mittelpunkt das seit jeher der größte Trumpf dieser Franchise ist. Aber obwohl die Episode um die Verteidigung des vermeintlich von einem Dämon besessenen Arne Johnson sogar als berühmtester Fall der auch real existierenden Para-Ermittler gilt, entpuppt sich der Film dazu als der schwächste der Trilogie.
4
4/10
Stand-Up-Komikerin Iliza Shlesinger schrieb sich mit "Good on Paper" ihre erste große Film-Hauptrolle selbst auf den Leib. Nur schade, dass dabei bloß ein allzu vorhersehbarer und ideenarmer Plot rumgekommen ist...
7
7/10
Disneys neueste Heldin erinnert mehr an Lara Croft oder Indiana Jones denn an eine klassische Disney-Prinzessin - und passend rasant geht es auch in ihrem Film zu. Als Action-Abenteuer weiß "Raya und der letzte Drache" jedenfalls definitiv zu überzeugen.
9
9/10
Der Überraschungssieger des diesjährigen Doku-Oscars ist schon seit Monaten bei Netflix zu sehen - und hat es mehr als verdient, dass man ihm nach diesem Preis auch endlich die angemessene Aufmerksamkeit schenkt.