Kurz-Kritik

6
6/10
Depressionen, Angststörungen und Mobbing? Nicht unbedingt die naheliegendsten Themen für ein Musical . Doch „Dear Even Hansen“ beweist als großer, mit mehreren Tonys ausgezeichneter Broadway-Erfolg schon seit meheren Jahren dass so ewas offenbar doch sehr gut funktionieren kann. Nun folgt die Adaption fürs Kino, bei der man immerhin so klug war für die Hauptrolle der bereits bewährten Bühnendarsteller zu besetzen. Dennoch kann die Filmversion des Stoffes nicht durchgehend überzeugen.
5
5/10
Der sich wieder stärker auf den Originalfilm beziehende "Halloween“-Film von 2018 erwies sich an den Kinokassen als derart erfolgreich, dass daraus nun gleich eine Trilogie gemacht wird. Der nun vorliegende Mittelteil namens „Halloween Kills“ krankt allerdings genau an der Gewissheit, dass man weiß, dass danach noch was kommen wird...
4
4/10
Vor ein paar Jahren brachte es die Dreamworks-Animationskomödie "Boss Baby" bis zu einer Oscar-Nominierung. Nun läuft die Fortsetzung im Kino und bietet derart viel Action und Hektik, dass man sich im Kinosessel schon mal in die Windel machen kann.
4
4/10
Netflix schickt seine nächste deutsche Spielfilm-Eigenproduktion ins Streaming-Rennen, und präsentiert einen Film, der unbedingt eine lustige Komödie sein will, obwohl seine Prämisse das gar nicht richtig hergibt. Ob das wirklich aufgeht?
6
6/10
„Das Haus“, das diesem Film seinen Titel verleiht, ist eine beeindruckende Weiterentwicklung des modernen Technik-Trends eines "Smart Home". Das futuristische, genauso elegant wie kühl wirkende Gebäude am Wasser, in das sich der von der Regierung kaltgestellt Journalist Johann (Tobias Moretti) zurückzieht, führt im Thriller von Rick Ostermann irgendwann allerdings Aktionen durch, die doch eher beängstigend wirken.
7
7/10
Es hat rund zehn Jahre gedauert bis Tim Fehlbaum nach seinem recht viel versprechenden „Hell“ nun einen weiteren Genre-Beitrag veröffentlichen kann, was ein weiteres Mal belegt wie schwierig das hierzulande nach wie vor ist. Aber allen Widrigkeiten zum Trotz ist nun bei „Tides“ eine klare Steigerung zu erkennen.
4
4/10
So richtig mag sich einem nicht erschließen, warum es Zeit für eine Reanimation der einst glorreichen Marke „Tom & Jerry“ sein sollte - aber nun liegt sie dennoch vor, und erweist sich im Vergleich zu mehr als 30 Jahre alten Vorbildern als bemerkenswert uninspiriert.
8
8/10
Er war einer der wenigen namhaften Filmschaffenden, der mitten in der Corona-Pandemie mit dem Auto durch halb Europa fuhr um seinen ersten eigenen Film vorzustellen: Viggo Mortensen erweist sich bei seinem Debüt als präziser Beobachter menschlicher Verhaltensweisen und Schwächen und liefert ein intensives Drama ab.
7
7/10
Wer der Auffassung ist, die Sage von König Arthur und seinen Rittern der Tafelrunde doch schon in allen möglichen Variationen gesehen zu haben, dem sei gesagt: Er irrt. Denn so eine Adaption wie sie David Lowery ("A ghost Story“) hier abliefert , die gab es bisher nicht.
5
5/10
Da sind sie wieder - und dass die Corona-bedingte Verzögerung diesmal für eine etwas längere Pause zwischen zwei „Fast & Furious“-Filmen gesorgt hat, könnte den Appetit ja bei dem Einen oder Anderen vielleicht sogar wieder erhöht haben. Ein wirklich befriedigendes Mahl ist der neustes Fast&Furious-Aufguss allerdings nicht...