Matthias' Oscar History

In unserer Serie "Matthias' Oscar History" (MOH) bespricht Matthias in jeder Folge jeweils einen der zwischen den Jahren 1929 und 2000 nominierten Oscar-Beiträge aus der Kategorie "Bester Film"
Regisseur Cecil B. DeMille gilt als Meister des Monumentalkinos und so überrascht es nicht, dass die erste Begegnung mit ihm in unserer Oscar-Reihe vom Titel her gleich mal nach ganz großem Kino klingt. Ob “Cleopatra“ dieses Versprechen auch einlösen kann schauen wir uns heute einmal genauer an.
Heute gehen wir für das neueste Review unserer Oscar-Reihe im wahrsten Sinne des Wortes ein paar Extrameilen. Um den Film “The White Parade“ zu sehen, mit dem wir nun in die siebten Academy-Awards im Jahr 1935 starten, muss man nämlich schon persönlich in Los Angeles vorstellig werden.
Ganze dreißig Jahre umspannt die Geschichte des Oscar-Gewinners “Kavalkade“ mit dem unser Blick auf die sechsten Academy Awards 1934 heute zu ihrem Abschluss kommt und unsere Oscar-Reihe auch auf einen neuen Wochenrhythmus (jeweils Dienstags) wechselt. Für den durchaus ordentlichen Oscar-Jahrgang hätte man sich aber dann doch ein deutlich unterhaltsameres Abschlussfeuerwerk gewünscht.
Mit "Capraesque" bezeichnet man noch heute gerne Szenen oder ganze Filme, die unter anderem einen unerschütterlichen Glauben an das Gute im Menschen an den Tag legen. Auf den Vater dieses Namens treffen wir heute in unserer Oscar-Reihe und freuen uns dabei auf ein märchenhaftes Finish in "Lady für einen Tag".
Der englische König Heinrich VIII. gilt in der Geschichtsschreibung nicht gerade als Kind von Traurigkeit – wie vor allem seine zahlreichen Ehefrauen erfahren mussten. Was unsere britischen Freunde nicht davon abhielt aus dessen Eskapaden eine Komödie zu basteln und mit "Das Privatleben Heinrichs VIII." bei den sechsten Academy Awards 1934 die erste ausländische Oscarnominierung für den besten Film einzuheimsen.
Katherine Hepburn, Cary Grant und Gary Cooper – in den nächsten Folgen unserer Oscar-Serie warten bei den Filmen der sechsten Academy-Awards ein paar echte Hollywoodlegenden auf uns. Deren Stern ging aber nicht zufällig auf und darum blicken wir heute erst einmal auf die Geburt von Hollywoods berühmtem Star-System, bevor uns dieses im Film "In einem anderen Land" dann in der Praxis begegnet.
Die Göttliche, die schwedische Sphinx oder einfach nur "die Garbo" – in unserer letzten Folge zu den fünften Academy-Awards 1932 treffen wir heute auf eine der berühmtesten Leinwandlegenden der Filmgeschichte. Doch unsere Rezension des Oscar-Gewinners "Menschen im Hotel" zeigt, dass selbst eine Greta Garbo noch kein Garant für großes Kino war.
Vorsicht liebe Zyniker, heute gibt es in unserer Oscar-Reihe nur nette Menschen und jede Menge unrealistischen Zuckerguss. Freunde von naiv-schnulzigen Schwarz-Weiß-Filmen dürften dagegen mit dem Liebesdrama "Bad Girl" aus dem Jahr 1931 eine wundervolle Zeit verbringen.
Regisseur John Ford verbindet man heute ja vor allem mit seinen berühmten Western. Mit dem 1932 für den Oscar nominierten Drama "Arrowsmith" verließ Ford allerdings vertraute Genre-Pfade und wagte sich für die Beantwortung großer moralischer Fragen sogar in den Dschungel.
Woher kommt eigentlich die Vormachtstellung Hollywoods? Mit unserem Start in die fünften Academy Awards im Jahr 1932 werfen wir in unserer Oscar-Serie, neben unserer Rezension zum Drama "Spätausgabe", diesmal einen sehr ausführlichen Blick auf das Studio System der goldenen Ära Hollywoods.
Die Comicstrips von Percy Crosby aus den 1920ern gelten als Inspirationsquelle für die Peanuts von Charles M. Schulz. Was Hollywood daraus in den 1930ern im Film "Skippy" gebastelt hat, schauen wir uns in der heutigen Folge unserer Oscar-Reihe mal genauer an.
Während Journalisten im Kino heute gerne die Heldenrolle einnehmen, verbreitete Hollywood in den 1930ern oft ein etwas schmutzigeres Bild dieser Branche. Und so treffen wir in unserem heutigen Oscar-Review von "The Frontpage" auf jede Menge toxisches Testosteron und dubiosen Boulevardjournalismus.