Die Skepsis war bei vielen groß, die Überraschung ist es nun auch: Michael Bully Herbig ist es tatsächlich gelungen, vierundzwanzig Jahre nach seinem größten Erfolg den Witz und die Atmosphäre von "Der Schuh des Manitu" noch einmal neu einzufangen.
Als einer der ersten Hollywood-Regisseure wagte es Charlie Chaplin im Jahr 1940, Adolf Hitler offen auf der Leinwand anzugreifen. Mit seiner Satire "Der große Diktator“ bewies er dabei ein bemerkenswertes Gespür für die politische Lage und gleichzeitig auch eine tragische Unterschätzung des Ausmaßes dessen, was der Welt noch bevorstand.
Schräge Charaktere, skurrile Situationen, bezaubernde Bildkompositionen - mit anderen Worten: Ein neuer Film von Wes Anderson. Mit den bekannten Zutaten, serviert auf gewohnt hohem Niveau.
Mit James Stewart betritt heute eine weitere Schauspiellegende die Bühne unserer Oscar-Reihe. Das Frank Capras "Lebenskünstler" 1939 die Auszeichnung für den besten Film erringen konnte verdankt das Werk aber wohl vor allem seiner hoffnungsvollen Botschaft in hoffnungslosen Zeiten.
Mit "Back in Action" kehrt Cameron Diaz nach über zehn Jahren Filmpause zurück ins Filmgeschäft. Ärgerlich, dass sie sich dafür aber ausgerechnet ein wieder mal komplett seelenlos umgesetztes Netflix-"Spektakel" aussucht.
Heute treffen wir in unserer Oscar-Reihe auf einen bedeutenden Literaturnobelpreisträger. Mit "Der Roman eines Blumenmädchens" durfte George Bernard Shaw sich 1939 gleich die nächste Auszeichnung in die Trophäensammlung stellen: den Oscar für das beste Drehbuch.
Nach fast 20 Jahren Spielfilm-Abstinenz feiern Wallace und Gromit in "Vergeltung mit Flügeln" ihr Comeback auf Netflix – und unsere beiden Knethelden haben nichts von ihrem Charme eingebüßt.
Gleich vier Töchter halten im Beitrag unserer heutigen Oscar-Reihe ihren Vater auf Trab. Unterhaltsam ist "Vater dirigiert" aber nur solange, bis die ersten jungen Männer auftauchen.
Vorsicht, Zuckerguss-Alarm. In unserer Oscar-Reihe treffen wir in “100 Mann und ein Mädchen“ heute auf eine hyperaktive junge Dame, einen Star-Dirigenten und jede Menge Wohlfühlkino.
Der erste Auftritt von Cary Grant in unserer Oscar-Reihe fiel ja leider nicht so überzeugend aus, doch mit der Screwball-Comedy “Die schreckliche Wahrheit“ nutzt die spätere Hollywood-Ikone seine zweite Chance eindrucksvoll. Was auch an einem leider unterschätzten Regisseur und einer kongenialen Leinwandpartnerin liegt.