USA

Viele dürften die Geschichte von “Imitation of Life“ mit der von Regielegende Douglas Sirk inszenierten Filmversion aus dem Jahre 1959 verbinden. Dabei ist die heute von uns diskutierte Version von 1934 mindestens genauso faszinierend und sorgt für jede Menge Gesprächsstoff zum Thema Rassismus.
Lust ein paar Klischees in Luft aufgehen zu sehen? Wer alte Detektivfilme mit knallharten Typen und undurchschaubaren Frauen verbindet wird mit “Der dünne Mann“ sein blaues Wunder erleben. Und sollte sich jetzt schon mal am Besten direkt ein Gläschen Martini einschenken.
Heute geht es in unserer Oscar-Reihe auf nach Mailand wo eine junge Dame “Das leuchtende Ziel“ einer großen Opernkarriere vor Augen hat. Angesichts eines knallharten Ausbilders klingt der Weg dahin für sie nicht gerade unterhaltsam, ist es aber doch hoffentlich wenigstens für uns als Publikum?
4
4/10
Schon kurz nach dem Kinostart galt „Madame Web“ als eine der schlechtesten Comic-Verfilmungen aller Zeiten. Zumindest schlimmer als die jüngsten Werke aus dem MCU ist das „Spider-Man“-Spin-off aber nicht.
8
8/10
Nicolas Cage is back. Nach Jahren in der Versenkung gelingt dem Oscar-Gewinner mit dem einfallsreichen “Dream Scenario“ der beste Film seit Jahren und hoffentlich der erste Schritt hin zu einer Wiederbelebung seiner einst so vielversprechend begonnenen Karriere.
Historische Authentizität ist vielen Filmen, die sich mit berühmten Persönlichkeiten auseinandersetzen, ja heutzutage meist ziemlich wichtig – man will ja möglichst einen Shitstorm vermeiden. Wie so ein Film aussehen kann, wenn einen das aber mal so gar nicht kümmert zeigt “Schrei der Gehetzten“, das “Porträt“ des mexikanischen Revolutionsführers Pancho Villa aus dem Jahr 1934.
Romantik und Militärbasen, diese Kombination scheint eigentlich nicht wirklich zu passen. In unserer Oscar-Reihe treffen wir mit “Here Comes the Navy“ aber nun schon auf den zweiten Vertreter, der sich genau mit diesem Handlungsmix eine Nominierung für den besten Film im Jahr 1935 sichern konnte.
9
9/10
Nach einigen Verzögerungen ist er nun endlich da, der zweite Teil der "Dune"-Adaption von Denis Villeneuve. Und der erweist sich tatsächlich als das herausragende Werk, das viele erwartet haben, was aber gar nicht mal in erster Linie an der eigentlichen Handlung liegt.
8
8/10
Fünf Oscar-Nominierungen, u.a. für Film, Drehbuch und Hauptdarsteller Jeffrey Wright hat die Satire "American Fiction" eingefahren. Zurecht. Denn Autor und Regisseur Cord Jefferson verpackt hier ein eigentlich intimes Charakter-Drama geschickt, clever und unterhaltsam in eine bissige, treffende Persiflage auf einen über-"woken" Kulturbetrieb.