Ein rumänischer Gigolo möchte über die mexikanische Grenze in die USA übersiedeln. Klingt irgendwie unterhaltsam, funktioniert in "Das goldene Tor" aber in erster Linie nur dank einer zauberhaften Olivia de Havilland.
Die Bette-Davis-Festspiele in unserer Oscar-Reihe gehen in die nächste Runde. Genauso wie unsere Lobeshymnen für diese fantastische Schauspielerin, die auch im Drama "Die kleinen Füchse" mal wieder zum faszinierenden Dreh- und Angelpunkt des Films avanciert.
Ist "Citizen Kane" der beste Film aller Zeiten? Die Academy sah das 1942 auf jeden Fall anders und verwehrte Orson Welles Erstlingswerk die Auszeichnung für den besten Film. Im Nachhinein die größte Ungerechtigkeit der Oscar-Geschichte?
Mit Beginn des Zweiten Weltkrieges entdeckte Hollywood seine religiöse Seite, um das Land auf den anstehenden Kraftakt einzustimmen. Man wünscht sich nur, dass dabei bessere Filme als "Mit einem Fuß im Himmel" herausgekommen wären.
Stephen King kann nicht nur Horror. Doch so charmant die Grundidee von "The Life of Chuck" auch ist, die filmische Umsetzung von Kings Kurzgeschichte entpuppt sich in den Händen von Regisseur Mike Flanagan auch als vertane Chance.
Die Reaktion Hollywoods auf den Kriegseintritt der USA beschäftigt uns beim Start in die 14. Academy Awards des Jahres 1942. Friedlicher klingt dagegen der Titel unserer anschließenden ersten Best-Picture-Kritik dieses Oscar-Jahres, doch "Blüten im Staub" kann auch mit jeder Menge Drama aufwarten.
Mit "Früchte des Zorns" treffen wir in unserer Oscar-Reihe zum zweiten Mal auf die Verfilmung eines Roman von John Steinbeck – und zum zweiten Mal erwartet uns ein filmisches Meisterstück.
Mit einem irgendwie niedlichen Ansatz wirft der heutiger Beitrag unserer Oscar-Reihe einen nostalgischen Blick auf das Leben einer amerikanischen Kleinstadt – wohlgemerkt rückblickend aus dem Jahr 1940. Für das heutige Publikum also sozusagen eine doppelte Nostalgie-Dosis, die in "Unsere kleine Stadt" aber nur bedingt mitreißen kann.
Für die meisten beginnt das Genre des "Film Noir" ja mit dem Humphrey-Bogart-Streifen "Die Spur des Falken". So ganz eindeutig kann man die Linie aber nicht ziehen – gerade wenn man Bette Davis in William Wylers "Das Geheimnis von Malampur" glänzen sieht.
Der schreckliche deutsche Verleihtitel "Hölle, wo ist dein Sieg" soll uns in unserer Oscar-Reihe heute nicht davon abhalten, eine Empfehlung für einen 85 Jahre alten Film abzugeben – und nebenbei mal wieder die Vielseitigkeit von Bette Davis zu bewundern.