Zeit, sich in unserer Oscar-Reihe von einer bis dato scheinbar unumstößlichen Gewissheit zu verabschieden: auch Bette Davis ist nicht über alle Zweifel erhaben. Doch nicht nur sie ist in "Watch on the Rhine" deutlich von der Rolle.
Die Oscar-Nominierungen sind frisch raus – gute Gelegenheit, einen der "Best Picture"-Kandidaten heute nachzuholen. Na dann, begeben wir uns mit "Train Dreams" auf eine kleine meditativ-poetische Zeitreise ins Amerika des frühen 20. Jahrhunderts.
Im Zweiten Weltkrieg setzte Hollywood alles daran die Heimatfront stärken. Eine Mission, die der Oscar-Kandidat "Und das Leben geht weiter" aus dem Jahr 1943 gar nicht erst zu verschleiern versucht.
Unsere Oscar-Reihe wechselt ab jetzt in den Zwei-Wochen-Rhythmus, holt sich vorher aber noch einmal göttlichen Beistand: dank der Aufarbeitung des Wunders von Lourdes in "Das Lied von Bernadette". Kleiner Bonus: die Oscar-Reihe bekommt ihren ersten Podcast-Auftritt.
Heute ist in unserer Oscar-Reihe mal wieder Zeit für einen der ganz Großen der Filmgeschichte. Mit "Für was wir dienen“ legt David Lean sein Regiedebüt hin – und das ist nicht zu übersehen.
Selbstjustiz oder ordentlicher Prozess – diese Frage stellt sich in unserem heutigen Oscar-Beitrag "Ritt zum Ox-Bow" aus dem Jahr 1943. Nicht ganz unbeteiligt dabei: Henry Fonda und ein junger Anthony Quinn.
Es ist Award-Season und Hollywood beschäftigt sich in Noah Baumbachs Meta-Drama "Jay Kelly" mal wieder mit sich selbst. Doch selbst ein perfekt besetzter George Clooney kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Endergebnis nicht gerade preisverdächtig ausfällt.
Heute in unserer Oscar-Reihe: Wie Ernest Hemingway indirekt eine der berühmtesten Szenen von "Casablanca" rettete. Die Erklärung dazu liefert unsere Rezension zum dreistündigen Epos "Wem die Stunde schlägt", bei dem wir zum ersten Mal auf die junge Ingrid Bergman treffen.
Wie so viele Filme jener Zeit ist auch der Oscar-Gewinner von 1942 eine direkte Reaktion auf den Ausbruch des Zweiten Weltkriegs. Doch statt plumper Propaganda erwartet uns in "Mrs. Miniver" glücklicherweise ein toll gespieltes und vor allem unglaublich feinfühlig inszeniertes Familiendrama.