Flug 93

drama, usa 2006
original
united 93
regie
paul greengrass
drehbuch
paul greengrass
cast

ben sliney,
lewis alsamari,
jj johnson,
cheyenne jackson, u.a.

spielzeit
111 min.
kinostart
01.06.2006
homepage
www.movies.uip.de/flug93
bewertung

(9/10 augen)




 

 

 

 


 

Dies ist nicht der erste Kinofilm, der die Ereignisse vom 11. September 2001 aufarbeitet, wie vielerorts geschrieben wird. Das taten auch schon Max Färberböcks "September" oder der wesentlich gelungenere "The Guys" mit Sigourney Weaver. In diesen Filmen ging es allerdings um den persönlichen Umgang von mehr oder weniger Betroffenen mit den Auswirkungen der Terroranschläge. "Flug 93" ist aber in der Tat der erste Spielfilm, der sich direkt den Geschehnissen dieses denkwürdigen Tages widmet. Und allein diese Tatsache ließ bereits im Vorfeld bei vielen ein eher mulmiges Gefühl aufkommen, zumal er sich schwerpunktmäßig den Passagieren des einzigen der gekaperten Flugzeuge widmet, welches sein Ziel nicht erreichte. Die noch in frischer Erinnerung befindliche Katastrophe als Hollywood-Schmonzette? Aufrechte amerikanische Helden im todesmutigen Kampf gegen menschenverachtende Teufel? Darf man das jetzt schon und darf man es überhaupt?
Wer die letzte Frage grundsätzlich verneint, für den erübrigt sich jede weitere Diskussion über diesen Film und damit eigentlich auch das Weiterlesen. Allen, die noch dabei sind, sei aber gesagt: Was auch immer man mit gutem Grund an Bedenken haben durfte, sie waren letztendlich unbegründet. Denn "Flug 93" ist ein beeindruckender Film, dem das fast unglaubliche Kunststück gelingt, all die Fehler zu vermeiden, die viele von solch einer Produktion erwarten.

Der Zuschauer verfolgt in Echtzeit die Ereignisse des 11. September in den Stunden zwischen 8 und 10 Uhr morgens. Er begleitet dabei den Flug der United Airlines-Maschine vom Einsteigen der Passagiere bis zum Absturz auf einem Feld in Pennsylvania. Aber auch die in dieser Zeit erfolgten Anschläge der anderen entführten Flugzeuge auf das World Trade Center und das Pentagon werden ausführlich geschildert, und zwar aus der Sicht der beteiligten Fluglotsen, Militär- und Sicherheitskräfte. Da zahlreiche Diensthabende dieses Tages sich im Film selbst spielen und es sich zudem um eine Präsentation der verfügbaren, zusammen gesammelten Daten und Informationen handelt, ist "Flug 93" in letzter Konsequenz also doch kein Spielfilm im klassischen Sinn, sprich eine fiktive Adaption der Ereignisse, sondern eher ein Zwitter, der eben auch stark mit den Mitteln des Dokumentarfilms arbeitet.
Ohne die dort üblichen Einblendungen von Namen, Statements und Erklärungen der Beteiligten allerdings, so dass sich beim Betrachter ein durchgehendes Gefühl von Chaos und Unübersichtlichkeit einstellt. Und das ist sicher auch genauso beabsichtigt, denn wer sich aus der überheblichen Distanz schon immer gefragt hat, wieso es so lange dauerte, bis man bei den Entscheidungsträgern endlich reagierte, bis die Flughäfen geschlossen und die Abfangjäger in der Luft waren, der bekommt die Gründe dafür hier anschaulich demonstriert: Unglaubliche Überraschung über das Ausmaß der Attentate, Verwirrung über die Anzahl der tatsächlich entführten Maschinen, verzweifelte Versuche zu reagieren, Kompetenzgerangel und vereinzelte Entscheidungskraft, sowie die in den entscheidenden Minuten absolute Nutzlosigkeit des Militärs. Später dann die Passagiere von UA Flug 93, die Stück für Stück erkennen, dass sich ihr Flugzeug in der Hand von arabischen Terroristen befindet, die keine Forderungen stellen werden, sondern nur den Heldentod vor Augen haben.

Wer den Regisseur und Drehbuchautor Paul Greengrass nur von seinem größten kommerziellen Erfolg "Die Bourne Verschwörung" kennt und nun vermutet, hier hätte ein reiner Action-Regisseur das Steuer in der Hand, der irrt. Greengrass gewann für seine politisch und sozial ambitionierten Filme bereits zahlreiche Preise in seiner britischen Heimat, am bekanntesten ist bei uns sein Nordirland-Drama "Bloody Sunday". Er entschloss sich vor drei Jahren diesen Film zu machen, bekam ein moderates Budget zusammen, vergewisserte sich der Zustimmung der Hinterbliebenen und besetzte sämtliche Rollen mit unbekannten Gesichtern, um auch nicht den kleinsten Ansatz für ein Starvehikel zu liefern.
Ansonsten ist all das bemerkenswert an seinem Film, was er nicht tut. Er manipuliert den Zuschauer nicht, indem er ihn mit den Beteiligten vertraut macht, ihnen eine kurze Vorgeschichte verpasst oder uns ihr Umfeld zeigt. Diese Menschen an Bord des Flugzeuges kannten sich vorher nicht und wir kennen sie auch nicht, es erfolgt keine Konzentration auf zwei oder drei sympathische Hauptfiguren. Innerhalb weniger Minuten werden Informationen ausgetauscht und die Entscheidung getroffen, etwas zu unternehmen; eine Entscheidung, die im kleinen Kreis erfolgt und mit der sicher auch nicht alle Passagiere einverstanden waren. Es gibt eine Handvoll mutiger und einen Haufen verzweifelter Menschen. Zu überlebensgroßen Helden verklärt Greengrass sie dabei nicht, genauso wenig wie er die Entführer als emotionslose Bestien verteufelt. Diese schwitzen mindestens genauso wie ihre Opfer, sind sich uneinig über den richtigen Zeitpunkt ihres Angriffs und geraten in Panik als sie erkennen, dass ihre Aktion zu scheitern droht. Man nimmt ihnen richtigerweise nicht ihre Menschlichkeit, auch wenn sie unmenschliche Dinge tun, und es wird deutlich, dass sie das was sie da tun, tatsächlich für das Richtige halten. Und auch den passenden Augenblick für das Ende dieses Dramas findet der Regisseur, indem er sich genau dann ausblendet, wenn es angebracht ist.

All die üblichen billigen und vordergründigen Mätzchen, mit denen man sonst gerne das Publikum einnimmt, werden also unterlassen. Nun gut, nicht alle, denn ein bisschen dramatische Musik wird dann doch eingesetzt und natürlich schafft allein die Auswahl dessen was gezeigt wird letztendlich doch fast zwangsläufig eine eigene, subjektive Dramaturgie. Doch trotz des Verzichts auf so viele klassische Versatzstücke fehlt diesem Film nichts, trotz seiner Sachlichkeit hat er eine Seele. Dafür genügt allein das Wissen um die grausame Realität des Gezeigten, vor allem das um den bitteren Ausgang.
"Flug 93" ist ein unglaublich intensives Erlebnis, ein Film den man trotz seiner Qualität nicht "genießen" kann, den man eigentlich nicht spannend finden will, obwohl er es zweifellos ist. Ein Film, der einen jedenfalls nicht kalt lässt und der so viel schlechter und schlimmer hätte ausfallen können, stattdessen aber ein beeindruckendes Werk geworden ist. Dass er bisher nur in den Medien und der öffentlichen Aufmerksamkeit ein Ereignis ist und nicht an den Kinokassen lässt vermuten, dass viele wohl doch lieber auf die "Pearl Harbour"-Version dieser Ereignisse warten. Möge sie niemals kommen.

V. Robrahn

 


Name: Stan
Email: -
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Ich habe damals alles am Fernseher und im Radio mitverfolgt und die Wochen danach alle nötigen und unnötigen Informationen erhalten. Ich habe mir mehr als einmal die Situation in den Flugzeugen vorgestellt - schrecklich. Daher kann ich mir den Film einfach nicht ansehen. Es macht für mich keinen Sinn und es geht mir auch zu Nahe, so gut der Film handwerklich auch sein mag.

Im Übrigen sind die Geschehnisse im Flugzeug im Großen und Ganzen auch erfunden. Aus den Telefonat-Schnipseln und dem Funkverkehr lässt sich sicher eine grobe Skizze erstellen, der Rest wird aber vom Drehbuchschreiber erzählt, oder?




Name: Homer
Email: thehomer@gmx.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Stan hat es richtig erwähnt: der Film kann nur auf wenigen bekannten Fakten beruhen, dafür ist einfach wenig bekannt von den Geschehnissen auf Flug 93. Ich kenne zwei, drei Dokus, die sich bereits ausgiebig mit diesem Flug befasst haben, der Film kann somit höchstens was Neues bringen, wenn er Vermutungen weiterspinnt. Darauf kann man eigentlich auch verzichten, zudem die Geschichte noch keine 5 Jahre zurückliegt. Muss man sich das antun? Und wenn ja, warum?
Kann mir auch keiner erzählen, dass es hier ausschließlich um Vergangenheitsbewältigung oder gar Aufklärung geht. Hier wird mit den Geschehnissen des 11.09. auch Kasse gemacht. Wer sich drauf einlässt, bitteschön!



Name: Micha
Email: nichtda
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Wie schon zweimal erwähnt wurde - kann keiner wirklich sagen wie es war. Ein paar Ausgedachte Sachen, und dann macht man daraus ein Film? Ja, wie schon gesagt wurde, Geld will man damit machen.
Aber wer wirklich was "interessantes" (erschreckendes) über den 11.9 sehen will soll ich ca. 1 1/2 std zeit nehmen und dieses hier anschauen
http://video.google.com/videoplay?docid=-5432439575992800862&q=loose+change
- da werden einige Spinnerein mal genauer angeschaut!



Name: DanDaBone
Email: dandabone@gmx.li
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Kann es sein, dass der Film gar nicht mehr im Kino anläuft? Die DVD gibt es nämlich bereits seit letzter Woche in der Videothek um die Ecke...



Name: Andi
Email: ----
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Das ist ein anderer Film,der genau so heißt aber nicht im Kino angelaufen ist sondern gleich auf DVD erschienen ist.



Name: stefan
Email: fridu@gmx.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Das ist echt ein anderer Film in der Videothek!?! War jedenfalls genausogut wie der in der Kritik....



Name: stefan
Email: fridu@gmx.de
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Guter Film ! Das ist aber doch genau der gleiche wie in der Videothek...!?!



Name: Andi
Email: -----
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Sicherlich, wenn mann von der Handlung ausgeht!!!!! Sind ja auch 2 verschiedene Filme über das selbe geschehen!



Name: Ed von Schleck
Email: ---
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Bewundernswert aus was man in diesem Land noch Kapital schlägt... Flugzeug ins Hochhaus... Klasse, da muss dringend ein ganz furchtbarer Film drüber her. Ich hoch auf die USA!

Wie viele Leute verhungern täglich oder sterben weltweit auf den Strassen bei Unfällen? Aber das ist ja nicht im geringsten so spektakulär wie ein Passagierjet der ins WTC fliegt! Und so muss man 5 Jahre nach diesem Müll noch einen Film drüber machen und schön Gewinn erwirtschaften. Es kommt letztlich nur darauf an wie man Abtritt um das Mitgefühl und die Anteilnahme dieser kranken Welt zu bekommen...




Name: rizla23
Email: wasined
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

zur aufklärung : in der videothek gibts den film "FLIGHT 93", eine US-TV-produktion zum thema 9/11...der film "FLUG 93",der hier besprochen wird,heisst im original "UNITED 93" und ist eben die kino-produktion zum thema...



Name: Jonny
Email: jonny_steiert@gmx.net
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Ein Meisterwerk ohne Zweifel, eine sehr intensive und auch bedrückende Erfahrung. Vermutlich der bisher beste Film des Jahres und IMO einer, der gute Aussichten auf den Oscar hat. Trotzdem: Spaß macht United 93 nicht, weil mann sich auf eine unglaublich intensive Weise mit den schrecklichen Ereignissen des 11. Septembers ausseinandersetzten muss, vieleicht intensiver als je zuvor. Gesehen haben sollte man den Film aber auf jeden Fall!



Name: arthur
Email: a_dur@gmx.de
Bewertung:       (2 von 10 Digital Eyes)

Ich frage mich wie man so einen Film überhaupt heraus bringen darf. Er ist politisch absolut problematisch. Die bösen Islamisten, die nur wirres Zeug reden fanatisch sind. Und die guten Christen, die brav vor ihrem Tod nocheinmal "I love you" sagen und das Vater unser beten. Entschuldigung, wenn das mal keine Vorurteile schürt, die es eh schon so viele gibt.
Ein intellektueller Araber, der versucht mit den Bösen zu reden, einen normalen Menschen der dem Islam angehört ( so etwas gibt es ), und der Film ist zumindest politisch gerettet. Aber so finde ich das inakzeptabel.



Name: bizkit
Email: a@gmx.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

@arthur: sag mal hast du den Film überhaupt gesehen? das bezweifle ich nämlich gerade stark.ich hab ihn zwar noch nicht gesehen, habe mir mehrere rezensionen durchgelesen und in JEDER wird gesagt, dass der Film NICHT so geworden ist, wie du ihn beschreibst...und ich glaube nicht, dass alle so dermaßen falsch liegen können!Falls du den Film jedoch gesehen hast und es wirklich so ist entschuldige ich mich vielmals!!!



Name: Stefan
Email: a@web.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

@Arthur:
Hallo Arthur,
ich weiss nicht wie alt Du bist, aber weisst Du, was am 11.September passiert ist? Ich werde es Dir sagen:
Eine Handvoll böser Islamisten, die wirres Zeug vom Paradies der Jungfrauen träumten, haben 4 Flugzeuge gekapert und damit Tausende Amerikaner, Du sagst es, "Christen" getötet, die Ihnen verdammt nochmal nichts getan hatten!

Dieses Ereignis hat sich am 11.September zugetragen! Völlig egal,was danach passiert ist, ob man President Bush nun leiden kann oder nicht! Diese Menschen an Bord der Maschine Flug 93 und die Menschen im World Trade Center waren unschuldig und es waren Amerikaner. Und eine Handvoll durchgeknallter Islamisten haben Sie getötet!

Genau aus diesem Grund steht jenen Amerikanern dieser Film verdammt nochmal zu!!!!!

Ach übrigens,"Flug 93" ist kein patriotischer, manipulativer Film, aber soll ich Dir was sagen? Den Opfern und den Angehörigen der Passagiere des Fluges 93 und aller Amerikaner, die an diesem Tag Ihr Leben gelassen haben, würde ebenso ein noch viel patriotischeres Werk zugestehen als dieser Film, der im übrigen ein absolutes Meisterwerk ist. An diesem Tag waren die Amerikaner das Opfer! Vergesst das verdammt nochmal nicht in eurem blinden Anti-Amerikanismus!



Name: Daniel
Email: ...
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Sehr beeindruckend. Ansehen!



Name: Jonny
Email: jonny_steiert@gmx.net
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

@ Arthur:
Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass du den Film gesehen hast. Die Attentäter werden nämlich nicht als Monster dargestellt, wie man eigentlich meinen könnte. Der Film spiegelt nun mal zum sehr großen Teil die REALITÄT wieder. Was soll daran bitte politisch nicht korrrekt sein??? Die Vorurteile schürt nicht der Film, sondern eher die Tatsache, dass ein paar fanatische Menschen Flugzeuge entführt und als Waffen eingesetzt haben. Soll man etwas keine Filme über den Holocaust drehen, nur weil die Deutschen dabei immer so schlecht weg kommen?



Name: Micha
Email: soistdas@ja.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

@ Stefan
"Eine Handvoll böser Islamisten, die wirres Zeug vom Paradies der Jungfrauen träumten, haben 4 Flugzeuge gekapert und damit Tausende Amerikaner"

Wenn die Masse das sagt - ist das auch so?
Das einige was stimmt, das tausende Amerikaner (die nichts machen konnten) sterben mussten.
Aber ob du nicht die falschen "Bösen" ausgesucht hast - würde ich mir nochmal überlegen.
Wie gesagt - wer immer noch glaubt dass das alles so war wie es hingestellt wurde, oder teilweise im film gezeigt wird, glaubt auch noch an den Weihnachtsmann !



Name: Chris
Email: @chris
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

Es ist gut, dass der film den menschen gewidmet ist, denen die ihr leben am 11. sep. gelassen haben, aber kann man an hand ein paar anrufen die an bord noch getätigt wurden sind einen ganzen tatvorgang nachspielen bzw . ein Film nachdrehen ??????????? das ist doch nür geldschneiderei!
das ende des film war schrecklich einfach eine schwarze leinwand kein bilder oder zusammenschnitte das ganzen tagen zb die einsätze der feuerwären, des kaoses, usw.



Name: Stefan
Email: asd@web.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

@Micha:
Ich bin wirklich sprachlos! Ich weiss nicht wo dieser Amerika-Hass uns alle hinführen soll!!

Die Attentäter vom 11.September waren radikale Islamisten! Sie haben Flugzeuge gekapert und damit Menschen getötet! Das ist eine Tatsache! Und Du redest vom Weihnachtsmann! Was zum Teufel redest Du da eigentlich?

Ich weiss nicht mehr was ich sagen soll! Der Anti-Amerikanismus ist in Deutschland inzwischen weit verbreitet, dabei wird übersehen, dass wir alle viel mehr mit Amerika gemeinsam haben, als mit allen arabischen und östlichen Staaten zusammen. Ohne Amerika wären wir niemals das Deutschland das wir wären. Aber alles an Amerika wird schlechtgeredet! Und ein Ereignis wie der 11.September darf nun nicht einmal mehr zeigen wie es gewesen ist, weil damit die Moslems beleidigt werden?!?!

Das Ganze grenzt an die Perversion! Ich weiss nicht mehr was ich dazu sagen soll....



Name: Stefan
Email: asd@web.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

@ Chris:

Schreib Dich nicht ab! Lern lesen und schreiben!
Alpha Telefon: 0800 77 200



Name: Mario
Email: nicht_doch
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Ähm, wird in dem Film auch erklärt, warum sich so ziemlich das gesamte Flugzeug inclusive der Passagiere nach dem angeblichen Absturz quasi in Luft aufgelöst bzw. bloß ein rauchendes kleines Loch auf einer Lichtung in Pennsylvania übrig geblieben ist?
Das würde mich ehrlich gesagt mehr interessieren als die schon viel zu oft durchgekaute Story der Helden von Flug 93.



Name: Chuch Chillout
Email: w0@0.t
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Hach ja, jetzt kommen all die wahren Helden, die sofort die gigantische Verschwörung des 11.09. erkannt und durchschaut haben!

Was wären wir nur ohne euch...?



Name: Mario
Email: nicht_doch
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

@ Chuch:

Aber nicht doch! Von wegen gigantische Verschwörung, und von wegen alles erkannt und durchschaut. Wäre doch viel zu einfach. But, und korrigiere mich wenn ich falsch liege: jede Medaille hat zwei Seiten. Purer Glaube an etwas löscht noch lange keine Widersprüche. Und dass die Medien, ganz besonders die amerikanischen, allzu gerne verfälschen, verschweigen, manipulieren, letztendlich steuern, das wirst auch du nicht abstreiten können. Aufzählungen erspare ich mir.

Ich war am 11. September 2001 live in NYC dabei, als beide Maschinen ins WTC flogen. Ich habe es mit eigenen Augen gesehen. Diese Anschläge sind wahrlich passiert.
Was das Pentagon und Pennsylvania angeht, da war ich nicht dabei. Du? Wenn ja, dürfte es für dich ja keine ungelösten Fragen mehr geben. Und keine Widersprüche. Schon gar keine Verschwörung. Die gibt es für mich übrigens auch nicht. Aber eben doch ein paar berechtigte Fragen, die seltsamer Weise niemand plausibel beantworten kann, wo doch alles so sonnenklar ist. Richtig?



Name: lol
Email: doch_doch
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

klar warst du dabei ;)

immer diese wichtigtuer hier, die meinten, sie hätten ahnung von filmen und überhaupt allem...

ps.: guter film



Name: sam
Email: sam@hoti.com
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Ich verstehe eure Aufregung nicht - es wird Geld aus dem schlimmen Ereignis geschlagen. Ok, sagen wir, es wäre moralisch nicht vertretbar. Dann überlegt euch doch nur einmal, welche Filme schon viel Geld eingespielt haben und auch auf schlimmen Ereignissen beruhen. Hitler (einen konkreten Titel zu nennen erspare ich mir, da es unzählige gibt), Titanic, Pearl Habour, ...

Nun könnten wir anfangen und die Katastrophen einstufen - sehr schlimm, schlimm, usw. Aber niemand von uns kann nur annähernd einschätzen, wie es für die betroffenen Personen, für ihre Angehörigen, .. war all dies zu erleben. Und möglicherweise auch noch auf der Leinwand zu sehen.

Gibt es Themen, die nicht verfilmt werden sollten? Und ab wann setzt man eine Grenze? Wer bestimmt diese Grenze?

Aber:
Diese Grenzen wurden bereits betreten und lange überschritten. Daher ist für mich eine Diskussion, ob Flug 93 moralisch vertretbar ist oder nicht, überflüssig. Denn dann sollten wir erstmal mehrere Jahren zurückgehen und auf andere Filme herabsehen.



Name: jill
Email: -
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

hab ihn gesehen... sollte jeder gesehen haben... is ecth schön dass man es den opfern/passagieren und der crew der united 93 gewidmet hat... seht ihn an leute



Name: martin
Email: -
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Ein sehr überzeugender und eindrucksvoller Film über die Ereigisse damals. Der Film wäre auch ohne den realen Hintergund sehr fesselnd gewesen. Schon unfassbar, was es für Verrückte gibt und was solche Verrückten anrichten können, zumal wenn man die nachträglichen Konsequenzen mit bedenkt. In dem Film geht es nicht um böse Islamisten und gute Christen, wie es oben in einem Kommentar anklang. Die Mörder damals waren Terroristen, die Tausende von Menchen getötet haben, und kommen als solche natürlich nicht gut weg in dem Film. Und wer meint, man solle und könne durch das darstellen von Hintergründen Toleranz gegenüber Terroristen wecken, der sollte sich überlegen, was das für Implikationen hat. So etwas muss ohne wenn und aber verurteilt werden, seien es irische, baskische oder eben Terroristen aus islamischen Ländern. Und die beste Möglichkeit für Anhänger des Islam, nicht mit solchen Terroristen in Verbindung gebracht zu werden, ist, sich klar und deutlich von ihnen zu distanzieren.



Name: Sarah
Email: -
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

War vorher völlig unvoreingenommen und ohne Meinung zm Thema, ob der Film eine Daseinsberechtigung hat. Mit etwas Abstand bewerte ich den Film als vollkommen überflüssig - wobei das meine persönliche Meinung darstellt.
Ich fühlte mich im Kino fremd, alle waren begeistert und sprachlos von diesem "Meisterwerk". Aber wo ist der Unterschied zwischen diesem Film und dem willkürlichen Aufhängen von verbrannten Kindern aus dem Vietnamkrieg? Ist das Kunst, also ein Meisterwerk?

Für mich wurde hier eine plumpe Abfolge der Ereignisse gefilmt, die Szenen im Flugzeug mit erahnt und dann mit dem Vorschlaghammer auf die Tränendrüse der Zuschauer geschlagen. Eine typische Verarbeitung von US-Schicksalen: Letztendlich wird das Grauen, die Katastrophe, die Trauer nie beim Namen genannt, kein Grauen gezeigt. Es wird pathetisch aufgemacht, als große Tragik mit viel Musik in die US-Geschichte verbucht.

Ich bin alles andere als anti-amerikanisch eingestellt. Aber mit solchen Filmen wird man irre.



Name: bizkit
Email: a@gmx.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

@Sahrah

Stell dir vor du hättest in diesem Flugzeug gesessen. Was hättest du getan? Hättest du nicht deine Familie angerufen? Ich schon...und das Phänomen, dass Menschen in "Schwierigen" Situationen zu beten anfangen ist doch wohl allseits bekannt. Deshalb hat das nichts mit "auf die Tränendrüse drücken" zu tun, sondern zeigt nur, wie es wirklich war. Ergo: Der Film ist nicht pathetisch, tragisch und keinesfalls patriotisch!!!
Ich finde, dass der Film die Ereignisse optimal darstellt und ich erst jetzt richtig verstehe, wieso das Militär zu spät gehandelt hat. Die sind auch nur Menschen und wenn ich an meine Reaktion zurückdenke und völlig fassungslos vor dem Fernseher stand, kann ich nachvollziehen, wie schwer es gewesen sein muss in so einer Situation angemessen zu reagieren!!!Super Film



Name: Yvy
Email: Shadowmouse35424@aol.com
Bewertung:               (6 von 10 Digital Eyes)

Ich fand den Film nicht so gut......... ich mein, der war von der Handlung her schon gut rübergebracht, aber es fehlten einfach ein paar Sachen.... wie überhaupt die Situation in den USA dann aussah und sowas...... das war ja echt nur der Flug und ich muss sagen, das ich auch nicht irgendwie traurig wurde.... weil einfach diese Situation von der Panik in der Stadt und so einfach, meiner Meinung nicht wirklich rüberkam. Das hätte jede andere Flugzeugentführung sein können und nicht nur der Flug93....... den Film hätte auch eine Dokumentation sein können.....



Name: PeterPain
Email: @web.net
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Über das was passiert ist, gerät man leicht in eine emotionale Diskussion, und auch in diesem Forum gab es schon die ein oder anderen scharfen Worte. Es ist auch kaum fassbar. Aber es geht ja um die Beurteilung des Films und nicht um die Beurteilung des Vorfalls.

Was den Film anbelangt hatten sich einige Befürchtungen nicht erfüllt. Greengrass hat sich tatsächlich zurückgehalten, dick aufzutragen und das empfindliche Thema auszuschlachten. Ich nehme es ihm ab, dass hierbei der Respekt gegenüber den Hinterbliebenen und das Gedenken an die Verstorbenen im Vordergrund standen, und das Geschäft eine nebensächliche Rolle gespielt hat. Man mag darüber streiten, ob man so kurze Zeit danach das Thema in einem Film ausschlachten darf. Aber vielleicht hat gerade die zeitliche Nähe, die Filmemacher dazu gezwungen, keine dick aufgetragene Holywood-Schmonzette daraus zu machen, mit lautem USA Patriotismus und eindimensionalen Figuren.

Gerade das Bemühen, die Abläufe authentisch darzustellen, durch unbekannte Schauspieler, durch eine Darstellung die nicht eine Seite dämonisiert und die andere Seite glorifiziert, durch das Ausblenden im richtigen Augenblick (ohne den Absturz noch mit viel Blaulicht und großem Tamtam auszuweiden..), habe ich den Film als ehrlichen Versuch empfunden, auch den Hinterbliebenen eine würdigen Umgang mit Flug 93 zu präsentieren.



Name: Andi
Email: ---
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Für die ewigen Meckerer und Nörgler die hier die Moralaposteln spielen ob das sein darf oder nicht, daß der Film gereht wurde. Im Herbst kommt der Film World Trade Center von Oliver Stone. Freue mich schon wie sich die Leute hier das Maul zerreissen werden. LG



Name: Max
Email: -
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Ein wirklich guter Film über die Ereignisse in United 93. Als ich den Film im Kino sah, habe ich schnell verstanden, warum die Menschen in Amerika teilweise schon beim KInotrailer weinen mussten.

Der Film ist nicht wirklich brutal, aber allein der Gedanke, dass das alles erst vor wenigen Jahren passiert ist, ist furchtbar. Durch die hektische Kameraführung (fast nur Handkamera) und dadurch, dass keine namhaften Schauspieler, sondern echte Fluglotsen und Piloten als Akteure eingesetzt wurden, hat man das Gefühl, wirklich dabei zu sein, Originalaufnahmen zu sehen.

Obwohl man weiß, wie es ausgeht, stellt man sich immer wieder die Frage, wie es dazu kommen konnte, warum man es nicht geschafft hat, die Entführer zu überwältigen, warum United 93 abstürzen musste. Eine geniale Verfilmung eines grauenhaften Tages.



Name: Tona
Email: sorry
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

für mich ist es einfach geschmacklos wenn man mit der verfilmung so einer tragödie geld verdienen möchte.
haben wir nicht all 2001 schon genung gelitten? müssen wir uns das jetzt noch mal antun?



Name: Kate
Email: Laufkruemel@web.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

wenn ich auch mal was sagen darf, nachdem ich eurer ganzen Komentare gelesen habe? Ich bin zwar erst 14 Jahre doch glaub ich das ich schon etwas Ahnung habe, ich finde den Film gut, denn als das passiert ist hab ich das irgendwie noch gar nicht so realisiert, nun weiß ich wie es all den Menschen gegangen ist (ihnen heute noch geht) !!! Ich finde es wichtig das auch Leute in meinen Alter sich von so etwas ein Bild machen können, wie schlimm so was eig. ist kann man sich nämlich kaum vorstellen...



Name: John McLane
Email: -
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

@Kate: Die Frage ist, ob man sich durch einen Hollywood-Streifen ein Bild machen sollte oder durch Dokumentationen u.ä.



Name: Sandy
Email: -
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Es ist sehr schwer zu beurteilen, ob es moralisch fragwürdig ist, solche Ereignisse zu verfilmen. Andererseits wurde dies bei so ziemlich jeder Katastrophe gemacht bzw Anschlägen, "München" z.B.

Ich habe damals auch gebannt da gesessen, fassungslos die Bilder im TV gesehen, mit Freunden darüber geredet usw, und auch heute bekomme ich eine Gänsehaut beim Gedanken an das Grauen. Vor zwei Jahren war ich im Urlaub in New York und auch dort, Ground Zero. Damals waren noch einige Hochhäuser deren Schäden nicht repariert waren, teils verhangen. Wir haben auch mit einem Polizisten kurz reden können, der damals im Einsatz war. Und auch nachdem wir wieder "weg" waren, war dieses beklemmende Gefühl da. Und im Kino kam es zurück, auch wenn das Thema nicht New York an sich ist. Ich kann und will nicht beurteilen ob alles exakt so stattgefunden hat, speziell die Ereignisse im Flugzeug. Es kam jedenfalls sehr "real" rüber.

Die Wirkung war jedenfalls sehr groß bei mir. Was den Kinobesuch jedoch zerstörte, waren drei dumme Kiddies, so um die 12 denke ich, die beim Abspann dann dumme Sprüche ablassen mussten. Darüber wie lahm der Film doch war, keine Action und die wohl auch eher dachten, dass des halt nur (ein aus ihrer sicht mieser) Film war, ohne zu wissen oder zu bedenken, dass hier die Realität(basierend auf Berichten, Gesprächen usw) gezeigt wurde. In solchen Momenten ärgere ich mich über eine Altersfreigabe ab 12, denn wenn sich unreife Gören dann so auslassen ist das einfach wie ein Schlag ins Gesicht der Menschen die damals gestorben sind. Gut, ist jetzt sicher übertrieben ausgedrückt, aber diese Kids haben mich wirklich genervt mit ihrem dummen Gelabere.

Ein Genuss war der Film nicht, eher ein Hieb in die Magengrube. Auch oder gerade wegen der fehlenden "Effektehascherei" a la Pearl Harbour. Ich hoffe auch dass wir niemals eine Idiotenversion, halt wie Pearl Harbour, über dieses Thema sehen werden. Wo die Anschläge mit elend teuren Mitteln bildlich gezeigt werden(Materialschlacht) und danach vielleicht noch aufrechte US-Soldaten bei der Rache im Irak oder sonstwo gezeigt werden. Obwohl, irgendwann kommt so ein Schund sicher auch...



Name: kackekay
Email: kackekay
Bewertung:               (6 von 10 Digital Eyes)

ich denke mal es ist ein film den man sich mal antun kann,von den emotionen ziemlich krass,weil man sich ziemlich gut rein versetzen kann,aber ansonsten ist der film durchschnitt



Name: Dennis
Email: -
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Erschütternd.



Name: Lord Intus
Email: hannes.saint-paul@web.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Also erstmal muss ich sagen:
Respekt Leute. Ich habe noch nie eine so ausgeprägte Diskussion über einen Hollywood-Film gesehen. Ich habe mir jeden Kommentar durchgelesen und ich muss einfach irgendwie "fast" allen Leuten in mindestens einem Punkt zustimmen.
Ich habe den Film auf Englisch gesehen um das "absolute" Original zu sehen. Ich hatte vom check-in bis zum Absturz immer ein unangenehmes Kribbeln im Bauch und bei einer Szene Tränen in den Augen. Damals hatte mein Vater von der Arbeit angerufen und gesagt: "Macht mal schnell den Fernseher an, die haben das World Trade Center gesprengt!", ich war damals 10 und war völlig geschockt und als wir den Fernseher eingeschaltet haben, sahen wir wie das 2. Flugzeug in das WTC raste. Ich war gelähmt vor Schreck. Und heute wo ich diesen aus meiner Sicht komplizierten, aber guten Film gesehen habe, kam diese Lähmung wieder zum Vorschein. Als ich diesen Schatten gesehen habe der auf das WTC zuraste und heute sehe wie es sich im Inneren in ähnlicher Form zugetragen haben könnte wie auf UNITED93, habe ich eine Gänsehaut bekommen. Ein sehr sehr sehr aufrüttelnder Film, der gerade deshalb gut gelungen ist. Und jetzt noch 2 Dinge die ich noch loswerden muss.

1.-Fast alle Angehörigen der Opfer dieses Absturzes waren damit einverstanden das die Geschichte ihrer Liebsten verfilmt würde!!!

2.- und jetzt kommt das unfassbare:

UNITED93/FLUG93 IST WAHRSCHEINLICH GELANDET UND !NICHT! ABGESTÜRZT!!!
seht euch dieses:

http://video.google.com/videoplay?docid=-1272980089639960023

Video an, und ihr werdet anders über den 11.September 2001 denken.
Viele Grüße
Hannes



Name: alffred2002@yahoo.de
Email: berlin
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

den film kann man so akzeptieren, da er die opfer nachhaltig würdigt

ansonsten wäre der film handwerklich nicht ganz so gut

die ersten 60 min langamtmig...........

die letze hable stunde sicherlich interessant

schauspieler wirken zudem laienhaft

kann man aber so lassen

durchschnittliche fernsehkost