Horror

7
7/10

Charley Brewster (Anton Yelchin) lebt mit seiner Mutter (Toni Colette) in einer Siedlung etwas außerhalb von Las Vegas. Dass sein neuer Nachbar Jeffrey Dandridge (Colin Farrell) alle Fenster verhangen hat und nur nach Sonnenuntergang aus dem Haus kommt, erscheint erstmal nicht ungewöhnlich – schließlich schieben viele in „Sin City“ Fright NightNachtschicht.

5
5/10

 

Zugegeben, der Titel ist super. Ein Endzeit-Film, in dem die heißgelaufene Sonne mit ihrem gleißenden Licht die Erde in eine wahre Hölle voller Tod und Verderben verwandelt hat, ist mit der zweisprachigen Doppeldeutigkeit von „Hell“ wirklich sehr treffend auf den Punkt gebracht. Ziemlich brillant. Nur Hellschade, dass dahinter ein nicht ansatzweise ähnlich brillanter Film steckt.

6
6/10

Schon nach dem dritten Teil stellten wir in der Filmszene-Kritik fest, dass Witz und Spannung langsam raus seien aus dieser Reihe, spätestens beim flauen Teil Vier schlossen sich auch die meisten Leser dem Wunsch "nun reicht es aber" an.

7
7/10

Zu Beginn des neuen Films der "Saw"-Schöpfer James Wan und Leigh Whannell fährt die Kamera wild durch ein düsteres Haus, zeigt schlafende Kinder und endet an einem Fenster, hinter dem sich eine furchterregende Gestalt auftut. Unter ohrenbetäubendem Lärm erscheint der blutrot gefärbte Filmtitel "Insidious" ("Hinterlistig") vor schwarzem Hintergrund.

5
5/10

Im Vorfeld des Kinostarts von "Wir sind was wir sind" liest man, dieser Film leiste für das Kannibalismus-Genre das, was "So finster die Nacht" für das Vampir-Genre geleistet habe. Und so ganz fern liegt ein Vergleich mit der schwedischen Arthouse-Perle aus dem Jahr 2008 sicher nicht, sind es doch beides Filme, in denen es nicht primär darum geht (gehen soll), dass ihre Protagonisten eben Vampire, beziehungsweise Kannibalen sind.

5
5/10

 Freunde des religiösen Wahnsinns kommen in diesen Wochen voll auf ihre Kosten. Erst gibt Anthony Hopkins in "The Rite" als Exorzisten, der bösen Dämonen den Garaus macht, und nun schlagen sich Nicolas Cage und Ron Perlman als letzte Tempelritter mit einem Mädchen herum, das der Hexerei verdächtigt wird.

5
5/10

Ein Film beginnt mit dem Oneliner "Beruhend auf wahren Begebenheiten". Das kann das Folgende durchaus von Vornherein schon mal ins Lächerliche ziehen, erst recht, wenn es sich bei jenem Folgenden um einen Exorzismus-Thriller handelt. Was manch einer aber vielleicht nicht weiß: Exorzismus-Rituale sind keine historischen Schauermärchen, die Filmemacher seit Jahrzehnten zu Grusel-Geschichten inspirieren, sondern finden selbst heutzutage noch ihre Anwendung.

9
9/10

Auf einem Bahnhof in London fährt ein Zug ein. Die Kamera bewegt sich ruhig gegen den Strom der aussteigenden Fahrgäste, um erst beim letzten Wagon zu verweilen. Ein seltsamer Mann, mit einem verwahrlosten Trenchcoat und einem Koffer in der Hand, verlässt den Zug. Mit seinem angsterfüllten, desorientierten Blick und den gemurmelten, kaum verständlichen Wortfetzen, wirkt er auf dem Bahnsteig auffallend deplaziert.

6
6/10

Gäbe es einen Preis für Obskurität zu gewinnen, "Shadow of the Vampire" hätte alle Chancen darauf. Kaum ein Film kommt so konfus, so verzettelt und schlichtweg seltsam daher wie dieser. Dabei beginnt der Film recht geradlinig als Semi-Biographie von einem der