Kritik

4
4/10

Der große Erfolg, den die Verfilmungen der "Twilight"-Saga für sich verbuchen konnten, ließ sämtliche Produzenten Hollywoods natürlich sofort auf die Suche nach der nächsten Romanreihe gehen, die sich in ein lukratives Franchise von Teenie-Filmen verwandeln lässt.

5
5/10

Ein Film beginnt mit dem Oneliner "Beruhend auf wahren Begebenheiten". Das kann das Folgende durchaus von Vornherein schon mal ins Lächerliche ziehen, erst recht, wenn es sich bei jenem Folgenden um einen Exorzismus-Thriller handelt. Was manch einer aber vielleicht nicht weiß: Exorzismus-Rituale sind keine historischen Schauermärchen, die Filmemacher seit Jahrzehnten zu Grusel-Geschichten inspirieren, sondern finden selbst heutzutage noch ihre Anwendung.

Niemand liebt das Kino (vor allem das amerikanische) so sehr wie die Franzosen. Nirgends wird die große Kunst des Filmemachens so verehrt und zelebriert wie im Mutterland des bewegten Bildes. Kein Wunder, dass die Filmfestspiele in Cannes zum zweiten Zuhause für Generationen amerikanischer Filmemacher von Martin Scorsese bis Quentin Tarantino wurden.
8
8/10

Der sechsjährige Cenk (Rafael Koussouris) versteht die Welt nicht mehr. In der Schule wird er gehänselt, weil er aus Anatolien kommt. Dabei ist seine Mutter Deutsche und nur sein Vater Türke. Seine türkischen Großeltern Hüseyin (Vedat Erincin) und Fatma (Lilay Huser) haben gerade erst die deutsche Staatsbürgerschaft verliehen bekommen, was Cenks Dilemma noch vergrößert. Ist er nun Deutscher oder Türke?

2
2/10

Angelehnt an Filme wie "Buried", "Saw" und "Cube" ist "Iron Doors" das bisher Langweiligste und Dialogschwächste, was es in Richtung "Horror auf engstem Raum" bisher zu sehen gab.

8
8/10

Ein junger, gut aussehender Politiker gilt schon als die nächste große Nummer, als ihn eine eher kleine, aber sehr öffentlichkeitswirksam ausgeschlachtete Schwäche plötzlich und unvermittelt zu Fall und um alle Ämter bringt. Nein, wir befinden uns nicht in deutschen Landen und der Mann heißt auch nicht Karl-Theodor von und zu, sondern viel schlichter David Norris (Matt Damon).

6
6/10

Man muss mit dem Anfang beginnen. Am Anfang steht hier die Katze, sie frisst eine junge Nachtigall (den deutschen Vogel schlechthin), was sie selbst mit dem Tod bezahlt. Der kleine Bernward Vesper ist am Boden zerstört als er mit ansehen muss, wie sein Vater (Thomas Thieme) sein geliebtes Tier treffsicher mit einem Gewehrschuss umbringt. Der Vater hat für den Sohnemann auch ganz schnell eine Erklärung parat: "Die sind nicht wie wir, die Katzen.

7
7/10
Huch! Ist das wirklich der Mann, der noch in den 90er Jahren das Image eines sexsüchtigen Machos pflegte und dies mit seinen Rollen in "Wall Street", "Basic Instinct" oder der berühmten "Verhängnisvollen Affäre" noch untermauerte?