Sean Penn

3
3/10
Ein starbesetzter  Film, der sich der Auseinandersetzung zwischen Polizei und Unterwelt  in den „goldenen Jahren“ der Bandenkriege  widmet, verspricht grundsätzlich immer Einiges. Selbst wenn es dabei nicht immer gleich in höchste Filmkunstdimensionen eines „Paten“ geht, so hat das Subgenre „Gangsterfilm“ doch mindestens ein halbes Dutzend weiterer Klassiker hervorgebracht.

Der Mensch, sein Leben und Sterben, der Sinn eben jenes Lebens, des Menschens Beziehung zu Gott und die Geschichte des Universums - darunter macht es Terrence Malick in seinem mit Spannung erwarteten neuen Film nicht.

9
9/10

Detective Jerry Black (Jack Nicholson) steht kurz vor seiner Pensionierung. Auf einer Feier zu seinen Ehren erfährt er, dass in einem Waldstück die Leiche der kleinen Jenny Larson gefunden wurde. Als alter Hase übernimmt Black die schwere Aufgabe, den Eltern die traurige Nachricht zu überbringen. Geschockt lässt ihn die Mutter (Patricia Clarkson) des Mädchens bei seinem Seelenheil schwören, den Mörder zu finden; der Mord wird Blacks letzter Fall.

Es hätte klappen können. Fast wäre sein Plan aufgegangen. Doch am Ende von "Attentat auf Richard Nixon" wird Sam Bicke scheitern, und zwar an sich selbst. Sam Bicke ist ein einfacher Mann. Leider läuft in seinem Leben so ziemlich alles schief, was man sich vorstellen kann. Sein Bruder will nichts von ihm wissen, seine Frau hat ihn verlassen. Sie hat die Kinder mitgenommen und zu allem Übel noch die Scheidung eingereicht.
Jeder Mensch macht mal Fehler. Und jeder Mensch hat eine zweite Chance verdient. Ob im Beruf, in der Liebe oder sogar vor Gericht. Carlito Brigante kann sich dieser Meinung nur anschließen. Eigentlich sollte der Puerto Ricaner für dreißig Jahre in den Knast. Ein Verfahrensfehler beschert ihm nach fünf abgesessenen Jahren die vorzeitige Entlassung. Jetzt soll alles besser werden.
10
10/10

"Mystic River" erzählt die Geschichte von drei Männern, deren Lebenswege seit ihrer Kindheit miteinander verknüpft sind. Ein schreckliches Ereignis in der Vergangenheit trennte sie damals, ein schreckliches Ereignis in der Gegenwart führt sie wieder zusammen. Die Geschichte beginnt damit, dass die drei Freunde Jimmie, Sean und Dave als Kinder durch ihre Heimatstraßen in einem irisch geprägten Arbeiterbezirk Bostons streifen und in ein Stück noch feuchten Zement ihre Namen ritzen. Ein Auto hält, ein Mann gibt sich als Polizist aus und nimmt Dave mit. Der Mann ist ein Kinderschänder.

9
9/10
 

In den Fenstern und Läden von San Francisco standen sie wieder, die Schilder, die um die Wahlstimmen der Stadtbewohner buhlten: "Vote NO on Proposition 8". Es ging einmal mehr um die Bewahrung der Bürgerrechte für gleichgeschlechtliche Paare, die Gleichstellung der Ehen. Die Bewohner des Castro-Viertels müssen sich im Oktober 2008 wie auf einer seltsamen Zeitreise gefühlt haben.