Filmtipp

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9/10
Einer der herausragendsten Filme des Jahres, und dann auch noch frei über eine Mediathek verfügbar? Gibt's nicht? Doch. Noch bis zum 15. April kann man sich in der MDR-Mediathek die atemberaubende Dokumentation "Kollektiv - Korruption tötet" ansehen, die bei den Oscars als beste Doku UND als bester internationaler Film nominiert ist. Was diesen Film spannender als jeden Polit-Thriller macht, dazu mehr in unserer Rezension.
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9/10
Regisseurin und Drehbuchautorin Eliza Hittman packt in ihrem neuen Film ein sehr kontroverses Thema an - und bezieht mit einem absolut eindrucksvoll erzählten Film beeindruckend Haltung.
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10/10
Der japanische Regisseur Isa Takahata veröffentlichte 1988 mit "Die letzten Glühwürmchen" einen der eindringlichsten Antikriegsfilme aller Zeiten. Weshalb man diesen Klassiker des Anime-Kinos unbedingt gesehen haben sollte, verrät euch unser Filmtipp.
Mit "Montana Sacra - Der Heilige Berg" veröffentlichte der chilenische Regisseur Alejandro Jodorowsky 1973 einen der wohl stilistisch subversivsten Filme der Geschichte. Warum das surrealistische Großwerk in keiner Filmsammlung fehlen darf, verrät euch unsere Rezension.
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10/10
Schande über uns, dass wir so lange dafür gebraucht haben, den besten Film des letzten Jahres zu würdigen. Aber nun ist Bong Joon Hos Überraschungs-Oscargewinner gratis auf Amazon Prime Video zu sehen, also wird es allerhöchste Zeit, "Parasite" zu preisen.
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8/10
Ein Film über gesellschaftliche Rollenbilder und das Ausleben der eigenen Sexualität. Warum "Giant Little Ones" von Keith Behrmann zu einem der komplexeren Vertreter des Coming-of-Age-Genres zählt, erfahrt ihr hier...
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8/10
Gesellschaftskritik, verdrehte Körper und ein Arschgesicht - "Society" aus dem Jahr 1989 ist Exploitationkino in Reinkultur und zeigt mit viel Kreativität und unterhaltsam-grotesken Schockbildern, welche erzählerischen und inszenatorischen Möglichkeiten das Subgenre des Body-Horrors zu bieten hat.
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9/10
Frisch ausgezeichnet mit dem Oscar als Bester Dokumentarfilm, zeigt sich "American Factory" als ganz reale Culture-Clash-Komödie mit sehr ernsten Untertönen.
Frankreich ist nicht nur das Geburtsland des Kinos, auch nach der ersten Kinoaufführung der Brüder Lumiére 1895 in Paris sorgten französische RegisseurInnen immer wieder für wichtige und einflussreiche Filmströmungen, die das weltweite Kino bedeutend beeinflusst haben. Die Nouvelle Vague stellt dabei die Speerspitze dieser Filmströmungen dar.
Ein Mann (Ryan Reynolds), vollkommen zugedröhnt, fährt mit dem Auto durch L.A. Er schaut auf die hinteren Sitze und sieht sich – etwas bärtiger – selbst. Dann wirft er einen Blick in den Rückspiegel und entdeckt daneben ein drittes Ich – diesmal mit Brille. Alle drei lachen und schneiden Grimassen. Sekunden später liegt das Auto auf dem Dach und Gary wird festgenommen.