Filmtipp

Einen der gelungensten Action-Thriller der 90er präsentierte uns 1995 der Regisseur Michael Mann mit "Heat". Dabei steht eigentlich weniger die (natürlich geniale) Story im Vordergrund, sondern eher die interessanten Charaktere, die den Film erst zum Leben erwecken.
Eines meiner Lieblingszitate des großen Roger Ebert stammt aus seiner Kritik zu diesem Film: „Adulthood could be defined as the process of learning to be shocked by things that do not shock teenagers.“
In jedem von uns steckt ein Poet. Die Poesie lauert überall, genau wie die Liebe. Und genauso, wie sich jeder von uns verlieben kann, kann auch jeder von uns Poesie schaffen. Dafür muß man nicht klug, nicht gebildet, und nicht wortgewandt sein. Man muß nur sein Herz sprechen lassen.
Es gibt kaum einen Regisseur, der für die Repräsentierung der Afro-Amerikaner im Film soviel getan hat wie Spike Lee. Obwohl er anfing mit kleinen Independent-Produktionen und teilweise sehr extreme Standpunkte vertrat, verhalfen ihm seine unbestreitbaren Fähigkeiten als Regisseur und Autor alsbald zu einer enormen Reputation und großen Möglichkeiten.
Das „Neue Deutsche Kino“ mit Blütezeit Mitte der Neunziger brachte vor allem eins: Beziehungskomödien bis zum Abwinken und darüber hinaus. Losgetreten hatte all dies die Comic-Verfilmung „Der bewegte Mann“, die sich zu DEM Überraschungshit 1994 entwickelt hatte, schnell zu einer der erfolgreichsten deutschen Nachkriegsproduktionen wurde, und ihren Hauptdarsteller Til Schweiger zum Superstar und Gallionsfigur des neuen Film-Nationalbewußtseins machte.
Fressen oder gefressen werden: Diese einfache Weisheit gilt auch im Großstadt-Dschungel des Berliner Problembezirks Wedding, und für welche Alternative sich Cliquen-Königin Kroko entschieden hat, macht schon ihr Spitzname klar.
Wenn es eine Stadt auf diesem Planeten gibt, die jeder halbwegs zu kennen glaubt, dann ist es Los Angeles. Nicht umsonst liegt der Welt größte Filmproduktionsstätte in der kalifornischen Metropole. Hollywood macht nach wie vor die meisten Filme direkt vor der Haustür, und so gibt es eigentlich kaum eine Ecke von L.A., die der Kinofan noch nicht gesehen hat. Dank dem schonungslosen Umgang mit den sogenannten dunklen Seiten der Großstadt sind wir uns inzwischen auch ziemlich sicher, daß L.A. ein ebenso finsterer wie hoffnungsloser Moloch ist.
Ketchuprote Haare sind wirklich schick. Das beweist die attraktive Lola (Franka Potente) uns in diesem Film eindrucksvoll. Aber ketchuprote Haare sind auch furchtbar unpraktisch.
"Filmemacher versuchen, all die glamourösen Dinge des Gangsterlebens in anderthalb Stunden zu pressen. Deswegen bleibt da dann kein Raum mehr für die realen Sachen.
Seid nett zu Oma. Schließlich kann es gut sein, dass sie morgen schon die Welt retten muss, vor allem, wenn plötzlich die Außerirdischen vor der Tür stehen. Diese tiefschürfende, auch ein bisschen überraschende Moral schenkt uns Tim Burton als absurdes Ende seiner Invasionsfilm-Parodie "Mars Attacks!".