Emma Thompson

5
5/10
Es ist schon eine ziemlich gewagte Idee, aus dem Song von George Michael bzw. dessen früherer Gruppe „Wham!“ einen kompletten Spielfilm zu machen. Es sei denn man hält die Klagelaute all derjenigen, die beim ersten Erklingen von „Last Christmas“ in der Vorweihnachtszeit zusammenzucken, für reine Koketterie um nicht zugeben zu müssen, dass man dem süßlichen Popliedchen auch schon lange verfallen ist.
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5/10

mib 4 1Es fühlt sich nach dem Wiederbeleben einer fast schon vergessenen Franchise an, dabei ist der letzte „Men in Black“-Kinofilm tatsächlich erst sieben Jahre her. Allzu nachhaltigen Eindruck hatte der dritte Aufguss der Reihe um die geheim operierenden Alienjäger allerdings nicht hinterlassen, obwohl sich darin die Originalbesetzung mit Will Smith und Tommy Lee Jones (plus Josh Brolin) noch einmal zusammengetan hatte.

7
7/10

english 3 1Er ist wieder da und das an sich ist schon mal überraschend. Denn nicht nur, dass seit dem letzten „Johnny English“-Film weitere sieben Jahre vergangen sind – der zweite Teil wirkte damals bereits schon etwas weniger frisch und ein wenig wie die obligatorische Fortsetzung eines Überraschungserfolgs, nach der die Luft dann aber eigentlich auch schon raus war.

7
7/10

Nein, man hat auf diesen Film nicht wirklich gewartet. Bridget Jones, diese sympathische, frustrierte und etwas pummelige britische Dauer-Singlelady war damals rund um die Jahrtausendwende zwar eine weltweit sehr populäre Figur und zumindest der erste Film mit ihr eine der gelungensten romantischen Komödien der frühen 2000er Jahre.

6
6/10

banks 1Die britische Romanautorin P.L. Travers (Emma Thompson) pflegt einen Lebensstil und eine Auffassung von gutem Geschmack, die so ziemlich das exakte Gegenteil dessen darstellt was der amerikanische Disney-Konzern zu Beginn der 60er Jahre repräsentiert. Daher hat sie auch jahrelang allen Avancen des Unterhaltungsimperiums und seines Chefs Walt Disney (Tom Hanks) persönlich widerstanden, der unbedingt ihr populäres Kinderbuch „Mary Poppins“ verfilmen möchte.

4
4/10

creatures 1Ethan (Alden Ehrenreich) führt ein ziemlich trostloses Teenager-Leben in einem Kaff in den Südstaaten. Faszinierende Frauen kennt er nur aus seinen Phantasien, bis eines Tages tatsächlich genau das Mädchen vor ihm steht, welches ihm schon öfter in seinen Träumen erschienen ist.

4
4/10

Es wäre wirklich zu schön gewesen, wenn es einfach nur ein einmaliger Ausreißer nach unten gewesen wäre. Als die Pixar-Studios letztes Jahr nach einer beispiellosen Serie höchst origineller, innovativer und herausragender Meisterwerke mit „Cars 2“ ihren ersten allerhöchstens mittelprächtigen Film herausbrachten, wollten wir uns der Hoffnung hingeben, dass man nur einmal schwach geworden war und den allzu offensichtlich bereitliegenden Merchandise-Dollars, die dieses Sequel versprach, nachgegeben hatte. 

5
5/10

mib 3 1Man darf zumindest ein wenig stutzen: Da kehrt mit Will Smith einer der eigentlich zugkräftigsten Filmstars nach mehrjähriger Pause und nach seinem letzten, beim Publikum nicht allzu erfolgreichen Drama „Sieben Leben“ ausgerechnet mit einer weiteren Fortsetzung seiner populärsten Franchise zurück.

8
8/10
Zach Helm hat das Zeug zum Helden für alle Drehbuch-Autoren Hollywoods. Nach seinem Studium ging der hochbegabte Schreiberling nach Los Angeles und fand schon bald einen gut bezahlten Job als Skript-Doktor - jahrelang schrieb er nach den Wünschen der Studio-Produzenten die Drehbücher anderer Autoren um, damit sie "markttauglicher" werden. Der Frust kam langsam aber stetig, und schließlich legte Helm dieses unrühmliche Handwerk nieder, um ohne jedwede Markt-Kompromisse endlich ein eigenes Drehbuch zu schreiben, dessen Originalität es unwiderstehlich machen sollte.