Mexiko

9
9/10

Nachdem er 2014 für "Gravity" den Oscar als bester Regisseur gewann (und nebenbei: von den sieben Oscars, die der Film ingesamt gewann, ging auch der für den besten Schnitt an ihn persönlich), hätte Alfonso Cuarón eigentlich alles machen können.

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5/10

Im Vorfeld des Kinostarts von "Wir sind was wir sind" liest man, dieser Film leiste für das Kannibalismus-Genre das, was "So finster die Nacht" für das Vampir-Genre geleistet habe. Und so ganz fern liegt ein Vergleich mit der schwedischen Arthouse-Perle aus dem Jahr 2008 sicher nicht, sind es doch beides Filme, in denen es nicht primär darum geht (gehen soll), dass ihre Protagonisten eben Vampire, beziehungsweise Kannibalen sind.

7
7/10

Dieses Barcelona ist dunkel, düster und eng. Die Kamera schlängelt sich durch schmutzige Seitengassen, zwielichtige Hintereingänge und heruntergekommene Kellerlöcher. Nichts verweist hier auf das helle und schöne Touristenwunderland am Meer, das alljährlich Millionen von Besuchern in die spanische Mittelmeer-Metropole lockt. In Alejandro Gonzales Innaritus neustem Film "Biutiful" ist Barcelona eine Welt, die vollständig aus den Fugen geraten ist.

4
4/10

In Mexico City hackt sich ein Computer-Geek in Schweizer Bankensysteme ein und verkauft die entsprechenden Passwörter an die Russen-Mafia. Bei der Übergabe läuft jedoch einiges schief, was nicht zuletzt daran liegt, dass sich unser junger Freund viel zu sehr der attraktiven Nachbarin widmet, anstatt konzentriert seine Arbeit zu machen.

5
5/10

Penelope Cruz und Salma Hayek gehören zu den wenigen spanischsprachigen Schauspielern, die den Durchbruch in Hollywood geschafft haben. Nun stehen sie erstmals gemeinsam vor der Kamera. Unter der Regie der beiden norwegischen Debütanten Joachim Roenning und Espen Sandberg begeben sich die beiden Latino-Stars in den Wilden Westen, um bösen Gangstern das Handwerk zu legen.

6
6/10

Zwei mexikanische Filme sorgten im letzten Jahr für internationalen Aufruhr: Der erste, die tiefsinnige Teenager-Komödie "Y tu Mama tambien", wegen seiner schieren Qualität (weswegen er auch unisono von allen großen amerikanischen Kritikern zum besten ausländischen Film des Jahres gekürt wurde), der zweite, eben diese Literatur-Verfilmung "Die Versuchung des Padre Amaro", wegen seiner prestigeträchtigen Vorlage und dem - zumind

Im Artikel zum Buchstaben C habe ich einen Film für diesen Buchstaben angekündigt, der noch billiger war als „Clerks“. Dieser Film ist „El Mariachi“, das Erstlingswerk von Robert Rodriguez, später bekannt geworden als Regisseur von „Desperado“, „From Dusk till Dawn“ und „The Faculty“.
3
3/10

Es war einmal in Mexiko, Anfang der 90er, da drehte ein junger Filmfreak für absolut lachhafte 7.000 Dollar seinen ersten Spielfilm "El Mariachi", indem er sich in einem Einkaufswagen als sein eigener Kameramann herumschieben ließ, sämtliche Rollen mit Freunden besetzte und nur vormittags drehte, damit er seinem Team nicht das Mittagessen bezahlen musste.

9
9/10

Großes Kino benötigt keine großen Geschichten, und Guillermo del Toro ("Hellboy", "Blade 2") liefert mit seinem wundervollen Fantasydrama "Pan's Labyrinth" einen beeindruckenden Beweis dafür.