Mystic River

krimi-drama, usa 2003
original
mystic river
regie
clint eastwood
drehbuch
brian helgeland
cast:

sean penn,
tim robbins,
kevin bacon,
laura linney,
laurence fishburne,
marcia gay harden, u.a.

spielzeit
137 min.
kinostart
27.11.2003
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bewertung


(10/10 augen)




 

 

 

 


 

 

"Mystic River" erzählt die Geschichte von drei Männern, deren Lebenswege seit ihrer Kindheit miteinander verknüpft sind. Ein schreckliches Ereignis in der Vergangenheit trennte sie damals, ein schreckliches Ereignis in der Gegenwart führt sie wieder zusammen. Die Geschichte beginnt damit, dass die drei Freunde Jimmie, Sean und Dave als Kinder durch ihre Heimatstraßen in einem irisch geprägten Arbeiterbezirk Bostons streifen und in ein Stück noch feuchten Zement ihre Namen ritzen. Ein Auto hält, ein Mann gibt sich als Polizist aus und nimmt Dave mit. Der Mann ist ein Kinderschänder. Nach vier Tagen in der Gewalt seiner Peiniger gelingt Dave die Flucht. Doch sein Leben wird nie wieder dasselbe sein. Sein halbfertiger Name im Zement wird zur bleibenden Erinnerung an ein Leben, das mittendrin gestoppt und fast zerstört wurde. Oder, wie der erwachsene Dave (Tim Robbins) später zu seiner verängstigten Frau Celeste (Marcia Gay Harden) sagt: "Wer auch immer damals entkam, es war nicht der kleine Davie Boyle". Dieses schreckliche Ereignis zerbrach das Bündnis der drei Jungs, auch weil Sean und Jimmie Schuldgefühle plagen. So haben sich alle über gewundene Lebenswege ein eigenes Dasein eingerichtet: Jimmie (Sean Penn) wurde zum Kriminellen, ist jetzt rehabilitierter Besitzer des Lebensmittelgeschäfts um die Ecke und treusorgender Familienvater. Dave lebt verhuscht mit Frau und Sohn in derselben Nachbarschaft, die Frauen beider Männer sind Cousinen. Nur Sean (Kevin Bacon) hat es aus dem Viertel geschafft und ist jetzt in der Mordkommission Bostons. Eine fatale, ereignisreiche Nacht bringt die drei wieder zusammen: Jimmies Tochter Katie wird brutal ermordet. Der vor Schmerz und Wut fast explodierende Vater will das Gesetz selbst in die Hand nehmen. Sean versucht, seine persönlichen Beziehungen zu Dave und Jimmie nicht in den Fall einfließen zu lassen. Sein Partner Whitey (Laurence Fishburne) hält Dave für den Hauptverdächtigen. Dave wiederum kam in der Mordnacht blutverschmiert nach Hause und erzählte seiner Frau eine wirre Geschichte über einen angeblichen Raubüberfall. Und so werden die Leben der drei Jugendfreunde wieder unaufhaltsam miteinander verstrickt...

"Mystic River" ist Clint Eastwoods 24. Film als Regisseur und sein vielleicht bester. Zumindest ist es das erste wirkliche Meisterwerk, was der große alte Mann Hollywoods außerhalb des Westerngenres geschaffen hat. Und während seine letzte Regiearbeit ohne eigene schauspielerische Mitwirkung ganz furchtbar war (der stinklangweilige "Mitternacht im Garten von Gut und Böse"), so tut sie diesem Film gut, denn Eastwood scheint aufmerksam und konzentriert wie selten zuvor. Jede Einstellung, jedes Bild hat er im Griff. Und weil es ihm nur auf dem Regiestuhl zu langweilig war, hat er auch gleich noch die düstere Musik zu diesem ebenso düsteren Film selbst geschrieben (und seinen Stammkomponisten Lennie Niehaus zum reinen Orchesterchef "degradiert"). "Mystic River" lebt aber vor allem davon, dass sich Eastwood als Regisseur komplett zurücknimmt, so wie er es eigentlich immer getan hat: Hier gibt es keine selbstverliebten Mätzchen, keine doofen Spielereien, sondern Kino in seiner reinsten Form. Dieser Film ist grandios. Hier passt einfach alles. Von einer eleganten, mit brillanten Dialogen gewürzten Story (Brian Helgeland könnte dafür nach "L.A. Confidential" seinen zweiten Oscar in Empfang nehmen) über Eastwoods stilsichere Regiehand bis hin zu den Schauspielerleistungen.

Ah, die Schauspielerleistungen. Was für Vorstellungen! Eastwood vereint hier das beste Ensemble seit Jahren, einen absolut perfekten Cast, in dem keiner abfällt, sondern man sich gegenseitig in Grund und Boden schauspielert. Hier sitzt jeder Gesichtsausdruck und jede Geste. So kann zum Beispiel Laurence Fishburne beweisen, dass er mehr kann als im schwarzen Mantel cool auszusehen und dämliche martialische Reden zu halten. Laura Linney hat im Grunde genommen nur eine wichtige Szene, aber in der reißt sie als moderne Lady Macbeth diesen Film fast an sich. Und selbst die Kleinrollen wurden perfekt besetzt: Katie, das Mordopfer, sieht man nur fünf Minuten. Und trotzdem spürt man den Verlust durch ihre Ermordung, eben weil Emmy Rossum sie in kürzester Zeit erinnerungswürdig macht. Auch Nachwuchstalent Thomas Guiry als ihr Freund meistert die schwierige Teenagerrolle mit Bravour. In den Hauptrollen liefern sich dann Tim Robbins und Sean Penn ein schauspielerisches Duell der Extraklasse. Einzig Kevin Bacon kann durch die Limitiertheit seiner Rolle nicht groß auftrumpfen, was seinem zurückhaltenden, glatten Schauspielstil sehr zupasse kommt. Insofern auch eine mehr als passende Besetzung. Einzig der Nebenplot um seine ihn verlassende Ehefrau wirkt unglaubwürdig und überflüssig, ganz als wollte man ihn zusätzlich interessant, weil ebenfalls emotional angeschlagen, machen. Bei Robbins schwankt der Zuschauer zwischen Mitleid und Furcht, ist berührt, wenn Robbins in kindlicher Manier Vampirfilme als Metapher für seine geistige Verfassung gebraucht und hat Angst vor seinem typisch psychopathischen Blick, der einem immer noch durch Mark und Bein fährt. Aber im Grunde genommen gehört dieser Film Sean Penn. Nicht weil er sich selbstherrlich in den Mittelpunkt stellen würde, sondern weil er in einem fantastischen Ensemble der Beste ist. Seine Figur Jimmie Markum ist der perfekte Sean Penn-Charakter, eine Mischung aus Wut und Trauer, wie er sie in vielen großen Performances zeigte ("Aus nächster Nähe" und "Dead Man Walking", um nur einige zu nennen), aber niemals besser als hier. Wie er mühsam seine Wut zu kontrollieren versucht, seinen Kummer herausschreit und weint oder einfach mal gedankenverloren ganz still wird: Hier wird man Zeuge eines großen Schauspielers auf dem Höhepunkt seines Schaffens. Addiert man noch seine grandiosen Leistungen der letzten Jahre (als Schauspieler und Regisseur) dazu, so m u s s man ihm im nächsten Jahr eigentlich den Academy Award als bester Hauptdarsteller zusprechen.

Bei einem Film, der so reichhaltig ist wie "Mystic River", fällt es schwer, alles aufzuzählen, was diesen Film so großartig macht. Es ist ein extrem spannender Krimi, der gleichzeitig das angewandte Whodunnit-Prinzip mit seiner Auflösung fast ad absurdum führt. Es ist ein Charakterdrama, in dem es Hollywood tatsächlich einmal gelingt, wahre und wahrhaftige Menschen auf die Leinwand zu bringen. Es ist eine fast klassische Tragödie von wiederum fast Shakespeareschem Ausmaße: Die furchterregende Symmetrie der Ereignisse in der Nacht von Katies Ermordung und in der Nacht von der Zuspitzung und Auflösung der Suche nach ihrem Mörder gehen Meilen über die simplen, bequemen und sattsam bekannten Plotstrukturen hinaus und bleiben dank Helgelands Skript doch immer noch glaubwürdig. Ist "Mystic River" als Polizeifilm bzw. Rachedrama getarnt, so lässt er dies spätestens in diesen Momenten locker hinter sich. Haben sich einmal alle Figuren positioniert, so sieht man das tragische Ende unausweichlich kommen. Und doch kann es niemand verhindern. "Mystic River" ist ein Film über Freundschaft und Entfremdung, über Loyalität und Zweifel, über die Sünden der Vergangenheit und die Sünden der Gegenwart, über Wunden - geistige und körperliche - die sich niemals schließen werden. Und vieles, vieles mehr.

Gleichzeitig ist "Mystic River" kein Film, der es einem einfach macht. Gerade seine spröde Art und die Ambivalenz, die Figuren und Geschichte umschließt, mag so manchen Zuschauer (und die Academy) abschrecken, aber wer sich auf diesen Film einlässt, der wird so manche Entdeckung machen. Etwa, dass "Mystic River" in seiner Schilderung und letztlich der Ablehnung von Gewalt das perfekte Pendant zu Eastwoods Oscar-prämiertem Klassiker "Erbarmungslos" ist. Jimmie Markum könnte, zwanzig Jahre in der Zukunft, ein ähnlich gebrochener Mann sein wie William Munny. Beide Charaktere gleichen sich ohnehin, sind (wenn man es denn so einfach ausdrücken darf) böse Männer, die sich in ihr Gutsein hereingekämpft haben, aber immer in der Gefahr sind, in alte Verhaltensweisen zurückzufallen. Und so ist auch das verstörend offene Ende mit dem Epilog durch Jimmies Frau zu verstehen: Von anderen Kritikern als überflüssig empfunden, ist diese Rechtfertigung eine neue Facette, die dem Film zugefügt wird, und den Zuschauer doch mit seiner Entscheidung allein zurücklässt: Kann man die Dinge so sehen, wie Annabeth es tut? Darf man es überhaupt? Und was sind nun die Konsequenzen für Jimmie und die anderen Figuren? Die Antwort kennt nur der Mystic River.

In einer Zeit, in dem einem Filme alle Antworten darlegen, sie vorkauen und ausbuchstabieren; in einer Zeit, in der die Filme lieber laut, schnell und doof sind, als subtil, langsam und intelligent; in dieser Zeit ist "Mystic River" ein Film, der aus seiner Zeit heraus fällt. Der an frühere, bessere Zeiten erinnert. Ja, es ist schon Klischee, aber man muss es trotzdem seufzen: They just don't make 'em like this anymore. Nur Eastwood, der störrische alte Hund, schert sich einen Dreck um Trends und Zielgruppenanalysen. Man möchte ihn küssen dafür. Und gerade weil dieser fantastische Film noch in einem Jahr herauskommt, in dem Hollywood sich fast exklusiv mit der Massenproduktion jener anderen Filme als generische Verdummungsprodukte begnügte, muss man hier einfach die Höchstnote vergeben. Dies ist der Film, an dem sich Hollywood in den nächsten Monaten wird messen müssen. Ein unter der kalten Oberfläche brodelndes, elegisches Meisterwerk.

S. Staake

 


Name: Sitem
Email: est
Bewertung: -

Hört sich ja gut an. Ich werd ihn mir trotzdem nicht anschauen.



Name: Rocket
Email: Spam@aol.com
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Brillante Schauspieler (besonders: Penn, Robbins), eine packende Story und Inszenierung. Großes Kino jenseits von Hollywood-Trash. Unbedingt sehenswert.



Name: MysticKnight
Email: no@spam.com
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Gestern gesehen und kann der Kritik nur zustimmen. Einer der besten Filme des Jahres. Selten eine so gute Schauspielerische Leistung gesehen.



Name: Bendits
Email: bendits70@web.de
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Die Schauspieler: Extraklasse! Sean Penn und Tim Robbins spielen die Rollen ihres Lebens und müssen bei den nächsten Academy Awards einfach einen Oscar erhalten. Und auch Marcia Gay Harden, die Robbins Frau spielt, beweist, dass sie zu Recht bereits einen Oscar in ihrer Vitrine stehen hat.

Die Story: Leider ambivalent. Die Verknüpfung der drei Schicksale ist ausgesprochen packend und bewegend, der Aufbau des Krimis super spannend. Dazu eine Milieustudie, die besser nicht sein könnte. Allerdings hinterläßt das Ende meiner Meinung nach einen faden Beigeschmack: Die Auflösung der Whodunnit-Frage ist definitiv enttäuschend (total absehbar und dafür ein Auge weniger)und das Happy-End für Kevin Bacons Charakter absolut unnötig und deplatziert (völlig amerikanisch und auch dafür einen Augen-Abzug).

Der Regisseur: Gebt Clint seinen zweiten Regie-Oscar!



Name: qwerty
Email: qwerty@asdf.de
Bewertung:             (5 von 10 Digital Eyes)

Hrmmmm...So richtig kann ich mich den Kommentaren und der Kritik nicht anschliessen. Der Film ist keinesfalls schlecht, aber hierfür einen Oscar? Alles in allem war Mystic River doch eher ein solider Film. Das Drehbuch ok, aber hier Parallelen zu Stücken von Shakespeare zu ziehen, halte ich dann doch für ein wenig, nein nicht so bescheiden, sehr übertrieben. Im Prinzip hat man alles schon einmal gesehen.

Die schauspielerischen Leistungen reißen mich nicht vom Hocker. Sean Penn erinnert sehr an Harvey Keitel, stellenweise auch an deNiro. Gerade dies stört mich. Ich hatte stets das Gefühl, hey, eine solche Figur kennt man. Tim Robbins hat sich anscheinend entschieden, seine Rolle zurückgezogen an- und dabei stets das Gleiche, traurige Gesicht aufzulegen. Mag sein, dass sich jemand, der das Schicksal seiner Figur teilt, so verhält. Mir erschien seine Darstellung dennoch zu eindimensional.



Name: Cineast
Email: nosp@m
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Kann mich den Kommentaren, insbesondere dem von Bendits nur anschließen.
Ein sehenswerter Film, leider sehr traurig bzw. elegisch;-)



Name: Spidey
Email: spiiidey@gmx.de
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

...jepp, ein wirklich gelungener Film, allerdings geht einem die von Eastwood selbst geschriebene Musik ein wenig auf den Senkel. Sie klingt in etwa so, als würde man ständig die englische Nationalhymne anspielen ...



Name: Mel
Email: mel@shanlon.de
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Ein guter Film, an vielen Stellen sogar ein herausragender Film. Insbesondere beim Höhepunkt des Filmes mit seiner kongenialen Parallelmontage, die einem Coppola in Nichts nachsteht. Leider folgt diesem Höhepunkt ein filmisch wirklich grauenvoller Schluss. Das völlig unglaubwürdige Happyend für Sean (Bacon) wirkt genauso deplaziert wie das Schlussorchester. Ebenso steht am Ende eine fragwürdige Moral, die dem Film letztlich den Pfad in höhere Sphären verwehrt. Ein handwerklich und schauspielerisch astreiner Film mit dramaturgischem Leerlauf in der Mittelphase und einem verkorksten Ende.



Name: Michael
Email: mysticmike@gmx.at
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Einer der besten Filme seit langem mit einem grandiosen Schauspieler-Ensemble! (besonders gut gefiel mir der unglaublich spielende Tim Robbins) Mit dem wirklich sehr verstörenden Schluß bin ich aber nicht zurechtgekommen und bin mit ungutem Gefühl und vielen Fragen aus dem Kino gegangen. Doch das macht wahrscheinlich gerade die Magie des Filmes aus, endlich einmal anders zu sein als der übliche Mainstream-Nonsens.
Vor Überkonsum ist wegen der bedrückenden Stimmung zwar abzuraten, aber ich werde sicher bald wieder versuchen, noch tiefer in das tiefe Abgründe aufzeigende Meisterwerk einzutauchen.



Name: Björn
Email: sagich@net
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Ganz grosses Kino!! Vordergründig ein Krimi, der zugebenermassen nicht besonders spannend, aber zumindest doch immer interessant ist, steckt unter der Oberfläche dieses Films soviel mehr. Mehr auch als in den meisten Hollywoodproduktionen zusammen.
Es ist Eastwoods zweite grosse Auseinandersetzung mit dem Thema Gewalt und damit in der Tat - wie oben bereits gesagt - das moderne Pendant zu "Erbarmungslos". Doch während sich eben dieser, neben dem Abgesang auf Westernmythen, weitestgehend auf die Beleuchtung von Gewalt (und ihren Konsequenen) beschränkt, werden in Mystic River zusätzlich noch Themen behandelt wie Freundschaft, Loyalität, Verlust und Schicksal.

Genial (das Wort reicht in diesem Zusammenhang wohl nicht aus) umgesetzt werden die Figuren von den Schauspielern. Jeder für sich hätte den Oscar verdient. Auch Kevin Bacon spielt seine Rolle absolut hervorragend, Tim Robbins sowieso und über Sean Penn muss/kann man kein Wort mehr verlieren. Der Mann ist ein Schauspieltitan. Gibt es ausser Edward Norten jemanden aus der "jüngeren" Schauspielgeneration, den man mit ihm vergleichen kann?

Das Ende ist übrigens nicht eine Schwäche, sondern eine weitere Stärke des Films und man sollte mitnichten davon ausgehen, dies sei die Botschaft/Aussage des Films.
Mit einem Wort ist der Film einfach "grandios"! Bitte mehr davon!



Name: striezl
Email: habkeine@keine.at
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

super film - geiler schauspieler (sean penn), super handlung, einfach alles einfach nur super! und tolle botschaft des filmes!!



Name: Cobra
Email: cobra-pc@gmx.de
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

22.02.04

NOTE 2-


Besser spät als nie. Da "Mystic River" bei uns im Cinestar nur eine Woche lief bekam ich leider nicht die Gelegenheit ihn zu sehen, na ja das habe ich jetzt in einem anderen Kino nachgeholt - bei satten 6 Oscar-Nominierungen (u.a. bester Film und beste Regie) wird man schon ein bisserl neugierig... ^^

Der Film ist vordergründig erstmal ein Krimi, und zwar ein sehr klassisch, in erfrischend ruhigem Tempo erzählter Krimi. Nichts spektakuläres zwar und am Ende leider auch wenig orgiginell, jedoch bildet dieser Aspekt (zum Glück) nur den Rahmen, denn "Mystic River" bietet viel mehr als die schnöde Aufklärung eines Mordes. Nach und nach wird dem Zuschauer klar worum es Regisseur Eastwood wirklich geht: Um die Menschen in diesem Film, um eine genaue Charakterzeichnung der erwachsen gewordenen Hauptpersonen und vor allem wie sich ein tragisches Ereignis in der Vergangenheit auf ihr Leben ausgewirkt hat.

Der Aspekt Charakterstudie funktioniert verdammt gut und das ist einzig und allein dem tollen Cast zu verdanken! Allen voran zeigt Sean Penn (oscarnominiert!) als von Wut und Verzweiflung angetriebener Vater der ermordeten Katie eine hammermäßige Leistung und Tim Robbins (ebenfalls oscarnominiert!) spielt den "Gegenpart" sehr überzeugend. Man sieht ihm seine emotionalen Wunden, die sein schreckliches Kindheitserlebnis hervorgerufen hat, wahrlich an. Sein mal ausdrucksloser, mal "böser" Blick machen nicht nur seiner Frau Angst und sein schleppender Gang läßt erahnen was dieser Mann durchgemacht hat. Nie wurde der Satz "Kindesmißbrauch ist Mord an der Seele" auf der Leinwand besser dargestellt als hier...
Die restlichen Schauspieler ergänzen den Cast exzellent, z.B. Kevin Bacon als Cop (passt einfach perfekt zu ihm), Laurence Fishburne als sein Partner (er ist der einzige nicht direkt beteiligte Charakter und damit für die Objektivität zuständig) oder Marcia Gay Harden (oscarnominiert zum dritten!) sowie Laura Linney. Bei niemandem gibt's was zu meckern, Hut ab für diese tolle Darsteller-Auswahl.

Allen Charakteren wird dank dem gemächlichen Tempo des Films ausreichend Spielraum zur Entfaltung gegeben, die Handlung verlagert sich zunehmend vom Krimi zum Drama und so ist auch die nicht so gelungene Aufklärung des Mordfalls letztlich zu verschmerzen, wenn auch trotz allem etwas ärgerlich. Da hätte man sich ruhig etwas besseres einfallen lassen können, oder? Nun ja, als einzigen weiteren Negativpunkt kann ich nur noch den Part mit Sean's Frau erwähnen (die ihn verlassen hat und ihn regelmäßig anruft ohne dann etwas zu sagen), denn das wirkte auf mich reichlich überflüssig und dem Film kein bißchen zuträglich.

Fazit:
"Mystic River" hebt sich von den üblichen Hollywood-Produktionen deutlich ab. Auf eine Geschichte mit Wendungen/Überraschungen, auf Tempo, Action sowie optische Mätzchen verzichtet Clint Eastwood gänzlich, die Story um Katie's Ermordung bildet nur den Rahmen für eine intelligente Charakterstudie die sich voll und ganz auf seine Darsteller stützt. Und da macht der Film einfach alles richtig! Packendes, tiefgehendes Schauspielerkino für Erwachsene, nicht mehr und nicht weniger bietet "Mystic River" - wer damit etwas anfangen kann sollte sich den Film nicht entgehen lassen... :)

Bubu,
Thommy

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"Für keine der Rollen in diesem Film hätte ich bessere Schauspieler finden können!"
(Clint Eastwood)



Name: MvE
Email: meinradve@aol.com
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Auch ich war ein "Spätberufener", aber das Kino war auch im März noch gut besetzt, eher älteres, weniger kinotypisches Publikum.

Faszinierend fand ich besonders, wie Eastwood, als junger Mann durchaus die Verkörperung des einsamen Helden und Racheengels, hier den amerikanischen Mythos der Selbstjustiz demontiert: Der brave Familienvater, der nicht auf die Polizei warten will, muß eben nicht immer den Richtigen verfolgen und "bestrafen".

Sehr schön auch die Schuldverstrickung von Daves Frau, die (wie Kriemhild bei den Nibelungen) unschuldig schuldig ihren Mann verrät, und die bittere Pointe ihrer Cousine und Frau des Rächers, welche die Untat ihres Mannes als Liebesbeweis eines Familienvaters glorifiziert.

Zum anscheinend umstrittenen Ende: Ich finde, daß es keines ist, und das tat mir besonders gut: Die poppig-bunte Parade ist ja nun weiß Gott keine Apotheose, sondern eher ein Placebo einer scheinbar heilen, friedlichen Welt (vergl. American beauty). Keine Reue-Arie des Mörders (vergl. Dead man walking), kein feierliches, die gestörte Rechtsordnung wieder herstellendes Verhaften ... ist ein Polizist, der das toleriert und anscheinend auch schon vom ersten Mord seines Kinderfreundes wußte, ein "Guter"?
Oder hat der Pädophilen-Mörder, der seine eigene verlorene Kindheit rächt, nicht vielleicht doch eine "gerechte, erlösende" (man beachte das katholische Milieu) Strafe gefunden?

Da steckt wirklich neben dem ausgezeichneten Handwerk viel Stoff zum Nachdenken drin! Und der Oscar-Regen für "Herr der Ringe" beweist mal wieder, was man von dieser Auszeichnung zu halten hat.



Name: Kevinsmithaddict
Email: smooth_sneaker@gmx.de
Bewertung:             (5 von 10 Digital Eyes)



1.einen Punkt gibt es für die Leistung der Schauspieler, in der Tat hat jeder seine Rolle spielerisch genial umgesetzt.


2.was mich sehr gestört hat ist die Charakterzeichnung der Frauen.
als erstes haben wir da eine der Klischee -Maskulinität und der Selbstjustiz huldigende Frau eines ehemals Kriminellen und Mörders.
Des weiteren eine Frau die ihren Mann anscheinend überhaupt nie gekannt hat und schon nach drei Tagen des Zweifels zur Denunziantin Ihres eigenen Mannes mutiert wohl wissend, welche Konsequenzen dies haben kann.
Wie kann in einer Kleinstadt in der jeder alles über den nächsten zu wissen scheint, die Vergangenheit des Davey für seine Frau eine derartige Überraschung sein, eine Überraschung die sie nur sprachlos zurückläßt irritiert aber anscheinend nicht berührt und daraus nur das schlimmste folgernd ohne es zu hinterfragen.
Und drittens eine Frau die anscheinend nicht fähig ist ein Telefonat mit Ihrem ex-Mann zu führen. (völlig überflüssiger Charakter)
Ich finde die Frauencharaktere usymphatisch bis in die letzte Geste.
So als ob sie ihre Männer nie oder zuviel in Frage stellten, bzw kaum Zugang zu ihnen haben nur einem Bild huldigend. Was ich als unglaubwürdig empfinde.
Sicher die Schlußszene mit der Parade als All American heile Welt wurde sehr genial dargestellt, sicher die Auflösung das Selbstjustiz die falschen treffen kann, löblich Clint!
Schön umgesetzt auch als Jimmy sagte, das letzte mal habe ich Davey gesehen, als er in diese Auto stieg, was noch einmal verdeutlichte wie zerstörerisch derartige Erlebnisse für die Seele eines Menschen sind.

3.Dieser Film hat bei mir nicht funktioniert, er hat mich nur irritiert mit einem Gefühl der Unsymphatie besonders Jimmys Frau gegenüber zurückgelassen.
Das die Story so arg konstruiert wirkte kann ich dem Film noch verzeihen, ich kann die Häufung wundersamer Zufälle verzeihen, oder das die Charaktere scheinbar kaum Gefühle für einander hegen bzw diese doch arg an der Oberfläche bleiben.
Ich kann dem Film verzeihen das die Auflösung des Mordes relativ hauruck mäßig in den Film plaziert wurde, oder das sich Fragen stellen wie, warum in aller Welt rufen die Kids die Polizei an nachdem sie Katie erschossen haben?
Aber nicht verzeihen kann ich diese Abneigung und Leere mit dem der Film einen entläßt, mir scheint Eastwood hat gegen Ende den Faden verloren, und wollte dann zuviel.
Für wahr vieleicht liegen die Antworten im Mystic River begraben.
Nur habe ich keine Lust da weiter rumzutauchen.
Deswegen 5 Punkte für ein Werk das im Ansatz Genial ist, aber dann Monströs abflacht bzw, am Ende sogar zu verärgern mag.
Ist das ein Film für Erwachsene?
Ich würde sagen es ist ein Film für Menschen, die Plakatives nicht abschreckt.



Name: LorettaLamas
Email: lorettalamas@gmx.net
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

dies ist der mit weitem abstand beste film den ich seit jahren gesehen habe!!!!!
wer´s nicht glaubt soll sich selber mitreissen lassen!
mehr muss nicht gesagt werden, da die obige rezension bereits alles gesagt hat!!!



Name: egal
Email: egal
Bewertung:       (2 von 10 Digital Eyes)

Völlig überbewertet. Der Film hätte ein interessantes Psychogramm dreier gebrochener Männer werden können, stattdessen wurde die Geschichte in einen schlecht konstruierten Plot gezwungen, der in eine geradezu lachhafte Auflösung mündet.



Name: Gerhard
Email: dejavu@sms.at
Bewertung:             (5 von 10 Digital Eyes)

eindeutig überbewertet - ich fand den film sehr konstruiert (alle 3 haben als erwachsene die typischen klischeeprobleme - ehekrise, kindheitstrauma, kriminelle aktivitäten *gähn*) und nicht mal spannend...
auch das ende ist vorhersehbar.
natürlich sind die schauspielerischen leistungen top - aber das alleine macht keinen guten film.



Name: Bommel
Email: bommel@usa.com
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Ein sehenswerter Film mit tollen Schauspielern. Was sich Eastwood bei den letzten Minuten des Films gedacht hat, bleibt mir ein Rätsel. Auf einmal war man in einem anderen Film, der unpassend hektisch neue Gesichtspunkte und Darstellungen einiger Charaktere schnell noch "hinterherwirft".



Name: Dr.Knorr
Email: www.Dr.Knorr.de.vu
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Die Schauspieler spielen sehr gut ihre Rolle,der Film an sich ist auch nicht schlecht gemacht aber irgendwie fehlte mir in dem ganzen Film das gewisse "etwas"...In meinen Augen hat der Anfang des Filmes,also die 3 Kinder und das Schicksaal des einen,nicht wirklich ausschlaggebend was mit der Handlung zu tun.Die Beton-Platte mit den 3 Namen,die man am Anfang und Ende des Filmes sieht,kommt mir so vor,als wäre das ein zwanghafter versuch,die Handlung irgendwie an etwas "Mystisches" oder "schicksaalhaftes" aufzuhängen.In meinen Augen ist dieser Versuch aber eher nach hinten losgegangen und kam für mich unecht und auch ein bisschen gekünstelt rüber.

Wie gesagt : Der Film ist nicht schlecht - auch die Spannung ist an manchen Stellen gut,aber für mich ist Mystic River eigentlich nicht mehr,als einer der vielen Krimi-Filmen,die man sonst so sieht.



Name: Jan
Email: teslaj2003@yahoo.de
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Mir ging es richtig schlecht, bevor ich diese DVD einlegte.
Und meine Erwartungen waren ehrlich hoch, doch sie wurden bei weitem übertroffen.
Ok, die Sache mit dem Kinderschänder war sicher ein wenig an den Haaren herbeigezogen, aber diese kleine Schwäche ging völlig unter.
Ein hervorragendes Teil.



Name: vicmackey
Email: flexterminator@gmx.at
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Ich habe selten einen Film gesehen, in dem die ganze Schauspieler-Crew so eine Top-Leistung ablieferte wie hier. Allen Voran ein überragenser Sean Penn, der zurecht den Oscar dafür bekam, was auch endlich an der Zeit war. Tim Robbins glänzte ebenfalls, und der sonst schlechte Kevin Bacon fiel auch nicht aus der Reihe.
Zur Handlung kann ich nur eines sagen: Wer würde nicht das selbe machen, häää???



Name: nimbus
Email: nimbus1234@gmx.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

ein genialer film. das beste was ich in letzter zeit gesehen habe.



Name: nameless
Email: ----------------------------------------
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

EINFACH NUR GENIAL HAB IHN SCHON 2 MAL GESEHEN UND MUSS SAGEN:ÜBEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEELST GEIL..........SCHÖNE ATMOSPHÄRE UND COOLES ENDE ALLES PERFEKT HOL EUCH DIE DVD!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!



Name: DiSpY
Email: dspy2u@web.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Was soll diese Schwachsinns Bewertung Sitem??? Bringt rein gar nichts.



Name: JackieO
Email: jackie25@web.de
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Der Film IST überbewertet, aber trotzdem okay.
Warum ein ambivalentes Ende schlecht sein soll, kann ich nicht nachvollziehen.

Mich würde interessieren, ob noch irgendjemand das Gefühl hatte am Schluß, daß die Frau von sean penn (Name vergessen) Dreck am Stecken hatte. Ansonsten verstehe ich nicht, welchen Sinn diese Schmuseszene am Schluß hatte. Aber wahrscheinlich bin ich jetzt diejenige, die überinterpretiert...



Name: mike
Email: fuck@spam.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Ich hab mir den Film gestern angeschaut, und kann einfach nur sagen: WOW!!

Hat mich echt ziemlich gerührt, vor allem Tim Robbins, dass der sterben musste. Aber auch Sean Penn hat den Oscar ohne Zweifel verdient!!!

Kritik ist völlig berechtigt!

"They just don´t make em any more"

Stimmt völlig



Name: Mr. Asmodi
Email: nico.drechsler@mtg-bayer.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

einer meiner lieblingsfilme, klasse leistung der darsteller, super handlung, leider tragisches ende...



Name: Martin
Email: anakin@online.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Spitze!

Ich schaue mirt oft die Hollywood-Blockbuster an, aber manchmal darfs auch mal ein intelligenter FIlm mit guten Schauspielern sein.

Mistic River ist in dieser Kategorie einer der besten Filme die ich kenne. Eine Besetzung die absolut erstklassig ist.

Und Eastwood besser als je zuvor. Er schafft es komplexe Situationen die im Buch über mehrere Seiten gehen in einer einzigen Kameraeinstellung perfekt einzufangen. Selten hat man eine solche Ansammlung von Perfektionisten bei einem gemeinsamen Projekt gesehen.

Eine der bedrückensten und besteb Szene ist meiner Meinung nach die, nachdem Dave nach 4 Tagen seinen Peinigern entfliehen konnte und oben kurz am Fenster der elterlichen Wohnung zu sehen ist. Seine Freund sehen von unten nach oben und als der Rollo runtergeht weiss man, dass die vormals "Beste Freundschaft" unrettbar verloren ist.



Name: gecko
Email: nope
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Ich war von dem Film völig begeistert und von der kalkulierten "kaltblütigen" Brutalität, mit der Penn Robbins erschießt wirklich erschüttert. Kleine Korrektur zur Kritik. Sicherlich war Penn großartig, aber was ist denn mit der Würdigung von Robbins? Für mich war Robbins der herausragenste Schauspieler von Allen. Noch nie habe ich einen psychopatischen, gestörten Menschen deraert gruselig echt auf Zelluloid gebannt gesehen. Die Art wie Robbins geht, spricht, sich duckt; da sieht man wirklich einen kaputten, geistig zerstörten Menschen, als einen sich selbst überlebten Zombi! Wahnsinnig toll, diese Gebrochenheit und Zurücknahme!

Was mich dann doch erschrocken hat, war, dass ein neunmalkluger Freund, bereits nach ca. 15 Minuten sofort richtig lag mit der Vermutung, dass der Mörder der kleine Bruder war. Das war für mich zwar völlig überraschend, der Kollege tippte jedoch sofort richtig. Krass! Anscheinend doch nicht so schwieriger Kriminalfall für aufgeweckte Zuschauer.



Name: Indexhasser 2
Email: asd
Bewertung:           (4 von 10 Digital Eyes)

Na ja, ein eher langweiliger Film. Nicht gerade das, was man sich zweimal ansieht.



Name: zezozece zadfrack glutz
Email: s. o.
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

...toll, alles verspoilert hier, einfach nur zum kotzen!



Name: Melanie
Email: korly@gmx.de
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

guter film. gute story. auf jeden falls sehenswert.
hab aber nicht verstanden was mit der frau von der figur Sean war...



Name: Florian
Email: t-flex@gmx.de
Bewertung:       (2 von 10 Digital Eyes)

Meiner Meinung nach vermittelt der Film nichts Positives.
Am Ende des Films hatte ich ein schlechtes Gefühl, da der Film irgendwie die Aussage zu haben scheint, dass du töten sollst, wenn du es für richtig hälst!
Die Frauen in diesem Eastwoodfilm sind allesamt sowas von abschreckend dämlich und skrupelos dargestellt, dass ich fast wütend werde!
Die eine Frau sagt zu ihrem Mörder-Ehemann, dass es er nur getan hat was ein Mann tun muss. Und das obwohl er einen unschuldigen Familienvater getötet hat, der früher sein Freund war.
Die andere Frau ist jahrelang mit diesem Opfer zusammen um ihn, in einer Phase der sie Zweifel an seiner Unschuld hat, an seinen späteren Mörder zu verraten.
Über solch grausame Charaktere kann ich nicht hinwegsehen.
Schauspielerisch top doch aussagemässig flop!
Genauso verhält es sich mit dem Hauptdarsteller Sean Penn:
Ein Mann der in seiner Tiefphase und Verzweiflung einen ehemaligen Freund umbringt, obwohl er unschuldig war.
Er kommt zum Schluss ungestraft davon und wird sogar noch als König gefeiert...