Magnolia

episoden-drama, usa 1999
original
magnolia
regie
paul thomas anderson
drehbuch
paul thomas anderson
cast:

tom cruise,
jason robards,
julianne moore,
philipp seymour hoffman,
william h. macy,
john c. reilly, u.a.

spielzeit
189 min.
kinostart
13.4.2000
homepage
www.magnolia-film.de
bewertung

(10/10 augen)




 

 

 

 


 

 

Am Anfang muß eine Warnung stehen: „Magnolia“ gehört nicht zu den Filmen, über deren Brillanz sich alle Leute einig sind. Abgesehen von den „Zu viel, zu schnell, zu lang“-Vorwürfen, die bei Filmen wie diesem immer auftauchen, gibt es noch ein essentielleres Problem. „Magnolia“ bietet fast drei Stunden aufrichtigstes Melodrama, menschliche Schicksale von schmerzhafter Authenzität und packender Intensität, getragen von Schauspielern auf der absoluten Höhe ihrer Leistungsfähigkeit. Aber eingerahmt wird das ganze durch einen Prolog und eine Schlußwendung, die zusammen gehören, aber anfangs so gar nicht zum Rest des Films passen wollen. Ohne Frage wird man darüber ins Grübeln kommen, wenn man das Kino verlässt. Ob sich für den einzelnen ein Sinn darin eröffnet, was er da gerade zum Schluß gesehen hat, wird letztlich darüber entscheiden, ob der Film begeistert oder enttäuscht.

Aber nun von Anfang an: P.T. Anderson’s neuer Film provoziert als erstes Vergleiche zu Robert Altman’s „Short cuts“, denn Sujet und Setting sind sehr ähnlich: Die Schicksale einer Gruppe von Leuten, die an einem Tag in Los Angeles irgendwie alle miteinander kollidieren. Doch schon hier lassen die Ähnlichkeiten nach, denn zum einen läßt Anderson längst nicht so viel kollidieren wie Altman, zum anderen ist seine Gruppe bedeutend kleiner: Während Altman mit fast zwei Dutzend Hauptdarstellern jonglierte, konzentriert sich Anderson auf „lediglich“ neun Personen.
Earl Partridge (Jason Robards) ist ein TV-Produzent, der im Sterben liegt, was seine Frau Linda (Julianne Moore) aus anderen Gründen verzweifeln läßt, als man zunächst glaubt. Earl’s letzter Wunsch ist ein Gespräch mit seinem Sohn, der vor Jahren mit ihm gebrochen hat. Sein Krankenpfleger Phil (Philip Seymour Hoffman) macht sich daran, den Sohn zu kontaktieren. Dieser Sohn ist Frank Mackey (Tom Cruise), der über Fernsehen, Radio und Seminare sein Buch „Verführe und zerstöre“ verkauft, eine Anleitung, wie man aus seiner besten Freundin eine willige Sex-Sklavin macht. Die erfolgreichste Show von Earl’s Produktionsfirma ist ein Quiz, wo Kinder gegen Erwachsene antreten. Vor dreißig Jahren wurde Donnie Smith (William H. Macy) durch diese Sendung zum Kinderstar, heute ist er ein verschuldeter Verkaufsangestellter, der aus reiner Liebe ein merkwürdiges Vorhaben entwickelt. Das neue Wunderkind der Sendung heißt Stanley Spector (Jeremy Blackman), dessen Intelligenz von seinem tyrannischen Vater sozusagen als Geldmaschine mißbraucht wird. Der Moderator der Show ist Jimmy Gator (Philip Baker Hall), der, wie Partridge, an Krebs erkrankt ist. Seine Tochter Claudia (Melora Walters) interessiert das wenig, denn sie hasst ihren Vater abgrundtief, und ist außerdem die meiste Zeit mit ihrem Kokain beschäftigt. Ihr erbärmlicher Zustand kann jedoch nicht verhindern, daß der herzensgute Cop Jim Kurring (John C. Reilly) sich auf der Stelle in sie verliebt.

Aus dieser Konstellation entwickelt Anderson mit viel Gefühl seine Geschichten, alle Handlungsstränge parallel bearbeitend. Dieses ständige Hin-und-Her-Gespringe verlangt vom Zuschauer die volle Aufmerksamkeit, und oft würde man lieber bei einem Charakter bleiben, weil er gerade so viel interessanter ist als die anderen (speziell Cruise übt in seinen ersten Szenen eine grandiose Anziehungskraft aus, daß man sich im weiteren Verlauf auf jeden seiner Auftritte freut). Andererseits ist so aber auch gewährleistet, daß der Film über seine volle Länge fesseln kann, und daß der Zuschauer nicht während einer scheinbar weniger packenden Episode abschaltet. Anderson hält sein Publikum gekonnt bei der Stange und läßt den Film so um einiges kürzer erscheinen, als er in Wirklichkeit ist.
Auch sonst ist die Inszenierung der erwartete Geniestreich: „Magnolia“ steht Anderson’s Meisterarbeit „Boogie Nights“ in nichts nach, überbietet diesen sogar noch durch eine ungemein kunstvolle Plot-Strukturierung. Die minutenlangen Einstellungen aus „Boogie Nights“ tauchen nicht mehr in rauhen Mengen auf. Statt dessen gewinnt die Musik unglaublich an Gewicht. Neben den faszinierend intensiven Songs von Aimee Mann, die teilweise extra zu „Magnolia“ geschrieben wurden, entwickelt auch der eigentliche Score eine Tiefe und Tragweite, daß in manchen Sequenzen nicht mehr die Musik den Film unterlegt, sondern umgekehrt: Es scheint, als würden sich Kamera, Schnitt und Dialoge den Facetten der Hintergrundvertonung anpassen. Wenn die Musik zeitweise sogar die gesprochenen Worte übertönt, so geschieht dies in voller Absicht: Man muß die Dialoge nicht mehr hören, um sie zu verstehen.

Die inhaltliche Struktur des Films, seine Einteilung und der „Fortschritt“ der Charaktere in ihrer jeweiligen Krise wird vom Wetter bestimmt: Dreimal werden Angaben zur vorherrschenden meterologischen Situation eingeblendet, die Schlußüberraschung hat dann auch noch etwas mit Wetter zu tun.
Die Einzelschicksale der neun Hauptcharaktere wirken nicht nur so hautnah, ergreifend und lebensecht, weil sie von Anderson so brillant geschrieben worden sind. Das Ensemble bewegt sich auf einem Leistungsniveau, wie es in dieser Geschlossenheit in letzter Zeit nur „American Beauty“ erreichte. Herausstechend sind dabei vor allem Julianne Moore (die ich sowieso für eine der Besten halte) und (ich hätte nie gedacht, daß ich das mal sagen würde) Tom Cruise. Er hat schon öfter die Vermutung geweckt, daß irgendwo in ihm ein richtig genialer Schauspieler schlummert, und hier bringt er endlich den Beweis. Seine Vorstellung als ewig protzender Sex-Guru („Respektiere den Schwanz, zähme die Möse!“), dessen Poser-Getue bei der Konfrontation mit seiner Vergangenheit zusammenfällt wie ein Kartenhaus, überragt alles andere, was von seinen grandiosen Kollegen hier geleistet wird. Deren Wirkung hängt sicherlich auch wieder mit dem Regisseur zusammen: Die halbe Besetzung hat schon in „Boogie Nights“ mitgewirkt (Moore, Hoffman, Reilly, Macy), und ihre Charaktere in „Magnolia“ sind ihren damaligen Rollen in gewisser Weise ähnlich. Anderson scheint einen Instinkt dafür zu haben, für welche Figuren bestimmte Akteure am besten geeignet sind. Einen größeren Glücksfall kann es für einen Darsteller gar nicht geben.

„Magnolia“ ist die Art Film, die manche Leute gerne als „Portrait unserer Zeit“ bezeichnen, als „Bestandsaufnahme der heutigen Gesellschaft“. Ich kann mich mit solchen Zertifikaten selten anfreunden, weil ich es nicht für möglich halte, so etwas wie den Geist einer Gesellschaft in einen einzigen Film zu zwängen. Speziell bei „Magnolia“ ist es aber so, daß es um viel mehr geht, als um die amerikanische Gesellschaft. Hier werden universelle Konflikte verschiedenster Form thematisiert, und doch dreht sich alles vor allem um eins, und das ist Schmerz. Jede Figur in diesem Film leidet. Auf andere Weise, aus anderen Gründen, aber sie leiden alle. Daß man das Kino nicht völlig fertig mit der Welt verlässt, hat schließlich wieder mit dem Schluß zu tun.

Und damit wären wir wieder am Anfang. Der Prolog und die Schlußüberraschung von „Magnolia“ sind beide auf ihre Art ziemlich genial inszeniert. Der Prolog baut eine Thematisierung auf, die der Schluß wieder aufnimmt. Doch in den knapp drei Stunden dazwischen scheint dieses Fazit irgendwie verloren zu gehen. Man hat das Gefühl, daß der Film nur dann funktioniert, wenn man vorne und hinten drei Minuten abgeschnitten hätte. Anfangs zumindest. Nachdem ich über eine Stunde darüber nachgedacht habe, was mir der Regisseur jetzt eigentlich damit sagen wollte, bin ich zu einem anderen Ergebnis gekommen. Diese Szenen machen Sinn, ja, sie sind sogar absolut essentiell für den Film. Sie bringen den Zuschauer dazu, in einer Weise über den Film nachzudenken, auf die er/sie von alleine vielleicht gar nicht gekommen wäre, und erzielen so einen Grad der Auseinandersetzung, den viele Filme gerne hätten, aber nie bekommen. Anderson macht das ganz einfach, indem er dem Zuschauer etwas gibt, was für ihn zunächst keinen Sinn macht. Die Suche nach dem Sinn des Gesehenen ist es, die über die Wirkung von „Magnolia“ entscheidet: Wer sich die Zeit nimmt, der wird Antworten finden, und den Film nachher noch besser finden, als er beim Anschauen sowieso schon war. Wer sich die Zeit aber nicht nimmt, der wird sich nur mit einem schalen Gefühl im Mund an diese drei Kino-Stunden erinnern, denn sie werden irgendwie verschwendet erscheinen. 
Ich will niemanden mit dem dämlichen Satz vor den Kopf stoßen „Du hast es einfach nicht geschnallt!“, denn ich verstehe absolut, wieso man „es nicht schnallen“ kann. Mir ging es anfangs genau so. Aber ich habe gemerkt, daß da etwas zum schnallen ist. Und das macht „Magnolia“ zum, bis jetzt, besten Film dieses Jahres (ausgenommen „American Beauty“). Ich verspreche nicht, daß er jedem gefallen wird, aber ich denke, man sollte ihn gesehen haben. Schon allein, um darüber nachdenken zu können.


F.-M. Helmke

 

Name: Scream
Email: paco.langjahr@gmx.net
Bewertung:    (10 von 10 Digital Eyes)

Genial! Einfach nur genial! 
Auf jeden Fall der beste Film nach "American Beauty", dass dieser Film keinen Oscar bekommen haat, ist eine Schande. 
Ich schätze, dass die Sache am Schluss irgendetwas aus der Bibel war, aber da ich mich in dem Bereich nicht so sehr auskenne, nehme ich es halt einfach so hin, wie es ist. 
Und auch, wenn man den Schluss nicht kapiert hat, so hat er sicher seinen Sinn! 
Und so ist es mal wieder ein Film, bei dem man sich den Abspann schon deshalb angucken muss, weil man sich erst einmal sammeln muss! 
(Ich persönlich gucke ihn mir zwar immer an, tut aber nichts zur Sache) 
Kurze Zusammenfassung: 10 von 10 Augen!


Name: Jean
Email: Boerf@gmx.de
Bewertung:    (9 von 10 Digital Eyes)

Mir hat der Film ebenfalls gut gefallen - auch wenn die Lautstärke der Musik mir auf die Dauer tierisch auf den Keks ging. Am meisten bewegt hat mich die Szene, in der alle Akteure ein und dasselbe Lied singen, jeder auf seinem emotionalen Tiefpunkt. Naja, und die "Überraschung" am Schluß war *urgs* ziemlich ekelhaft. Und ich habe ihren Sinn trotz Nachdenkens nicht geschnackelt. Aber das macht ja auch nichts.


Name: Simon
Email: simongremmler@web.de
Bewertung:    (5 von 10 Digital Eyes)

Drei Stunden sind für diese absurde Handlung nun wirklich zu viel. Es hat mich kein Film dieses Jahr mehr enttäuscht als dieser.


Name: Ich
Email: ich@ich.com
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Gerade das ist das geniale daran - jeder wartet auf eine Art Auflösung, diese bleibt aber aus - genau so wie es im echten Leben nur zu oft ist. Es steht eigentlich überhaupt nicht zur Debatte, ob diese Überraschung am Schluss irgend einen Sinn hat. Auch wenn sie völlig sinnlos ist, der Film ist einer der tiefgründigsten der letzten Jahre.


 

Name: bianca
Email: firecandy@web.de
Bewertung:         (3 von 10 Digital Eyes)

der absolute scheiß, dieser film, ich hab da absolut keinen sinn gesehen, die szene mit den fröschen war einfach eklehaft, die darsteller waren größtenteils durchschnitt, ich frag mich wofür tom cruise nominiert war, gespielt hat er sicher nicht viel.
aber was soll man von einem film schon erwarten, in dem mr. arogant mitwirkt.
das einzig positive war die musik, die war großartig, aber gute musik macht noch lange keinen guten film aus.



Name: Remo
Email: schreibender@bluemail.ch
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Ich wette, jeder der diesen Film gesehen hat, hat sich irgendwo darin wiederentdeckt. Das passiert mir zwar immer wieder in Filmen jeder Art, aber in Magnolia treffen wir einander alle, wir Bösen und Guten, die Launischen und die Nörgler und die Sieger und die Verlierer. Wer auch immer. Alle sind wir da. Und was die einen als "Schicksal" benennen würden sehen andere als "Zufall". Aber darauf, genau DARAU kommt es überhaupt nicht an.
Wer diesen Film nicht mag, sollte sich vielleicht wieder diesen viel realistischeren Haudrein-Filmen widmen, die uns Hollywood allzu oft vorsetzt und als gut verkauft. Wer diesen Film nicht mag - so sehr ich jedem seine Meinung gönne - hat aber auch nicht mitgedacht, den Film nicht mitgelebt... oder ist der perfektese und problemloseste Mensch auf dieser Welt, was es ja gar nicht gibt und dieser Typ Mensch demzufolge im Film auch nicht vorkam, könnte man sagen.

12 von 10 Augen. Mindestens.



Name: Feininger
Email: fyninger@home.gelsen-net.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Auch ich möchte mich den überwiegend positiven Meinungen anschließen. Dieser Film wurde von den Schauspielerinnen und Schauspielern mit einer besonderen Hingabe gespielt, die ich in anderen Filmen mit ihnen kaum gesehen habe. Mich hat dieser Film sehr berührt und ich habe drei Stunden als überhaupt nicht lang empfunden. Dieser Entwicklungsgeschichte hätte ich noch weiter sehr gerne beigewohnt - auch ohne Popcorn.



Name: Benkinobi
Email: BenjaminSchell@gmx.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Ein Traum von Kinofilm.Wenn ich einen Film drehen dürfte,wäre er diesem sehr ähnlich geworden.Die Hingabe der Schauspieler,die Verknüpfungen der Charaktere und ihrer Schicksale untereinander,sind wirklich absolut fesselnd,zumal jeder einzelne dargestellte Charakter eines eigenen Films würdig gewesen wäre.Hier stimmt einfach alles.Nichts zum Kritisieren da.Eine Anekdote möchte ich noch hinzufügen:Da ich,als ich den Film zum ersten mal gesehen habe,noch geraucht habe und aus einem Nichtraucher Haushalt komme,habe ich normalerweise immer mehrere Rauchpausen bei den Filmen eingelegt.Ich bin über die kompletten 3 Stunden nicht einmal rausgegangen.Dieser Film ist wirklich traumhaft und ist wirklich wärmstens weiter zu empfehlen.
Es ist für mich wirklich eine Schande,das dieser Film keinen Oscar bekommen hat.



Name: Nick
Email: Nick.Petrick@gmx.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

dass dieser film 10 von 10 augen von mir bekommt ist selbstverständlich. ebenso wie die tatsache, dass anscheinend einige generationen
an die leicht verständlichen kommerzfilme gewöhnt sind, deren ende immer eine
eindeutung lösung und heilung verspricht...mit dem allzeit wärmenden happy end.
sogar bei einem ende mit tragischen ausgang für den hauptdarsteller/-in wird noch etwas gutes herausgekitzelt...quasi als
botschaft für die breite masse, um etwas mitzunehmen wenn man das kino verlässt.

"Magnolia" ist absolutes kunstkino, mit allen elementen, die dazugehören...einer wundervollen musik, hervorragenden darstellern
(insbesondere tom cruise...kann teilweise die negative kritik, dich ich über ihn hier gelesen habe nicht verstehen)..und einer geschichte, die erzählt wird.





Name: Matthias
Email: MatthiasEngmann@gmx.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

es gibt nur wenige filme, die die 10 augen so verdient hätten, wie Magnolia. ein nahezu perfekter film. ich kann mich den meisten nur anschließen. die regie, die kamera, die darsteller, die musik (sehr passend und wunder schön), der schnitt, das drehbuch usw. sind genial! bei den darstellern kann man garnicht sagen, wer nun am besten gespielt hat. meiner meinung nach hätten so gut wie alle eine oscarnominierung verdient gehabt. außerdem berührt dieser film ungemein und wenn man will kann man eine ganze menge aus diesem film mitnehmen. insgesamm einfach wunderbar!
den meisten hier, und auch auf anderen seiten, scheint das ende rätzelhaft zu sein. aber irgendwie dachte ich, als ich es sah, dass ist irgendwie sinnvoll. denn ich interpretiere es so, dass uns paul thomas anderson sagen will, dass genau in dem moment wo man am wenigsten damit rechnet alles passieren kann auch wenn es noch so unwarscheinlich erscheint. als allegorie sozusagen. außerdem war das ende, nicht wie schon oft gelesen, fehl am platz, sondern es ist ein genialer einfall. so wie der film selbst.



Name: Matthias
Email: MatthiasEngmann@gmx.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

ach was ich noch vergass. keine einzige minute ist zuviel. der film hat genau die richtige länge und baut eine solche spannung auf, dass man das gefühl hat hinein gesogen zu werden.



Name: Jana
Email: biliana-sun@gmx.de
Bewertung:       (2 von 10 Digital Eyes)

Also ich war enttäuscht von dem Film. Ich hatte vorher viele gute bis sehr gute Kritiken gelesen aber nach den drei endlosen Stunden konnte ich diese nicht nachvollziehen. Ich hab den Film vor einem 3/4 Jahr auf Vidio gesehen und mir bis heute Gedanken um den Sinn gemacht. Natürlich erkenne ich den Sinn einzelner Geschichten, aber nicht im Gesamtzusammenhang. Und zu wenig Gedanken habe ich mir ganz sicher nicht gemacht (ich habe im Stunden nachgedacht, im Internet gesucht, meine Freunde und Bekannte genervt und die finale Szene in der Bibel nachgelesen!), ich bin aber zu keinem befriedigenden Ergebnis gekommen. Und auch hier habe ich nur eine dürftig Erklärung für die letzte Szene bekommen (zu zeigen, dass alles passieren kann wenn man es am wenigsten erwartet), wenn dies als Interpretation zutreffen sollte, so hätte Anderson keine bibliche Szene mit bereits weitgehend festgelegtem Interpretationsgehalt verwenden sollen.



Name: demokrit
Email: demokrit@vpitt.de
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

dieser film ist sowas wie ein gutgelungener hypertext, nur eben viel medialer und geschlossener.
anderson inszeniert sie handlungsorte, -personen und-stränge so schön, dass ich aus dem genießerischen träumen nicht mehr raus kam.
kurz: ein selten eigener und guter film!



Name: master wu
Email: wullsmar@zhwin.ch
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

genial!
wer ihn weniger als drei mal guckt, verpasst die hälfte.
also genau das leben



Name: be.kla
Email: benjamin@klaile.com
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

einfach ein krasser film, man muss ihn nur mehrere male sehen. zufälle, sonderbare schicksalsfügungen und einfach eine super story (wenn man vons story sprechen kann).
der film gibt doch wirklich einblick ins tiefste innere der realität.
und wem dieser film nicht passt, dem ist dann auch nicht mehr zu helfen. dann guckt doch harry potter.

ps: noch zu empfehlen sind mulholland sowie lost highway, beide von david lynch. und wenn ihr diese filme gesehen habt, dann sagt nochmal, das magnolia unlogisch wäre.



Name: silvan huber
Email: sihube@ksk.ch
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

scheiss film!!!



Name: x
Email: x
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

RESPEKTIERE DEN SCHWANZ!



Name: frosch
Email: frosch@regen.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Zu meiner Schande muß ich gestehen: das erste Mal, als ich ihn gesehen habe, gehörte ich anschließend zur Fraktion der "Was soll der Quatsch"-Unker. Ich war zwar angetan von der souveränen Inszenierung, habe aber keine 2 cm gepeilt, was diese Flut von Ideen mir jetzt sagen sollte. Dann verging einige Zeit, und jetzt habe ich ihn die Tage nochmal gesehen und mußte schamesrot werden. Dieses Teil ist dermaßen tricky und clever, ich habe wirklich erst jetzt kapiert was das ganze soll (und ich bin eigentlich auch durch Bunuel, Godard, Kubrick oder Trier nicht zu irritieren...)
Und jetzt, da ich den roten Faden gefunden habe, den ich beim ersten Sehen verpaßt habe, mußte ich mir bei einigen Szenen (wie der unglaublichen "Wise up"-Sequenz oder dem Ausspruch "These things just happen" die Tränen verkneifen...
Ein Megahammer von Film, so tief, daß man es kaum glauben mag, vor allem weil er sich unter so einer slick inszenierten Ami-Mainstream-Hülle versteckt... Aber in diesem Fall stimmt es ausnahmsweise mal wirklich, den MUSS man mehrmals sehen.



Name: Maren
Email: maren.bruell@web.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Ich finde diesen Film echt super!!! Es ist zwar schwer am Anfang einzusteigen aber wenn man den Film dann mal durchschaut hat ist er echt super. Ich spiele ihn jetzt als Theaterstück mit meiner Klasse. Das macht super Spass und man bekommt noch mahr durchblick als vorher. Mit dem Drehbuch zusammen, wird einem jeder Satz deutlich.
EINFACH SPITZE!!!



Name: Kevin
Email: soadfan16@arcor.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Zu "Jana (biliana-sun@gmx.de)":
Wie kann man nur von so einem derart großartigen Film enttäuscht werden? Das muß auch nicht immer an dem
Film liegen, sondern wohl eher an dem Erwartungsbild an einen Hollywood-Streifen, der eigentlich alle Rekorde im Kino brechen müßte......
Ich habe den Film nun endlich auf DVD und ihn mir mal gleich wieder angeschaut. Als ich diesen Film zum ersten mal gesehen habe war ich 17 Jahre alt geworden und konnte TROTZDEM Zusammenhänge erkennen, mir
meinen Teil hineininterpretieren und hinter Sinn (oder evtl. Unsinn) einzelner Passagen steigen. Ich finde, dass der Film auch kein besonderes Alter erfordert. Derjenige sollte höchstens ein Midestmaß an Einfühlsamkeit und Verständnis mitbringen.
Und wenn ich solche total verkorksten Kritiken wie deine lesen muss, denke ich manchmal, dass genau dieses Quentchen (man könnte es auch Weitblick nennen) einigen Zuschauern fehlte...

Insgesamt ist das ein ganz seltener Film, der unbedingt von mir mit 10 v0n 10 Digital Eyes belohnt wird!

P.S.:Es kommt mir vor, als ob es nur (berechtigte) Sehr gute Kritiken gibt oder aber nur sehr schlechte (siehe "Jana")???



Name: Junior
Email: txxx.dxxx@gmx.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

10 Augen reichen defintiv nicht aus, um diesen Film zu bewerten. Best movie ever!!!

Der Film steckt voller Details, dass man den Sinn, sowie den Film an sich auch beim 5. mal anschauen noch vollends erfasst hat. PT Anderson hat jede einzelne Einstellung, jede Szene, jeden Dialog bis ins kleinste geplant und wurde genau an der richtigen Stelle im Film eingebaut, teilweise auch um gewisse Intensionen zu erzeugen. Nichts in diesem Film ist Zufall!!! Als Beispiele hier: "These things just happen" oder das Werbeplakat "70% off-Everything must out" (oder so ähnlich)kurz vor Ende des Films.

Der sensationelle Schluss ist definitv biblisch gemeint. Ich habe irgendwo mal gelesen, dass der Film sogar die Antwort auf diese vielgeführte Debatte gibt. Bei der ersten Einstellung der Quizshow sei jemand im Publikum der ein Schild mit der entsprechenden Bibelstelle hochhält. Ich habe mir aber níe die Mühe gemacht, das nach zu prüfen.

Der Film ist so facettenreich, dass es in dieser Form nicht möglich ist, vollständig darauf ein zu gehen. Wichtig ist auf jeden Fall die Frage nach Zufall oder Schicksal. Der Kerngedanke ist jedoch der, dass alle Menschen in irgendeiner Form nicht ehrlich sind. (Einzigste Ausnahme: der Wurm) Die Frösche (als eine der ersten Plagen) könnte man als Warnung verstehen. Kehret um, bevor es zu spät ist. Somit kriegt der Film enorme Tiefe und Gesellschaftskritik. Fragt euch mal alle, wie oft am Tag wir unehrlich sind, der eine mehr, der andere weniger...

Grösster Pluspunkt des Films ist die sensationelle Musik von Aimee Mann!!! "Wise Up" rulez!!!

An dieser Stelle sei angemerkt, dass der Film ganz schön anspruchsvoll ist, und ich verstehen kann, dass so manch einer sich überfordert fühlt.

Einzigster Negativpunkt: PT Anderson verliert sich manchmal zu lange in einzelnen Bildern und Kameraeinstellungen.

Gruss Thomas D.



Name: Robert
Email: rctlinux@gmx.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Im Großen und Ganzen ist dies ein sehr gelungener Film. Der Regisseur hat hier fabelhafte Arbeit geleistet. Die Schauspieler haben hervorragende Arbeit geleistet, dabei meine ich wirklich jeden. Wie vielen wohl aufgefallen ist, gibt es doch sehr unterschiedliche Kritik. Das hängt wohl einerseits vom Thema und andererseits vom Stile des Filmes ab. Ich nenne solche Filme gerne Handlungsfilme, weil ihre Genialität sich durch das Drehbuch und die schauspielerische Leistung auszeichnet. Solche Filme gibt es heute leider nur noch wenig.

Die Zusammenstellung der einzelnen Einstellungen haben den Film hervorragend vorangebracht und um die Dynamik ein wenig aufrecht zu erhalten, hat die Filmmusik exzelent Arbeite geleistet.

Des weiteren besitzt der Film keine feste Interpretation und lässt den Zuschauer viel Spielraum für eigene Interpretationen. So wurden meiner Meinung nach die Frösche gewählt, weil sie einerseits etwas mit dem Wetter zu tun haben(die Wetter Frösche, die die Leiter hinaufklettern und die Temparatur angeben) und andererseits natürlich den ungeheuren Zufall unterstützen. Es gibt wirklich einen Bericht über Frösche, die mittels eines Tornados aus dem Teich gehoben wurden.

Alles in allem ist dies großartiges "Filme machen" und die Filmwelt kann einen weiteren genialen Regisseur und Drehbuchautor beglückwünschen.



Name: Ly
Email: schneewittchenkuchen@gmx.net
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Es ist wirklich zu bedauern, dass ich damals als der Film ins Kino kam, nicht hingegangen bin, das passiert mir leider viel zu oft - früher noch öfter als heute, und wenn ich mich dann doch für einen Kinobesuch entscheide, ist der Film meist schon wieder aus dem Spielplan genommen. Aber vor 2 Tagen viel mir durch zufall die DVD in die Hände und ich kaufte sie kurz entschlossen, gleich zu Hause sah ich sie mir an und ich muss sagen, dass ich sehr begeistert war, Magnolia gehört definitiv zu den besten Filmen i've ever seen, wenn es nicht sogar an der Spitze steht.
Es gibt nur wenige Filme, die mich von vorne bis hinten und in jedem einzelnem Detail so sehr begeistern.



Name: Lissy
Email: -
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Ein sehr schöner Film.



Name: MrVersus
Email: -
Bewertung:           (4 von 10 Digital Eyes)

wer melodramen mag - gut.. ich fands stinklangweilig und bin fast paar mal eingepennt.. ich konnte mich weder mit personen identifizieren noch haben mich die szenen gefesselt..
aber es ist auch mal was andreres und das ist auch mal gut! denoch liegt mir dieser film nicht sehr..



Name: D´rea
Email: LagemannPuschels@aol.com
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Brsuache bitte dringend den >Soundtrack zum Film

Liebe Grüße ein Meisterwerk



Name: ???
Email: ???@???.com
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

ich möchte den film nicht bewerten, mich würde nur interesieren was der "frosch-regen" zu bedeuten hat.



Name: Elena
Email: elena1@web.de
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Genialer Film, hat mich positiv überrascht. (Man kennt ja den sonstigen Ami-Scheiß...)
War nicht wahnsinnig spannend wie ein Action-Thriller, oder so, aber hat mich trotzdem dermaßen gefesselt, dass ich nicht mit dem Zuschauen aufhören konnte.



Name: Dani
Email: daboo@gmx.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Ein superschöner Film! Ich hab ihn bestimmt schon 6 mal gesehen.
Die Frösche waren für mich irgendwie eine Erlösung der Figuren. Ich warte jedesmal darauf und hab es immer als befreienden "Regen" verstanden. Danach ist alles irgendwie leichter, es geht ein neues Leben los. Ohne das Zwischenspiel von Oben wäre es in Kürze für die Leute nicht mehr auszuhalten gewesen.



Name: sylvia gellman gellmann
Email: sgellman@web.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Der Film ist doch hervorragend, allein die Schauspieler, die Handlung die Inszenierung...
Tom Cruise ist wieder mal ... wahnsinn.

Was kann ich denn dafür dass Ihr keinen Plan von Filmen habt ;-)

grüße,
Sylvia



Name: Gris
Email: Gris@gmx.de
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

Hab den film zwar nciht gesehen aber er ist gut



Name: Basti
Email: Egal@web.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Für mich handelt der Film von Problemen und vielen Dingen, die es überall auf dieser Welt gibt. Er ist voll mit Andeutungen und voll mit Problemen der Menschen. Aber ich kann absolut nicht verstehen, wie man darüber einen Film drehen kann. Zum Glück kann ich mich da nicht wieder finden, und ich habe auch keine Lust mich mit solchen Problemen, die es natürlich überall um mich rum gibt, auseinanderzusetzen. Zudem finde ich den Film sowas von pessimistisch, das ich es kaum ertragen kann, ihn zu sehen.
Allerdings liebe ich Filme, die mehr ausdrücken, als man beim einfachen zugucken zuerst erkennt, deshalb die 3 Augen. Aber an einen David Lynch Film ala Mulholland Drive, kommt das hier nicht ran, dafür ist das Thema einfach zu banal und es geht einfach nur um Probleme einer kranken Gesellschaft, die ich zum Glück nicht so krank kenne und den Film deswegen als viel zu pessimistisch bewerte.
Aber wahrscheinlich ist diese Übertreibung auch noch mit Absicht so gewählt.



Name: Basti
Email: egal@web.de
Bewertung:         (3 von 10 Digital Eyes)

Hey es sollten nur 3 Augen werden, hab da aus versehen 10 gegeben., niemals, nich für den Film



Name: Robert
Email: raffi@gmx.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Der Froschregen im Film stellt das Ende des Fluches dar. Die Charaktere haben somit eine Chance auf einen Neuanfang. Der Regen der Frösche deutete sich schon in der 3. Sekunde des Filmes an.
Auf dem Rrhangenen stand die Nummer 82, sowie auf dem roten Flugzeug die 82 stand und eine 82 aus Kabeln gefomrt, die neben dem Jungen auf dem Dach stand, kurz bevor er absprang.

Desweiteren kann man den 100% Hinweiss in der Gameshow sehen, als kurzeitig ein Mann eine Tafel mit

EXODUS 8:2 hochhielt.

EXODUS 8:2 (Auszug aus der Bibel) -> Aaron streckte seine Hand über die Gewässer Ägyptens aus. Da stiegen die Frösche herauf und bedeckten ganz Ägypten.


Die 82 ist in noch vielen weiteren Szenen des Filmes zu sehen.



Name: Memento mori
Email: mangofish@gmx.net
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

gaaanz ehrlich,
ich bin zwar ein film frak und schau mir jeden mist an der mich mit ton und bewegten bildern unterhalten kann, aber ich habe mich wirklich um die 3 stunden verlohrener zeit geärgert. Der einzige Grund warum der film überhaupt noch ein auge verdient hat ist der das ich 3 tage danach immer noch über die sinnlosigkeit des streifens nachdenken musste. Ich kann verstehen warum menschen für die todesstrafe sind, auch kann ich verstehen warum menschen eine gewisse meinung zu einem tema haben. Ich hab allerdings bis heute nicht verstanden warum jemand diesen film gut findet. Vieleicht hab ich auch einfach nur den Film nicht verstanden, oder ich bin ein emotionaler stein aber meiner meinung nach gehört dieser film auf den Index. Junge beeinflusbare menschen wie ich müssen vor so einer Hirnwichse geschützt werden.

Danke

-Freundschaft

Ich verabscheue Rechtschreibung



Name: vanessa muller
Email: ano04@gmx.de
Bewertung:         (3 von 10 Digital Eyes)

sehr verwirrend weil viele geschichten in einer sind



Name: Frank
Email: -
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Das dieser Film polarisieren würde, war mir absolut klar. Ergibt das alles einen Sinn oder keinen, sind die Darsteller (und Cruise als besonders beliebtes Ziel von Hohn und Spott) gut oder schlecht, verwirren die vielen Handlungsstränge oder nicht... Ich habe einen Sinn darin gefunden, die Darsteller bringen eine herausragende Leistung (ja, auch Cruise) und es sind eigentlich auch nicht mehrere Geschichten, sondern einander bedingende Elemente, die die Handlung wiedergeben. Aber es soll ja auch Leute geben, die bei mehr als einem Helden und einem Bösewicht kapitulieren...



Name: Garfield
Email: tres_garfield@yahoo.de
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Ein innovatives Meisterwerk mit absolut glaubwürdigen Charakteren!
Nur 9 Augen, weil der Fil einfach zu lang ist!



Name: urban
Email: alexios@gmx.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Ich bin durch die Empfehlung einer Freundin dazu gekommen mich ohne jegliche Vorabinformationen diesem Film zu widmen.
Mit zwei gespannten Sinnen (Augen und Ohren) setze ich mich also hin um nach 3/4 des Films, mit Gänsehaut, die Hände in die Stuhllehnen gekrallt, neun Protagonisten zu lauschen, die den atemberaubend dargestellten Höhepunkt ihrer Melancholie in den wunderschönen Zeilen von Aimme Mann zum Ausdruck bringen. Staunend fiebere ich dem Ende entgegen, einer Auflösung, der Interpretation, die man in den letzten Jahren Hollywood-Filmgeschichte ja schon automatisch voraussetzt...
aber es kommt völlig anders...
Ich bin erst geschockt und eine halbe Stunde später völlig begeistert von diesem Film, bei dem ich mich schon auf die Auseinandersetzung nach dem zweiten und dritten Mal freue und auch nach dem vierten Mal noch neue Details entdecken werde - soviel ist sicher!



Name: DatNaddl
Email: noddi_d@gmx.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Ich habe den Film das erste mal vor ca 5 Jahren gesehen, und ich habe noch nie so lange über einen film nachgedacht! seitdem ich ihn das erste Mal sah denke ich andauernd über den sinn nach. Magnilia ist auf jeden fall auf meiner Movie-list No.1, eindeutig!!! Unglaublich erstaunt, positv überrascht, war ich von den schauspielerischen Leistungen Tom Cruis'...WOW!!!! Er gehört überhaupt nicht zu den Schauspielern denen ich gerne zuschaue, aber in dem Film zeigt er was er drauf hat!!! Ich bin sprachlos, was den ganzen Film betrifft, weiß nicht, was ich noch schreiben soll. Hab ihn ca.6 oder 7 mal gesehen, und bereue es nicht ein einziges Mal!
Ein Film der nicht jedermans sache ist, ein film der nur etremmeinungen hat: entweder man findet ihn total schlecht,mag ihn überhaupt nicht; oder man ist endlos begeistert (wie ich ;-) )
Naja, schönen gruß an die letzteren,
bye bye
Dat Naddl



Name: Marcel
Email: Marcel_Haar@gmx.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Name: vanessa muller
Email: ano04@gmx.de
Bewertung: (3 von 10 Digital Eyes)

sehr verwirrend weil viele geschichten in einer sind


Gute Frau, genau DAS ist ja das Geniale! Das dieser riesige Umfang an Story flüssig ineinander läuft, es glaubwürdig ist und der ganze Film zum Denken anregt. Für die, die noch denken können.

Zudem tolle Musik, grandiose Schauspieler/-innen, Kamera... Wirklich eine Schande, dass er keinen Oscar bekommen hat.



Name: Andre
Email: andre_tmm@hotmail.com
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Einfach übergenial dieser Film ich war wirklich mehr als überrascht!!
Für mich sind die Frösche einfach nur ein Bruch zwischen Realem und Fiktion...wie der kleine Stanley schon sagt:"Es passiert wirklich" als die Frösche anfangen zu fallen.
Genau wie die Anfangsszene wo der Junge auf tragisch ironische Weise von seinem Selbstmord abgehalten wird, schon da deutet der Autor darauf hin. Man muss sich schliesslich fragen kann sowas sein?
Genau wie bei der Froschszene nur da weiss man sofort die Antwort..und das macht den Bruch.
Egal, auf jeden fall...ein Superfilm!!

Allein schon wegen dem Understatement auf der DVD-Hülle wo Tom Cruise fast gar nicht erwähnt wird!! Nur mit einem kleinen Bild.
Aber dieser Film braucht auch keine Superstars...denn dieser Film überzeugt mit Handlung, Stil und Emotionen.
Einen Oscar hätte dieser Film echt verdient!

Auch dieser Superschöne Song der zusammen gesungen wurde...





Name: Lorion
Email: lorion@zantox.de
Bewertung:         (3 von 10 Digital Eyes)

In gewisser Weise mag ich den Film. Er hat eine ganz schöne Atmosphäre, gute Schauspieler und einen gelungenen Soundtrack. Aber das wars dann auch schon... Ich hab erwartet, dass man etliche Geschichten sieht, die auf irgendeine Weise miteinander verbunden sind. Aber was bekomm ich zu sehen? Einzelschicksale von Leuten, die miteinander verwandt sind oder sich zufällig irgendwo begegnen. Ein Netzwerk wird hier nicht gesponnen. Man hätte jede Geschichte auch alleine erzählen können.
Und ich frage mich auch, warum man das nicht getan hat! Die Zusammenstellung dieser Geschichten ergibt für mich keinen Sinn! Wenn es um Zufälle und Schicksal gehen soll, was soll dann das große Finale?
Außerdem hat der Film sehr viel Ähnlichkeit mit seinem Vorgänger "Short Cuts". Es werden andere Geschichten erzählt, aber im Prinzip kommt ein ähnliches Werk dabei heraus! Also was für einen Sinn oder Unsinn macht dieser Film?
Ich glaube mir hätte der Film sehr viel besser gefallen, wenn er schon nach 100 Minuten zu Ende gewesen wäre. Die Geschichten geben nicht so viel her, dass man sie endlos in die Länge zieht. Wenn er kürzer gewesen wäre, vielleicht hätten mich die Schicksale auch irgendwie emotional berüht, aber so ist man nur froh, wenn der Film endlich zu Ende ist...



Name: daniel
Email: daniel@dada.de
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Fand den Film sehr gut gespielt aber ein paar sachen hab ich immer noch nicht wirklich kapiert:

- Was ist mit dem Wurm? ich weiß nur dass er derjenige war, der den typ im kleiderschrank ermordet hat(den mann der bewohnerin?) aber tritt der wurm irgendwann noch in erscheinung?

- was haben die handlungen von earl, linda, phil und jack/frank mit den restlichen zu tun? gibt es da eine verbindung abgesehn davon, dass jimmy die quizsendung für earls firma macht?



Name: holle
Email: holle.bolle@gmx.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Gerade befand ich mich noch bei den Kritiken zu dem "schmalen Grad". Das gleiche Bild wie hier. Entweder lieben sie den Film oder sie sind eingeschlafen, bzw. verstehen ihn nicht.

Lieber Marcel (3-4 Kommentare weiter oben), versuche nicht andere Kleingeister zu überzeugen. Es ist doch gut so, dass nicht alle den gleichen Geschmack haben.

Ich höre schließlich auch kein HipHop oder Techno, bzw. schau irgendwelche Daily Soaps oder (neuerdings trendy) "Telenovelas". Oder lade Klingeltöne aus dem Netz.

Mir persönlich reicht es, diesen Film für mich zu haben, bzw. ihn mit einer kleinen elitären Gruppe teilen zu dürfen. Deshalb mein Dank an Alle (!) User hier.

P.S.: Und ich bin froh, dass "Magnolia" keinen Oscar erhalten hat. Das Ding hat überhapt keinen Wert, sondern steht für Mainstream-Hollywood-*****!

P.P.S.: Ich kann Euch neben dem wundervollen Soundtrack alle weiteren Alben von Aimee Mann empfehlen. Was für eine Stimme!



Name: **
Email: ...
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

F



Name: Natscho
Email: Natscho2205@hotmail.com
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

sry, aber ich finde dass jeder, der diesen film mit weniger als 8augen bewertet hat einfach mal nix kapiert!!! und wenn ich hier kommentare lese, wie: "die darsteller waren größtenteils durchschnitt, ich frag mich wofür tom cruise nominiert war, gespielt hat er sicher nicht viel" krieg ich absoluten hass! ich kann akzeptieren wenn man die thematik des films nicht mag aber zu behaupten dass die leistung der schauspieler "größtenteils durchschnittlich" war, ist wirklich nicht in ordnung!!! Das Tom Cruise den Oskar NICHT bekommen hat, ist meiner Meinung nach eine unverschämtheit, denn sowohl ihn als auch Julianne Moore kann man in keinem film so dermaßen gut schauspielern sehen! Alleine die Tatsache, dass beide Schauspieler rollen übernehmen in denen man sie nie gesehen hat, rollen die so viel feingefühl für emotionen verlangen! ich bin schier begeistert von allen Schauspielern, die in diesem film mitwirken!!!!

und nun kurz zum user daniel: natürlich haben alle geschichten was miteinander zu tun! der film handel von schmerz und verzeihen. alle befinden sich am ende in einer sch*** situation, alle denken über ihr leben nach (aus diesem grund singen sie auch alle das gleiche lied, um diese verbundenheit klarer zu machen). Jeder sucht auf irgendeiner weise nach der liebe, denn man merkt dass nur sie einen "retten" kann.
Im prinzip ist die thematik des films zu oft benutzt worden, und ja ich stimme zu dass der film sehr lange dauert, aber ihn zu kürzen fänd ich unpassend.ich finde gerade die tatsache, dass dieser film sich "zieht", vllt sogar langweilig WIRKT, beweist doch dass dieses thema so sehr in unserem alltag integriert ist, dass man es gar nicht als besonders annimmt wenn ein mann wie Paul T. Anderson einen film darüber dreht. doch tut Anderson es auf eine so geniale art, die die leute, die sich ihre gedanken über den film machen wollen (und nicht mit dem vorurteil ran gehen "aber was soll man von einem film schon erwarten, in dem mr. arogant mitwirkt" =>Tom Cruise) einfach baff sind.
Magnolia gehört meiner meinung nach zu den besten filmen überhaupt, und wenn man ihn nicht gesehen hat oder sich nicht einmal die mühe machen will über den sinn nachzudenken, sucht derjenige sich eindeutig den falschen film für einen gemütlichen videoabend aus. der film ist anstrengend, sehr anstrengend anzusehen, schon allein wegen der musik. das sollte man bedenken wenn man sich dazu durchringen sollte ihn doch zu gucken.Diejenigen die ein solcher film zu anstrengend ist,sollten sich dann vllt lieber filme wie "mr.&mrs.smith" oder "Scream" angucken, wenn sie lieber GUCKEN als DENKEN wollen!!!



Name: Johannes
Email: blacktribe@hotmail.com
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Super Film, keine Frage. Für alle die sich die Mühe machen wollen: Es gibt eine klasse Rezension/Erklärungsansatz für den Film in Verbindung mit Theorien des Psychoanalytikers C. G. Jung. Wer sich die Mühe macht den schwer verständlichen Text zu lesen wird überrascht sein was alles drin steckt.
Gruß Johannes

Hier der Link: http://cinetext.philo.at/magazine/stanwick/magnolia.html



Name: Hmm
Email: rodeniero@yahoo.de
Bewertung:       (2 von 10 Digital Eyes)

ich würd den film am liebsten gar nich bewerten, ich fand ihn beim schauen zwar ganz ok, is halt einer von den Filmen wo man die ganze Zeit über darauf wartet, worum es eigentlich geht und dann wird er immer kranker und kranker und irgendwann ist er aus. So wie bei David Lynch Filmen halt, man versucht dann danach nen Sinn darin zu finden, aber eigentlich isses völlig wurschd, das war halt einfach 3 Stunden lang unterhaltung, neugierige Menschen finden den Film gut, menschen die nur normale Filme mögen finden ihn schlecht.
ICh find den Film solala, ich fand ihn nich scheiße, aber auch nich so überragend und vor allem wenn Tom Cruise mitspielt is immer SCIENTOLOGY BRAINWASH WARNUNG angesagt. Ich kann den Typ nich leiden, abgesehen von seiner kranken Sekte klagt er gegen jeden scheiß.
Von daher bin ich immer vorsichtig bei der Bewertung von Tom Cruise Filmen, die Scientologen haben da vertraglich immer ihre Hand im Spiel, und Scientology benutzt auch sehr viele Bilder und Philosophien aus anderen Religionen zur Hirnwäsche, wie z.B. Froschregen. Inwiefern der FIlm im scientologischen beeinflusst wüsste ich auch nich, aber die verstecken das immer sehr sehr geschickt und verwenden eh immer hochpsychologische Tricks.
Also, deshalb fällt meine Bewertung so schlecht aus.



Name: philippcde
Email: philippcde@yahoo.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Alles was ein Meisterwerk braucht. Wenn ich auch mittlerweile meine Mühen mit der Behäbigkeit der Filme der letzten Dekade feststellen muss, aber da kann 'Magnolia' am wenigsten für (Frag mal 'One Hour Photo', 'Woodsman' oder auch 'About Schmidt')..