Fahrenheit 9/11

doku-filmessay, usa 2004
original
fahrenheit 9/11
regie
michael moore
drehbuch
michael moore
cast:

michael moore,
george w. bush,
lila lipscomb,
osama bin laden,
dick cheney,
donald rumseld und der Rest der kriminellen Bande, u.a.

spielzeit
128 min.
kinostart
29.07.2004
homepage
http://www.fahrenheit911.com
bewertung


(7/10 augen)




 

 

 

 


 

 

Michael Moore ist neben seinem Gegenspieler George Walker Bush eine der dominanten Figuren der letzten zweieinhalb Jahre. Unermüdlich bestritt der selbsternannte Mann des Volkes seinen Angriffsfeldzug gegen die wohl arroganteste und am dreistesten lügende US-Regierung der Geschichte. Neben viel Verehrung seiner Fans gab es natürlich auch Schelte noch und nöcher. Dabei muss man nicht mal so weit gehen wie Waffennarr, Rechtsausleger und Kommunistenhasser John Milius (seinerseits bekannt für, ähem, intelligentes Politkino wie "Red Dawn"), der Moore ein Arschloch nannte und eine standrechtliche Erschießung forderte (was die Gefühle des Konservativen bzw. rechten Lagers in den USA recht treffend umreißt). Denn bei soviel Medienpräsenz von Moore stellte sich schon bald die Frage: "Darf man Michael Moore überhaupt noch gut finden?". Da wird ihm nun vorgeworfen, dass er mit seinen Filmen und Büchern Geld verdient. Im Musikgeschäft würde man maulen, er sei nicht mehr ‚indie' genug. Von Populismusvorwürfen mal ganz zu schweigen. Wo aber Kritiker ihm Kommerzialität (zu Unrecht, denn Moores genereller Arbeitsstil hat sich nicht geändert, nur finden seine Filme und Bücher jetzt mehr breite Beachtung) und Selbstprofilierung (zu Recht, aber das ist Teil der Kampagne) vorhalten, wird die eigentliche Wichtigkeit des übergewichtigen Baseballkappenträgers gerne vergessen: Michael Moore ist vor allem deswegen nötig, weil er der so gut wie gelähmten politischen Linken in den USA eine Stimme gibt. Deren subtilere oder meinetwegen auch intelligentere Vertreter haben sich weitestgehend resigniert in ihr Schneckenhäuschen verzogen, während Moore richtig Alarm macht. Auch deswegen bleibt er die einzige wirklich laut zu vernehmende Stimme und deswegen ist er so wichtig. Er mag in gewissem Sinne ein notwendiges Übel sein, dabei liegt die Betonung aber nicht auf Übel, sondern eindeutig auf notwendig.
Natürlich ist sein Vorgehen manchmal recht vorhersehbar und platt, natürlich ist das populistisch. Wer aber jetzt hier die Stimme erhebt von wegen Populismus, Simplifizierung komplexer Sachverhalte etc., der möge kurz innehalten und mal darüber nachdenken, wie viel Populismus und einfachste Betrachtungsweisen die amerikanische Propagandamaschinerie uns in den letzten zwei Jahren beschert hat, um den Rest der Welt vom ehrenwerten Vorhaben der Weltpolizei aus Amiland zu überzeugen. Wenn dies die einzige Gegenpropaganda ist, die ähnlich großen Einfluss nimmt wie die gleichgeschalteten US-Medien, dann nur her damit.

Abgesehen von seinem persönlichen Kommentar, der von sauwütend bis sarkastisch reicht, lässt Moore in seinem Anti-Bush-Agitprop-Film "Fahrenheit 9/11" vor allem Bilder sprechen. Bilder, wie sie Fernsehkameras aufzeichnen, bevor sie auf Sendung gehen. Und die zeigen nun einmal besser als jeder Kommentar, was für Herren sich da anmaßen, über Krieg und Frieden zu bestimmen. Unglaublich und eklig, wie Vize-Verteidigungsminister Paul Wolfowitz seinen Kamm mit Spucke präpariert und schließlich die widerspenstigen Haare mit ein bisschen Rotze in der Hand zu bändigen versucht. Gespenstisch und grotesk, wie Bush wie ein Schmierenkomödiant Sekunden vor der Liveschaltung, in der er den Beginn des Irak-Krieges verkündete, eine ganze Reihe Grimassen und Gesichtsausdrücke ausprobiert. Schlüsselszene aber ist der Mitschnitt von Bushs Reaktion auf die Nachricht, die Twin Towers seien von Flugzeugen getroffen worden. Da saß er am Morgen des 11. September 2001 bei einem medienwirksamen Besuch einer texanischen Grundschulklasse und ließ sich vorlesen, als ihm ein Berater ins Ohr flüsterte: "The nation is under attack". Schock ist verständlich. Auch Momente der Hilflosigkeit, der Fassungslosigkeit. Das sei ihm wie jedem anderen Menschen zugestanden. Dass sich der vorgeblich mächtigste Mann der Welt aber geschlagene sieben Minuten an einem Kinderbuch festhält und darauf wartet, dass ihm irgendwer zur Hilfe kommt, das wirft doch ein treffendes Licht auf Bush junior. Eine - so wird in vielen Momenten dieses Films klar - inartikulierte Marionette ohne eigenes Rückgrat und mit den falschen Freunden, das und nichts weiteres ist der Mann aus Texas.

Wie im Vorgänger "Bowling for Columbine" liefert Moore auch hier ein paar äußerst explosive Thesen, und ähnlich wie dort geht es um Angst als Machtinstrument. Indem die amerikanische Regierung ihrem Volk konstante Gefahr vorgaukelt, die es dringend zu bekämpfen gilt, lenken sie von der schon lange im Hinterkopf gehaltenen Beschneidung der Bürgerrechte und den faktisch falschen Kriegsgründen ab.
Ein Problem von "Fahrenheit 9/11" ist hier in Europa aber sicherlich, dass Moore zu den bereits Bekehrten predigt. Während so manch einem Amerikaner hier die Augen übergehen dürften, erzählt der Film einem Zuschauer hierzulande wenig Neues. Bush ist ein inkompetenter, schon schmerzhaft arroganter Bastard und seine Amtszeit wird eigentlich durch nur eines geprägt: Lügen. Aber das hat wie gesagt jeder halbwegs am Weltgeschehen teilnehmende und politisch mündige Europäer ohne Scheuklappen auch ohne Moores Hilfe rausgefunden. Daher ist "Fahrenheit 9/11" vor allem für das amerikanische Publikum wichtig. Da gilt es nämlich, die entscheidende Überzeugungsarbeit zu leisten, denn das Land ist noch immer politisch fast genau zur Hälfte geteilt. Das herausragende Einspielergebnis lässt da hoffen. Denn wenn durch diesen Film nur ein paar tausend Amerikaner (aber die entscheidenden in den knappen Wahlstaaten) erreicht werden, dann hat "Fahrenheit 9/11" bereits das erreicht, was er erreichen wollte.

Allerdings muss man jenseits der hehren Ziele konstatieren, dass "Fahrenheit 9/11" filmisch nur größtenteils gelungen ist. Ob Moores patentierte Präsentationsform erste Ermüdungserscheinungen zeigt oder die Menschen im Schnittraum keinen richtig guten Tag hatten: Tatsache ist, dass es Moore nicht gelingt, seinem Film einen richtigen Fluss zu geben, so dass es bei der episodischen Form durchaus den einen oder anderen dramaturgischen Hänger gibt. So ist etwa die Episode um den einsamen Strandwächter Oregons witzig und interessant, aber schlecht eingebunden.
Auch wirkt so manches Moore-Typische ein wenig abgenutzt. Als wolle er für die Fülle von (gutem) Archivmaterial kompensieren, startet er in einem Segment der zweiten Filmhälfte eine seiner typischen Guerilla-Attacken, hier auf amerikanische Kongressabgeordnete, die Moore zur Entsendung ihrer Kinder in den Krieg bringen möchte. Diese Aktion ist albern, angestrengt und überflüssig. Durch solche Mängel wird auch klar, dass der Gewinn der Goldenen Palme in Cannes doch eher als politisches Zeichen, denn wirkliche Reflektion über die Filmqualität zu verstehen ist. Was ja, siehe oben, nicht falsch ist und zeigt, dass der diesjährige Jury-Präsident Tarantino und seine Konsorten sehr wohl verstanden haben, wie der Kampf gegen die Regierung zu führen ist.

Der Film hat auch Schwierigkeiten, einen einheitlichen Ton zu halten, wenngleich dies im Ernstfall sogar mehr Stärke als Schwäche ist, denn wer zwei Stunden Bush-Bashing in Reinkultur erwartet, der wird - je nach Disposition - enttäuscht oder positiv überrascht. Klar, im Endeffekt führt Moore alles auf seinen Erzfeind zurück, verzichtet aber auf allzu Plumpes und einen Exklusivfokus auf den oft hilflos wirkenden Möchtegern-Cowboy. Denn nachdem Moore Bush gerade in der ersten halben Stunde gehörig welche mitgibt, wird spätestens mit dem Erreichen des Irakkrieges der Blick von den Verantwortlichen in oberster Position auf die Opfer gelenkt. Die Opfer auf beiden Seiten, wohlgemerkt. Denn - und hier zeigt sich, dass Moore in der Tat ein Patriot ist - es geht ihm gerade um die vielen Amerikaner, die in einem sinnlosen, unnötigen Krieg Leben, Gesundheit und Vertrauen verlieren.
Trotz von der US-Regierung am liebsten zensierten Bildern von zerfetzten irakischen Babies: die traurigsten, deprimierendsten Bilder sind die Milchgesichter der amerikanischen Kindersoldaten. Jene unbedarfte Burschen, die sich mit Rockmusik aufpuschen und zu den Klängen von "Fire Water Burn" der Bloodhound Gang irakische Wohnviertel in Schutt und Asche legen. Hiernach wird man das zentrale "Burn, Motherfucker, Burn!" kaum noch ohne Schaudern mitgröhlen können. Und vor allem jene Burschen, die sich verwirrt fragen, warum die irakische Bevölkerung ihnen mit Hass begegnet. Wem es an grundlegender Bildung mangelt und wer vom Vaterland von vorn bis hinten belogen wird, dem kann da nur das Verständnis und die Distanz fehlen. Dass gerade das Fußvolk, die Soldaten, die im Krieg verwundet und verletzt werden, die größten Opfer der Lügen von Bush & Co. sind, ist eine der zentralen Aussagen dieses Films. Und so erweist sich Moore doch als der Vertreter des kleinen Mannes, der nicht akzeptiert, das Machtstreben und Profitgier einiger stupid white men in führenden Positionen das Leben tausender Unschuldiger zerstört.
Bezeichnend ist in dieser Hinsicht auch das Rekrutieren von weiterem Kanonenfutter, welches Moore aufzeigt: Gezielt werden junge Menschen aus sozial schwachen Schichten und in Gebieten mit zerstörter Industriestruktur ausgesucht und gelockt. Oft ist für diese die Armee die einzige Möglichkeit, überhaupt eine Arbeit zu finden. Und so schneidet Moore tiefer als reine Polemik gegenüber dem dummen Präsidenten es tun würde, indem er die strukturellen Probleme des Ganzen umreißt (und indirekt eine mögliche Erklärung für die Folterskandale liefert, denn wer selbst zu den Getretenen gehört, dem fällt es in neuer Machtposition leichter, selbst zuzutreten). In der Heimat der (Un-)Mutigen und (Un-)Freien ist eben doch nicht jedermann gleich, wie es die Verfassung trompetet. Während Privilegierte Machtspiele spielen, werden die Ärmsten an die Front geschickt, um in diesen blutigen Spielen reihenweise Gesundheit, Leben oder Würde zu verlieren. Keine neue Erkenntnis, aber selten so deutlich vorgeführt wie hier.

Insgesamt ist "Fahrenheit 9/11" trotz hemmungslos subjektiver Sichtweise ein erstaunlich ausgeglichener Film, der nicht nur stumpf auf Bush einkloppt, sondern viele Themen und Standpunkte streift. Beizeiten wird es gar ein bisschen viel, was das manchmal etwas rastlose Hin-und-Herspringen erklärt. Für einige Sachen wäre trotzdem noch Raum gewesen. Die wahre Achse des Bösen, die Kriegstreiber hinter Bush (Cheney, Wolfowitz, Rumsfeld), hätte man vielleicht noch etwas mehr beleuchten können.
Sei es drum. Ein wie Moore äußerst laut die Stimme erhebender Aktivist, Countrymusik-Outlaw Steve Earle, erklärte vor noch nicht allzu langer Zeit: "Es kann niemals unpatriotisch sein, in einer Demokratie zu hinterfragen, was sein Land tut." Da hat er Recht, und deswegen ist auch "Fahrenheit 9/11" ein wichtiger, richtiger Film mit kleinen Schwächen. Das Schlusswort überlässt Moore Neil Young und seiner Gitarre: "Keep on rockin' in the free world". Möge es so geschehen.

S. Staake

 




Name: Sunspecter
Email:
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Sehr geehrter Herr Staake,

ich möchte mich hier ausnahmsweise nicht zu dem Film, sondern zu Ihrer doch recht "außergewöhnlichen" Schreibweise äußern. Diese wird, so habe ich den Eindruck, von Rezension zu Rezension immer verschachtelter, um nicht zu sagen, leseunfreundlicher. Und damit meine ich um Gottes Willen nicht die Fremdwörter, die manch einer hier anprangern würde. Nein, ich meine die meist vielzu langen Haupt-, Neben-, und Zwischensätze, die sich allzu schnell allzu sehr verknoten. Ich habe den Eindruck, dass in Ihrem Kopf dermaßen viele Gedanken schlummern, die es zu sortieren gilt, dass ihre Finger ihren Gedanken nicht nachkommen.
Es entsteht nur selten ein Lesefluss, meist fühle ich mich fast schon genötigt, manche Sätze mehrmals lesen zu müssen. Dies ist umso bedauerlicher, da die Essenz ihrer niedergeschriebenen Zeilen noch immer "over the top" ist.

Dies alles mag an meinem rein subjektiven Sprachgefühl liegen, oder vielleicht daran, dass die Schriftart ziemlich unglücklich, da sehr eng anliegend, gewählt ist. Dennoch habe ich das Gefühl, mich beim Lesen ihrer Texte extrem anstrengen zu müssen, ähnlich einem Chemie-sachbuch aus früheren Schulzeiten (und Gott weiss, ich war verdammt schlecht in Chemie). Mit dem Unterschied, dass ich in Ihrem Fall die Schachtelsätze verstehe, nur das Entwirren ist meist ziemlich mühsam.

Dennoch möchte ich Sie nicht in Ihrer Schreibweise beschneiden, nur augenzwinkernd darauf verweisen, dass nicht jeder Leser ihre Gedankengänge so leicht nachvollziehen kann, wie sie es vielleicht annehmen.

Mit den besten Absichten,

O.Y.



Name: Marc
Email: ------
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Ich finde das solche rezessionen filmszene.de ausmachen kein anderes mir bekanntes Portal in Deutschland hat so gut Kritiken die (fast) immer zu treffen. Im besonderen sollten die Rezessionen von Herrn Staake noch mehr beachtung erfahren, denn kein anderer hat so gute rezessionen wie er von sehr guten deutsch über allerlei informationen ohne was zu verraten find ich es eine glanzleistung, eine Kritik zu schrieben woman alles positive wie negative kommplett aufgeschlüsselt liest

Weiter so!

Marc



Name: Sunspecter
Email:
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Zunächst einmal finde ich es keine "Glanzleistung, eine Kritik zu schreiben, woman alles positive und negative komplett aufgeschlüsselt liest". Das sollte dann doch bitteschön Standard sein, und ist es bei der Filmszene-Crew ja auch.

Außerdem kritisiere ich ganz bestimmt nicht Herr Staakes Deutsch oder die Qualität der Rezensionen der Filmszene Crew. Beispiel: Mulholland Drive ist und bleibt ein großartiger Film, auch wenn er nicht unbedingt leicht zugänglich ist. So ähnlich verhält es sich da auch mit Herrn Staakes Kritiken, die qualitativ immer noch "over the top" sind, nur das Entschlüsseln fällt etwas schwer. Klar sieht bzw. liest man in beiden Fällen das Objekt der Begierde mehr als einmal. Nur, dass das bei MD die Intention des Regisseurs ist, bei der Rezension eines Filmes sollte dies aber nicht unbedingt die Absicht des Autors sein (es sei denn die Rezension ist dermaßen gut gelungen, dass man sie sich gerne mehr als einmal durchliest, was bei filmszene.de des öfteren der Fall war).

Wollte das nur noch einmal klarstellen, bevor hier wieder das große Gebashe losgeht (egal, gegen welche Partei)..

Gruß,

-o.y.-




Name: ja
Email: auch
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Was für eine endgeile Rezension! Dafür 20 von 10 Augen.



Name: Rainer
Email: dergudde@gmx.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Hallo!

Auch ich reibe mich etwas an dieser Rezension, jedoch finde ich Sprachstil und Schreibweise durchaus angemessen. Mich irritiert doch in diesem Fall eher die, wie mir zumindest scheint, etwas voreingenommene Haltung des Rezensenten. Viele, ich übrigens auch, werden sicherlich weitestgehend mit den Darstellungen in Moores Film konform gehen, doch sollten die eigenen politischen Ansichten in einer Rezension aussen vor bleiben.
So wie hier gesehen haftet der Besprechung ein schaler Beigeschmack an, dass hier jemand eine Filmkritik mit Publikation der eigenen politschen Ansichten verbindet.

Grüße

Rainer



Name: Der Jan
Email: jan.euteneuer@web.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Vorneweg, ich finde die Rezession im Grunde ziemlich gelungen.

Allerdings muss ich Rainer auch insofern Recht geben, dass schon eine gewisse Voreingenommenheit (gibts das Wort?) und Subjektivität herraussticht.
Ich finde aber auch, dass es bei einem solchen Film schwer ist, ein komplett objektives Urteil zu fällen, und ich glaube auch, dass dies auch nicht im Sinne des Regisseurs ist.
Jeder soll meiner Meinung nach für sich selbst sehen, wie so ein Film zu bewerten und handzuhaben ist. Bei Bowling for Columbine war es, so wie ich denke, genauso.
Der Film und alles damit Zusammenhängende (wie wohl auch die Rezession) sollen doch zu Konversationen und Diskussionen führen.
Let's talk about the issue and everything within!
Würde Micheal Morre doch nur gefallen. Die Leute sollen sich damit beschäftigen!
Glaub ich. Denk ich. Hoffe ich ;)



Name: Sunspecter
Email:
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Ein subjektiver Film verlangt nach einer subjektiven Kritik. Außerdem basiert eine Rezension immer auf Subjektivität, das kann (und sollte) man nicht als Kritikpunkt ansehen. Das zumindest ist meine Meinung ;)

Gruß,

-o.y.-



Name: Malone
Email: malone@cidclan.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Die Rezension ist äußerst gelungen!



Name: Schwarzer Krauser
Email: bis@denn
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Kompliment auch von mir für diese Rezension. Ich persönlich finde Ihre "Schachtelsätze" toll, muss Sunspector allerdings recht geben, dass die Arial für solche Mengentexte ungeeignet ist, da Sie den Lesekomfort stark einschränkt. Zu der fehlenden Objektivität wie sie von Der_Jan bemängelt wird möchte ich sagen, dass ich diese Freiheit dem Autor einer guten Rezension gönnen möchte, solange sie es ihn nicht in einer objektiven Bewertung zu stark beeinflusst;)
schöne Grüße



Name: Schwarzer Krauser
Email: bis@denn
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

hoppla. kleine Ergänzung: ich meinte die Freiheit einer subjektiven Stellungnahme.



Name: pim
Email: pim
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

der film bekommt von mir 10 von 10 augen, weil es in amerika mit subtiler politikkritik nicht funktioniert. man muß dort schon eine bombe explodieren lassen, um wenigstens ein paar leute aufhorchen zu lassen. insofern richtet sich moore nach dem bedürfnis seines publikums und das dient uns allen. wenn auch nur einer davon abgehalten werden kann, diese gurken wiederzuwählen, hat der film sein ziel erreicht, egal mit welchen mitteln.

insgesamt ist der film "erwachsener" als noch "bowling..." oder "roger an me", manchmal merkt man, wie selbst dem filmemacher aufgrund der beschriebenen zustände in seinem heimatland das lachen im halse steckenbleibt.

bleibt nur noch zu hoffen, daß moore nicht von irgendeinem wahnsinnigen fanatiker (einem christlichen, wohlgemerkt!) erschossen wird. wundern würde es mich allerdings nicht...



Name: manny
Email: gut@besser.genial
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

rezension ist top! wer es nicht mag, soll eine andere lesen. simple as that. und an all die klugscheisser die nix bessers vorhaben als die rechtschreibung anderer zu kritisieren: sucht euch ein hobby.
wieso herr staake immer und immer wieder angegangen wird kann und will ich nicht verstehen... subjektivität kann und darf nie kritisiert werden.
aber den vorwurf vonwegen der schlechten schrift muss sich filmszene gefallen lassen....oder ihr richtet einen virtuellen chill-out-room ein auf eurer seite wo sich meine sinne wieder erholen können nach dem lesen....
in diesem sinne cheers!

wer schreibfehler findet darf sie behalten.



Name: N.H.
Email: dernpunkthpunkt@takatukaland.ttl
Bewertung:             (5 von 10 Digital Eyes)

gut: michael moore, bush, 9/11, irak, etc. etc.
die rollen scheinen klar verteilt und doch stößt mir sein film etwas sauer auf. patriotismus hin oder her, die notwendigkeit bush abzuwählen hin oder her, welchen weg amerika einschlägt wenn kerry die wahl gewinnt hin oder her. dokumentarfilme sind dokumentarfilme und sollten dies auch bleiben. man verfällt leicht der versuchung zu sagen: der zweck heiligt die mittel, doch man bedenke dabei auch wie ein "dokumentarfilm" der ganz offen für die präsidentschaft von john kerry würbe (mir fehlt gerade der richtige konjunktiv) angenommen und kommentiert werden würde. das stichwort lautet propaganda und immer dann wenn öffentliche medien zur meinungsbildung in jetwede richtung ge-/missbraucht werden ist vorsicht geboten. ich gehe eindeutig konform mit der notwendigkeit den irakkonflikt auf andere weise zu lösen als es im moment geschieht und auch mit moores ansichten die sicherheits- und aussenpolitik der usa betreffend. ABER ich lehne es ab kino, rundfunk, fernsehen, oder die schriftmedien dazu zu verwenden einem wahlberechtigten, dabei gleichzeitig am politischen alltag mäßig interessierten, amerikanischen volk eine vorgekochte meinung aufzutischen und als dankeschön ein kreuzchen (oder löchchen) an der richtigen stelle auf dem wahlzettel zu erwarten. moore macht politik und ich bin mir nicht sicher ob mir ein präsident kerry lieber ist, nur weil er von 3 millionen dumpfbacken des mittleren westens und südens der usa gewählt wurde die "fahrenheit 9/11" ihre erste erfahrung mit politik nennen können. ob jfk die sache besser macht wie george w. ist fraglich, genauso fraglich wie ob es legitim ist einen film in die kinos zu bringen der eine wahl entscheiden kann... finde ich. weil der film die chance auf ein amerika unter kerry eröffnet, der die sache nicht wirklich schlechter machen aber wenigstens besser verkaufen kann, trotzdem 5 punkte.

gruß



Name: manny
Email: nochbesser@super.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

N.H.
gut und recht was du das sagst. bin grundsätzlich auch dieser meinung. leider hättest du deine gedanken etwas weiterstricken sollen diesbezüglich. denn was politisch auf medialer ebene geschieht in den USA (und auch darüber hinaus) ist und war die ganze zeit über nix anderes als propaganda! zeitungen, fernsehsender, filme, veranstaltungen etc. sind alle irgendwie politisch angehaucht und somit auch dafür verantwortlich dass die leute ihr kreuz oder loch an der richtigen (oder eben falschen) stelle machen. nur geschieht dies nicht so offensichtlich wie im falle von m.moore. oder glaubst du bush sei nur über sein sympatisches (würg....) auftreten präsi geworden? selbst sein öl-background in texas mit seinen milliardenschweren kumpels reicht nicht daür aus einen mann an die weltspitze zu bringen. ich für meinen teil ziehe die ehrliche und offene propaganda der perfiden und subtilen beeinflussung des unterbewusstseins jedenfalls vor. abschliessend darf auch bezweifelt werden, ob moore's werk(e) überhaupt propaganda sind! ich würde sagen nein. nichts ist nunmal 100% neutral. aber der grundgedanke moores war sicherlich bush in die wüste zu schicken, jedoch nicht für die eine oder andere partei zu propagieren, auch wenn dies so ausgelegt werden kann. es entzieht sich meiner kenntnisse, jedoch zweifle ich dran, dass moore von den demokraten geld kassiert hat damit er seinen film machen kann....und wenn doch, dann bleibt halt zu sagen, dass auch moore halt amerikanisch denkt...



Name: Marius Jaekel
Email: MariusJaekel@gmx.de
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

Hrach ja wie leicht sich für den dicken Geld machen lässt.
Michael Moore ist einfach nur ein Nutznießer dieser immer zunehmenderen Anti-Bush(Parlaments-) Amerikanisierung geworden.
Aber man sollte auch mal wissen wann man es übertreibt.
Wer wirklich alles über Bush und Co. wissen möchte sollte Bücher lesen und nicht glauben das ein solcher Film allwissend machen kann.
Denn Michael Moore betrachtet die ganze Sache auch nur von einer Seite. Und das macht es sehr Polemisch.
Leider.
Michael Moore You are a Moneyman!
Um es auf die gleiche Art zu sagen.



Name: manny
Email: bush@moore.net
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

...ja klar betrachtet er das von einer seite. er will ja kein neutraler berichterstatter sein. ich denke es liegt schlussendlich am betrachter, das gebotene zu verarbeiten. du kannst nicht erwarten, dass ein dok-film dich in 2 stunden über alles aufklärt. moore zeigt eine seite der fakten auf. wenns dich interessiert wie die andere seite aussieht, stehen genügend mittel zur verfügung auch diese zu erfahren.
dass aber moore ein nutzniesser sein soll ist doch völlig unsinnig. man kann ihm viel vorwerfen, seine filme und bücher lieben oder hassen, aber ein nutzniesser? nah, keinesfalls. er macht sein ding, und das schon lange. schon lange bevor dieser anti-bush-trend da war. wenn jemand so denkt wie du, was völlig legitim ist, dann sollte er nur die nachrichten schauen und zeitungen lesen. diese sind zumindest vordergründig halbwegs neutral....
wenn moore das gewollt hätte, würde er heute für die times schreiben. aber er ist andere wege gegangen. informatives mit unterhaltung zu vermischen. also ists auch recht, dass er geld damit verdient. er hat mich unterhalten im kino, also solls auch OK sein, dass er meine Euros abkassiert.



Name: Kimi
Email: kein_spam@yahoo.de
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

Der Film hat den Anspruch ein Dokumentarfilm zu sein! Der Film soll keine Satire sein!
Was wir geboten bekommen ist allerdings reinste Propaganda! Selbst als Bushgegner kann ich darüber wirklich nicht mehr lachen. Man kommt sich von vorne bis hinten verarscht vor. Im Minutentakt wird manipuliert und gelogen, dass sich die Balken biegen. Der Film ist einfach eine Ansammlung von Lügen, Falschdarstellungen, Verfälschungen und krassen Fehl- oder Überinterpretationen, die seit den 40er Jahren wohl einmalig sind. So etwas nennt sich dann auch noch "Dokumentarfilm". Hier werden auf ganz billige Art und Weise antiamerikanische Klischees bedient. Schlimm, wenn so ein Machwerk auch noch mit Preisen überhäuft wird und Menschen laut Beifall klatschen. Das sagt leider mehr über diese Menschen als über den Film aus. Stupid white men! In diesem Fall hat Moore allerdings vollkommen Recht.
Die Rezension ist leider auch eine ziemliche Zumutung.

http://www.bowlingfortruth.com
http://www.moorelies.com
http://www.moorewatch.com
http://slate.msn.com/id/2102723



Name: stimmt doch gar nicht
Email: du hirsch
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Kimi, was erzählst du da für einen Mist?

Über Bowling, Roger, usw. kann ich nichts sagen, aber hier geht es um Fahrenheit 9/11, und da werden nur wirkliche Fakten präsentiert.

Der ehemalige vorsitzende der Abteilung, die die Berichte des "New Yorker" auf Korrektheit geprüft hat, hat kürzlich angekündigt, dass er "jedem anbieten" würde "eine Wette über 10000 Dollar einzugehen, dass alle im Film präsentierten Fakten korrekt sind".
Er meinte zwar, dass sich seine Deutungen und Schlussfolgerungen der meisten präsentierten Fakten in Fahrenheit "deutlich von Moores'dargestellten abweichen", könne aber "garantieren", dass die Fakten als solche stimmen.

Lieber Kimi, keiner greift dich persönlich an, wenn du deine Sympathien für G.W.Bush und seine Administration offen äußerst!!

Du musst dich nicht fälschlich als "Bush-Gegner" bezeichnen, in der Hoffnung, dass die republikanischen und ebenfalls polemischen
'Moore-Bashing' Seiten dann glaubwürdiger für alle werden.



Name: christoph
Email: mf
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Lieber o.y.,

ich kann dir da überhaupt nicht zustimmen an der Kritik zu Staakes Schreibstil.

Im Gegenteil, ich finde es traumhaft, wenn sich gerade in einer Film-Kritik das sprachliche Niveau etwas über das geistige Niveau erhebt, das wir ja schon bei den Filmen wie "van Helsing" oder "Hart am Limit" leidvoll erdulden mussten. Da ist es geradezu Balsam, mit wuchtiger Sprache, die auch ausufernd sein darf, einen Verriss zu hören.

Ich empfehle dir zur regelmäßigen Lektüre eine der großen Tageszeitungen mit vielen Seiten und wenig Bildern, dann wird das mit der Zeit schon mit dem Verständnis von langen Sätzen.



Name: Sunspecter
Email:
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Lieber Christoph.

Sehr gerne würde ich auf dein Comment antworten, doch leider habe ich kein Wort von deinen extreeeem komplexen und extreeeem verschachtelten Sätzen verstanden. Ich bitte dies zu verzeihen und hoffe auf eine Entschärfung deinerseits.

Ansonsten kann ich bloss noch verschmitzt auf einen gewissen Herrn Helmke verweisen, der seine Rezensionen auf allerhöchstem und "allerverständlichstem" Niveau verfasst.

So, ich geh jetzt weiter Fix und Foxi lesen..

Gruß,

o.y.



Name: Kimo
Email: kein_spam@yahoo.de
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

Warum sollte ich Sympathien für Bush haben? Ich lehne Bush wegen seiner religiös-fundamentalistischen Grundhaltung, seiner dümmlichen Außenhandelspolitik (Schutzzölle, etc.) und nicht zuletzt wegen der Art und Weise des Irak-Krieges ab. Auch sind die Verbindungen von Bush zu den Saudis und die Patriot Act-Gesetzgebung mehr als kritikwürdig. Jeder Tag mit Bush als Präsident, ist ein Tag zu viel, obwohl ich nicht davon ausgehe, dass Kerry besser wäre.

Aber was in Deutschland zur Zeit abläuft, ist kaum mehr zu ertragen. Ständig diese antiamerikanische Hetze und diese stupide Sterotype vom dummen texanischen Cowboy, der sich nur aufgrund der gierigen Ölmafia illigal an die Macht gemogelt hat. Das ist mir als vernünftig und rational denkender Mensch einfach zu viel.

Zu den Links: Ich habe nicht behauptet, dass alle angeführten Links ohne Polemik und immer 100% objektiv sind. Sie reichen aber locker aus, um die Hauptargumente und damit die Grundaussage von Fahrenheit 9/11 zu entkräften. Vielleicht solltest du diese Argumente einfach mal kritisch lesen, hinterfragen und selbst überprüfen, bevor du diese Quellen pauschal als nicht glaubwürdig abqualifizierst.
Ich kann dir auch dutzende Links und Quellen von "linken" Autoren geben, die an Moore und seinem Film kein gutes Haar lassen.
Hier ist z.B. ein Kommentar von Dave Kopel, ein bekennender Ralph Nader-Wähler und "linksliberal" einzuschätzen: http://www.davekopel.com/Terror/Fiftysix-Deceits-in-Fahrenheit-911.htm
Was Fahrenheit mit Fakten zu tun haben soll, ist mir schleierhaft.
Um seine Vorurteile bestätigt zu bekommen, dafür ist der Film allerdings ideal. Insofern wird sich die typische Zielgruppe von Moore sicher die Schenkel klopfen vor lachen, wenn Bush wieder als der absolute Volltrottel dargestellt wird.
Ich frage mich nur, was für eine "Wahrheit" das sein soll, die nur mit Lügen und Verzerrungen zustande kommt?
Wie kann ein Film glaubwürdig sein, wenn nur gelogen, manipuliert und verzerrt wird?
Außerdem kann jeder Kinogänger des Films zahlreiche Widersprüche im Film selbst entdecken, wenn er aufpasst.
Ansonsten bin ich mir natürlich darüber im klaren, dass ich die Moore-Jünger nicht überzeugen kann. Das ist auch nicht mein Ziel. Die sollen glauben was sie wollen. Aber vielleicht erreiche ich den ein oder anderen unvoreingenommenen Menschen, der sich einfach ungern manipulieren lässt und sich noch für die Fakten interessiert.

Ein schönes Leben noch!




Name: manny
Email: ...
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

zu oben: auch präsidenten sind nur menschen. wer aber ein volltrottel ist (gemäss obiger bezeichnung) ist schon mal ungeeignet für den job. wenn dann noch die eigenschaften von bush dazustossen, dann sehe ich da schon probleme und auch eine berechtigung für filme wie dieser von moore. dass dieser film kein crash-kurs in politik ist sollte hoffentlich jedem bewusst sein. also geht kritisch an das werk und relativiert die aussagen und fakten... ob die fakten nun auch fakten sind oder einfach ins richtige licht gerückt wurden sei dahingestellt. wo aber rauch ist, ist bekanntlich auch ein feuer. schon allein die tatsache dass ein präsi in einem solchen ausmass (auch ohne moore) kritisiert und angezweifelt wird, rechtfertigt durchaus die forderung nach einer baldigen abwahl....es reicht schon wenn nur ein viertel von dem stimmt was moore behauptet.....



Name: dejavu
Email: dejavu@sms.at
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Kim(o)
na und wer sagt dir, dass deine quellen zu 100% stimmen? lies mal zB. auf telepolis nach - es gibt da einige unstimmigkeiten bezüglich 9/11.
aber natürlich bin ich jetzt ein dummer moore anhänger, der ja total verblendet ist...
was ich sagen will: die wahrheit wird irgendwo dazwischen liegen - aber sich so über einen film aufzuregen ist schon ein starkes stück.



Name: manfred
Email: ddd
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

merkt ihr eigentlich nicht, dass in genau diesem moment moore gewonnen hat und das erreicht hat was er wollte? ein film wird keinen präsi stürzen, aber er bringt die leuts dazu darüber nachzudenken! und genau das tun wir hier. wenn sogar auf einer filmseite die leute sich über die politik in den USA streiten....ja dann hat moore 150% gesiegt. BRAVO Mike.



Name: Marius Jaekel
Email: MariusJaekel@gmx.de
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)


Zitat:
ein film wird keinen präsi stürzen, aber er bringt die leuts dazu darüber nachzudenken!


DOCH WIRD ER! Da die Amerikaner nicht gerade das intelligenteste Volk der Erde ist, scheint sich gerade was die Propagandareden angeht voll und ganz zu bewahrheiten. Zu diesem Zweck macht Herr Moore diesen Schrott. Er Unterstellt und meint er währe lustig usw.
Die Amerikaner glauben diesen Mist aufs Wort. Warum? Weil sich dort keiner für Politik interessiert. Das Bush ein Arsch und Kriegstreiber ist, ist klar, aber die Hintergründe kennt kaum jemand.
Moore denkt nicht darüber nach diese Aufzuklären. Nein, er Unterstellt lieber in zynischen und ironischen Details und das nervt auf Dauer.
Vielleicht war Moore mal ein klasse Journalist.
Diesen Titel hat er aber bei mir verloren. Für Kinder ist der Film allemal was. Amerikaner mögen ihn wahrscheinlich auch. Aber ich habe für diese Klamauk keinen Respekt.
Allein schon das saublöde Machwerk: "Stupid White Men!" ist ein Buch blanker Polemik und langweilt tierisch.
Nocheinmal: Bitte Bücher lesen und dann in den Film gehen.

Axo ja und diesem Film 7 Punkte zu geben, da merkt man wie eine Redaktion gebildet ist.
Ich mag mich Grammatisch nicht gut artikulieren, dennoch weiß ich wie man die Masse beeinflusst.
7 Punkte darf man einem solchen Film einfach nicht geben.



Name: dejavu
Email: dejavu@sms.at
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

du unterstellst aber auch so einiges:
"Da d i e A m e r i k a n e r nicht gerade das intelligenteste Volk der Erde ist, scheint sich gerade was die Propagandareden angeht voll und ganz zu bewahrheiten. ...
D i e A m e r i k a n e r glauben diesen Mist aufs Wort. Warum? Weil sich dort k e i n e r für Politik interessiert."

so lebt eben jeder in seiner kleinen welt...



Name: manfred
Email: ...
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

unterstellst ist ja noch gelinde ausgedrückt.... und mit dem wort lustig würde ich eher vorsichtig sein was solche thematiken anbelangt. es mag vielleicht etwas ironie oder von mir aus auch zynik dahinterstecken.... aber lustig? glaub ich nicht dass das seine absicht war.....dafür ist die situation viel zu ernst.
und sowieso sind es doch wie so oft diese pseudo-intellektuellen die jedesmal wenn es darum geht einen film niederzumachen mit "lest die bücher" hervorkommen... hört doch endlich damit auf! die seite heisst filmszene, nicht bücherszene... es kümmert mich doch einen käse ob bücher besser oder schlechter sind. ich habe sehr wohl bücher gelesen darüber, darum muss ich den film nicht unbedingt schlecht finden.

herr jaekel, was auch immer für hintergründe du ansprichst, wenn du zu einem präsi arsch und kriegstreiber sagst, dann gehe ich davon aus, dass auch du keine träne vergiessen wirst wenn der schorsch abgewählt wird. also hu dä f. kärs WIE das geschieht??? hauptsache es geschieht!

ps: über die intelligenz anderer zu urteilen, und dann erst noch kollektiv heisst für mich dass man sich darüber stellt. sich über andere stellen ist der hauptgrund, wieso wir auf dieser welt nicht in frieden leben können. es fängt nämlich genau da in deiner kleinen welt bereits an.



Name: Sisko
Email: DarkKnight@gmx.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Ich wäre Herrn Jaekel auch dankbar, wenn er mit seinen dümmlichen Argumentationen hinterm Berg bleiben würde, denn offensichtlich ist seine Meinung noch weniger ausdifferenziert als die von Herrn Moore. Weiterhin macht man sich, lieber Herr Jaekel, ziemlich lächerlich mit unverständlichen Aussagen a la "Axo ja und diesem Film 7 Punkte zu geben, da merkt man wie eine Redaktion gebildet ist". Was soll das denn überhaupt heißen? Ihre völlig von Vorurteilen gelenkte "Wertung" von 1 Auge für einen Film, den sie noch gar nicht gesehen haben, spricht auch nicht gerade für die Ausgewogenheit Ihrer eigenen Argumentation.

Und an alle Leute, die es immer noch nicht verstanden haben: "Fahrenheit 9/11" hat überhaupt nicht den Anspruch, eine bloße objektive (neutrale) Dokumentation zu sein, und dass hat Moore auch nie irgendwo behauptet. Dies ist ein politischer Film, der Diskussionen und Argumente lostreten will mit einem eindeutig präsentierten Standpunkt. Wer den Film eigenmächtig in eine Schublade steckt, in die er nicht reingehört, darf sich auch nicht wundern, wenn er den entsprechenden Ansprüchen nicht gerecht wird.



Name: pim
Email: pimpalim
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

@sisko: da stimme ich dir voll und ganz zu. der film ist ein politikum und muß es eben auch sein. die verbrecherbande im weißen haus MUSS mit allen mitteln gestoppt werden, die in einem rechtsstaat möglich sind. pech für bush und co., daß die pressefreiheit in den usa weit größer ist als z.b. bei uns.

sieht eigentlich niemand, was diese menschen in washington der welt antun? hallo? haaallo? moore kämpft mit denselben mitteln wie seine politischen gegner, also gibt es ihm nichts vorzuwerfen. oder wer hat vergessen, daß nixon und co. die demokraten mit hochnotpeinlichem filmmaterial aus der regierungsverantwortung jagen wollten. endlich ernten die konservativen, was sie gesät haben.



Name: HEllRZA
Email: HEllRZA@gmx.net
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

"stimmt doch gar nicht" schrieb:
Der ehemalige vorsitzende der Abteilung, die die Berichte des "New Yorker" auf Korrektheit geprüft hat, hat kürzlich angekündigt, dass er "jedem anbieten" würde "eine Wette über 10000 Dollar einzugehen, dass alle im Film präsentierten Fakten korrekt sind.

Das ist eine Tautologie ... darauf würd ich auch wetten. Alle nicht korrekten Fakten sind definitionsgemäss keine Fakten. Ergo heisst das gar nichts.

Naja ... um Bush wegzukriegen ist mir auch jedes Mittel recht. Das währ mal ein Zeichen an den Irak, dass Demokratie auch funktionieren kann.



Name: Marius Jaekel
Email: MariusJaekel@gmx.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Nunja ob dümmlich (eurer Meinung nach) oder nicht.
Dieser Film ist und bleibt Schrott.
Ja ich kenne Amerika und weiß wie dort die Leute leben. Die Gefahr ist eben Leute mit einer falschen Meinung aufzuhetzen. Ja die Leute interessieren sich nicht (zumindest die meisten) für Politik.
Also was war daran falsch?

Sisko:
Ich wäre Herrn Jaekel auch dankbar, wenn er mit seinen dümmlichen Argumentationen hinterm Berg bleiben würde, denn offensichtlich ist seine Meinung noch weniger ausdifferenziert als die von Herrn Moore.


Doch Meine Meinung ist ausdifferenziert, da ich mich sehr mit Amerika beschäftige. Ich verurteile nicht die Amerikaner, dies ist ein liebes aber auch naives Volk. Wer das nicht sieht, der hat sich wirklich nicht mit der Thematik befasst.
Bücher sollten sich die Leute deswegen lieber durchlesen, da sie da unabhängige aber auch abhängige Meinungen sich durchlesen können und dort das für und Wider entscheiden können. Dieses Gewährleistet dieser Film überhaupt nicht.

Dejavu:
so lebt eben jeder in seiner kleinen welt...

Klein ist meine Welt nicht, denn ich besuche Amerika jedes Jahr. Ich kenne die Amis und ihre Welt.

manfred:
herr jaekel, was auch immer für hintergründe du ansprichst, wenn du zu einem präsi arsch und kriegstreiber sagst, dann gehe ich davon aus, dass auch du keine träne vergiessen wirst wenn der schorsch abgewählt wird. also hu dä f. kärs WIE das geschieht??? hauptsache es geschieht!

So ein Quatsch. Zuerst muss ich wissen warum ich ihn abwählen will.
Er hat ja nicht nur die Innenpolitik sondern auch die Außenpolitik zerstört. Alles das was Clinton einmal aufgebaut hat. Dennoch bleibt Ausserfrage, daß auch Kannidaten wie Kerry und Co. nicht die lieben Nachbarn von nebenan spielen werden. Das scheint hier niemandem bewusst zu sein. Und schließlich geht es auch um viel Geld.
Manfred:
s: über die intelligenz anderer zu urteilen, und dann erst noch kollektiv heisst für mich dass man sich darüber stellt. sich über andere stellen ist der hauptgrund, wieso wir auf dieser welt nicht in frieden leben können. es fängt nämlich genau da in deiner kleinen welt bereits an.

Ich stelle meine Intelligenz nicht über die Amerikaner. Nur mein Wissen welches ich mir lange eingeholt habe. Deshalb bin ich nicht besser als sie, sehe aber auch die Wirklichkeit welche viele der Amerikaner nur bedingt interessiert.

SISKO:

Und an alle Leute, die es immer noch nicht verstanden haben: "Fahrenheit 9/11" hat überhaupt nicht den Anspruch, eine bloße objektive (neutrale) Dokumentation zu sein, und dass hat Moore auch nie irgendwo behauptet. Dies ist ein politischer Film, der Diskussionen und Argumente lostreten will mit einem eindeutig präsentierten Standpunkt. Wer den Film eigenmächtig in eine Schublade steckt, in die er nicht reingehört, darf sich auch nicht wundern, wenn er den entsprechenden Ansprüchen nicht gerecht wird.

Deshalb darf ein solcher Film nicht in die Kinos. Diskussionen und Argumente will er lostreten, ja aber nur diese gegen Bush. Ich mag Bush auch nicht, aber man sollte das Für und Wider immer wieder abwägen. Das kann eben dieser Bush nicht. Aber andere müssen es können. Halbwahrheiten haben in der Politischen Welt nichts zu suchen.
Mit Kompetenz hat nur ein Film der gegen und für in sich birgt etwas zu tun.

PIM:
sieht eigentlich niemand, was diese menschen in washington der welt antun? hallo? haaallo? moore kämpft mit denselben mitteln wie seine politischen gegner, also gibt es ihm nichts vorzuwerfen. oder wer hat vergessen, daß nixon und co. die demokraten mit hochnotpeinlichem filmmaterial aus der regierungsverantwortung jagen wollten. endlich ernten die konservativen, was sie gesät haben.

Völlig richtig aber wenn du es gemerkt hättest, wüsstest du, daß dieses Filmmaterial und andere Verleumdungen von Bushs Regierung nach hinten los gegangen sind.
Hoffen wir das dies nicht mit diesem Machwerk dem Kerry passiert.



Name: Christoph
Email: fth
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Hallo Jäkel,

ich kann deinen Standpunkt wirklich nicht nachvollziehen. Lass mich kurz erklären warum:

Du sagst: "Bush ist ein Arsch und Kriegstreiber"

Du sagst: "Das amerikanische Volk ist naiv und daher anfällig für populistische Propaganda ohne sachliches Fundament"

Du sagst: "Ich gehe jedes Jahr nach Amerika und weiß, wies dort abläuft"

Und genau an dem Punkt frage ich mich, wie du zu deiner Moore-Bashing Meinung kommst.
Wenn du so oft in Amerika bist, dann müsstest du doch die dortige allgegenwärtige "Nachrichtenberichterstattung" mitbekommen, oder etwa nicht???
In NACHRICHTENSENDUNGEN, wohlgemerkt, nicht in Satiresendungen oder dergleichen, wird und wurde doch erst das Bild der Angst vor der "Achse des Bösen" geschaffen.

Wenn du Amerika so gut kennst, dann wirst du doch auch die dort allegenwärtigen "Politischen Kommentatoren" wie Rush Limbaugh, Ann Coulter oder Bill O'Reilly kennen, die Bundesweit ihre übelst polemischen Hasstiraden über imaginäre Teufelsfiguren der islamischen Welt propagieren und alltäglich den Irak-Krieg als den edlen Kampf des Guten gegen die Schattenwelt glorifizieren.

Wenn deine Erfahrung gezeigt hat, dass die Amerikaner so leichtgläubig sind, dann hast du doch bestimmt auch mitbekommen, wie bestimmend diese Medienberichterstattung für die öffentliche Meinung in den USA ist.

Das bedeutet, es bedarf einer bestimmten Art, die 'naive Volksmasse' bewegen zu können. Diese Art involviert nunmal Populismus und Emotionalität, anstelle von kühl-intellektuellen Abwägungen.


Wie kannst du, als jemand der vorgibt, selbst kein Bush-Freund zu sein, dann Moore's Argumentierweise kritisieren??

Warum sollen an einen Filmmacher, der sich selbst als Satiriker bezeichnet, höhere Maßstäbe zur Beurteilung korrekter Argumentation angelegt werden, als bei einer amerikanischen Bundesregierung, die über Monate hinweg ihre Bürger mit nachweislichen Lügen begegnet??

Warum sollen auf 'Fox News' bundesweit polemische Hassreden als 'politischer Kommentar' durchgehen, wenn dann bei Moore jedes satirisch-populistische Stilmittel als propagandistisch und deshalb böse/schlecht abgetan wird??

Warum soll es toleriert werden, wenn in republikanischen Wahlspots der Demokrat Kerry als weichlicher, rückgratloser unpatriotischer Trottel porträtiert wird, wenn dann ein ähnliches Vorgehen von Michael Moore über G.W. Bush plötzlich deine ausgesprochene Entrüstung auslöst, lieber Jaekel??

Jemand, der wie du vorgibt, das Wesen Amerikas zu kennen, müsste wissen, dass der Präsidentschaftswahlkampf eine ziemlich dreckige und unsachliche Diffamierungs-Schlacht (auf beiden Seiten) darstellt.
Und zwar deshalb, weil nur auf diese Weise das Volk bisher zur Urne mobilisiert werden konnte. Moore will hier erfolgreich mitspielen, deshalb bedient er sich auch ganz typischer, und mitnichten ungebräuchlicher "amerikanischer" Methoden.

Wie kann ein Bush-Gegner diese einzig erfolgsversprechende Vorgehensweise ernsthaft kritisieren??



Name: Jonny
Email: Jonny
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Moore bestreitet ja gar nicht, dass der Film subjektiv und parteiisch ist mit dem Ziel, Bush zu stürzen. Er weckt Emotionen beim Zuschauer, er ist nicht immer objektiv, stellenweise manipuliert er auch. Und das darf er auch, sein Anspruch ist es ja nicht nur zu informieren, sondern auch zu Unterhalten, sein Film ist eine Art politische Saitire des 21. Jahrhunderts. Trotzdem ändert es nichts an den "Fakten", die er präsentiert, und die niemand in Frage stellen kann. Dazu gehört, das Bush in Florida nicht gewonnen hat und deswegen nicht Präsident sein dürfte. Dazu hat ihn der Oberste Gerichtshof gemacht, nicht das Volk. Das ist Undemokratisch und dagegen muss sich die eine Demokratie wehren, und wenn dieser Film dazu beiträgt, dann verdient er jede Notwendige unterstützung. Im übrigen tut der Film das, was ich von einem Kinofilm erwarte: Er unterhällt, er rüttelt auf, er emotionalisiert.
Ich persönlich halte insgesamt Moores Darstellung für Glaubwürdiger als irgendwelche von Republikanern gesponsorte Internetseiten. Beides Versucht zu natürlich den Leser/Zuschauer zu überzeugen, nur mit Unterschiedlichen Motiven: Die eine Seite will sich an der Macht halten, die andere die Demokratie und die Interessen des Volkes vertreten (dabei ist Moore ja nicht nur Anti-Bush, auch die Demokraten kommen insbesondere bei seinen Büchern nicht gut weg). Bush ist ja nicht "für Kerry", er ist lediglich gegen Bush, weil er eben ein Kriegstreiber und nebenbei noch Illegal an die Macht gekommen ist. Vieleicht ist es ja nicht fair zu zeigen, wie Bush sagt, ein Diktator hätte es leichter, und er sei ein Kriegspräsident. Aber wer als (illegaler) Präsident sowas sagt ist selber schuld.



Name: McJ
Email: goblue@freenet.de
Bewertung:               (6 von 10 Digital Eyes)

(Achtung: Ich habe den Film zwar gesehen und dennoch ist das hier keine reine Filmkritik, sondern eher ein - etwas länger geratenes - Nachdenken über Art und Ziel von Moores Film(en))
"Fahrenheit 9/11" ist eine Polemik - so wird auch hier und in Kritiken gerne gesagt. Klingt irgendwie positiv, entschuldigt fehlende Sachlichkeit, hebt den Witz hervor. Aber: was ist eigentlich eine Polemik? Laut Duden (1) ein "wissenschaftlicher o. literarischer Meinungsstreit" oder (2) "unsachlicher Angriff, scharfe Kritik". Ersteres klingt nach etwas sehr gehaltvollem, letzteres eher nach dem Gegenteil.
Und eigentlich ist der Film beides. Und eine Möglichkeit, über den Unterschied zwischen Dokumentation und Propaganda nachzudenken. Von einem Dokumentarfilm erwartet man letztlich eine Annäherung an die Objektivität, etwas soll dokumentiert werden, weitgehend für sich sprechen. Fakten werden dargestellt, subjektive Eindrücke unterdrückt. Natürlich gibt es keine objektiven Dokumentationen - das Medium Film ist immer eine Verfremdung, für den Betrachter (der Filmer aber auch der Zuschauer) wie für den Betrachteten. Und der Filmemacher muß - und soll - auswählen, zuspitzen, hinterfragen. Und dennoch: gute Dokumentationen (z.B. aktuell im Kino "Die Spielwütigen", aber z.B. auch Unbekanntes wie die Reportagen von Franz X. Gernstl "Unterwegs in Bayern" im Bayerischen Dritten) wirken gerade durch das Wissen, daß das was man sieht 'echt' ist und keine Inszenierung - oder halt nur zu einem geringen Grad. Das setzt aber auch Vertrauen voraus: Vertrauen darin, daß beispielsweise eine um ihren erschossene Kinder trauernde Frau wirklich in dem Moment am (implizit) angegebenen Ort war und dort aus dem (implizit) angegebenen Grund weint. Ich sage 'implizit', weil dies natürlich nicht im Film selbst belegt werden muß und kann. Aber ich muß guten Glaubens davon ausgehen können, daß die hier dokumentierten Menschen und Ereignisse war sind.
Was ist hingegen Propaganda? Ich bin kein Filmwissenschaftler aber würde mal sagen: Propaganda ist inszenierte Dokumentation. Quasi eine (spielfilmähnliche) Inszenierung im Schafspelz des Dokumentarischen.
Nach dieser Definition ist "Fahrenheit 9/11" leider zu großen Teilen Propaganda. Und das ist ärgerlich. Besonders deutlich wird dies im ersten Teil des Filmes. Ziel Moores ist hier zum einen Bush lächerlich zu machen. Nun mag sich ja Bush dazu besonders gut eignen aber mit etwas Recherche, der passenden Musik und der Kontrastierung von eigentlich völlig unzusammenhängenden Filmschnipseln könnte man ähnliches sogar über Hans Eichel hinbekommen. Zum anderen - und hier versagt Moore meiner Meinung nach völlig - ist das zweite Ziel, die Anschläge mit dem Saudischen Köngishaus in Verbindung zu bringen. Mal ehrlich: wie viele Zuschauer könnten nach dem Film noch sagen, wie das angeblich zusammenhängen soll? Moore hat hier das Problem, daß politische Skandale (schon mal versucht, den Kohlschen Spendenskandal zu erklären?) meist recht komplex und schwer zu beweisen sind. Meist steckt der Skandal im Detail der Verwicklungen und Moore ist nicht der Mann, um uns Zuschauer mit solchen Feinheiten zu langweilen. Also beschränkt er sich auf Vermutungen und billige visuelle Assoziationen (man hat wirklich den Eindruck, alle Turbanträger der Welt heißen Bin Laden und sind irgendwie ungut in die Sache verwickelt - genaues weiß man aber nicht). Ok, für solche Sachen ist Moore echt nicht der Mann.

Erheblich besser ist die zweite Hälfte und hier ist Moore näher am erheblich besseren "Bowling for Columbine" und am Dokumentarischen. Sowohl die Beobachtungen der jungen US-Soldaten wie auch der Familienmutter aus Flint beschränken sich mehr aufs Zeigen als aufs Kommentieren und wirken so ehrlicher und letztlich überzeugender. Und sie bewirken auch eine eigenartige Wendung im Film: plötzlich merkt man, daß das Schwarz-Weiß-Schema gar nicht mehr passen will. Sind die jungen Soldaten nun Opfer oder Täter? Wie ist das mit der Michigan-Mutter, die einerseits stolz auf ihre miltärische Familie ist, patriotisch die US-Fahne ans Haus hängt und gleichzeitig einen Hass auf die Regierung hat und dann auch noch in der Arbeitslosenhilfsorganisation tätig ist? Hier kann ein Dokumentarfilm zeigen, daß die Realität doch voller Widersprüche ist - und hier ist Michael Moore am besten. Hier muß er nicht ins Detail gehen, sondern kann gesellschaftliche Strukturen aufzeigen, indem er einfach beobachtet.
Nun ist das reine Beobachten Moores Sache nicht, und das ist auch okay so. Aber wenn eine Dokumentation zur Propaganda wird - dann ist sie vielleicht wirklich nur noch Polemik. Nur leider halt Polemik als unsachliche Kritik.
(By the way: habe gerade noch mal die Kritik von Staake hier gelesen - und stimme ihr in zumeist zu).




Name: napkin
Email: nap@nap
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Mein Gott, wer sich selbst in einer Verteidigung seiner Argumente nicht entblödet, seinen eigenen beschränkten Horizont zuzugeben. "Ich habe mir über lange Jahre viel Wissen über Amerikaner angesammelt, weil ich da jedes Mal Urlaub mache" (Beim in der Sonne liegen im Pauschaltouristikhotel in Miami?).

Das ist ungefähr so, als würde ein Mallorca-Urlauber behaupten, er sei Experte für spanische Menschen und ihre Kultur, weil er einmal im Jahr dort Urlaub macht und die Schinkenstrasse vollreihert.

Letztens im Filmszene-Stadion gehört:

"Ma-rius Jaekel ist der dümmste Mann
Ma-rius Jaekel ist der dümmste Mann!"

Daraufhin freudig eine La Ola gestartet.



Name: Marius Jaekel
Email: MariusJaekel@gmx.de
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Napkin:
Mein Gott, wer sich selbst in einer Verteidigung seiner Argumente nicht entblödet, seinen eigenen beschränkten Horizont zuzugeben. "Ich habe mir über lange Jahre viel Wissen über Amerikaner angesammelt, weil ich da jedes Mal Urlaub mache" (Beim in der Sonne liegen im Pauschaltouristikhotel in Miami?).

Man merkt mit welch intelligenten Argumenten man es hier zu tun hat!
Zu dem Rest des Threadstartes möchte ich gar nicht eingehen. Außerdem hast du meinen Thread nicht durchgelesen dann wüsstest du was für einen Blödsinn du schreibst.


Christoph:
In NACHRICHTENSENDUNGEN, wohlgemerkt, nicht in Satiresendungen oder dergleichen, wird und wurde doch erst das Bild der Angst vor der "Achse des Bösen" geschaffen.

AHA! Warum? Weil die Leute nur diese Nachrichten bekommen aber nicht darüber nachdenken. Und auch nicht darüber nachdenken wollen. TV und McDonalds ist des Amerikaners GUT. Leider nicht Bücher.
Und schwer ist es nun wirklich nicht dort drüben an gute Bücher zu kommen wie z.B. Scholl-Latour der in fast jeder Amerikanischen Bibliothek steht. Der ist Unabhängig.

Christoph:
Wie kann ein Bush-Gegner diese einzig erfolgsversprechende Vorgehensweise ernsthaft kritisieren??

Das ist nicht die einzig Erfolgsversprechende Vorgehensweise.
Das ist blanke Polemik.
Eine Erfolgsversprechende Vorgehensweise währe die Möglichkeit einen unbeteiligen Filmemacher diesen Film machen zu lassen. Einen Film der es fair von allen Seiten Zeit.
Das währe ein richtiger Schlag gegen Bushs Politikgesellschaft.
Dann währe es auch möglich den Leuten die Wahrheit zugänglich zu machen.
Stimmt Bush macht es auch so (Diffamierungen, Verleumdungen), heißt aber nicht daß Kerry dies nachmachen muss.
Leider machen das andere für ihn. Macht ja schon Moore.
Ich will das ein guter Präsident an die Macht kommt und kein durch Schmierenkömodien gewählter.



Name: manfred
Email: ...
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

...feuer wird nunmal mit feuer bekämpft herr jaekel. ist nunmal ein gesetzt welches nicht von mir stammt. oder von mir aus auch der zweckt heiligt die mittel.alles andere ist pure naivität. wenn du nicht von deinen selbstgerechten idealen abweichen kannst, selbst wenn der weltfrieden auf dem spiel steht, dann solltest du vielleicht mit einem transparent vor dem weissen haus demonstrieren und aquarius zum besten geben. eventuell klappts damit.wenn du gleich dabei bist kannst du den passanten gleich noch erklären wie ein bu(s)ch zu benutzen ist... diese dummen dummen ungebildeten amis. sollen wir sie nicht einfach alle auslöschen? wir europäer haben ja bestens erfahrungen damit wie man völker auslischt....

auf einen gebildeten USA-spezialisten wie du einer bist werden sie sicher hören, und ihre (zugegebenermassen andere) kultur über den haufen werfen um die von herrn jaekel gelobte lebensweise anzunehmen.
jaekel 4 president....alles andere ist blasphemie....



Name: Christian
Email: -----
Bewertung:             (5 von 10 Digital Eyes)

Marius:
Ich will das ein guter Präsident an die Macht kommt und kein durch Schmierenkömodien gewählter.

Diese Argumentation leuchtet mir nicht wirklich ein, was hat die Fähigkeit ein guter Präsident zu sein denn damit zu tun ob er die Präsidentschaft der Michael Moore Propaganda verdankt.
Ich stimme dir zu, dass eine unabhängige Dokumentation sicherlich der bessere Weg gewesen wäre. Aber das kann man Kerry doch nicht vorwerfen. Michael Moore ist ja nicht von den Demokraten engagiert worden.(In seinen Büchern kommen die demokraten nicht viel besser weg als die Republikaner).



Name: napkin
Email: nap@nap
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Jaekel, Du beliebst wohl zu scherzen. Wer von uns hier wohl den Blödsinn schreibt. Und du bist nachweislich immer noch der dümmste Mensch auf Gottes Grüner Erde. Ein Ziehsohn Bushs quasi.

Darauf noch eine La Ola. Jaekel 4 President!



Name: Steve
Email: -
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Kann man den Jaekel nicht rauskicken?



Name: N.H.
Email: dernpunktrhpunkt@takatukaland.ttl
Bewertung:   ( von 10 Digital Eyes)

Christoph schrieb:

Warum sollen an einen Filmmacher, der sich selbst als Satiriker bezeichnet, höhere Maßstäbe zur Beurteilung korrekter Argumentation angelegt werden, als bei einer amerikanischen Bundesregierung, die über Monate hinweg ihre Bürger mit nachweislichen Lügen begegnet??

Warum sollen auf 'Fox News' bundesweit polemische Hassreden als 'politischer Kommentar' durchgehen, wenn dann bei Moore jedes satirisch-populistische Stilmittel als propagandistisch und deshalb böse/schlecht abgetan wird??

Warum soll es toleriert werden, wenn in republikanischen Wahlspots der Demokrat Kerry als weichlicher, rückgratloser unpatriotischer Trottel porträtiert wird, wenn dann ein ähnliches Vorgehen von Michael Moore über G.W. Bush plötzlich deine ausgesprochene Entrüstung auslöst?

obwohl ich durchaus verständnis für diesen standpunkt habe und mich ausdrücklich nicht als bush-hasser oder bush-freund bezeichnen würde weigere ich mich dieses heimzahlen-mit-gleichen-mitteln-prinzip bzw. der-zweck-heiligt-die-mittel-denken einfach zu akzeptieren. wenn schon die bush-junta und alle von bushs kleinen und großen freunde in der wunderbar überschaubaren weil sehr monopolisierten medienwelt der usa den boden des objektiven journalismus verlassen haben, selbst dann rechtfertigt das für mich noch nicht, dass der politische gegner ebenso vorgeht. statt einer verlorenen wahl stehen hier ganz andere dinge auf dem spiel: fährt man fort politische entscheidungen eines volkes mithilfe der medien in welche richtung auch immer zu forcieren und findet das dann noch akzeptanz (wenn auch nur für die eine seite) bei einer intelektuellen schicht - und ich beziehe mich hier bewusst auf die palmenvergeber in cannes, die sich ihrer verantwortung bewusster sein sollten - dann spielt man mit den grundfesten einer demokratie. und insgeheim heißt man die mittel des gegners noch gut, den propaganda ist und bleibt propaganda, was auf den bannern steht ist unwichtig.



Name: manfred
Email: ...
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

N.H., deine argumentationen haben wenigstens hand und fuss....ABER, obwohl du sicherlich mit vielen dingen recht hast, was schlägst du vor? die andere wange noch hinhalten und bush für weitere 4 jahre hinnehmen? wohl nicht oder? und trotz allem, vergessen wir nicht dass moore NICHT zur wahlkampagne der demos gehört! dies wird hier in dieser diskussion je länger je mehr als selbstverständlich angeschaut! dem ist NICHT so. dass moore seine subjektive meinung zum besten gibt hat nichts mit demokratischer propaganda gemein. es ist nicht so dass hier objektiver journalismus verlassen wurde. er wurde NIE beabsichtigt! das war schon lange vor dem wahlkampf moore's stil. demnach ist er sich treu geblieben und nicht auf irgend einen anti-bush-trend aufgesprungen. wer's halt mag soll anschauen und sich unterhalten lassen. wer dagegen ist soll's lassen. ich persönlich höre dem zu was moore zu sagen hat, nehme es aber nicht als die ultimative wahrheit hin, sondern versuche das ganze im politischen kontext der USA zu betrachten. was dabei rauskommt ist definitiv nicht pro-bush, und demnach ist mir jedes mittel recht. oder seit wann halten sich politiker an verhaltensregeln? wenn kindern die beine weggebombt werden fragt auch niemand danach ob das nun gentleman-like war oder nicht. man nimmt es als tragische wahrheit hin und versucht sich dagegen zu wehren. wer nun wie oben gesagt auch noch die andere wange hinhalten will, der soll das tun...und die konsequenzen tragen.



Name: BoJo
Email: leider keine
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Hi Leute.
Ich habe den Film gestern gesehnen und kam erstmal aus dem
Kopdschütteln nicht mehr raus.
Selbst wenn von dem,was Moore sagt, nur 1 Viertel zutrifft,
MUSS Bush so abgewählt bzw. nicht wiedergewählt werden!
Punkt.Aus.
Polemik,Populismus,Halbwahrheiten hin oder her,
man kann es drehen und wenden wie man will,
DER MUSS DA WEG!!!
Jede weitere Sekunde ist zuviel!
Ihr diskutiert über Schreibstile,
während eine Regierung schaltet und waltet,
wie sie lustig ist.
Eine Regierung,die ihr Volk belügt,daß
sich die Balken biegen,die betrügt,schmiert
und so viele unschuldige Leben auf dem Gewissen hat,
daß ich mich frage,wie auch nur ein einziger
Verantwortlicher nachts noch ruhig schlafen kann.
Demnach genießt Herr Moore meine vollstes Interesse
und sollte auch von so vielen Menschen wie möglich
unterstützt werden.
Ich war immer ein Freund der Amerikaner.
Amerika ist ein großes und schönes Land und
hat deshalb solch einen unwürdigen Präsidenten,
der nicht mal einen Job als Parkwächter kriegen würde,
nicht verdient.

Danke fürs lesen.



Name: name hier
Email: undemail@hier.rein
Bewertung:   ( von 10 Digital Eyes)

eigentlich eine schande das dir das erst aufgefallen ist nachdem du den film gesehen hast...



Name: BoJo
Email: leider keine
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Keine Sorge, war mir schon vorher klar,daß
Bushy kein Engel ist.
Der Film hat vieles nochmal verdeutlicht und
bekräftigt.

P.S.:Bin sehr gespannt auf die anstehenden Wahlen.



Name: Andreas Theune
Email: andreas.theune@gmx.de
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Natürlich, Moore ist parteiisch, ein politisch interessierter Mensch merkt auf was er hinaus will. Der Film enthällt keine neuen Fakten.

Aber wie Moore es versteht die einzelnen Aspekte zu veknüpfen ist meisterhaft. Moore schafft es, dass dem Zuseher das lachen im Halse steckenbleibt und er präsentiert nur Fakten. Die Implaktionen entstehen im Kopf des Betrachters. Durch den Einsatz vieler brillianter Stilmittel hat Moore mich jedenfalls absolut gefesselt und ich kann nicht verstehen wie dieser Film nicht bewegen kann, denn die personen die Moore interviewt sind real und keine Einzelfälle. Auch wenn man Moores Schlussfolgerungen nicht teilt, sollte der Film zumindestens die grausamkeit kriegerischer Auseinandersetzung besser gezeigt haben als viele hochdekorierte Kriegsfilme.



Name: Marius Jaekel
Email: MariusJaekel@gmx.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

bwohl ich durchaus verständnis für diesen standpunkt habe und mich ausdrücklich nicht als bush-hasser oder bush-freund bezeichnen würde weigere ich mich dieses heimzahlen-mit-gleichen-mitteln-prinzip bzw. der-zweck-heiligt-die-mittel-denken einfach zu akzeptieren. wenn schon die bush-junta und alle von bushs kleinen und großen freunde in der wunderbar überschaubaren weil sehr monopolisierten medienwelt der usa den boden des objektiven journalismus verlassen haben, selbst dann rechtfertigt das für mich noch nicht, dass der politische gegner ebenso vorgeht. statt einer verlorenen wahl stehen hier ganz andere dinge auf dem spiel: fährt man fort politische entscheidungen eines volkes mithilfe der medien in welche richtung auch immer zu forcieren und findet das dann noch akzeptanz (wenn auch nur für die eine seite) bei einer intelektuellen schicht - und ich beziehe mich hier bewusst auf die palmenvergeber in cannes, die sich ihrer verantwortung bewusster sein sollten - dann spielt man mit den grundfesten einer demokratie. und insgeheim heißt man die mittel des gegners noch gut, den propaganda ist und bleibt propaganda, was auf den bannern steht ist unwichtig.



Danke N.H.
So sagte ich es schon die ganze Zeit. Schaue man sich Bemerkungen wie: "Kann man diesen Jaekel nicht kicken!" Bemerke ich eine beeindruckende Intellekturelle Leistung dieses Argumtenverteilers.

BOJO:
Keine Sorge, war mir schon vorher klar,daß
Bushy kein Engel ist.
Der Film hat vieles nochmal verdeutlicht und
bekräftigt.

P.S.:Bin sehr gespannt auf die anstehenden Wahlen.

JAEKEL:
ROFL gut, nun weißt du alles :-)!




Name: ????
Email: ?@!
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Na Super, MJ. Du bemerkst eine – ich zitiere – „beeindruckende Intellekturelle Leistung dieses Argumentenverteilers“.

Ich bemerke, dass Du Schwierigkeiten hast, dich arti zu kulieren (siehe: Die Ärzte) und dass deine intellekturellen (sic) Argumenten (sic) ein Desaster sind.



Name: hier rein
Email: unemail@hier.rein
Bewertung:   ( von 10 Digital Eyes)

ich bemerke, dass es von schwerer geistiger armut zeugt in einem diskussionsforum auf rechtschreibfehlern herumzureiten.



Name: typ der mit N. H. im kino war
Email: -
Bewertung:         (3 von 10 Digital Eyes)

es war ein schöner montag abend/nacht - kinobesuch inb einem recht großen kinokomplex! doch der abend und dessen anfängliche schönheit schien sich schnell zu wandeln: zu später zeit liefen nur noch Ladykillers und fahrenheit 9/11 - dumm gelaufen könnte man sagen doch für mich kein zweifel welcher film der auserwählte seien sollte: Ladykillers - ok künstlerisch gesehen bestimmt eine katastrophe auch der in diesem film benutze humor trifft wahrscheinlich nicht meinen geschmack doch für mich - ein mensch der micheal moore mit sehr kritischen auge gegenübersteht - eindeutig die bessere wahl! da wir uns dann entschieden eine münze zu werfen ( zum leiden meiner wenigkeit ) entschied sich das schicksal gegen mich - somit besuchten wir fahrenheit 9/11

das als vorgeschichte ( ich ging mit einer erhöten abneigung in diesen film )

zum film ( ich beschränke mich auf die mängel ):
herr moore findet es anstößig, dass die familie Bin-Laden ausser landes geflogen worden ist - ihm (moore) wäre es bestimmt lieber gewesen das vllt eine in texas in manchen köpfen verbreitete selbstjutiz eingetreten wäre
Moore findet es anstößig, dass herr bush bzw die amerikanische wirtschaft finanziellen kontakt (investitionen der familie bin laden) mit einer der reichsten familien der welt führt ( die demokraten hätten dies natürlich unterbunden )
moore findet es nicht korrekt, wie sich herr bush nach der überbrachten nachricht, sein land werde angegriffen, verhält - eine frage wie hätten sie sich verhalten wenn man vor 20 kindern sitzt und jemand ihnen ins ohr flüstert das ihr land angegriffen wird oder das flugzeuge in das wtc gesteuert sind ? man hat natürlich sofort einen klaren kopf und handelt auch in den ersten 5 min wie man es sollte ...
moore findet es anstößig, wie amerikanische soldaten die iraker behandeln (die haben ja nix verbrochen) klar ist es schlimm wenn menschen sterben doch dies läasst sich nicht verhindern wenn man im krieg ist klar ob der irakkrieg nötig war/ist ist eine andere sache aber wieso zeige ich tote kinder/frauen - was war im jahre 1998 im kosovo dort wurden unter clinton kinder, frauen zerbomt - auch wenn es für diesen krieg einen grund gab - bush ist schuld an allem die toten kinder die familie bin laden , und dass die flugzeuge ins wtc geflogen sind ja erst recht

und sowieso die demokraten hätten dies alles bsser gemacht bzw verhindert

die fakten sind alle richtig doch werden sie im falschen zusammenhang verfälscht

ps: rechtschreibfehler dürfen behalten werden




Name: al
Email: keine
Bewertung:   ( von 10 Digital Eyes)

von typ der mit N. H. im kino war:
"herr moore findet es anstößig, dass die familie Bin-Laden ausser landes geflogen worden ist - ihm (moore) wäre es bestimmt lieber gewesen das vllt eine in texas in manchen köpfen verbreitete selbstjutiz eingetreten wäre"

Das finden ausser Michael Moore sicherlich noch viele andere sehr merkwürdig. Kurz nach dem Anschlag auf das WTC war die Verbindung zu Bin Laden ja schon hergestellt. Moore fragt sich ja nur, warum sich die US-Regierung der Möglichkeit zur Befragung der Angehörigen entzieht.

"Moore findet es anstößig, dass herr bush bzw die amerikanische wirtschaft finanziellen kontakt (investitionen der familie bin laden) mit einer der reichsten familien der welt führt ( die demokraten hätten dies natürlich unterbunden )"

Naja, gegen nette private Kontakte zur Familie des meistgesuchten "Top-Terroristen" kann man ja nichts haben. Mal ehrlich! In welchen Ländern werden solche Personen denn noch "Präsident"?

"moore findet es nicht korrekt, wie sich herr bush nach der überbrachten nachricht, sein land werde angegriffen, verhält.[...]"

Also die Szene fand ich ja besonders beängstigend. Ich würde in einem solchen Fall erwarten, dass der Präsident SOFORT reagiert und die lieben Kinderlein mal "kurz" alleine läßt :) Meinst du das ist zuviel verlangt?

"moore findet es anstößig, wie amerikanische soldaten die iraker behandeln [..] bush ist schuld an allem die toten kinder die familie bin laden , und dass die flugzeuge ins wtc geflogen sind ja erst recht"

Ich find's auch anstößig wenn ein Mensch einen anderen umbringt und/oder quält oder demütigt. Das es Zivilisten sind macht die Sache nicht besser. Vielleicht habe ich da ja etwas überholte ethische Vorstellungen. Ich finde das soll und muß gezeigt werden. Moore nutzt hier die Chnce um einer breiteren amerikanischen Öffentlichkeit die während des Krieges vorenthaltenen Bilder zu zeigen.
Aber in einem Punkt muß ich dir zustimmen: Den Zusammenhang von US-Regierung/Wirtschaft und dem Anschlag auf das WTC halte ich auch für etwas weit hergeholt - zumindest die Fakten sind interressant.

Und das die Demokraten alles besser gemacht hätten konnte ich dem Film auch nicht entnehmen. Schlechter hätten sie's aber wohl kaum machen können.




Name: flokster
Email: floodoo@gmx.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

"Er (Moore) [startet] in einem Segment der zweiten Filmhälfte eine seiner typischen Guerilla-Attacken, hier auf amerikanische Kongressabgeordnete, die Moore zur Entsendung ihrer Kinder in den Krieg bringen möchte. Diese Aktion ist albern, angestrengt und überflüssig."

Vielleicht ist Moores Umsetzung dieser Idee nicht die geschickteste
- Abgeordnete auf der Strasse damit einfach zu überfallen - aber "albern" oder "überflüssig" finde ich seine Aktion überhaupt nicht.
Er rückt hier nämlich einen bei politischen Entscheidungen viel zu selten berücksichtigten Aspekt der menschlichen Psyche ins Licht, ich weiss nicht wie ich es nennen soll, aber Selektion oder Verdrängung kommt dem ziemlich nahe:
Wie leicht fällt es einem Präsidenten wohl an einem runden Tisch, in einem modern-sterilem und ventilatorgekühltem Conference Room, zusammen mit seinen Beratern, nach den auf nüchterner mathematischer Logik basierenden Regeln der Effizienz, irgendwelche repräsentierende Zahlen zu verschieben?
Viel zu schnell werden bei solcher Vorgehensweise tausende Menschenleben und ihre Biographien, von denen jede einzelne gleichsam komplex wie einzigartig ist, auf blosse "Ressourcen" reduziert, die es zu verwalten gilt.
Da werden dann eben mal schnell 100 Einheiten hierhin geschickt und geopfert, nur um den "Feind" von dort abzulenken, wo man ihm dadurch eine wichtige Materialquelle entreissen kann, den "Gesamtsieg" oder - je nach zur Zeit geltendem perversen Militärjargon - auch "Endsieg" natürlich immer vor Augen und zwangsläufig halt Verluste in Kauf nehmend.
Es geht ja schließlich um Geld, Land, Lebensraum im Osten, Öl, Macht. Menschen sind nur Ressourcen, die es strategisch zu verteilen gilt. Denn wer die bessere Strategie hat, gewinnt. Wie in einem Computerspiel.

Ich glaube nicht, dass auch nur einer derjenigen Abgeordneten und Machthaber in den USA, aber auch aller sonstiger großen Feldherren, Könige und Kaiser der Weltgeschicht, die Krieg führen mussten/wollten, IM MOMENT IHRER BEFEHLSVERGABE oder -zustimmung ansatzweise wirklich und realistisch vor Augen hatte, was es bedeuten kann, jemanden in den Krieg zu schicken. Soetwas darf kein Mensch einem anderen Menschen befehlen und zumuten.

Es sei denn man erhält dadurch irgendwelche persönlichen Vorteile, dann selbstverständlich schon. Man muss eben aufpassen, dass man nicht seine eigenen Kinder da mit reinzieht, sondern immer schön die anonyme Masse verheizt, die berührt einem im Privatleben eh nicht.
Das ist wie Fernsehen: Wenn man in den Nachrichten hört, es hat ein schweres Busunglück gegeben, 50 Kinder sind dabei ums Leben gekommen, dann ist man zwar für einen Moment betroffen. Aber nachhaltig davon GEtroffen, nein das nicht, der Selektion/Verdrängung sei Dank.

Deswegen Herr Staake fand ich besagte Szene im Film ziemlich wichtig und ganz und gar nicht "überflüssig" und "albern", weil sie mich zum Nachdenken angeregt hat und ein sehr empfindliches Thema berührt.






Name: Cobra
Email: cobra-pc@gmx.de
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

14.08.04

NOTE 3


Puh, über diesen Film etwas zu schreiben ist gar nicht so einfach, und auch bei meinem abschließenden Urteil habe ich mich etwas schwer getan. Die persönliche Einstellung des Zuschauers trägt sicherlich maßgeblich dazu bei ob einem der Streifen gefällt oder nicht - Freunde der Bush-Regierung werden erbost sein, alle anderen (also die meisten *fg*) könnten sich wie ich köstlich amüsieren wenn Michael Moore das tut was er am besten kann: Auf höchst subjektive Art den mächtigsten Mann der Welt als das hinstellen was er ja auch ist: Ein Arschloch! ;)

Die erste Hälfte des Films befasst sich demnach auch vorwiegend mit Bush, dessen umstrittenem Wahlsieg, seine undurchsichtigen Verbindungen zu einflußreichen Leuten aus Saudi-Arabien und der Bin Laden Familie und natürlich auch sein Verhalten nach dem 11. September 2001. Dabei läßt Michael Moore den Humor nicht zu kurz kommen: Vor allem durch zynische und sarkastische Off-Kommentare sowie diverse peinliche TV-Ausschnitte bringt einen dieser Part des Films des öfteren zum lachen (öhm, so ging es jedenfalls mir *g*). Schlüsselszene ist jener Morgen des 11. September, an dem George "Doubledoof" Bush eine Grundschule besuchte und ihm die schrecklichen Ereignisse zugeflüstert wurden. Satte 7 Minuten lang sitzt Bush regungslos rum und bringt Moore damit zu der Frage: Was hat sich Bush in dieser Zeit gedacht? Während wir den blöd aus der Wäsche schauenden, hilflosen US-Präsidenten sehen hören wir aus dem Off diverse Antwortmöglichkeiten - eine sehr eindrucksvolle Szene in "Fahrenheit 9/11"!
So ernst die Themen des Films ja eigentlich sind, so gut weiß Moore sie mit Witz rüberzubringen (wohlgemerkt nicht den ganzen Film über, dazu gleich mehr!). Hammergeil auch ein paar Szenen nachdem es um die in den USA so gern unnötig geschürte Angst geht - diesmal die Angst vor'm Terrorismus. Da wird uns ein sensationell geräumiger (*hüstel*) Panicroom angepriesen oder ein Fallschirm mit dem man sich zur Not aus einem Hochhaus retten kann (natürlich kinderleicht und ruck zuck anzulegen *höhö*) - einfach köstlich solch absurde Szenen!

Während also die erste Hälfte von "Fahrenheit 9/11" vorwiegend auf Humor setzt um dem Zuschauer eine Message rüberzubringen, geht es dann in der zweiten Hälfte zum größten Teil um einiges ernster zur Sache. Und das ist auch gut so, denn hier wird der Irakkrieg näher beleuchtet. Seien es bedrückende Aufnahmen aus dem Irak selbst oder das Leid einer Mutter deren Sohn in diesem völkerrechtswidrigen Krieg umgekommen ist - hier gibt es echte Emotionen zu sehen und die hinterlassen ihre Spuren... Da kann man plötzlich NICHT mehr lachen wenn nach einer weinenden, verzweifelten irakischen Mutter ein Schnitt erfolgt und Britney Spears irgendeinen Satz ala "Wir sollten unserem Präsidenten einfach vertrauen." vom Stapel läßt - ein Kopfschütteln ob dieser (repräsentativen?) Naivität ist da eher angebracht.
Und dann gibt es da noch ein "Kapitel" in dem Film das sich bei mir besonders im Gedächtnis eingebrannt hat, weil es mich einfach wütend gemacht hat! Was ich meine sind die Rekrutierungsversuche der US-Armee, deren Vertreter sich gezielt junge Erwachsene aus sozial schwachen Schichten aussuchen um sie mit widerlich dämlichen Sprüchen und Versprechungen zu locken - so bekommt man sein Kanonenfutter! Und ich bekomm das Kotzen! :(

Kommen wir zum großen Problem von "Fahrenheit 9/11", das eigentlich ein altbekanntes ist, denn bei "Bowling for Columbine" trat es genauso auf:
Michael Moore's Film läßt jegliche Objektivität vermissen und sollte daher auf keinen Fall als Crash-Kurs in Politik angesehen werden, sondern höchstens als Diskussionsanreger. Seine hemmungslos subjektive Betrachtungsweise ist allerdings nicht mal das größte Manko des Films, denn daraus macht Herr Moore ja keinen Hehl - das ist halt seine Art.
Ärgerlicher sind da schon seine Methoden, denn er versucht seine Zuschauer mit Warheitsverdrehungen, Fehlinterpretationen und vor allem dem geschickten Zusammenscheiden von verschiedenem Bildmaterial zu manipulieren. Sicher, der Unterhaltungswert seines Filmes steigt dadurch enorm an, aber erstens würde eine etwas sachlichere, objektivere Dokumentation Bush und dessen Gefolgsleute auch locker als Dummbeutel entlarven können und zweitens sollte man diese Art der Manipulation, die von der US-Regierung ja seit Jahren ebenfalls eingesetzt wird (nur halt nicht so offensichtlich, sondern suptil, was viel gefährlicher ist!), nicht noch nachmachen/untersützen. Wie auch immer, dafür bekommt "Fahrenheit 9/11" Abzug in der B-Note... :D

Fazit:
Wenn es Michael Moore mit seinem Film gelingt George W. Bush bei den anstehenden Wahlen entscheidende Stimmen zu kosten hat er sein Ziel erreicht. Ob der Zweck wirklich die Mittel heiligt ist in diesem Fall sicherlich ein Streitfall, ICH für meinen Teil drücke nochmal ein Auge zu, weil Moore schließlich aus der Intention seines Filmes keinen Hehl macht und sein Ruf hoffentlich dazu beiträgt daß die Zuschauer nicht unkritisch allem Glauben schenken was uns da gezeigt wird. Moore ist brillant darin durch diverse Mittel Tatsachen zu verdrehen und außer seinem Standpunkt alle anderen ebenfalls wichtigen Meinungen/Fakten außen vor zu lassen - dies darf man nie vergessen! Darüber hinaus wird man in "Fahrenheit 9/11" jedenfalls gut unterhalten (jedenfalls alle die Bush ebenfalls nicht ab können), bekommt teils beeindruckende bzw. erschütternde Bilder zu sehen, sarkastische und zynische Kommentare sowie auch durchaus viele ernste Szenen - vor allem im Zusammenhang mit dem Irakkrieg. Kleine Längen hat der Film zwar, aber über die kann man getrost hinwegsehen, genau wie über die Vereinfachung einiger komplexer Themen. Na ja, es gibt ja Möglichkeiten sich über den Film hinaus kundig zu machen und wie bereits erwähnt: Einen Crash-Kurs in Weltpolitik darf man sowieso nicht erwarten, das ist aber logisch. Meine Empfehlung: Ansehen - ABER das Gesehene auch kritisch hinterfragen! :)

Keep on smiling!
Thommy



Name: Morpheus
Email: wozu???
Bewertung:               (6 von 10 Digital Eyes)

Eigentlich ist es ganz einfach über diesen Film zu schreiben: Polemisch, für Informierte Menschen nix neues, Tatsachen ein bischen zurecht geschneidert, Anti-Bush, auf Emotional gemacht, Leute für den Film ausgenutzt...
Aber dafür, dass er damit zu einer besseren Welt beitragen will 6\10



Name: M-lina
Email: hab keine
Bewertung:             (5 von 10 Digital Eyes)

zu dem Kommentar von"Stimmt doch gar nicht"!
klar sind die fakten echt oder stimmen, es geht nur darum wie man sie präsentiert, darstellt.
der film stell das ganze ziemlich ironisch dar, sodass man nicht weiß was nun real ist!
erschwerend kommt hinzu dass kein einziger guter aspekt dargestellt wird.
man muss bedenken das es auch immer eine andere Seite der gnzen fakten gibt und auch jede menge anderer leute außer bush....
aber das ganze ist ein zu heikles thema, welches dazu noch meist oberflächlich behandelt wird........



Name: tom
Email: af@uni.de
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

puh



Name: unknown
Email: ichbinnichtschwul@web.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

hey Leute,ich habe nichts gegen euch, ich respektiere eure Meinung zu dem Film!Ihr seit echt alle Korrekt und so aber ihr labert einfach zuviel ..



Name: B. Hoffmann
Email: no@spam.please
Bewertung:   ( von 10 Digital Eyes)

@Sunspecter: Ich finde es absolut lächerlich, werter Sunspecter, dass Sie hier die Schreibweise des Rezensenten kritisieren und meinen, diese wäre unverständlich. Ein Mail an den betreffenden Redakteur hätte es auch getan. Wenn man bedenkt, dass Sie hier selber gerne durch wohlkonstruierte Rhetorik und Besserwisserei auffallen...



Name: Karl-Heinz Otto
Email: charlyotto@yahoo.de
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Ich finde es geradezu genial, das sich ein eine subjektive Kritik, auf einen subjektiven Film über ein äusserst supjektives Ereignis, wie es der Film nun einmalig klar und schonungslos darstellt, in dieser Weise angebracht wird. Danke Herr Staake für diese gewiss super Rezension, die sicherlich absichtlich in diesem Stil mit veschachtelten Sätzen, die am Anfang vieleicht unübersichtlich und wirr erscheinen, beim aufmerksamen lesen jedoch wunderbar genau das widerspiegelt, um was es sich nicht nur in dem Film, sondern gerade in der Thematik geht.
Bye the way, ob ein Michael Moore nun Geld verdient damit oder nicht ist doch vollkommen unerheblich. Wichtig ist doch allein seine Arbeit und die schonungslose Darstellung, wie seit bestehen der Bush -Ära immer wieder Menschen in Tod, Armut und Verderben getrieben werden, aufgrund von Lügen, Machtgier und Darstellungssucht, von einiger so subjektiv und egoistisch denkenden Menschen, oder die sich zumindest als Menschen bezeichnen mögen.
Es fragt doch auch keiner wieviel Geld eigentlich der gute Georgie W.
mit dem Tod numehr 985 US-Soldaten (Stand 31.10.04) sowie unzähliger Privatpersonen und Geiseln und mit der Ausbeutung der Ölfelder im Irak verdient bzw. bereits verdient hat.
Leider wurde meiner Meinung nach, eine für mich überaus treibende Kraft vergessen, nämlich Concuela Rice, die persönliche Beraterin vom lieben Georgie W., die es einmalig versteht, ihre rechtsgerichteten Gelüste, durch einen immer wieder stupid und monoton erscheinenden Präsidenten der Öffentlichkeit kund zutun , außerdem wären ohne diese Dame wären sicherlich seine ohnehin schon überaus peinlichen Äusserungen noch viel armseliger und widersprüchlicher. In meinen Augen hat es noch nie ein Politiker so oft geschafft, sich innerhalb weniger Minuten so oft zu widersprechen,wie dieser Sprößling der Bush-Dynastie.
Das in diesem Film auch erstmals wirklich schonungslos das brutale Vorgehen von Armee-Anwerbern beschrieben wird, und auch die gewisse Dummheit bez. Lethargie der amerikanischen Bevölkerung dargestellt wird, zeugt von der klaren Linie die dieser Film verfolgt. Wie sonst soll man sonst denn ein Volk wachrütteln, ( wenn es sich denn wachrütteln lässt)wenn nicht durch so ein Machwerk???
Abschliessend möchte ich nochmals feststellen, das man einen genial und gradlinigen Regisseur und Autor,wie Michael Moore es nunmal ist, nicht an seinem Einkommen messen sollte sondern allein an seiner Arbeit, die in diesem Werk wieder mal brilliant wiedergegeben wurde.
Das sich Herr Staake diesen Stil in dem der Film produziert wurde,( Verschachtelung und zeitweise verwirrendes Durcheinander von Szenen, allerdings nur oberflächlich betrachtet) in seine Rezension verwendet liegt doch auf der Hand und zeugt von seiner Gabe, das Richtige zu erkennen. Weiter so Herr Staake.
K.-H. Otto





Name: ritchy
Email: ritchy1961@yahoo.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

. Ich wurde nach dem 11 september verhaftet, und der einzige nachteil den der film wohl bringt, ist der, das er nur die spitze des eisberges zeigt.

Ziemlich genau einem Monat nach den vorfällen in NY, wurde ich aufgrund terroristerscher anschuldigen verhaftet und ohne haftgrund für monate im Dallas county Jail inhaftiert. Die vorgänge die ich dann bei vorführung der richter der einwanderungsbehörde mitbekam, waren so infam und unreal das ich es kaum glauben konnte. Ich wurde nur aufgrund der aussage einer Person verhaftet und das geschah anderen genau so.Beweise zu meiner unschuld wurden ignoriert und abgetan mit den worten ich sei deutscher , kein amreikaner, die frau die die anschuldigen vorbrachte war meine Frau, ich hatte das sorgerecht über meinen stiefsohn erhalten und es war ihr payback, und es klappte für sie.
Die USA haben angst das es nur so kracht, die bevölkerung wird wie beschrieben in dem film dumm gehalten und bei den behörden wimmelt es nur so von kleine rambos.
Aber ob es hier besser geht? wohl kaum habe mich danach an das auswärtige amt gewandt, kein regung, amnesty internationl zu klärung der haftbedingungen, und auch das deutsche konsulat hat von mein inhaftierung wind bekommen und nichts unternommen.



Name: marzi
Email: würdest du gern wissen
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

wow! besser gehts gar nicht mehr! es ist zwar alles subjektiv, aber der film hat ja den sinn, die leute zu überzeugen. mich hat er überzeugt. wer, der diesen film je gesehen hat, würde bush noch wählen?



Name: Anti-Berlusconi
Email: No-Berlusca@yahoo.it
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Habe hier alle Meinungen durchgelesen, und muss sagen, dass mir der Film sehr viel weitergeholfen hat, und ich ihn auch für sehr gut einschätze. Da ich italienischer Staatsbürger bin (in Südtirol lebend) und selbst hier mitbekomme, wie der ehrenwerte Mafioso Berlusconi das italienische Volk mit falschen Medienberichten spickt und Bush als seinen Verbündeten ansieht, bin ich doppelte daran interessiert, dass Bush nicht wiedergewählt wird. Wie schon erwähnt, Europa im allgemeinen wusste vieles schon, was mancher Ami nocht nicht wusste. Aber wie sieht es in Italien aus? Wie viel weiss das Italienische Volk über seinen Präsidenten und dessen Verbündeten, wenn es nur italienisches Fernsehen sieht, welches in Berluscas Hand ist?? Auch hier bräuchte es einen Moore, nur glaube ich, dass er nicht lange überleben würde. Und würde es ausgestrahlt werden??

Also Europa, wir haben schon einen Bush (=Berlusconi) in Europa. Nur mit noch nicht so grosser Macht.



Name: marzi
Email: sagichdirnicht@nobush.at
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

war gerade in einer amerikanischen website, in der es ums gleiche thema ging. raten sie mal, wie viele einträge da waren.8.und wie viele sind hier? uns interessiert das mehr wie die amerikaner? das könnte man eigentlich glauben. ich hoffe es nicht, obwohl der rest der welt ein gutes recht hätte, mitzuwählen.
meine meinung: michael moore ist großartig, vor allem weil ihm die USA so am herzen liegt, dass er sich selbst in schwierigkeiten bringt, nur um die leute vor bush zu warnen. ich hoffe, dass ist ihm gelungen.er hat sicher probleme, wegen diesem, doch sehr subjektiven, film.
naja. auf jedem fall: ich weiß nicht viel über kerry. ich weiß seit gestern abend (fahrenheit 9/11) viel über bush. und ich weiß: alles ist besser, also VOTE FOR KERRY! Für den anderen, ich habe den namen vergessen, parteilosen, zu stimmen, hat keinen Sinn, weil er es sowieso nicht wird. dann hat nur kerry weniger chancen. bush mehr. das gleiche hat man doch auch bei al gore gesehen. noch ein kommentar: ich glaube nicht, dass es morgen um 6Uhr europäischer zeit einen neuen präsidenten geben wird. die wahl wird zu knapp ausfallen. und noch was: die wahl ist wichtig. bush wird immer der mächtigste mann der welt genannt. man könnte sagen der herrscher der welt. wäre er nicht gewesen,wer weiß...
der film hat in mir den eindruck erweckt, dass bush osama bin laden deckt und den irak nur deshalb angreift, damit man die leute von den eigentlich schuldigen ablenkt. wenn das wirklich so wäre, würde osama natürlich auch keinen anschlag mehr verüben und die gefahrenmesslatte wird nur deshalb so hoch gehalten, dass die leute nicht auf diesen verdacht kommen!
ist ihnen auch aufgefallen, dass es in den meisten beitragen nicht um den film geht, sondern um die wahl? naja.
ich gebe dem film 10 Augen, weil michael moore viel auf sich genommen hat, um ihn zu drehen. und das sieht man auch: er ist gut, provozierend und äußerst subjektiv.



Name: janni
Email: christiana_vogel@web.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Also, der Film ist ja wohl echt nicht schlecht. Mir war ja vorher schon klar, das in den USA etwas nicht mit rechten dingen zu geht, aber das dort wirklich so viel korruption herrscht hätte ich echt nicht gedacht. Das soetwas überhaupt noch zugelassen wird ist eifach unfassbar. Ich denke Michael Moore hat das sehr gut dargestellt

Leider sieht es ja so aus, das Bush die nächsten Wahlen wieder gewinnt!!!!!!!! Amerikaner sind echt sau dumm.

Hab mich übrigens mal mit nem GI unterhalten, der im Iraq stationiert war, und der meinte das ihm die Leute vor Dankbarkeit fast um den Hals gefallen wären!!!!!!!!!!


Also danke fürs lesen



Name: janni
Email: christiana_vogel@web.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Also, der Film ist ja wohl echt nicht schlecht. Mir war ja vorher schon klar, das in den USA etwas nicht mit rechten dingen zu geht, aber das dort wirklich so viel korruption herrscht hätte ich echt nicht gedacht. Das soetwas überhaupt noch zugelassen wird ist eifach unfassbar. Ich denke Michael Moore hat das sehr gut dargestellt

Leider sieht es ja so aus, das Bush die nächsten Wahlen wieder gewinnt!!!!!!!! Amerikaner sind echt sau dumm.

Hab mich übrigens mal mit nem GI unterhalten, der im Iraq stationiert war, und der meinte das ihm die Leute vor Dankbarkeit fast um den Hals gefallen wären!!!!!!!!!!


Also danke fürs lesen



Name: Deniz Perk
Email: denizperk@web.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Jeder der Bush erneut wählt ist nicht besser als er, jeder der Bush wählt, trägt mit Verantwortung an jedem unschuldigen toten, und an der verletzung aller Rechte die ein Mensch besitzt. Wenn Bush an die Macht kommt macht sich Amerika auf der Welt sehr unbeliebt, bis jetzt hätte man ja sagen können, dass die wähler nur erahnen konnten wie Bush Politik betreibt und was er darunter versteht. Aber jetzt nach der Amtszeit weiß es jeder, seine unfähigkeit politische und weltbedeutende Entscheidungen zu treffen.... Und wer ihn jetzt trotzdessen wählt, ist einfach nur blind!!!!



Name: Deniz Perk
Email: denizperk@web.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Jeder der Bush erneut wählt ist nicht besser als er, jeder der Bush wählt, trägt mit Verantwortung an jedem unschuldigen toten, und an der verletzung aller Rechte die ein Mensch besitzt. Wenn Bush an die Macht kommt macht sich Amerika auf der Welt sehr unbeliebt, bis jetzt hätte man ja sagen können, dass die wähler nur erahnen konnten wie Bush Politik betreibt und was er darunter versteht. Aber jetzt nach der Amtszeit weiß es jeder, seine unfähigkeit politische und weltbedeutende Entscheidungen zu treffen.... Und wer ihn jetzt trotzdessen wählt, ist einfach nur blind!!!!



Name: darkocean
Email: keine
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

ich hab den film gestern gesehen und kann nur eins sagen wenn in irak kein öl were,hetten die dummen amis irak nie angegriffen und von wegen freiheit für irak das volk ist denen doch scheiss egal. bush und co sind nicht besser als saddam sie sind genau so ein verbrecher und terroristen...

ps.der film war sehr informative



Name: lorelai
Email: -
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

ich fand ihn manchmal zu schnell und kompliziert!



Name: Kerry
Email: kerry@withhouse.com
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Der Film ist ganz gut gemacht, man sieht wirklich was Bush für ein Idiot ist. Er fängt einen Krieg an mit der Behauptung das der Irak Massenvernichtungswaffen habe dabei wurde es von Rumsfeld bestätigt das es die nicht gäbe, deshalb denke ich muss er damit aufhören und dem Irak die Reperatur kosten zahlen.Bush ist eifach ein Drecksamy



Name: Nimrod
Email: billgates@gmx.de
Bewertung:             (5 von 10 Digital Eyes)

Ich frage mich ob M.M. nicht auch profitgeil ist und den Film nur deshalb brigt weil er damit 100 Millionen Dollar kassiert,
immerhin beherrscht er das mittel der Manipulation genau so gut wie seine Wiedersacher!!!



Name: andixyz15
Email: keine
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Einen Kameramann der versucht eine Horde Lemminge vor dem
Abgrund zu warnen würde man für verrückt erklären.

Aber dieser Film richtet sich ja an die Amerikaner
die ihrem Oberlemming gerade in den Abgrund nachlaufen
wollen!

Man muss sich ja, wenn man den Film als nicht-Amerikaner
gesehen hat, zum Beispiel in die Lage eines Amerikaners
hineinversetzen.

Wäre ich eine Mutter mit Söhnen im wehrfähigen Alter und
würde diesen Film sehen, dann würde ich wohl keinen von
ihnen in die Army gehen lassen.

Und durch die vielen unterschiedlichen Menschen die in diesem
Film gezeigt werden und zu Wort kommen, sieht man endlich mal
die andere Seite des Amerikas, dass sich nach aussen gern immer
so perfekt und glänzend darstellen möchte, wie es in Wirklichkeit
gar nicht ist.

Das alleine würde das ganze noch nicht zu einem guten Film
machen, aber da ist ja auch noch der spezielle Humor von Moore
im Spiel, der einen immer wieder aus der düsteren und ernsthaftigen
Stimmung herauspuncht!



Name: carolin gebauer
Email: sayderose1991@yahoo.com
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Liebe negative Bewerter dieses Films,
ich es lässt sich zu dem Thema streiten,doch auf jeden Fall
ist dieser Film außerordentlich gelungen.Michael Moore beschreibt die Wahrheit über die derzeitige Situation in den USA.Ohne diesen Film währen bestimmte Lügen nie ans Tageslicht gekommen und man hätte die Amerikanische Regierung ohne jede Ahnung bewertet. Warum z.B. sind die Söhne der Us-Politiker nicht an der Front, wenn der Krieg doch"ach so wichtig" ist?
Der Film hat sich die 10 Punkte allemal verdient!
amit den besten Absichten
carolin gebauer



Name: knauserercom
Email: mau@gmx.at
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Alle Erwartungen erfüllt würde ich sagen.
Alles was Michael Moore fehlt ist ENGLISCHER Humor.



Name: und
Email: w
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Und was ist mit stinkebaer ?



Name: Martin
Email: *
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

Michael Moore wichtigtuerischer Lügen-Müll der an der Wiederwahl nichts ändern konnte



Name: ACGACACTAC
Email: Kjsud-gtdh@gmx.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Einfach ein geiler Film!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!



Name: Furious Anger
Email:
Bewertung:         (3 von 10 Digital Eyes)

Zunächst bin ich ja mal sehr positiv überrascht, dass hier nicht alle den "zeternden Dicken" heilig sprechen wollen, sondern tatsächlich auch noch einige wenige fähig sind mal eindeutig die Mängel dieses üblen Propaganda Machwerkes herauszustellen!habe schon befürchtet ich sei der einzige der dieser Meinung ist.Ja jetzt können sich seine blinden Befürworter wie die wilden Tiere auf mich stürzen - Ja ich bin der beste Freund von Georgie-Boy,und wenn ich weiblich wäre würde ich mich Hals über Kopf ihn ihn verlieben.Halt wie alle die was an Super-Moore auszusetzten haben.Ich erwähne an dieser Stelle lieber ausdrücklich das ich die letzten Sätze ironisch gemeint habe,da sonst die Gefahr bestünde, dass Die Moore Anhänger ,welche die Amis oft an Naivität deutlich toppen,diese durchaus als ernst gemeint verstehen könnten!
Moore betrachtet alles nur von einer Seite, und ist darum bemüht jeden einzelnen ,auch nur im Ansatz falschen ,Wortfetzen von Busch ,in absolut lächerlicher Manier,gegen ihn zu verwenden.Ich könnte noch so viele Dinge nennen die mich an ihm stören, habe aber einfach keine Lust dazu,einige wurden ja auch bereits weiter oben genannt.

Achso,an alle Moore-Vergötterer und Busch-Hasser:Ich hoffe ihr wisst wem ihr die Wiederwahl von Busch zu großen teilen danken könnt!Hätte Moore mit seiner Anti-Busch Propaganda nicht jeden noch so politisch desinteressierten Menschen versucht dazu zu bewegen Busch abzuwählen,wären sicher nicht so viele Stimmen für Busch zusammen gekommen!!!
Klingt vieleicht paradox,aber da ihr euch ja alle für hochgeradig intellektuell haltet dürfte es sicher keine Probleme bereiten,zu verstehen was ich meine.



Name: mooredepp
Email: srkkm@web.de
Bewertung:           (4 von 10 Digital Eyes)

typisch moore, polemisch heucherlisch... genauso nervend wie seine Jünger die alles glauben



Name: Burn Motherf*****
Email: Bush@forlife.com
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

Michael Moore: Kommunist, Populist, Fettsack. Traurig. Interessant übrigens, dass der Irakkrieg-Gegner Moore Aktien von Halliburton, einem Unternehmen das vom Irakkrieg massiv profitiert hat, Aktien besitzt. Na dann kann er ja bald aus seinem 11 Millionen-Appartment in Manhatten in ein noch teureres umziehen.

Zur Kritik:

Süß. Bist du zufällig Attac- oder PDS-Mitglied?



Name: kswiss
Email: srkkm@web.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Hab den Film noch nicht gesehen, würde es aber gerne.
Ich lese das Buch nur momentan in Praktische Philosophie und das Problem ist auf Englisch. Ist grad nicht Leicht..
Hat einer ne Ahnung ob ich im internet die ganze Überstzung bekomme... es wäre nett wenn ihr euch meldet.vielen Dank.kswiss
Ps. nicht auf die adresse senden ist nicht meine. danke)



Name: hhj
Email: hhj
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Spass: 10/15 A.
Spannung: 15/25 A.
Gefühl: 5/10 A.
Amspruch: 40/50 A.

Gesamt: 70/100 A.= glatte 7 von 10 Augen



Name: Casey Ryback
Email: meine E - mail
Bewertung:   ( von 10 Digital Eyes)

Eine sehr Inteligenter Dokumentarfilm, teilweise witzig, teilweise tragisch, aber genug vom Loben, ich habe in diesem Film einen klitzekleinen Kritikpunkt gefunden, und zwar dass der Film ein bisschen zu Unpatriotisch ist, da kommt schon der gedanke ob Michael Moore sein Land haßt wie die Pest.

Fazit:

Unterm Strich ein Dokumentarfilm wie er sein soll, auch wenn er ein bischen zu sehr am "ich-scheiß-auf-die-usa" Schema leidet, ich find Persönlich aber Bowling for columbine Michael Moores beses Werk



Name: spock
Email: heinzjuergen@hotmail.com
Bewertung:   ( von 10 Digital Eyes)

Sicher war dies ein toller Film - aber egal wie, am Wahlsieg konnte er auch nix ändern! Was mich an den ganzen Kommentaren hier nur total entsetzt, sind die dummen Vorurteile von Leuten, die offensichtlich selbst den Horizont haben, den sie anderen nachsagen. Wer hat hier die Kenntnis mit Recht zu behaupten, die Amerikaner wären naiv und dumm. Ich muss Euch sagen, dass alle Ihr, die sowas behaupten, ohne Amerikaner und ihren Mut zu einem Krieg für Freiheit und Demokratie, heute mit blond gefärbten Haaren in der Hitler-Jugend wärt - oder wenn bißchen älter vielleicht Obersturmdummführer......... Welcher Deutsche hat das Recht Amerikaner für dumm zu bezeichnen???!!!! Fragt mal Eure Eltern oder Grosseltern welche Jobs sie im 3. Reich hatten, dann wißt Ihr aus welch dummen Volk IHR herkommt.............
Keine falschen Rückschlüsse: Ich bin auch 100% deutsch - allerdings eher bißchen nachdenkend, als über andere blökend!!



Name: Schreck
Email: lich
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Ich finde diese Dokumentation von Moore über Amerikas Marionetten und seine Machenschaften sehr gelungen und nicht Übertrieben Eher untertrieben. Auch wenn einige Kleinigkeiten nicht detaliert angesprochen wurden. Naja... da würde der Film über 2 Std dauern. Moore wollte nur einigen Patridioten/Gutgläubigen beweißen, dass es hier nicht um Amerika sondern um Kapitalisten die Ihre Gewinnerträge durch Menschenleben (Hüben wie Drüben)gelungen ersetzt haben.
Wir haben mal "wieder" beobachten können wie so etwas machbar ist...




Name: cateye
Email: xxx
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Echt erschreckend wie unprofessionell und ungewissenhaft der mächtigste Mann der Welt sein kann.

unbedingt ansehen


PS: Gastauftritt von Quentin Tarantino