Satire

4
4/10
Nach sieben Jahren Funkstille meldet sich der französische Regisseur Jean-Pierre Jeunet auf Netflix mit der knallbunten Zukunfts-Satire „Big Bug“ zurück. Doch abgesehen vom visuellen Einfallsreichtum hat das Comeback des Machers von „Die fabelhafte Welt der Amélie“ leider nicht viel zu bieten.
5
5/10
Leonardo DiCaprio, Jennifer Lawrence, Meryl Streep und Cate Blanchett – zum Jahreswechsel schickt Netflix noch einmal geballte Starpower auf unsere Bildschirme. Aber genau wie bei den diesjährigen Silvesterfeiern bleibt auch in „Don't Look Up“ das erhoffte Feuerwerk leider aus.
7
7/10
Auch Sacha Baron Cohen leistet kurz vor der amerikanischen Präsidentenwahl noch seinen Beitrag zum politischen Diskurs und gibt auf seine Art eine Wahlempfehlung ab: Er schickt seine legendäre Kunstfigur Borat noch einmal durch Amerika - mit ähnlich unfassbaren und komischen Konsequenzen wie anno 2006.
5
5/10
Gute Nachrichten für alle Freunde des Eurovision Song Contests. Nach der diesjährigen Absage der Veranstaltung sorgen Will Ferrell und Netflix für Ersatz und versprechen uns eine kitschig-komödiantische Hommage an den beliebten europäischen Musikwettstreit. Stellt sich nur die Frage, was die filmszene-Jury davon hält.
10
10/10
Schande über uns, dass wir so lange dafür gebraucht haben, den besten Film des letzten Jahres zu würdigen. Aber nun ist Bong Joon Hos Überraschungs-Oscargewinner gratis auf Amazon Prime Video zu sehen, also wird es allerhöchste Zeit, "Parasite" zu preisen.
5
5/10

Der Abgeordnete und sein PraktikantEs ist schon bezeichnend für das große Dilemma von “Mein Praktikum in Kanada“, dass der deutsche Titel eine komplett andere Geschichte suggeriert als sein kanadisches Pendant. Der deutsche Name bezieht sich auf die Figur eines jungen Mannes aus Haiti und verspricht eine klassische “Fisch aus dem Wasser“-Geschichte. Ganz anders sieht es dagegen im Original aus.

7
7/10

Aufstehen Herr VampirWer sein bisheriges WG-Leben als zu stressig angesehen hat, der sollte sich bitte die neuseeländische Mockumentary “5 Zimmer Küche Sarg“ zu Gemüte führen. Zwar mag einem mancher Grundkonflikt in dieser fiktionalen Dokumentation rund um eine Vampire-WG noch vertraut vorkommen, doch die oft daraus resultierenden blutreichen Konsequenzen lassen das eigene WG-Leben schnell in einem viel angenehmeren Licht erscheinen.

6
6/10

Eigentlich sollte dieser Film schon viel früher entstehen. Nachdem David Cronenberg 2005 mit „A History of Violence“ durch war, wollte er sich zunächst der Hollywood-Satire „Maps to the Stars“ widmen. Doch dann kamen – glücklicherweise – der Crime-Thriller „Tödliche Versprechen“ und später noch einige andere Filme dazwischen.

4
4/10

Gelangweilte, wohl situierte junge Menschen - das ist das durchgängige Motiv im filmischen Schaffen von Sofia Coppola, von den "Virgin Suicides" über "Lost in Translation" und "Marie Antoinette" bis hin zu ihrem letzten Film "Somewhere". Da wundert man sich nicht wirklich, dass auch Coppolas neuer Film von gelangweilten, wohl situierten jungen Menschen handelt.

4
4/10

Joaquin Phoenix ist schon ein wunderlicher Kerl. Seitdem er Ende 2008 offiziell seine Schauspiel-Karriere für beendet erklärt hat, widmet er sich offiziell der Musik. JP wird ein Rapper, lässt sich die Haare auf dem Kopf und im Gesicht unansehnlich lang wachsen und sorgt mit denkwürdigen Talkshow-Auftritten wie jenem bei David Letterman für Schlagzeilen.