Horror

7
7/10

Der Verleih Columbia-Tristar wollte bei "Anatomie 2" einmal etwas Neues ausprobieren. Nein, keine unglaubliche Innovation im Horror-Genre, sondern den Verzicht auf größere Pressevorführungen. Angeblich, um der mit Vorurteilen behafteten Berichterstattung über deutsche Filme (in Deutschland!) aus dem Weg zu gehen, wurde der Film nur wenigen, handverlesenen Vertretern der schreibenden Zunft im Voraus gezeigt, von denen man eine "faire" Berichterstattung (man könnte auch sagen: besonders PR-freundlich) gewohnt war.

5
5/10

Politiker, Anwälte, Journalisten und Ärzte. Das sind wohl die vier Berufsgruppen, die den größten Einfluß auf unsere Gesellschaft haben. Interessanterweise genießt nur einer dieser vier Berufe ein allgemein hohes Ansehen. Denn einzig die Ärzte umgibt eine Aura von Wissen, Intelligenz, Können und Reinheit, und vor allem die unschätzbare Fähigkeit, Leben zu retten. Dieses positive Bild von den Halbgöttern in Weiß könnte nach dem Besuch von „Anatomie“ ein paar Kratzer bekommen.

8
8/10

n einem riesigen unterirdischen Gebäudekomplex genannt "The Hive" arbeiten mehr als 500 Menschen für ihren Arbeitgeber, die "Umbrella Corporation", an wissenschaftlichen Experimenten. Als ein Glas mit hochempfindlicher Flüssigkeit zerbricht und ausläuft, schottet der Zentralcomputer "Red Queen" sofort das gesamte Gebäude ab - ohne Rücksicht auf die gefangenen

5
5/10

Die zehn biblischen Plagen - im zweiten Buch Mose ist die Rede von ihnen. Jehovah ließ sie auf Ägypten los, als der Pharao dem israelischen Volk den Auszug aus dem Land verwährte. Heute ist es Wissenschaftlern eine wahre Freude, Erklärungen für die Heuschrecken und Stechfliegen von damals zu finden. So arbeiteten Mitte der 90er Jahre die beiden renommierten US-Mediziner John S. Marr und Curtis Malloy zusammen. Im Gegensatz zu anderen

6
6/10
Der Anfang ist absolut klasse: Wir befinden uns im Großbritannien von Danny Boyles "28 Days Later" und das bedeutet: Massen vom mit dem Wut-Virus infizierten, kaum noch menschlichen Wesen durchstreifen das Land auf der Suche nach etwas Essbarem, vorzugsweise in Form noch nicht angesteckter Überlebender.
8
8/10
Wer noch vor wenigen Jahren ernsthaft behauptet hätte, dass Anfang des 21. Jahrhunderts neue Zombiefilme über deutsche Multiplex-Leinwände flimmern würden, hätte vermutlich ungläubige Blicke geerntet. Für die ruppigen Streifen, die sich fast alle von George Romeros bahnbrechender "Dead"-Trilogie (bestehend aus "Night of the Living Dead", "Dawn of the Dead" und "Day of the Dead") inspirieren ließen, wollte sich in letzter Zeit eigentlich nur noch ein harter Kern begeisterter Horrorfans und - zumindest hierzulande - ein ebenso harter Kern übereifriger Jugendschützer interessieren.