Thriller

7
7/10
Frankreich ist ja nicht unbedingt für sein Genrekino bekannt, eher für massenkompatible Komödien à la „Ziemlich beste Freunde“. Klar, vor ein paar Jahren gab es eine Welle von knüppelharten Horrorfilmen („High Tension“, „Frontiers“, „Martyrs“, „Inside“).
5
5/10
Es kommt ja immer wieder vor, dass Regisseure und Schauspieler so aneinander Gefallen finden, dass daraus eine fruchtbare und längere Partnerschaft entsteht. John Huston hatte seinen Humphrey Bogart, Werner Herzog den guten alten Klaus Kinski (das mit dem "aneinander Gefallen finden" ist in dem Fall eventuell die falsche Formulierung) und Tim Burton seinen Johnny Depp. Und der Peter hat den Mark.
8
8/10
Die frühen 70er Jahre sind in den USA eine Zeit gesellschaftlicher Umbrüche. Neben den Auseinandersetzungen um den Vietnam-Krieg und die Watergate-Affäre sind einige Jahre nach der Ermordung Martin Luther Kings auch die Spannungen zwischen der schwarzen und weißen Bevölkerung weiterhin ein großes Thema.
8
8/10
Obwohl „Equalizer 2“ sowohl vom Titel als auch dem Plakatmotiv her auf den ersten Blick wie das generische Sequel eines x-beliebigen Action-Thrillers daherkommt, handelt es sich doch um einen besonderen Film. Denn die Rückkehr des einsamen Rächers Robert McCall markiert nicht nur die bereits vierte Zusammenarbeit des Gespanns Denzel Washington & Antoine Fuqua, es ist auch die allererste Fortsetzung überhaupt, zu der sich Washington in seiner nun auch schon mehrere Jahrzehnte andauernden Karriere bereit erklärt hat.
8
8/10

blüter 1Sie hatten sich über Jahre aus den Augen verloren, und so kommt es für Amanda (Olivia Cooke) ziemlich unerwartet, als ihre ehemalige gute Freundin Lily (Anya Taylor-Joy) sie zur Nachhilfe zu sich nach Hause einlädt. Es handelt sich dabei um eine von Amandas Mutter bezahlte Aktion, die zu dieser Maßnahme greift, damit ihre Tochter überhaupt mal wieder soziale Kontakte pflegt.

9
9/10
Seit dem Tom Cruise 1996 das erste Mal auf unmögliche Mission ging, dauerte es im Schnitt fünf Jahre bis zur nächsten Auflage dieser Franchise, die er sich so geschickt auf den Leib geschneidert hatte. Diese längeren Zwischenpausen waren auch der Tatsache geschuldet, dass für jeden neuen Teil erstmal ein neuer Regisseur gefunden werden wollte, denn bei fünf M:I-Filmen waren bislang fünf verschiedene Herren für die Inszenierung zuständig.
4
4/10

first purge1Es hat halt nur ein bisschen länger gedauert. Anlässlich des dritten „Purge“-Films hatten wir ja an dieser Stelle ein wenig herum gemault, dass der uns einst von Produzent Jason Blum im Interview in Aussicht gestellte Blick auf den Beginn der gewalttätigen Säuberungsaktionen im Vergleich zur mauen Polit-Satire wohl doch der interessantere Ansatz gewesen wäre.

9
9/10

heredit 1Ein Horrorfilm, ein Drama, ein verschachtelter Mystery-Thriller. All dies verbirgt sich hinter dem sperrigen Titel „Hereditary“, was so viel wie „Vererbung“ bedeutet. Womit im Grunde bereits ein Hinweis auf die Erklärung für viele Vorkommnisse in dieser Geschichte gegeben wird, bei der lange unklar zu sein scheint, wohin sie führen soll. Bis schließlich alles einen Sinn ergibt und sich der Kreis zum Anfang schließt.

8
8/10
Es beginnt – wie sollte es bei diesem Filmtitel auch anders sein – ganz, ganz leise: Die erste Szene von John Krasinskis „A Quiet Place“ zeigt einen fast menschenleeren Supermarkt. Einzig Evelyn Abbott (Emily Blunt) und ihr Mann Lee (John Krasinski, auch im wahren Leben mit Blunt verheiratet) streifen zusammen mit ihren Kindern zwischen den Regalen umher, um sich daraus zu bedienen.
6
6/10

Steig. Nicht. Aus!Der Investment-Makler Karl Brendt (Wotan Wilke Möhring) kommt extra früher von einer Geschäftsreise zurück, um mit seiner Frau Simone (Christiane Paul) ihren Hochzeitstag verbringen zu können. Doch statt einem schönen Frühstück gibt's erstmal Streit und Karl muss feststellen, dass Simone ihren gemeinsamen Festtag gar nicht auf dem Schirm hatte. Ein suboptimaler Start in den Tag also, aber er wird in rasantem Tempo noch viel schlimmer.