Drama

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5/10

Studentinnen, die als „Escort-Service“ ihr Geld verdienen, werden heute in Büchern wie „Fucking Berlin“ gefeiert. Doch ist ein Nebenjob im ältesten Gewerbe der Welt für die Elite von morgen wirklich das Richtige? In Sabine Derflingers extensiv recherchiertem österreichischem Drama „Tag und Nacht“ Tag und Nachtist diese Form der Prostitution in Wahrheit hauptsächlich banal und alles andere als glamourös.

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10/10

Ein befreundeter Filmkritiker sagte mal etwas abfällig in einer Diskussion über Video- (Jetzt: DVD-)Premieren: „Was gut ist, schafft es auch ins Kino“, aber diese Idee gilt schon länger nicht mehr. Filme, die schwierig zu vermarkten sind, etwa weil sie in Genres spielen, die in Deutschland nicht recht funktionieren und zudem keine großen Stars haben, solche Filme, wie „Warrior“ einer ist, schaffen es nicht mehr in deutsche Kinos.

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7/10

„Samson & Delilah“ ist das berührende Langfilm-Erstlingswerk des australischen Aborigine-Filmemachers Warwick Thornton, das 2009 in Cannes mit der „Goldenen Kamera“ als bestes Debüt ausgezeichnet wurde.

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8/10

Letztes Jahr wollte Spanien mit diesem Streifen den Oscar für den besten fremdsprachigen Film gewinnen."Und dann der Regen" von Iciar Bollain wurde vollkommen zu Unrecht nicht einmal nominiert.

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9/10

Als Barack Obama die politische Bühne betrat, „hope“ versprühte und „change“ versprach, war es auch um den Liberalen George Clooney geschehen. Offen bekannte er seine Sympathie für den Präsidentschaftskandidaten der Demokraten und die bereits weit fortgeschrittenen Pläne für einen „zynischen Politthriller“ verschwanden wieder im Schrank.

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6/10
Die Aufarbeitung nationalsozialistischer Geschichte im Film ist kein einfaches Unterfangen. Ein solches Werk darf nicht verharmlosen, aber auch nicht zu verstörend für das Publikum sein, dass sich sonst emotional abschottet. Gleichzeitig aber darf ein solcher Film auch nicht zu kitschig sein und sollte in seiner Wirkung nachfolgende Generationen von Kinogängern dazu bringen, dass es nie wieder zu solchen Gräueln kommen kann. Klingt schwierig, ist es auch.
7
7/10

Mississippi, Anfang der 60er Jahre: Eugenia Phelan, genannt Skeeter (Emma Stone), hat gerade ihren Collegeabschluss gemacht und kehrt in ihre Heimatstadt zurück.

7
7/10
Als Waisenkind wächst Jane Eyre (Mia Wasikowska) bei ihrer Tante (Sally Hawkins) auf, wird dort jedoch nie geliebt oder anerkannt. Als man sie schließlich auf ein Internat schickt, ist die Behandlung dort auch nicht unbedingt freundlicher, doch kann auch das strenge Regiment nicht verhindern, dass Jane zu einer gebildeten und zudem sehr selbstbewussten jungen Dame heranwächst.
10
10/10
Vom lieblos produzierten Hollywood-Blockbuster bis hin zum überprätentiösen Arthouse-Film – man macht als Filmliebhaber ja schon so einiges mit im Laufe eines Kinojahres. Das alles natürlich stets in der Hoffnung, dann doch auf ein Filmjuwel zu stoßen, das einem wieder den Glauben an die Magie des Kinos zurückgibt.
8
8/10

Wenn Menschen auf der großen Leinwand sterben, so werden sie entweder immer schöner wie zum Beispiel in „Love Story“ oder sind bis zum Ende sogar körperlich und geistig unversehrt trotz Hirntumor wie die ätherische Annabel Cotton in Gus van Sants „Restless“.