Drama

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8/10

Ein einäugiger Leprechaun, ein irisches Feenwesenmonster, springt über den berühmten Pariser Friedhof Père Lachaise, frisst dabei einen Blumenstrauß, entführt ein Model (Eva Mendes) mitten aus einem Fotoshooting, bringt sie in seine Höhle, bastelt aus ihrem Kleid durch Zerreißen eine Burka, zieht seinen grünen Anzug aus, legt sich nackt und mit erigiertem Glied auf ihren verhüllten Schoß und lässt sich dann ein Wiegenlied von ihr vorsingen.

Dies ist nur ein

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4/10

Das Angebot: Ein durch TV-Auftritte bekanntes Paar kann die eher ungeplante Schwangerschaft nur schwer mit der Karriere vereinbaren. Ein deutlich jüngeres Paar ist vom selben Ergebnis nach gerade mal einem One-Night-Stand zunächst auch nicht gerade begeistert. was passiert 1Ganz im Gegensatz zu einer bisher nur in der Theorie bewanderten Baby-Expertin, die dann doch endlich auch selbst schwanger wird.

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7/10

Es scheint ein verlockendes Leben zu sein, welches der gutaussehende und gutgebaute Mike (Channing Tatum) da führt – umschwärmt von den Frauen, versorgt mit einem schnellen Auto und einem schicken Apartment. Kein Wunder, dass der 19-jährige Adam (Alex Pettyfer) schnell begeistert ist, als ihn sein neuer Kumpel mit an dessen ganz besonderen Arbeitsplatz nimmt.

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5/10
Wer einmal eine außergewöhnliche Leistung abgerufen hat, der wird in der Zukunft stets daran gemessen werden. Das mag unfair erscheinen, ist aber ein Phänomen, das sich nicht nur bei Sportveranstaltungen wie den gerade beendeten Olympischen Spielen beobachten lässt.
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9/10

Es gibt unterschiedliche Gründe, warum wir ins Kino gehen. Die einen bevorzugen pures Unterhaltungskino, bei dem man sich entspannt zurücklehnen, abschalten und genießen kann. Anderen wiederum reicht dies nicht – sie möchten von Filmen zum Nachdenken angeregt werden und nicht alles schon wieder auf dem Nachhauseweg vergessen haben. Wer zu Letzteren gehört, der kann jetzt schon einmal am 16. August ein dickes Kreuz in seinen Terminkalender malen. “We need to talk about Kevin“ ist einer dieser Filme, die im Gedächtnis der Zuschauer hängen bleiben werden.

9
9/10
Es geschah irgendwann zwischen dem ersten und dem zweiten Teil. Irgendwo zwischen Christopher Nolans zwar durchaus erfolgreichem, aber in seiner spartanischen Ernsthaftigkeit fast schon unspektakulärem Neustart der vormals verbrannten Franchise mit „Batman Begins“ und den ersten Nachrichten über dessen Fortsetzung „The Dark Knight" entstand der Hype.
7
7/10
„Cosmopolis“ ist ein Monstrum. Bei David Cronenbergs neuestem Werk handelt es sich um die Reinform ästhetischen Ausdrucks ohne Rücksicht auf Zuschauer oder Kritiker.
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5/10

Hunter S. Thompson war die wohl schillerndste Gestalt des amerikanischen Journalismus im 20. Jahrhundert. Ein Reporter, der mit seinem Hang zum Exzess und seiner Nichtachtung für jedwede Form von Ordnung und Autorität nicht nur furchtlos genug war über Milieus zu berichten, vor denen die meisten anderen Kollegen ängstlich davongelaufen wären – 

4
4/10

Ziemlich überraschend gewann die Drehbuchautorin Marnie Blok für die Literaturverfilmung „Simon“, die auf einer Vorlage der schwedischen Bestsellerautorin Marianne Fredriksson beruht, 2011 den Montblanc-Drehbuch-Preis auf dem Filmfest Hamburg. SimonBesucher und Fachpublikum kratzten sich etwas verwirrt am Kopf, warum dieses süßliche, schier endlose Epos, das oftmals umherzuirren schien auf der Suche nach seinen Handlungsfäden diesen Preis verdient haben sollte.

4
4/10

Madonna widmet sich in ihrer zweiten Regiearbeit einer ganz großen Romanze der Weltgeschichte, die in den 1930er Jahren fast eine Staatskrise in Großbritannien ausgelöst hätte. Die Liebe König Edwards III. zu der bürgerlichen, zweifach geschiedenen Amerikanerin Wallis Simpson, für die er sogar auf den Thron verzichtete, würde locker Stoff für mindestens 120 Kinominuten hergeben. Tom Hooper streift in seinem Oscar-gekrönten Meisterwerk „The King’s Speech“ (2011) die Romanze als Auslöser für die Antrittsrede seines Nachfolgers König George.