Drama

9
9/10
 „Casino Royale“ spaltete schon die Meinungen zum Thema „neuer anderer James Bond“, aber der wirkliche Litmus-Test für Freunde des britischen Agenten mit der Lizenz zum Töten war dann 2008 „Ein Quantum Trost“, zu dem die Diskussionen auch hier auf der Filmszene kontrovers geführt wurden.
7
7/10

nairobi 1Der junge Mwa (Joseph Wairimu) bricht aus den Slums nach Nairobi auf, um seinen Traum Schauspieler zu werden in die Tat umzusetzen. Gleich bei seiner Ankunft wird er auf offener Straße ausgeraubt und steht fortan ohne Geld und Job da. Hilfe findet er bei dem Gangleader Oti (Olwenya Maina), mit dessen Bande er fortan durch die Straßen zieht, um Autoersatzteile zu klauen.

6
6/10

Auch ein Roboter kann lernenKann man einem Film mangelnde Ambitionen vorwerfen? Bei dieser Frage muss man schon etwas aufpassen, schließlich sollte man einen Film ja nicht unbedingt danach bewerten, was man selbst gerne in ihm gesehen hätte, sondern auch berücksichtigen, was sich die Macher als Ziel gesetzt haben.

6
6/10

vermessung 1Wenn die Besucher einer Pressevorführung zu gut Dreivierteln aus erwartungsfrohen Damen mittleren Alters bestehen, dann handelt es sich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit um eine Buchverfilmung eines literarischen Ausnahmewerkes.

8
8/10

gnade 1Sie versuchen einen Neuanfang und haben sich dafür einen der vielleicht schönsten, aber auch unwirtlichsten Orte in Europa ausgesucht:  Im norwegischen Hammerfest, am Rande des Polarmeers wollen Niels (Jürgen Vogel) und seine Frau Maria (Birgit Minichmayr) zusammen mit ihrem Sohn eine erkaltete Beziehung wieder in Ordnung bringen.

7
7/10

Hope 1Für Außenstehende gibt es eigentlich keine Auffälligkeiten im Eheleben von Kay (Maryl Streep) und Arnold Soames (Tommy Lee Jones). Dieses dauert nun schon seit mehr als 30 Jahren an, hat mittlerweile erwachsene Kinder hervorgebracht sowie ein nettes Eigenheim in Omaha, Nebraska.

10
10/10

Wer bisher daran zweifelte, dass der Österreicher Michael Haneke („Das weiße Band“, „Caché“) zu den größten derzeitig tätigen europäischen Regisseuren gehört, wird durch „Liebe“ eines Besseren belehrt. Der mittlerweile 70-jährige Haneke, der mit 46 Jahren erst mit Langfilmen fürs Kino begann, liefert mit seinem Gewinner der Goldenen Palme in Cannes dieses Jahr sein Meisterwerk ab.

6
6/10

Beat-Poet Jack Kerouac tippte das Manuskript zu seinem Roman „On the Road“ 1951 auf einer einzigen, aus 120 Seiten zusammen geklebten Papierrolle in einer fiebrigen, spontanen, impulsiven Sprache gemäß seinem eigenen „Glaubensbekenntnis zur Verfassung moderner Prosa“: „Komponiere wild, undiszipliniert, rein! Schreibe, was aus den Tiefen deines Inneren aufsteigt! Je verrückter, desto besser!“ Eine Sprache mit einem Rhythmus, die nicht in das Medium Film übersetzbar schien. Dementsprechend galt Kerouacs Buch, einer der berühmtesten und einflussreichsten amerikanischen Romane des 20.

5
5/10

Mit der Einteilung in Genres ist das bei Filmen ja immer so eine Sache. Nicht jeder Film lässt sich mal eben als Komödie, Drama oder Thriller betiteln und so greift man als Kritiker dann schon mal verzweifelt zu solchen Konstruktionen wie “Sci-Fi-Liebesdrama“ oder “Horror-Roadmovie-Satire“. Ganz und gar aufgeschmissen ist man aber, wenn die Macher des Films scheinbar selbst keine Ahnung haben, was sie da produzieren.