Kritik

6
6/10
Es war eine wahrlich außergewöhnliche Reise, auf die im Jahre 1998 Marie Miyayama eine Japanerin hier in Deutschland begleitete.
7
7/10

"Was sollen wir tun?", fragen Sicherheitsberater, Staatssekretär und Verteidigungsminister den amerikanischen Präsidenten. Die Lage ist ernst, ein Krieg mit Russland scheint unvermeidbar. Bevor der erste Mann im Staat eine Entscheidung treffen kann, klingelt das Telefon; grinsend fragt er seine Berater: "Können wir das morgen fortführen?

5
5/10

Nach den abfotografierten Tatsachenberichten über den deutschen Terror der RAF meldet sich der selbsternannte Geschichtslehrer des deutschen Kinos schon wieder zurück. Bernd Eichinger (hier allerdings nicht als ausführender Produzent tätig) und seine Produktionsfirma Constantin begeben sich mit ihrem neusten Film "Anonyma - Eine Frau in Berlin" auf ein Terrain, das sie bereits mit "Der Untergang" sondiert und ausgemessen haben.

9
9/10

"Football is life!" sagte vor vielen Jahren ein Sport-begeisterter Amerikaner. Oder ist es vielleicht doch eher "life, death and money"? In keiner Sportart auf der Welt gibt es mehr Straftäter, die Millionen verdienen. Nicht nur O.J. Simpson, der erst nach seiner Karriere vor Gericht landete, mittlerweile finden sich auch in schöner Regelmäßigkeit aktive Stars vor dem Kadi wieder, die meisten wegen Drogenmißbrauchs, sexueller Belästigung und ähnlichem. Seit kurzem stehen auch zwei Profis wegen Mordes vor Gericht.

9
9/10

Als Carey Mulligan, die faszinierende Hauptdarstellerin von "An Education" ihren Freunden erklären sollte, was für einen Film sie gerade dreht, entwickelte sich der folgende Dialog:

"Oh, you're doing a Sixties Film?" - "No. It's not Flower Power and stuff. It's before that."
"What happened before that?" - "Not much."

8
8/10

Es ist fast wie in der klassischen Anekdote vom Ehemann, der nur mal schnell Zigaretten holen wollte: Terry Wolfmeyer (Joan Allen), Vorstadt-Hausfrau mit vier fast erwachsenen Töchtern, wacht eines morgens auf und muss feststellen, dass ihr Gatte verschwunden ist - durchgebrannt, mit seiner Sekretärin, offenbar nach Schweden.

7
7/10

Der Verleih Columbia-Tristar wollte bei "Anatomie 2" einmal etwas Neues ausprobieren. Nein, keine unglaubliche Innovation im Horror-Genre, sondern den Verzicht auf größere Pressevorführungen. Angeblich, um der mit Vorurteilen behafteten Berichterstattung über deutsche Filme (in Deutschland!) aus dem Weg zu gehen, wurde der Film nur wenigen, handverlesenen Vertretern der schreibenden Zunft im Voraus gezeigt, von denen man eine "faire" Berichterstattung (man könnte auch sagen: besonders PR-freundlich) gewohnt war.