Da kommt ja einiges auf uns zu, vor allem
Vorschusslorbeeren
und damit große Erwartungen. Ein kurzer Blick zur IMDB
verrät
uns, dass es nach derzeitiger Meinung der dortigen
Benutzer nur
30 Filme in der Kinogeschichte gibt, die besser sind als
dieser
hier. Ein schweres Paket also, das man "No Country For Old
Men" mit auf den Weg gegeben hat. Dass dieses
Erwartungspaket
überhaupt nochmal in Form eines Films der Gebrüder Coen
Ein Bild der Erinnerung: Der Nikotinnebel wächst in den Raum
hinein. Er wird dichter, wird zum Nebel der Vergangenheit.
Ein schönes
weißes Haus. Kinder spielen fangen. Viele Menschen sitzen
im Garten und feiern. Alle versammeln sich vor dem Haus
zum Gruppenfoto.
Und dann verschwindet alles wieder im Nebel.
Die
Wachowski-Brüder Andy und Larry (zu Weltruhm gelangt als
Erschaffer
der "Matrix"-Trilogie) können so langsam ihren
Zweitwohnsitz
offiziell in Potsdam-Babelsberg aufschlagen, denn mit
"Ninja
Assassin" setzten die Brüder bereits ihre dritte
Produktion
in Folge (nach "V wie Vendetta"
und "Speed Racer")
Am Ende einer Spirale aus absurden Katastrophen sitzt Daniel (Daniel Brühl) vor Gericht. Auf die Frage des Richters, ob er denn seine begangenen Taten nicht bereue, platzt die Antwort geradezu stolz aus ihm heraus: "Keine Spur!"
Teenager sind wieder in. Nachdem sie es vom Fernsehen dank des
Tennie-Slasher-Revivals wieder auf die Leinwand geschafft haben,
war es nur eine Frage der Zeit, bis auch die High-School-Komödie
im klassichen John-Hughes-Stil ihre Renaissance erlebt. In den USA
vergeht kaum eine Woche, ohne daß eine neue Pubertäts-Posse
die Zahnspangen des Landes zu einem Kinobesuch anregt. Mit „Eine
wie keine“ hat jetzt der erste Ausläufer dieser Sturmflut
auch Deutschland erreicht.
Wenn die Vorlage es auf drei Teile bringt, dann steht dies auch der dazugehörigen Parodie zu. Zugegebenermaßen eine wenig überzeugende Begründung - aber warum denn sonst, um alles in der Welt, jetzt auch noch "Scary Movie 3"?