Kritik

5
5/10

Penelope Cruz und Salma Hayek gehören zu den wenigen spanischsprachigen Schauspielern, die den Durchbruch in Hollywood geschafft haben. Nun stehen sie erstmals gemeinsam vor der Kamera. Unter der Regie der beiden norwegischen Debütanten Joachim Roenning und Espen Sandberg begeben sich die beiden Latino-Stars in den Wilden Westen, um bösen Gangstern das Handwerk zu legen.

5
5/10
Schon der Beginn von "Bait" ist nicht gerade realistisch zu nennen: Die Federal Reserve Bank mitten in Manhattan wird relativ problemlos um 42 Millionen Dollar erleichtert, obwohl sich die beiden Täter im Verlauf des Raubzugs gewaltig in die Haare kriegen.
4
4/10

Filmische Darstellungen terroristischer Anschläge in New York wirkten nach dem 11. September mehr als pietätlos, so dass eine ganze Reihe Filme mit ähnlichem Thema erst einmal um Monate verschoben wurden. Das ging dem Schwarzenegger-Film "Collateral Damage" so, und auch Barry Sonnenfelds Slapstick-Komödie "Jede Menge Ärger" musste wegen eines Bombe-im-Flugzeug-Witzes länger als geplant auf die Veröffentlichung warten. 

5
5/10

Im fantastischen Land Gaya hat alles seinen angestammten Platz: Energie stiftet ein mysteriöser, magischer Stein, der Dalamit. Heldentaten vollbringt der wagemutige Zino, während sein ängstlicher Freund Buu ihm mit Erfindungen zur Seite steht. Wenn es hier Ärger gibt, sind daran hauptsächlich die verschlagenen Schnurks Galger, Zeck und Brampf schuld. Und Alanta, die Tochter des Bürgermeisters, sehnt sich nach einem abenteuerlichen Leben außerhalb ihrer repräsentativen Pflichten.

7
7/10
Dass ein Suizidversuch nicht unbedingt die schlechteste Ausgangssituation für eine Liebesgeschichte sein muss, weiß seit „Titanic“ grob geschätzt die Hälfte der Menschheit. In Patrice Lecontes neuem Film „Die Frau auf der Brücke“ verläuft die weitere Handlung allerdings weitaus unkonventioneller als in James Camerons Monumentalromanze. 
8
8/10

Es gibt sie noch. Wirklich ergreifende Liebesgeschichten im deutschen Film. Ernsthaft, tiefgründig, echt, und vor allem ehrlich. Jahrelang haben ewig gleiche Beziehungskomödchen und möchtegern-emanzipierte Machwerke á la Hera Lind oder Katja von Garnier zwischen Klischee und Selbstverliebtheit den Gefühlskanal hierzulande verstopft, bis bald gar nichts mehr durchkam.

8
8/10

Der Regisseur und Drehbuchautor Paul Schrader gilt seit Beginn seiner Karriere als Moralist mit einem unübersehbaren Faible für die dunkle Seite der menschlichen Natur.