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Es ist mal wieder soweit: Das vergangene Filmjahr findet seinen traditionellen Abschluss mit der Oscar-Verleihung, die diesmal in der Nacht vom 22. auf den 23. Februar stattfindet. Höchste Zeit, dass wir wie jedes Jahr unseren analytischen Blick über das Kandidatenfeld streifen lassen und feststellen, wer unserer Meinung nach die besten Siegeschancen hat.
​Auf den wunderschönen Sommer in Hamburg folgte 2014 ein lauer Herbst. Doch statt nur die Sonne zu genießen, gingen in der Hansestadt über 40.000 Gäste ins Kino und sorgten dafür, dass beim Filmfest Hamburg wieder viele Vorstellungen komplett ausverkauft waren. ​
Rosenmontag am Rhein? Davon bekommt der Filmszene-Redakteur aus der norddeutschen Hansestadt höchstens etwas mit, wenn ihm die Häufung von Karnevalssendungen im deutschen Fernsehen auffällt. Daher fällt ihm auch die Entscheidung für das angebotene Kontrastprogramm nicht schwer, bei dem sich ebenfalls in steter Abfolge Menschen auf die Bühne stellen um mal mehr, mal weniger Witziges zum Besten zu geben. Sie haben allerdings auch noch die Aufgabe Preise zu vergeben und zwar die nach wie vor begehrtesten ihrer Art im Filmgeschäft.
Die Preisverleihung der 64. Berlinale geriet überraschend zum asiatischen Abend. Gleich vier der acht vergebenen Preise durften sich über eine Reise nach Fernost freuen. Dabei triumphierte insbesondere das chinesische Kino. So kaschiert eine kluge Jury die Mängel eines durchschnittlichen Jahrgangs.
Lange hat man von Barry Levinson hierzulande nicht mehr viel gehört. Die dieser Tage stattfindende Veröffentlichung seines letzten Films „The Bay“, der es in Deutschland nur zur Premiere im Heimkino geschafft hat, wird daran leider auch nicht viel ändern. Dabei ist „The Bay“ in dem Subgenre der Horrorfilme, die aus angeblich echtem, gefundenem Filmmaterial bestehen, durchaus eine erfreuliche Angelegenheit.
Vom 28. Juni bis zum 6. Juli wurde München wieder einmal zum Paradies für Film- und Kinofans: Zum 31. Mal feierte die Stadt das „Filmfest München“ und bot mit 174 größtenteils hierzulande noch nicht gesehenen Filmen aus über 48 Ländern ein breit gefächertes Programm von überwiegend hoher Qualität.
Es versprach, eine der spannendsten Oscar-Verleihungen seit langem zu werden, mit einem erstaunlich eng zusammengerückten Favoritenfeld und tatsächlich hielt der Abend diese Spannung bis zum letzten Moment, während einige (Oscar-)historische Momente und Überraschungen zwischendurch dabei halfen, die dreieinhalb Stunden der Zeremonie relativ kurzweilig umgehen zu lassen.