Julianne Moore

6
6/10
„Kingsman“ war vor gut zwei Jahren der Film, auf den sich alle einigen konnten. Sowohl Publikum als auch Kritik zeigten sich praktisch ausnahmslos angetan von dem originellen Agenten-Spektakel, das Matthew Vaughn („Kick-Ass“) nach der von ihm selbst mitgeschriebenen Comicvorlage inszeniert hatte. Nicht nur, dass es darin gelang aus dem personifizierten britischen Biedermann Colin Firth einen saucoolen Agenten zu machen, dieses Attribut verdiente sich gleich der gesamte Film über die clevere Geheimorganisation, dem eine ziemlich perfekte Balance zwischen abgefahrenen Ideen, blutiger Action und einnehmendem Charme gelang.
7
7/10

mocking 2 1 Finale! Durch die ausschließlich wirtschaftlich sinnvolle Zweiteilung der dritten und letzten Buchvorlage hat es nun leider ein Jahr länger gedauert bis die zweifellos stärkste Filmreihe des kleinen Subgenres „Mutige Jugendliche stürzen ein diktatorisches Gesellschaftssystem“ ihren Abschluss findet.

5
5/10

7th 1Unter den „problematischen“ Filmproduktionen der letzten Jahre nimmt der einmal als erster Teil eines neuen großen Fantasy-Epos geplante „Seventh Son“ eine besonders exponierte Stellung ein.

8
8/10

Niemand geht wohl gerne ins Kino, um an die eigene Sterblichkeit erinnert zu werden. Sollen Filme uns nicht schließlich lieber in eine andere Welt transportieren und unsere alltäglichen Probleme und Sorgen vergessen lassen? Ob einem “Still Alice“ gefällt oder nicht hat viel damit zu tun, wie man diese Frage für sich beantwortet. Nicht jeder mag seinen Samstagabend dafür opfern, den körperlichen und geistigen Verfall eines Menschen auf der großen Leinwand zu beobachten.

7
7/10

Ron Manns Dokumentation ist eine Verneigung vor einem der wohl wichtigsten Regisseure des amerikanischen Kinos in den letzten 50 Jahren. Es gibt nicht viele Filmemacher, die es auch innerhalb der Produktionskonventionen von Hollywood geschafft haben, sich derart ihre eigene Handschrift zu bewahren und teils bahnbrechende Innovationen zu setzen wie Robert Altman.

6
6/10

Eigentlich sollte dieser Film schon viel früher entstehen. Nachdem David Cronenberg 2005 mit „A History of Violence“ durch war, wollte er sich zunächst der Hollywood-Satire „Maps to the Stars“ widmen. Doch dann kamen – glücklicherweise – der Crime-Thriller „Tödliche Versprechen“ und später noch einige andere Filme dazwischen.

6
6/10

Die Lage ist brenzlig: Air Marshal Bill Marks (Liam Neeson) ist an Bord eines Flugs von New York nach London. Ein Unbekannter schickt ihm über ein eigentlich gesichertes Netzwerk eine unschöne Mitteilung: Werden ihm nicht innerhalb der nächsten 20 Minuten 150 Millionen US-Dollar auf ein Konto überwiesen, stirbt ein Passagier. Ist das Geld 20 Minuten später immer noch nicht da, der nächste. Und so weiter.

5
5/10

carrie 1"Carrie" war im Jahr 1976 ein prägender Film für viele der daran Beteiligten. Es handelte sich um die erste Verfilmung eines Romans von Stephen King, um die erste Kinorolle für den kurz darauf mit „Saturday Night Fever“ zu Weltruhm gelangenden John Travolta und natürlich bedeutete der Film den endgültigen Durchbruch für Hauptdarstellerin Sissy Spacek und Regisseur Brian De Palma.

8
8/10

Eigentlich alles gut bei Carl Weaver (Steve Carell): Frau, zwei Kinder und einen gut dotierten Job nennt er sein Eigen, doch das ändert sich als Gattin Emily (Julianne Moore) ihm eines Abends völlig unvorbereitet eröffnet, dass sie sich von ihm trennen will. Carl kämpft zunächst wenig, nimmt das stattdessen erstmal so hin und ertränkt seinen Frust fortan regelmäßig in einer Kneipe.