Per Anhalter durch die Galaxis

scifi-komödie, usa 2005
original
the hitchhiker's guide to the galaxy
regie
garth jennings
drehbuch
douglas adams, karey kirkpatrick
cast:

martin freeman,
mos def,
zooey deschanel,
sam rockwell,
bill nighy, u.a.

spielzeit
110 min.
kinostart
09.06.2005
homepage
http://www.per-anhalter-der-film.de
bewertung


(6/10 augen)




 

 

 

 


 

 

Die Legende über die Entstehung eines der außergewöhnlichsten und sicher eines der meistgeliebten Bücher, das je das englische Eiland verließ (einflussreicher als die gesammelten Werke von William Shakespeare und mit größerem intergalaktischen Informationsgehalt als die Encycloaedia Britannica), besagt, dass sein Autor Douglas Adams im Jahre 1971 - damals ein bettelarmer Rucksacktourist ohne einen Penny in der Tasche - betrunken auf einem Feld im schönen Innsbruck lag, eine gestohlene Ausgabe des "Hitchhiker's Guide to Europe" in seiner Tasche, zu den Sternen hinauf blickte und darüber sinnierte, dass jemand einen "Hitchhiker's Guide to the Galaxy" schreiben sollte - einen Reiseführer für Anhalter durch die unendlichen Weiten des Universums.
Der Rest ist Geschichte: 1978 sendete die BBC Adams' sechsteilige Radioserie "Per Anhalter durch die Galaxis", ein Jahr später erschien die Romanversion, zu der erst zwei, später dann noch zwei Fortsetzungen entstanden, um aus dem Anhalter-Opus eine Trilogie mit fünf Teilen zu machen. Wenn sich je ein literarisches Werk als "Kult-Buch" bezeichnen durfte, dann dieses: Adams' wilder Mix aus aberwitziger Science-Fiction-Parodie, grenzenlosem Einfallsreichtum, trockener Sinnsuche-Satire und typisch britischem Humor steht in den Annalen der Verlagsindustrie vielleicht nicht ganz als eines der erfolgreichsten, aber sicher als eines der witzigsten Bücher, die jemals geschrieben wurden. Alle, die die Anhalter-Trilogie noch nicht gelesen haben, sollten das sofort nachholen.
20 Jahre lang versuchte Douglas Adams im Folgenden, eine Filmversion des "Anhalters" zustande zu bringen (die BBC hatte Anfang der 80er eine recht trashige TV-Miniserie daraus gemacht) und schrieb selbst drei verschiedene Drehbuchfassungen. Tragischerweise war es ihm nicht vergönnt, das Endprodukt seiner langjährigen Bemühungen zu sehen: Vollkommen überraschend verstarb Adams am 11. Mai 2001 an einem Herzinfarkt. Die Welt ist ein traurigerer Ort ohne ihn.

Da diese Verfilmung nun so etwas wie eine posthume Würdigung für Adams und sein Gesamtwerk ist, möchte man als leidenschaftlicher Verehrer von Autor und Werk dem Film eigentlich nur das Beste wünschen - wäre da nicht von vornherein das Wissen, dass sich der "Anhalter" schlichtweg nicht adäquat verfilmen lässt. Das mögen viele Bücherfans über ihre Lieblingswerke sagen (manche Leute hielten ja selbst die "Herr der Ringe"-Trilogie für unzureichend), doch kaum eine Literaturverfilmung hatte mit einem Ausgangswerk zu kämpfen, dass a) sich dermaßen ergötzt in der Kreierung vollkommen fremder Welten, Wesen und Phänomene, dass man selbst beim lesen Probleme hat, sich all diese Dinge in der eigenen Phantasie vernünftig vorzustellen, und b) ohne eine stringente Dramaturgie funktioniert. Der "Anhalter" ist eher eine Reihe von verrückten Episoden als eine wirklich runde und sich entwickelnde Geschichte, und kann daher nicht vernünftig an die Konventionen und Notwendigkeiten eines Filmplots angepasst werden. Und genau das ist dann auch der offensichtliche und entscheidende Schwachpunkt dieser Verfilmung.

Für alle Nicht-Kenner der Vorlage kurz die Kerngeschichte: Der unbedarfte Engländer Arthur Dent (Martin Freeman) erfährt eines Morgens von seinem langjährigen Freund Ford Prefect (Mos Def), dass dieser in Wirklichkeit ein Außerirdischer ist, als Reporter für den intergalaktischen Reiseführer "Per Anhalter durch die Galaxis" arbeitet und seit nunmehr fünfzehn Jahren auf der Erde gestrandet ist. Wenige Minuten später wird die gesamte Erde von einer Bauflotte vogonischer Raumschiffe zerstört, um Platz für eine neue Hyperraum-Expressroute zu machen, und Arthur Dent - dank Fords Erfahrungen als intergalaktischer Anhalter auf eines der Vogonen-Schiffe gerettet - ist der einzig überlebende Mensch. Abgesehen natürlich von seiner Party-Bekanntschaft Tricia McMillian (Zooey Deschanel), die wenige Wochen zuvor mit Zaphod Beeblebrox (Sam Rockwell), dem zweiköpfigen und dreiarmigen Präsidenten der Galaxis, durchgebrannt war. Zusammen mit dem deprimierten Roboter Marvin (im Original göttlich gesprochen von Alan Rickman) macht sich das Quartett im gestohlenen Raumschiff "Herz aus Gold" mit seinem unendlichen Unwahrscheinlichkeitsantrieb auf zum sagenumwobenen Planeten Magrathea, auf der Suche nach der ultimativen Frage nach dem Leben, dem Universum und allem.

Warum sie nur die Frage und nicht die längst bekannte Antwort suchen, und welche Rolle die zerstörte Erde dabei spielt, gehört zu den kongenialen Einfällen von Adams und ist Teil der von seinen Fans sorgsam gepflegten Anhalter-Folklore. Da diese Suche (aus ihr eigenen Gründen) aber leider nicht als dramaturgischer Rahmen für die Filmhandlung taugte, muss sich die Verfilmung von "Per Anhalter durch die Galaxis" einiger Storyelemente bedienen, die im Buch nicht vorhanden waren, um der ganzen Sache ein emotionales Zentrum zu geben. Das führt zum einen zu einigen gänzlich neuen Szenen, die sich größtenteils als die unlustigsten und langatmigsten des ganzen Films erweisen, und zum anderen zu einer aufgezwungenen und drum einfach nicht überzeugenden Liebesgeschichte, die dem Film eben jenen in sich geschlossenen Rahmen geben soll, den das Buch nicht parat hielt.
Die ohnehin schon etwas zerfahrene Handlung kommt zudem immer wieder ins Stocken, wenn notwendige Hintergrundinformationen per Zitat aus dem "Anhalter" (im Original aus dem Off verlesen von Komiker Stephen Fry, und unterlegt mit durchaus einfallsreichen und lustigen Animationen) vorgetragen werden, was zum einen zwar zu den komischsten Elementen des Films gehört, zum anderen die ganze Angelegenheit aber auch etwas holprig gestaltet. Weil in der verrückten Welt von Douglas Adams einfach zu viel erklärt werden muss, kommt der Film nie so recht in Fluss, und es wird selbst beim Zusehen schnell offensichtlich, dass das Lesen des Buches hier wohl wirklich mehr Spaß macht.
Etwas unstet kommt auch der allgemeine visuelle Look des Films daher: Da erinnern viele Kulissen - gerade innerhalb der "Herz aus Gold" - mit unverkennbarem Trash-Faktor an die alte BBC-Serie, während Außerirdische wie die Vogonen aus dem legendären Jim Henson-Puppenstudio kommen und ebenfalls leichten 80er Jahre-Charme versprühen. In manchen Szenen herrscht verdächtige Dunkelheit, wenn eine detaillierte (und gut ausgeleuchtete) Darstellung des Szenarios ziemlich teuer geworden wäre. Allerdings weiß man auch ganz genau, wo die "money shots" liegen, und Freunde der Vorlage wird es nicht wundern, dass der imposanteste Anblick im ganzen Film die Montagehalle von Magrathea ist. Hier findet der Film gegen Ende dann auch endlich zu jenem Tempo und konstanter Witzigkeit, die man im übrigen Verlauf ein wenig vermisst hat.

Man kann den Machern nicht wirklich sauer sein: Sie wollten Douglas Adams und seinem Werk so treu wie möglich bleiben, und man spürt die Verehrung, mit der hier gearbeitet wurde. Dass es - nun erwiesenermaßen - einfach unmöglich ist, den "Anhalter" mit Adams' wild davon galoppierender Kreativitätsexplosion überzeugend auf die Leinwand zu bringen, ist nicht ihre Schuld. Sie haben ihr Bestes gegeben.
Dennoch: Trotz der inhärenten Schwächen ist "Per Anhalter durch die Galaxis" ein durchgeknallter und unterhaltsamer Kinospaß, bei dem auch Kenner und Verehrer der Vorlage desöfteren viel zu lachen haben werden. "Anhalter"-Unerfahrene dürften sich sogar köstlich amüsieren - einen Hang zu gänzlich verrückten Ideen natürlich vorausgesetzt. Spätestens nach dem Kinobesuch sollte man aber auf jeden Fall sofort in den nächsten Buchladen wetzen und sich die "Anhalter"-Trilogie zulegen. Dann erfährt man auch, wo (bzw. wann) sich das Restaurant am Ende des Universums befindet, wieso der nützlichste Gegenstand für einen interstellaren Reisenden ein Handtuch ist, und warum man auf jedem anderen Planeten dieser Galaxis für den Satz "Ich mag Kricket" sofort hingerichtet würde. In diesem Sinne: Keine Panik!

F.-M. Helmke

 


Name: wesni
Email: wesni@web.de
Bewertung:               (6 von 10 Digital Eyes)

hab den film hier in england kurz nach der premiere gesehn und muss sagen das er nich schlecht war, ich mir aber aufgrund der genialität der bücher mehr erhofft hatte. naja, für leute dies buch nich gelesen haben nicht zu empfehlen, die werden wohl nix verstehen ;-)

dafür entschädigt Marvin the manicly depressed android für einiges, yeah



Name: rizla23
Email: wasined
Bewertung:         (3 von 10 Digital Eyes)

habe den film gerade in den originalfasssng gesehen,keine ahnung wer auf diesen diesen 7oer-jahre-studenten-lsd-fresser-humor heute noch abfährt, ich jedenfalls nicht....



Name: insanity
Email: koane
Bewertung:       (2 von 10 Digital Eyes)

hab den film gerade in neuseeland gesehen und der ist echt ziemlich mies. vor allem der ton kam mir im original sehr schlecht vor. die computeranimationen sind auch teilweise etwas betagt. meine empfehlung:
diejenigen die das buch noch nicht kennen, das geld fuers kino sparen und das buch kaufen. diejenigen die das buch schon kennen und haben einfach nochmal lesen.



Name: flo
Email: acidband@gmx.de
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

gruss an insanity,
ich hab den film auch grade in neuseeland gesehen, ich war allerdings sehr ueberrascht, wie gut er doch trotz der schwierigen umsetzung geworden ist. kann mich im grunde nur herrn helmke anschliessen. haben das beste draus gemacht!



Name:
Email: gehtkeinen@was.an
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Ich konnte ebenfalls den Film bereits im Original sehen und bin als Fan der Bücher, und auch der "trashigen" BBC-Serie, zumindest zufrieden.
Die neuen Szenen und Storystränge sind nicht wirklich hilfreich, den Film "besser" zu machen (Humma Kavuula war sogar ein recht witziger "Zusatz"), geben aber wie schon gesagt auch mehr Sinn in einem Film, der nur das erste Buch versucht zu zeigen - man braucht nun mal einen Oberbösewicht und eine Liebesgeschichte.
Die Anhalter-Kommentare finde ich absolut klasse und gehören natürlich dazu! Es hätten auch mehr sein dürfen - eigentlich war der Film sogar zu kurz und es fehlten mir ein paar eingestreute Wortwitze oder Running Gags - ich meine, wenn man schon am Original herumdoktort dann hätte man das Originalmaterial aus den restlichen Büchern auch als nette kleine Jokes in diesen Film einfließen lassen (wurde ja auch gemacht, nur eben nicht oft genug), einfach um ihm etwas mehr Schwung geben zu können - der fehlt nämlich einfach im ganzen Mittelteil. Dann noch diese Rettungsaktion und der Showdown auf Erde 2...naja, auch nichts wofür man den Drehbuchautor eines fast unverfilmbaren Buches auf den Scheiterhaufen werfen will, aber einfach etwas zu unspektakulär.

Die Effekte haben auch einen etwas "günstigen" (NICHT billigen) Look, passen aber einfach zu Adams´ Story und haben einen besonderen Charme. Fans der BBC-Serie sind da vielleicht etwas nachsichtiger, und können sich sogar über ein (ganz kurzes) Wiedersehen mit dem Original-Marvin und Arthur Dent freuen! Enttäuscht war ich eigentlich nur vom Look der Herz aus Gold und Marvin. Die Explosion der Erde hatte etwas unglaublich spektakulär unspektakuläres - herrlich! :)

Ich hoffe jedenfalls auf eine Fortsetzung.



Name: Mr. Ibrahim
Email: -
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Ganz genau!



Name: Kalle
Email: ritschwum@aus.is
Bewertung:               (6 von 10 Digital Eyes)

Finde den Film sehr schwer zu bewerten. Grund dafür ist natürlich die fehlende Objektivität, da ich mich zu den vielen Fans der Bücher zählen kann. So muss ich dann letztlich doch unterscheiden: Für den Kinobesucher, der die Bücher kennt ist der Film sicher ein netter Tribut an die Romanvorlage und weiß MINDESTENS stellenweise zu gefallen. Für diejenigen jedoch, die nie eins der Bücher in der Hand hatten, muss der Film jedoch wie ein riesiger, verwirrender, zusammenhangloser und trashig (das ist eine der netten Formulierungen) gemachter Film erscheinen. Und wird wohl HÖCHSTENS szenenweise Erheiterung auslösen. Dass irgendwer aus dem Film auch nur annähernd die Handlung der Romane extrapolieren kann halte ich für beinahe ausgeschlossen..
Um nun ein Abschlussurteil zu fällen muss ich dann leider doch meinen Fanbonus streichen und sagen: Als eigenständiger Film hat "Per Anhalter durch die Galaxis" versagt. Zu wirr, zu schnell, zu viel, bei viel zu wenigen echten Filmtugenden.
Aber gepfiffen auf die Objektivität: Kauft euch das Buch und geht nach der Lektüre in den Film. In meinem Fall hat sich diese Mischung gelohnt. Alles zusammen 6 Augen und aus.



Name: Ric O
Email: -
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

Habe selten einen Filmstart erlebt, bei dem soviele Leute das Kino vorzeitig verlassen haben oder sich während der Vorstellung mehr an der Theke im Foyer aufgehalten als im Kinosaal.
Sorry Leute, ganz objektiv betrachtet ist dieser Film "Kultschrott". Das Einzige, was ich aus dem Film schlussfolgern konnte, ist die Frage auf die Antwort "42".
Die Frage lautet: "Über wieviele der 43 Gags konntest Du nicht lachen?". Meinen einzigen Bewertungspunkt bekommt Marvin.



Name: nick
Email: nick_20@gmx.de
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

Buch geil, Film megalangweilig.

Vorsicht Spoiler !
* Hätte mir gewünscht Restaurant am Ende der Galaxis zu sehen *

Schaut euch lieber 2x Garden State an !!!



Name: marie
Email: maries_postkasten@yahoo.de
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

warum immer so streng??
die bücher habe ich vor einem viertel jahrhundert verschlungen, dazu die hörspiele. mit diesem abstand und dem wissen, dass das eigentlich eine unverfilmbare geschichte ist, kann ich sagen, dass ich mich blendend amüsiert habe. die besetzung ist ausgezeichnet. ein riesen kniefall vor den puppenspielern und kreateuren. allein für die sensationell umgesetzten vogonen lohnt sich der film schon!!!
und es sind ihnen durchaus anrührende momente gelungen: arthur und slartibartfa? auf dem weg in die planetenhalle.....schön!

.....auch ich muss zugeben, ich hätte zu gerne das restaurant am ende des universums gesehen !



Name: Kaba
Email: angelraciel@gmx.de
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Es hätte länger sein dürfen, es hätten ein paar mehr der "LInes" aus den BÜchern eingebaut werden dürfen (Z.B. wo blieb die Erklärung warum das Handtuch so wichtig ist, wegen den Nährstoffen in einer EXke usw. ?!).
Aber alles in allem wars doch recht kurzweilig - wer die Bücher gelesen hat wird nicht übermäßig begeistert sein, aber meiner Meinung nach trotzdem ein must see - denn die Essenz des Schwachsinns hat man in dem Film gut eingefangen.

@Leute die dad KIno vorzeitig verlassen (egal bei welchem Film): Wie dumm muss man dazu eigentlich sein ?! Nicht gerade wenig Geld zahlen und dann nicht mal zu Ende schauen.... wenn man schon so drauf ist, dann sollte man sich doch wohl vorher mehr informieren über das was man zu sehen bekommt.

PS für die, die noch nicht drin waren: Geht nicht gleich raus wenn der Abspann anfängt....



Name: Herr Ritschwumm
Email: masterdershaolin@gmx.de
Bewertung:   ( von 10 Digital Eyes)

Der Film war für mich als Kenner der alten BBC Serie eine ganz große Enttäuschung. Ich bin schon mit schlimmen Befürchtungen in den Film gegangen, allerdings wurden diese noch übertroffen.
Der Charme des alten Ford Prefect konnte vom Quotenschwarzen Mos Def zu keiner Zeit wiedergegeben werden. Auch diese Liebesbeziehung war meines Erachtens absolut unnötig. Und der alte Marvin hat mir um Längen besser gefallen, wobei dies jedoch an der besseren Synchronstimme des alten Marvins gelegen haben dürfte. Da ich das Buch nicht kenne, würde es mich interessieren, ob darin der Beeblebrox auch wegen der Frage auf die Antwort "42" nach Magrathea wollte. In der Serie wollte er ja aus weit niederen Gründen auf den Planeten, nämlich um Reichtümer zu scheffeln.
Fazit: Hätte ich mir die Serie nochmal angesehen, hätte ich vermutlich öfters gelacht. Sehr schade. 4 Augen.Der Film war für mich als Kenner der alten BBC Serie eine ganz große Enttäuschung. Ich bin schon mit schlimmen Befürchtungen in den Film gegangen, allerdings wurden diese noch übertroffen.
Der Charme des alten Ford Prefect konnte vom Quotenschwarzen Mos Def zu keiner Zeit wiedergegeben werden. Auch diese Liebesbeziehung war meines Erachtens absolut unnötig. Auch der alte Marvin hat mir um Längen besser gefallen, wobei dies jedoch an der besseren Synchronstimme des alten Marvins gelegen haben dürfte. Da ich das Buch nicht kenne, würde es mich interessieren, ob darin der Beeblebrox auch wegen der Frage auf die Antwort "42" nach Magrathea wollte. In der Serie wollte er ja aus weit niederen Gründen auf den Planeten, nämlich um Reichtümer zu scheffeln.
Fazit: Hätte ich die Serie nochmal angesehen, hätte ich vermutlich öfters gelacht. Sehr schade. 4 Augen.Der Film war für mich als Kenner der alten BBC Serie eine ganz große Enttäuschung. Ich bin schon mit schlimmen Befürchtungen in den Film gegangen, allerdings wurden diese noch übertroffen.
Der Charme des alten Ford Prefect konnte vom Quotenschwarzen Mos Def zu keiner Zeit wiedergegeben werden. Auch diese Liebesbeziehung war meines Erachtens absolut unnötig. Auch der alte Marvin hat mir um Längen besser gefallen, wobei dies jedoch an der besseren Synchronstimme des alten Marvins gelegen haben dürfte. Da ich das Buch nicht kenne, würde es mich interessieren, ob darin der Beeblebrox auch wegen der Frage auf die Antwort "42" nach Magrathea wollte. In der Serie wollte er ja aus weit niederen Gründen auf den Planeten, nämlich um Reichtümer zu scheffeln.
Fazit: Hätte ich die Serie nochmal angesehen, hätte ich vermutlich öfters gelacht. Sehr schade. 4 Augen.



Name: morgaine
Email: AliceTheRipper@web.de
Bewertung:   ( von 10 Digital Eyes)

ich muss ehrlich sagen, ich fand den film ziemlich genial und ich denke, in england hätten die kinogänger mich verstanden, wenn sie mich mit meinem handtuch und meinem daumen gesehen hätten!
natürlich, die bücher vom meister persönlich sind um längen besser, an die kommt nix andres mehr ran, aber die umsetzung ist doch trotzdem sehr gut gelungen, wenn man bedenkt, wie schwierig die umsetzung eines solchen buches ist. adams selbst hatte ja schon bei der alten fernseh-version seine schwierigkeiten. allerdings muss ich auch gestehen, dass es einige dinge gab, die mir nicht wirklich gefielen, aber wohl für nicht-kenner schlüssiger waren. trotz abwandlungen gefiel mir de film und ich konnte viel und gut lachen, wenn auch nicht so herzhaft wie beim buch!
trotz einiger indifferenzen bin ich nicht unglücklich, geld für's kino ausgegeben zu haben und werde es auch wieder tun. und applaudiert habe ich natürlich am ende des films auch, das war es mir wert und außerdem wollte ich auf diese weise dem meister douglas adams noch einmal tribut zollen, denn er hat es verdient, für die strapazen, die er für den anhalter auf sich genommen hat. er fehlt dieser welt sehr und es ist schade, dass mir keine möglichkeit mehr bleibt, ihn persönlich kennenzulernen, denn ich bin mir sicher, wir hätten uns blendend verstanden, sein humor ist mein humor.
alles in allem bin ich glücklich, wirklich glücklich, schließlich haben wir lange genug auf eine verfilmung gewartet, in der zaphod's zweiter kopf keine maschine ist, die ständig leere batterien hat, obwohl mir die schizophrenie zaphod's im buch scheinbar entfallen zu sein scheint. whatever!

in diesem sinne: so long and thanks for all the fish

und jeder, der bei der nachricht der entdeckung sednas vor zei oder drei jahren laut "rupert" rief und loslachte, wird mich wohl verstehen..



Name: kaba
Email: angelraciel@gmx.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Sedna heißt jetzt Quonos... (und ist der 10te Planet des Sonnensystems).



Name: Ix
Email: habichdoch
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Ich erhebe mein Glas mit pangalaktischen Donnergurgler (mein Freund von Beteigeuze fünf macht ihn besonders gut, hat ihn ja auch erfunden)um auf dieses gelungene Werk anzustossen.

Eine fantasiereiche, witzige und äusserst unterhaltsame Verfilmung einer genialen Buchreihe.Ich hoffe auf eine Fortsetzung.

Noch was an jene die meinen mittendrin aus dem Kino zu stürmen:¨
"Hey Leute, ich hab euch bei Episode 1 gesehen wie ihr euch bestens unterhalten habt, bei Periode 1 wie ihr euch vor Lachen gekugelt habt. Egal was ihr jetzt sagt so einen Bully-Schwuli oder Lucas-shit ist sicher NICHT besser als dieser Film. Soll euch der Plapperkäfer holen ihr Handtuch verachtenden Typen."

gruss
Ix




Name: kinomax
Email: 42@43.44
Bewertung:               (6 von 10 Digital Eyes)

Der Film hat Licht und Schatten... ich denke es ist doch erstaunlich viel gelungenes dran. Leider kann man allerdings irgendwie ziemlich schnell sagen, was original von Adams ist und was neu dazugedichtet wurde: Dem Geist der amerikanischen Produzenten entspricht z.B. die emotions-Lovestory, Marvins heroischer Moment während des ziemlich idiotischen "Showdowns", die Sache mit dieser Emotionswumme (ist halt so - Amis haben irgendwie einen Schaden, was Schußwaffen angeht) und die damit verbundene "I love you" Szene - aber so richtig schlimm ist das alles nicht.
Zaphod ist der beste+originalste Zaphod den es je gab, auch wenn die Köpfe meineserachtens nach dringend nebeneinander und nicht untereinander sitzen müßten - da handelt sich der Film einiges an Unlogik ein, besonders als Zaphod dieses Pfand geben muß-
Überhaupt finde ich die Darsteller absolut klasse besetzt und dargestellt - auch Ford Prefect (zugegeben - ich kann mich grad nicht richtig an die BBC-Serie erinnern).
Ein großer Minuspunkt ist das unmotivierte Schwanken des Films zwischen High-Tech Bildern (Magratheas Montagehalle, die Vogonengesichter etc. - die teilweise ziemlich beeindruckend sind) und eher "trashigen" Elementen, wie die Billig-Muppetshow kreaturen in diesem Warteraum, die offensichtlich aus der BBC-Serie stammen (incl. dem Alten Marvin).
Was auch etwas negativ aufstößt sind die offensichtlichen Anlehnungen an Monty Python und Terry Gilliam - so wird das Titlellied "Thanks for all the fish" zum Schluß in bester "Always look on the bright side of life" gepfiffen, es gibt ein paar Krebse, die ein paarmal für Python-artigen brutalo-Slapstick herhalten müssen, und die Vogonenstadt erinnert schon irgendwie an Gilliams Brazil... aber naja.
Es gibt auch einige Verweise auf andere Sci-Fi Filme, insbesondere 2001 (die Herz aus Gold) und Star Wars - die Adams vielleicht so nicht erlaubt hätte, weil sie teilweise arg platt rüberkommen.
Was mich am meisten gestört hat war, daß der Humor zuwenig tiefe hatte - oft waren es wirklich ganz ganz platte Kalauer, die da abgespult wurden, und das Innere der "Herz aus Gold" kam mir nach einer Weile vor die eine Theaterbühne, auf der eine ganz ganz ultra altbackene Komödie (so... äh... Ohnsorgtheatermäßig) gespielt wird.
Gut unterhalten habe ich mich trotzdem Gefühlt, schlecht war der Film definitiv nicht.
Das Ende verweißt ganz klar auf eine Fortsetzung (einer der hauptkonflikte wurde ja auch nicht aufgelöst), und vielleicht wollten sie sich mit dem ersten Film noch etwas Luft lassen, damit bei den Fortsetzungen noch Luft für Steigerung drin ist.
Schade- eigentlich dachte ich ich würde diesem Film mehr Augen geben, aber dafür waren ein paar Szenen einfach zu lang, und an manchen Stellen haben die Witze nicht genug gezündet (es lohnt sich übrigens doch die Originalfassung zu sehen, es gibt einige Witze die man sicher nicht richtig übersetzen kann).



Name: egal
Email: egal@egal.de
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Hi, ich denke kinomax hat eine prima einschaetzung geschrieben, so aehnlich sehe ich das auch. allerdings finde ich, dass der film eine bessere bewertung verdient. einen stoff wie den anhalter zu verfilmen ist schwierig, zumal eine halbwegs konsistente story fuer einen hollywood streifen unabdingbar ist. und gebt es zu, auch bei den slapstick-einlagen habt ihr gelacht, zumal diese zwischen intelligenteren humor gut plaziert waren. im uebrigen koennte man den wechsel trash/klasse und slapstick/cleverer humor durchaus als konsequente weiterfuehrung der schizophrenie des anhalters verstehen.
darueberhinaus kann ich den film auch fuer leute empfehlen, die das buch nicht mochten - ich empfand das buch, genau die ersten drei teile, als ziemlich unlustig, vielleicht lags ja an der uebersetzung?
der film ist hingegen gut.



Name: martin
Email: -
Bewertung:               (6 von 10 Digital Eyes)

Die erste Hälfte des Filmes fand ich ziemlich gut, dann verlor er an Originalität. Beim Buch ist mir das damals nicht so ergangen. Insgesamt aber durchaus sehenswert und vielleicht hat man mehr davon, wenn man das Buch nicht kennt. Vor allem die Vogonen und den manisch depressiven Roboter fand ich sehr gelungen.



Name: bolwe
Email: mail4nizzi@web.de
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

ich fand diesen film sehr lustig und unterhaltsam... aber wie herr helmke schon sagte, gibt es gewisse aspekte die einem auffallen wenn man das buch kennt. Das viele leute enttäuscht sind, ist nachvollziehbar aber zu hohe erwartungen sind die falschen vorraussetzungen um sich eine literaturverfilmung anzuschauen.
"herr der ringe" ist das beste beispiel dafür, denn dieses buch machen alle kleinigkeiten aus die im film fehlen. Der Charme des Originals geht einfach verloren und so ist es bei "don´t panik" leider
auch!
Die Vorstellungen die sich während des Buches ergeben sind so skurill und visuell eigentlich nicht nachstellbar, deswgen sollte man sich aber den film erst recht anschauen um einfach spass zu haben... Und dies erledigt der film in jedem falle.

Wertung in bezug auf das buch: 6 von 10 augen



Name: bolwe
Email: -
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

add @ Herr Ritschwumm: dieses gehabe mit dem quotenschwarzen ist ein wenig...schwachsinnig.entschuldigung,wenn sie das so empfunden haben ok, aber das ist mehr als ausgemachter blödsinn. hätte ein anderer schwarzer auf der bühne gestanden, nachvollziehbar, aber das über mos def(rapper in den neunzigern der durch unliebsame Texte aufmerksamkeit erregte, weil er über die defamierung von schwarzen in den us rappte) ist mit der grösste blödsinn den ich je gehört habe.das ist nicht "eine himmlische Familie"!!!
wahren sie enttäuscht das Ford kein weisser wie in ihrer "guten alten zeit" serie war. genau so kommt es nämlich rüber



Name: Marius Jaekel
Email: MariusJaekel@gmx.de
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

Also ich weiß ja nicht, was das Buch erträglich machen soll, aber dieser Film ist wirklich superschlecht. Dieser schwarze Humor der Engländer mag ja manchmal gut sein, ich jedenfalls konnte an dem Humor des Filmes nichts finden. Ich war absolut enttäuscht über diesen Albtraum aus Zelluloid, denn er ist des Geldes nicht wert. Hier wird übertrieben wie nur übertrieben werden kann. Doch irgendwann wird zuviel und wirkt dadurch verstümmelt. Ich jedenfalls kann an diesem Kult nichts finden und fand diesen Schrott auf Papier sowie auf der Leinwand als Langweilig. Obwohl ich eigentlich Sience Fiction mag. Das aber war schlecht.

Fazit: Pure Langeweile nach ca. 20 Minuten!



Name: madmickel
Email: hab@keine.de
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

Also ich habe mir den Film gestern angeschaut, und ich bin einfach sprachlos. Ich kenne die Bücher nicht, aber so einen schlechtern Film habe ich noch nicht gesehen. Wärend der Vorstellung habe ich mich andauernd gefragt wie lange ich das wohl noch erleiden muss... am ende waren alle, mit denen ich im kino war, froh das es vorbei war.
Außerdem waren wir einstimmung der meinung, das uns 110 Minuten unseres lebens gestolen wurden... ;)



Name: Marc™
Email: M.Albrecht@Pro3Con.de
Bewertung:             (5 von 10 Digital Eyes)

Ich hatte mich echt daruf gefreut den Film zu sehen, vor allem deshalb, weil mir Marvin in den Vorschauen sehr zugesagt hat.
Leider zieht sich der Film immens. Viele der wirklich witzigen Dinge (z.B. die Erfindung des Unwahrscheinlichkeitsdrive, in ALLER Ausführlichkeit) sind auf den albernen (Wäschemoleküle verrücken) Teil reduziert.
Auch wenn die BBC Serie trashig sein mag, so ist sie doch auch aufgrund ihrer viel besseren Charaktere näher an dem Buch als der Film.
Von daher würde ich ihn als Einstiegsdroge empfehlen.

Vielleicht hätte sich Starship Titanic besser zur Verflmung geeignet

Grüße



Name: Ron
Email: keins
Bewertung:         (3 von 10 Digital Eyes)

Huch, was für ein lustiges Filmchen!

Mochte die Krebse und den Wal... und den Hauptdarsteller. Der Rest ist vernachlässigbar.

Bücher lesen, Film Film sein lassen!



Name: Ron
Email: keine
Bewertung:         (3 von 10 Digital Eyes)

PS: Mochte auch den Vorspann mit den Delphinen



Name: verena
Email: killswitsch@web.de
Bewertung:   ( von 10 Digital Eyes)

das screenplay ist von douglas adams, die story der radioversionen, tv-serie und der bücher gleicht sich in keiner version ganz.

ich finde die filmstory so wie sie ist genial...
eine erweiterung zu seinen bisherigen werken und keine enttäuschung von wegen "bäh das is ja alles garnich wie im buch und ich bin doch sooo ein fan und deswegen find ich das jetz voll doof"
und wann ist man schon zu 100% mit buchverfilmungen zufrieden? in welcher zeitspanne liest man ein buch? wenns schnell geht in 2 wochen. und wie lange dauert ein fil? ca. 1,5 stunden. und wie bekomm ich jetz den inhalt von 2 wochen in einen 1,5 std kurzen film?
oh mann ihr seid so ignorant..
außerdem ist das erst der erste teil des 5-teiligen buchs.
der charme eines buchs geht bei JEDER verfilmung mehr oder weniger verlohren, oder etwa nicht?

mein tipp für die nächste vorstellung: einfach mal unvoreingenommen in den film gehen und sich nicht jedes geschriebene wort vor augen halten.
SO.