Kritik

Mit einem irgendwie niedlichen Ansatz wirft der heutiger Beitrag unserer Oscar-Reihe einen nostalgischen Blick auf das Leben einer amerikanischen Kleinstadt – wohlgemerkt rückblickend aus dem Jahr 1940. Für das heutige Publikum also sozusagen eine doppelte Nostalgie-Dosis, die in "Unsere kleine Stadt" aber nur bedingt mitreißen kann.
4
4/10
Besetzung und Regisseur versprechen eigentlich einen soliden Action-Thriller. Letztlich handelt es sich bei "Shadow Force" aber nur um generische Action von der Stange, inklusive einer zum Teil haarsträubenden Handlung.
8
8/10
Nachdem die letzten Versuche allesamt nicht wirklich gezündet haben, liegt es nun an den unkonventionellen Charakteren der "Thunderbolts", dem schwächelnden Marvel-Universum wieder auf die Beine zu helfen. Und das gelingt dank eines erfrischend anderen Stils tatsächlich bemerkenswert gut.
Auf geht's mit John Wayne und John Ford in die 13. Academy Awards des Jahres 1941. Bevor wir auf "Der lange Weg nach Cardiff" blicken, beleuchten wir aber noch ein eher unbekanntes Kapitel deutscher Geschichte: den Versuch der Nazis vor dem Kriegseintritt Hollywood auf seine Seite zu ziehen – dank einem eigenen "Nazi-Filmbotschafter".
"It's the pictures that got small", bemerkte einst resignierend eine alternde Hollywood-Diva in "Sunset Boulevard". Nun, größer, opulenter und melodramatischer als der heutige Beitrag unserer Oscar-Reihe kann Kino nur schwer werden. Vorhang auf für den Oscar-Sieger des Jahres 1939 und die Mutter aller Hollywood-Liebesdramen: "Vom Winde verweht".
9
9/10
Die Kombi Ryan Coogler und Michel B. Jordan hat schon einige bemerkenswerte Werke zustande gebracht, wagt sich nun aber noch einmal an etwas völlig Neues. "Blood & Sinners" ist der genauso gewagte wie gelungene Versuch eine Mischung aus Arthouse- und Genrekino zu kreieren.