USA

4
4/10
Der Manga-Comicroman "Ghost in the Shell" von Masamune Shirow erschien 1989 und gilt als einer der bahnbrechendsten und bedeutendsten Vertreter seiner Art. Noch berühmter und wichtiger ist für Cineasten indes die Anime-Verfilmung von 1995. Der Film von Mamoru Oshii war zusammen mit "Akira" nicht nur dafür verantwortlich, dem japanischen Zeichentrick-Genre in der westlichen Welt zum (kleinen) Durchbruch zu verhelfen.
6
6/10
Neulich in einem Restaurant in Little Odessa: „Ah, guten Tag, Herr Gray. Den Borscht wie immer? Nein? Ach, die Herzog'sche Dschungelplatte? Ah, da haben Sie sich ja was Interessantes ausgesucht. Einen Moment bitte...“. Ja, James Gray bricht mit alten Gewohnheiten, was wir schon an seinem letzten Film „The Immigrant“ gesehen haben.
7
7/10

Wer es als nicht-amerikanischer Regisseur in Hollywood schaffen will, der tut gut daran, ein Händchen für ordentliche Genre-Ware zu haben. Wer die Konventionen, die Bildsprache und die gängigen Tricks vor allem der Thriller-Gattung aus dem Effeff drauf hat, sich also als verlässlicher Regie-Handwerker auf höchstem technischen Niveau beweist, den kauft sich Hollywood auch gern mal aus dem Ausland ein.

10
10/10

Mit „Momentum“ bezeichnet man im Englischen den Schwung des Augenblicks. Eine Fußballmannschaft, die in der 80. Minute das Anschlusstor schießt, kann Momentum bekommen und ein Spiel in den letzten zehn Minuten noch komplett drehen. Und es war Momentum, dank dem „Moonlight“ den diesjährigen Oscar als bester Film gewann (bei einer mehr als denkwürdigen Verleihung).

8
8/10
Noch einmal mit Gefühl: Zum allerletzten Mal lässt sich Hugh Jackman Koteletten verpassen und mit CGI-Adamantiumknochen in der Postproduktion versehen. Nach siebzehn Jahren soll also nun Schluss sein mit Jackmans Paraderolle und es ist nicht so recht vorstellbar, wer danach eigentlich in seine Fußstapfen treten soll.
6
6/10
Es ist anscheinend mal wieder an der Zeit für ein neues Abenteuer mit dem größten und berühmtesten Affen der Filmgeschichte. Seit King Kongs letztem Leinwandauftritt in Peter Jacksons Remake ist ja inzwischen schon wieder mehr als ein Jahrzehnt ins Land gegangen.
7
7/10

wellness 1Als der alternde Börsenmakler Pembroke sich von einen auf den anderen Tag aus seinem Wall Street-Unternehmen zurück zieht um in einem Schweizer Sanatorium nach Erholung zu suchen, schickt die besorgte Chefetage den jungen Mr. Lockhart (Dane DeHaan) in die beschauliche europäische Provinz, um den widerspenstigen Manager möglichst schnell zurück zu holen.

8
8/10

Tja, nun ist 2016 gekommen und gegangen und es war ein schreckliches Jahr, für den Filmfan und überhaupt, und es ist leider auch nicht das Jahr des Jeff Nichols geworden. Dabei ist Nichols ja seit „Take Shelterˮ und spätestens „Mudˮ einer unserer Redaktionslieblinge und war für 2016 mit gleich zwei Filmen so gut aufgestellt wie nie.