Indien

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7 g 1Sieben Frauen treffen sich im indischen Goa zu einem großen Fest. Freida hat zu ihrer Hochzeit eingeladen, aber niemand kennt bisher den Bräutigam. Alle Frauen reisen mit ihren ganz eigenen Sorgen an: Suranjana (Sandhysa Mridul) kämpft als Geschäftsfrau gegen Widerstände an, Joanna (Amrit Mghera) kommt als Schauspielerin nicht über Besetzungen als hübsches Dummchen hinaus, der Erfolg von Mad (Anushka Manchanda) als Sängerin ist überschaubar.

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Über dem Punjab ziehen dunklen Wolken auf - die ersten Anzeichen für den sich nähernden Monsun. Das Fünfstromland, begrenzt von den Zuflüssen des Indus und dem Himalaya-Vorland, ist die Heimat der Regisseurin Mira Nair. Es ist eines der ältesten Kulturlandschaften Indiens. Jahrhunderte lang wurde das Land von Fremden belagert, bis 1947 Gandhis Protestbewegung Indien die Freiheit brachte.

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Die fleißigste Filmproduktionsstätte der Welt liegt mitnichten in Hollywood, sondern in einem Vorort der indischen Metropole Bombay, in der internationalen Kinowelt besser bekannt als Bollywood. Indien ist ein Kino-verrücktes Land, doch ausländische Produktionen haben kaum eine Chance beim Publikum.

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An ihre Hochzeit kann sich die achtjährige Chuyia (Sarala) nicht mehr erinnern. Sie kauert müde und gelangweilt neben ihrem todkranken Ehemann und seinen Pflegern auf einem Ochsenkarren, kitzelt ihm die Füße und kriegt dafür eins auf die Nase. Als Chuyia am nächsten Morgen aufwacht, ist sie Witwe. "Wie lange denn?" fragt sie ihren Vater. Sein Schweigen bedeutet: Für immer.

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Im Jahr 2000 kam ein Film in die Kinos, der den meisten seiner Zuschauer noch sehr lange im Gedächtnis haften bleiben sollte. Der Werbefilm- und Videoregisseur Tarsem Singh lieferte mit "The Cell" einen visuellen Leckerbissen ab, dessen skurrile Traumwelten die einen in Verzückung und die anderen in Verzweiflung versetzten.