USA

5
5/10
Sieht man sich die Filme von F. Gary Gray an, so hat man das Gefühl einem Regisseur zuzusehen, der sich nicht so recht traut zuzugeben, dass er eigentlich gerne ernsthaftes Drama machen würde. Wie so viele Filmemacher seiner Generation kommt Gray aus der Videoclip-Ecke, inszenierte so ziemlich alle Größen des amerikanischen Rap und Soul und wurde mit massig Preisen ausgezeichnet.
5
5/10

"Der Exorzist" sorgte im Jahr 1973 für schweißnasse Hände beim Publikum und auch für einige kontroverse Diskussionen. Die Thematik eines vom Teufel besessenen jungen Mädchens, dessen entsprechend deftige Sprache und die sehr reißerisch eingesetzten Effekte hatte man so noch nicht gesehen, und wohl auch deshalb wurde der Film ein wesentlich größerer kommerzieller Erfolg als einige Jahre zuvor "Rosemarys Baby", Roman Polanskis deutlich subtilere Variante des Themas.

4
4/10

Es war eine Szene mit Symbolcharakter: Als Steven Seagal 1996 im Action-Reißer "Einsame Entscheidung" nach nur zwanzig Minuten aus einem Flugzeug geschleudert wurde, verabschiedete er sich mit diesem überraschend frühen Abgang auch vom größeren Kinopublikum. In den Folgejahren sah man Seagal, den gute Freunde wegen seiner erstaunlichen schauspielerischen Fähigkeiten auch liebevoll "Stoneface" nennen, nur noch in grauenvollen B-Filmen

7
7/10

David Cronenberg ist ein Fall für sich. Er gilt als einer der einfallsreichsten und visionärsten Regisseure, die auf dem amerikanischen Markt herumlaufen, und seine Filme sind generell etwas, naja, eigenwillig. Zumeist kontrovers und im Regelfall auch relativ anstrengend, finden seine Werke zwar nicht gerade ein sehr großes, dafür aber sehr enthusiastisches Publikum. Wer schon einmal einen Cronenberg-Film gesehen hat, der weiß, was auf ihn zukommt. Alle anderen seien an dieser Stelle schon einmal gewarnt.

2
2/10

Syd Field ist der Welt größte Star unter den Skript-Beratern: Mit Seminaren und Lehrbüchern verdient er sich ein Heidengeld damit, anderen Leuten beizubringen, wie man gute Drehbücher schreibt - oder zumindest keine schlechten. Ernsthafte Filmliebhaber reagieren auf Fields Methodik gern mit einem verächtlichen Naserümpfen, da er letztlich ein Schreiben-nach-Zahlen vermittelt und die zunehmende Formelhaftigkeit von Hollywood-Ware fördert. Nichtsdestotrotz hat Mr.

4
4/10

Der überdimensionale Smiley auf dem Filmplakat verkündet es deutlich: "Evolution" ist gedacht als Gute-Laune-Film, als luftige Sommerkomödie. Und das Konzept einer nicht ganz ernst zu nehmenden Invasion der Erde durch bunte Aliens hat sich ja auch schon mal als extrem erfolgreich erwiesen: "Men in Black" heißt dementsprechend auch ganz klar das Vorbild,

6
6/10

Charles Schine (Clive Owen) ist ein anständiger Familienvater mit gutem Job. Doch wenn der Zufall es will oder die Gelegenheit sich ergibt, gerät fast jeder vom rechten Wege ab. Charles wird eine zufällige Zugbekanntschaft auf dem Weg zur Arbeit zum Verhängnis.

6
6/10

Eine Dreiecksbeziehung war schon mehr als einmal im Kino zu sehen. Doch die Namen der Autoren lassen mehr vermuten. Neil Jordan ist der Regisseur von metaphorischen Schauermärchen ("Zeit der Wölfe"), historischen Erzählungen ("Michael Collins") und natürlich seines oscarprämierten Dramas um Liebe und Schuld im nordirischen Bürgerkrieg, „The Crying Game“.

7
7/10

Thailand, das ist das Paradies der westlichen Sinnsucher und Individualisten, von Rucksacktouristen und allen anderen Rastlosen, die für möglichst wenig Geld eine möglichst gute Zeit haben wollen. Nirgendwo sonst kann man einerseits die fremdartig-inspirierende Atmosphäre der asiatischen Kultur genießen und zugleich für absolute Spottpreise alldem frönen, was man daheim landläufig unter einem Spaß-erfüllten Leben versteht.