USA

7
7/10

Regisseur Gus Van Sant segelt mit der poetischen Liebes- und Sterbensgeschichte „Restless“ gefährlich nah an den Klippen der Kitschigkeit á la „Love Story“ entlang, kommt aber mit einem bedenklichen Knirschen gerade noch davon. Der Film lebt durch das überzeugende Spiel von Hauptdarstellerin Mia Wasikowska („Alice im Wunderland“) und die wunderbar komponierten Bilder im Restless - Paarherbstlichen Portland.

6
6/10

Liebe Fans von Taylor Lautner, wir haben eine gute und eine schlechte Nachricht für euch. Die gute: Ja, Taylor entledigt sich auch in John Singletons Thriller „Atemlos – Gefährliche Wahrheit“ seines T-Shirts. Die schlechte: Taylor ist Schuld daran, dass man diesen Film allen Genre-Freunden nicht uneingeschränkt ans Herz legen kann.

5
5/10

Als 1999 das „Blair Witch Project“ die Filmwelt in hellen Aufruhr versetzte, wird sich so manch ein Regisseur ob des genial-einfachen Konzepts dieses medialen Gesamtkunstwerks in den Hintern gebissen haben: Warum ist man nicht schon längst auf so etwas gekommen?

1
1/10

Wer hat sich nicht schon einmal gewünscht, sein Leben mit jemand anderem tauschen zu können? Schließlich scheinen die eigenen Sorgen und Probleme immer so viel schlimmer zu sein als die der Mitmenschen; wie gerne würde man da mal das LeBateman & Reynoldsben eines anderen führen – zum Beispiel das des besten Freundes. Genau so geht es auch Mitch und Dave, beide Anfang dreißig und enge Freunde seit Kindertagen.

7
7/10

Charley Brewster (Anton Yelchin) lebt mit seiner Mutter (Toni Colette) in einer Siedlung etwas außerhalb von Las Vegas. Dass sein neuer Nachbar Jeffrey Dandridge (Colin Farrell) alle Fenster verhangen hat und nur nach Sonnenuntergang aus dem Haus kommt, erscheint erstmal nicht ungewöhnlich – schließlich schieben viele in „Sin City“ Fright NightNachtschicht.

8
8/10

Eine Geschichte auf zwei Zeitebenen: Im Tel Aviv des Jahres 1997 liest die berühmte ehemalige Mossad-Agentin Rachel Singer (Helen Mirren) in Gegenwart ihres Ex-Mannes Stephan (Tom Wilkinson) einem ausgewählten Kreis aus dem Buch vor, dass ihre Tochter über die damalige Tätigkeit der Mutter geschrieben hat. Diese war im Eine offene RechnungJahr 1965 (dort dargestellt von Jessica Chastain) mit einem heiklen Spezialauftrag in die DDR eingeschleust worden.

4
4/10
Als junges Mädchen hat Cataleya (Zoe Saldana) miterlebt, wie ihre Familie von Marco (Jordi Molla), dem Handlager von Kartellboss Don Luis (Beto Benites) ermordet wurde. Seitdem sinnt sie auf Rache. Zwischenzeitlich hat sie es selbst zu einer Karriere in Sachen Gewalt gebracht, angeleitet von ihrem Onkel Emilio (Cliff Curtis).
7
7/10

Über zu wenig Aufmerksamkeit seitens der Filmindustrie darf sich Abraham Lincoln – so er es denn noch könnte – derzeit nicht beschweren. Im 15. Jahrzehnt nach seiner Ermordung werden dem vielleicht bedeutendsten Präsidenten in der Geschichte der Vereinigten Staaten gleich drei höchst unterschiedliche Werke gewidmet.

5
5/10

Der Staatsstreich 1970 im arabischen Sultanat Oman ist ein Paradebeispiel für die geheime Wirtschafts- und Außenpolitik der westlichen Mächte in der Zeit des Kalten Krieges: Mit zumeist bis heute nie offiziell eingestandenen Hintergrundmanövern feuert man einen Staatsstreich in einem unterentwickelten und in wirtschaftlichen Fragen (z.B. beim Thema Erdölexport) etwas „unkooperativen“ Staat an, zum Beispiel durch den ambitionierten Sohn des herrschenden Sultans.

5
5/10

Demnächst in der Schlange für Popcorn und Softdrinks im örtlichen Kino: Ein grobschlächtiger Typ kommt hinter Ihnen an, rülpst Ihnen erstmal in den Nacken, grölt laut nach Met und will dann den pickligen Teenager hinterm Tresen vermöbeln, als dieser ihm mitteilt, es gebe die verlangte Barbarenschlachtplatte nicht im Angebot. Dieser Kerl hat wohl gerade eine andere Barbarenschlachtplatte hinter sich, nämlich "Conan, the Barbarian" und das Testosteron fließt noch immer.