Kurz-Kritik

5
5/10
Unter den vielen populären Disney-Filmen des Computer-Zeitalters ragt „Frozen“ aus dem Jahr 2013 noch einmal deutlich heraus, nicht nur was das Kassen-Einspiel angeht, sondern vor allem auch die Verankerung in der Popkultur, mit zahlreichen Merchandise-Artikeln und einem herausragenden Soundtrack („Let it go“).
5
5/10
Es ist schon eine ziemlich gewagte Idee, aus dem Song von George Michael bzw. dessen früherer Gruppe „Wham!“ einen kompletten Spielfilm zu machen. Es sei denn man hält die Klagelaute all derjenigen, die beim ersten Erklingen von „Last Christmas“ in der Vorweihnachtszeit zusammenzucken, für reine Koketterie um nicht zugeben zu müssen, dass man dem süßlichen Popliedchen auch schon lange verfallen ist.
4
4/10
Mit „Gut gegen Nordwind“ kommt die Verfilmung des Bestsellers von Daniel Glattauer in die Kinos und damit die Adaption eines Buches, das nach dem Muster des klassischen Briefromans aufgebaut ist. In der modernen Variante wird der Leser dabei Zeuge des ausführlichen E-Mail-Verlaufs zwischen den beiden Protagonisten, und das hat natürlich zur Folge, dass man auch als Kinozuschauer in diesem Film ziemlich viel zu lesen bekommt.
5
5/10
Wenn hier für einen Film wie „Der König der Löwen“ lediglich eine Kurzkritik erscheint, hat das in diesem Fall nichts damit zu tun, dass dieser für nicht so bedeutend gehalten wird oder aus Zeitgründen nicht mehr möglich wäre. Es ist aber tatsächlich so, dass es zu dieser Großproduktion nicht besonders viel zu sagen gibt. In einem Satz: Wer die gleiche, altbekannte Geschichte noch einmal in fantastisch animierten CGI-Bildern sehen möchte, der bekommt genau das geliefert.
6
6/10
Die Idee war naheliegend. Nachdem sein "Hobbit" und "Herr der Ringe" in den letzten Jahren bereits ausführlichst verfilmt wurde und demnächst (als TV-Serie) erneut adaptiert wird, gibt es natürlich noch eine weitere Möglichkeit mit dem Namen "Tolkien" Aufmerksamkeit zu erzielen, indem man einfach mal seine Lebensgeschichte erzählt.
5
5/10
Aus der erfolgreichen Horror-Schmiede von Blumhouse Productions kommt ein weiteres Werk mit einer erstmal recht orignell anmutenden Prämisse: Eine Gruppe von Jugendlichen in einer Kleinstadt schließt auf der Suche nach einem Ort, an dem sie einfach mal unbeobachtet von Eltern und Ordnungshütern richtig Party machen, trinken und feiern können, die Bekanntschaft der älteren Sue Ann (Octavia Spencer).
5
5/10
Die Marke „Pokemon“ hält sich bereits seit mehr als zwei Jahrzehnten und sorgt in Form von Spielen, Animes und vor allem Sammelkarten für Begeisterung bei den Kindern und für leere Brieftaschen bei den Eltern. Mit der virtuellen Smartphone-App „Pokemon Go“ hat die japanische Franchise dann vor ein paar Jahren noch mal einen gewaltigen Sprung gemacht, so dass man sich nun endlich auch in Hollywood genötigt sah doch mal einen großen Kinofilm zumindest mitzuproduzieren.
5
5/10
Die Artus-Sage ist bereits derart oft für Kino oder Fernsehen adaptiert worden, dass es schwer fällt daraus noch neue Ideen zu ziehen. Und selbst wenn man es mal ganz anders und modern probiert, ist das keine Garantie dafür, dass es dem Publikum gefällt, wie ein Guy Ritchie erst vor kurzem lernen musste. Dennoch lohnt sich ein Blick auf "Wenn Du König wärst", da man sich hier für einen interessanten Ansatz entschieden hat.
3
3/10
Die beiden populären "Hellboy"-Filme von Guilermo Del Toro kamen durchaus auch beim Mainstream-Publikum an, obwohl der Meister auch darin seinen eigenen Stil klar erkennen ließ und nicht auf schräge Verrücktheiten verzichtete. Für das Reboot nach mehr als einem Jahrzehnt Pause zeichnen nun zwar dieselben Produzenten verantwortlich, die Neuausrichtung schlägt aber einen spürbar anderen Ton an.
2
2/10
Dem Team um den finnischen Regisseur Timo Vuorensola kann man zumindest Eines nicht absprechen: Sehr hartnäckig zu sein. Seitdem man mit der verrückten Idee "Nazis auf dem Mond" seine Community begeisterte, arbeitete man sich durch Crowdfunding-Kampagnen und einen langen Produktionsrozess bis zum fertigen Film, der zwar nicht bei allen die großen Erwartungen erfüllen konnte, aber auch alles andere als ein Rohrkrepierer war.