Jon Favreau

5
5/10
Wenn hier für einen Film wie „Der König der Löwen“ lediglich eine Kurzkritik erscheint, hat das in diesem Fall nichts damit zu tun, dass dieser für nicht so bedeutend gehalten wird oder aus Zeitgründen nicht mehr möglich wäre. Es ist aber tatsächlich so, dass es zu dieser Großproduktion nicht besonders viel zu sagen gibt. In einem Satz: Wer die gleiche, altbekannte Geschichte noch einmal in fantastisch animierten CGI-Bildern sehen möchte, der bekommt genau das geliefert.
7
7/10

homec 1Erinnert sich noch jemand an die bleiernen Jahre, in denen die Welt vergeblich auf einen „Spider-Man“-Kinofilm wartete und sich aufgrund der komplizierten Rechtesituation sämtliche geplanten Projekte (inklusive einem von James Cameron mit Leo diCaprio) zerschlugen? Die Zeiten haben sich radikal geändert, und mit „Homecoming“ liegt nun bereits der sechste eigene „Spider-Man“-Film in diesem Jahrtausend vor – mit dem mittlerweile schon dritten Hauptdarsteller.

8
8/10

jungle b 1Die Fußstapfen sind groß, gewaltig sogar. Denn was die Gesamtzuschauerzahl betrifft, ist Walt Disneys „Das Dschungelbuch“ nach wie vor der erfolgreichste Film, der je in deutschen Kinos gelaufen ist. Mehr als 25 Millionen Besucher wurden seit der Premiere 1967 gezählt, auch bei diversen Wiederaufführungen lockte der letzte Film, der noch zu Lebzeiten Disneys entstand, immer wieder neues (und altes) Publikum an.

5
5/10

Hier ist er: Der ganz offiziell längste Film in der Karriere von Martin Scorsese. Zwei Minuten länger als seine Jahrzehnte umspannende Mafia-Glücksspiel-Chronik "Casino", zehn Minuten länger als das thematisch ähnlich umfangreiche Biopic "The Aviator". Haargenau drei Stunden dauert "The Wolf of Wall Street". So viel Zeit für die Geschichte vom Aufstieg und Fall eines rücksichtslosen Aktienhändlers?

6
6/10

Im Sommer der Comicverfilmungen kommt mit "Cowboys & Aliens" als Rausschmeißer noch ein weiterer Titel dazu, einer bei dem allerdings kaum jemand die illustrierte Vorlage kennen dürfte. Was auch nicht weiter tragisch ist, da es sich bei der knapp 80-seitigen Comicstory um ein recht mäßig gezeichnetes und zudem krude erzähltes Werk eines amerikanischen Kleinverlages handelt, dessen Filmrechte aber trotzdem bereits vor Veröffentlichung verkauft waren.

2
2/10

Hollywoodromanzen. Warum funktionieren manche und andere wiederum gar nicht? Sicher, die Chemie zwischen den Darstellern muß stimmen. Und ja, originelles Setting, skurrile und interessante Nebenfiguren sowie eine gewisse Frische in den Dialogen wären auch nicht verkehrt. Zu dumm nur, daß "Love + Sex" keinen, aber auch wirklich keinen einzigen dieser Faktoren aufbringen kann und zu einer weiteren Schaufel Dreck ins allmählich randvolle Grab der RomCom als irgendwie kreatives Genre mutiert.

6
6/10

Draußen wird es bitterkalt, mit ein bisschen Glück fällt sogar Schnee, Freunde laden zu gemütlichen Glühwein-Sessions ein, und genauso sicher, wie vier Wochen vor Weihnachten das erste Lichtlein auf dem Adventskranz brennt, kommt im Dezember mindestens ein waschechter amerikanischer Weihnachtsfilm ins Kino, für den Einsatz zur besinnlichsten aller Jahreszeiten parat gehalten.

9
9/10

Very very very bad things - eine der rabenschwärzesten Komödien der letzten Jahre. Peter Berg (35) landet mit seinem Drehbuch- und Regiedebüt einen Paukenschlag - der Macher von "Chicago Hope" dürfte sich mit diesem Film in die Reihen hoffnungsvoller Jungstürmer wie Rob Rodriguez einreihen. Aber immer ganz langsam - erstmal die Handlung: