Drama

7
7/10

Der Mensch, sein Leben und Sterben, der Sinn eben jenes Lebens, des Menschens Beziehung zu Gott und die Geschichte des Universums - darunter macht es Terrence Malick in seinem mit Spannung erwarteten neuen Film nicht.

7
7/10

Wenn man dem alten Mann Eastwood etwas nicht vorwerfen kann, dann ist es Berechenbarkeit. Das galt ja schon für den jungen Regisseur Eastwood, der in seinen ersten beiden Filmen den modernen Stalker-Film begründete und über eine ungleiche Liebe zwischen einem jungen Hippiemädchen und einem älteren Mann erzählte.

6
6/10

In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist ein Zirkus noch eine große Attraktion für die Menschen. Dies gilt ganz besonders zu Beginn der 30er Jahre, als die große Weltwirtschaftskrise vor allem die USA lähmt und die Bevölkerung dankbar für jede Abwechslung ist. Auch die Lebenspläne des jungen Tiermedizin-Studenten Jacob Jankowski (Robert Pattinson) werden komplett über Bord geworfen, als seine Eltern bei einem Autounfall sterben und er plötzlich mittellos dasteht.

5
5/10

"Brighton Rock" von Graham Greene ist nicht nur einer der berühmtesten englischen Romane des 20. Jahrhunderts, die Geschichte um den Aufstieg des Gangsters Pinkie Brown im Seebad Brighton der 30er Jahre wurde auch bereits 1947 mit Richard Attenborough (damals noch nicht Sir oder Lord) in der Hauptrolle verfilmt und gilt als Mutter aller englischen Gangsterfilme.

6
6/10

"The Fighter" steht in der guten alten Tradition des Sportler-Biopic, wie so oft "inspiriert von Tatsachen" (und wie so oft hat man hier auch ordentlich gerafft und geändert). Der hier in den Blickpunkt rückende Sportler ist "Irish" Micky Ward (Mark Wahlberg), ein Weltergewichtler, der wahnsinnig viel einstecken konnte, und dann zurückschlug, wenn sich der Gegner müde gekämpft hatte.

6
6/10

Zu behaupten, die Ehe von Doug und Lois Riley (James Gandolfini und Melissa Leo) befinde sich in einer Krise, wäre eine maßlose Untertreibung. Beide haben den Unfalltod ihrer Tochter nicht verwunden, aber während Doug zumindest nach außen versucht "Normalität" vorzuleben, hat seine Frau das eigene Haus schon seit Jahren nicht mehr verlassen und sogar bereits den eigenen Grabstein vorbestellt. Dass ihr Mann sie mit einer Kellnerin betrügt, nimmt sie ebenfalls stillschweigend hin.

5
5/10

Zwölf Jahre nachdem sie dort eine unschuldige jugendliche Romanze erlebt hat, kehrt Rebecca (Eva Green) an den Ort ihrer damaligen Sommerferien zurück. Doch beim Wiedersehen ist die Anziehungskraft zwischen ihr und Tommy (Matt Smith) ungebrochen und eine leidenschaftliche Beziehung beginnt. Die findet jedoch nur wenig später ein tragisches Ende, als Tommy bei einem Autounfall ums Leben kommt.

6
6/10

Kaum jemand hat in den letzten zehn Jahren im Kino so wagemutig und so erfolgreich mit den Möglichkeiten des filmischen Erzählens und der Auflösung einer konventionellen, chronologischen Dramaturgie experimentiert wie Guillermo Arriaga. Dass dieser Name auch bei eingefleischten Cineasten trotzdem zumeist nur ein ratloses Schulterzucken auslöst, liegt daran, dass Arriaga bis jetzt einen Job gemacht hat, dessen Bedeutung und Stellenwert für das Gelingen eines Films in der öffentlichen Wahrnehmung traditionell völlig unter Wert verkauft wird: den des Drehbuchautoren.

9
9/10

Manchmal braucht es nur einen Film, um aus einem Niemand einen Star zu machen, oder zumindest eine junge Hoffnung mit Starpotential. Ein solcher Film ist "Winter's Bone" und ein solcher vielleicht zukünftiger Star ist Jennifer Lawrence.

6
6/10

"Das Hausmädchen" ist ein Film, der gleich unter bösen Vorzeichen beginnt. Es ist ein ganz normaler Abend in einer koreanischen Großstadt. Menschen gehen in Bars, in Diskos, essen, flirten, haben Spaß. Auf dem Markt kochen Frauen an Ständen und schenken Bier aus. Dann zeigt die Kamera ein Mädchen auf einem Balkon, es springt in den Tod.