Kritik

4
4/10

Da war´s soweit. 
Wochenlang von "Kinowelt" mit der Vorschau gequält (ja, auch ich kann sie inzwischen auswendig synchronsprechen), hatte ich jetzt die Freude, mir den neuen Chan-Streifen anzusehen. 

8
8/10

Man mag es bedauern soviel man will, aber es läßt sich kaum bestreiten, daß die Begeisterung der filminteressierten Öffentlichkeit für Hong-Kong-Produktionen derzeit doch eher auf Sparflamme vor sich hin köchelt. Ob’s daran liegt, daß die ganz großen Namen der ‚alten Garde‘ (John Woo, Jackie Chan, Chow Yun-Fat und Jet Li) fast nur noch in Hollywood aktiv werden oder ob aus der ehemaligen Kronkolonie einfach nicht mehr viel Neues, Frisches und Interessantes kommt, darüber ließe sich lange diskutieren.

8
8/10

Es war einmal ein Mädchen namens Rotkäppchen, das für seine Großmutter, eine erfolgreiche Leckereien-Fabrikantin, ihre Produkte auslieferte; die Großmutter, die ein heimliches Doppelleben als Extremsport-Meisterin führte; der Wolf, der als rasender Reporter auf der Fährte des gefürchteten Leckerli-Banditen war und aus reinen Gründen der Recherche dem kleinen Mädchen die Großmutter vorspielte; und ein tumber Holzfäller, der eigentlich in einem mobilen Schnitzel-Imbiss arbeit

7
7/10
Lilia (Hiam Abbas) ist eine Hausfrau in einem gutbürgerlichen tunesischen Vorort. Sie schlägt die Zeit, die ihr nach dem frühen Tod ihres Mannes viel zu lang geworden ist, mit gelegentlichen Näharbeiten und exzessiven Putzattacken tot. Lilias pubertierende Tochter Salma scheint ihr mehr und mehr zu entgleiten, was das Gefühl der Einsam- und Nutzlosigkeit Lilias noch verstärkt.
6
6/10

"Roll Bounce" feiert das Rollschuhfieber der 70er in mehr als nur einer Samstag Nacht. Spike Lees Cousin Malcolm D. Lee ("Undercover Brother") inszeniert hier eine nostalgische Coming-of-Age-Geschichte, die mal die andere Welt von Afroamerikanern zeigt, die so gar nichts mit dem gewaltverherrlichenden "Get Rich or Die Tryin'" zu tun hat.

7
7/10
 

Lange Haare, enge Hosen, laute Musik: Das waren noch Zeiten. Und jetzt ist es schon so weit, dass über diese Zeit ein Film gedreht wird: "Rock Star" dreht sich um Chris "Izzy" Cole (Mark Wahlberg), der zwar noch bei Mama wohnt, aber in seiner Freizeit leidenschaftlich daran bastelt, seine Heavy-Metal-Lieblingsband Steel Dragon mit ein paar Hobbymusikern zu covern. Alle Songs der Band beherrscht er auswendig, er imitiert Gestik, Mimik und Stimmfall sowie natürlich auch das düstere Make-Up seiner Idole.

5
5/10

"Von den Machern von Ice Age!" prangt es groß auf allen Ankündigungen zu "Robots", und dieser Hinweis ist verständlich. Denn nachdem die Computeranimations-Abteilung von 20th Century Fox vor drei Jahren mit dem unerwartet großen Erfolg des durch und durch gelungenen Eiszeit-Abenteuers debütierte, sind beim zweiten Versuch nicht nur die Erwartungen, sondern auch der Einsatz höher - und in so einem Falle geht man ja bekanntlich gerne auf Nummer Sicher.

7
7/10

Ein neuer Film Ang Lees, das bedeutet eigentlich immer ein ganz neues Genre, das der Taiwanese ansteuert und seinem Gesamtwerk hinzufügt.