Kino

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7/10

Über zu wenig Aufmerksamkeit seitens der Filmindustrie darf sich Abraham Lincoln – so er es denn noch könnte – derzeit nicht beschweren. Im 15. Jahrzehnt nach seiner Ermordung werden dem vielleicht bedeutendsten Präsidenten in der Geschichte der Vereinigten Staaten gleich drei höchst unterschiedliche Werke gewidmet.

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7/10

Taste the Waste50 Prozent aller Lebensmittel werden weggeworfen – das meiste davon hat unseren Teller nie erreicht. Frühkartoffeln werden auf dem Feld gelassen, weil sie zu groß sind, um im Supermarkt auch nach knuffigen Frühkartoffeln auszusehen. Unmengen an Brot werden weggeworfen, weil Supermarktketten den Bäckereien an der Kasse vorschreiben, dass um 18:30 Uhr noch alle Regale gefüllt aussehen müssen.

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5/10

Der Staatsstreich 1970 im arabischen Sultanat Oman ist ein Paradebeispiel für die geheime Wirtschafts- und Außenpolitik der westlichen Mächte in der Zeit des Kalten Krieges: Mit zumeist bis heute nie offiziell eingestandenen Hintergrundmanövern feuert man einen Staatsstreich in einem unterentwickelten und in wirtschaftlichen Fragen (z.B. beim Thema Erdölexport) etwas „unkooperativen“ Staat an, zum Beispiel durch den ambitionierten Sohn des herrschenden Sultans.

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7/10

„Über Malerei zu reden hat keinen Sinn“ sagte der heute international gefeierte deutsche Künstler Gerhard Richter schon 1965. Die Filmemacherin Corinna Belz hält sich in „Gerhard Richter Painting“ daran und zeigt, was Malerei ist, indem sie es filmt: So wird Gerhard Richter beim Malen von hinten über die Schulter geschaut. Man 

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5/10

Demnächst in der Schlange für Popcorn und Softdrinks im örtlichen Kino: Ein grobschlächtiger Typ kommt hinter Ihnen an, rülpst Ihnen erstmal in den Nacken, grölt laut nach Met und will dann den pickligen Teenager hinterm Tresen vermöbeln, als dieser ihm mitteilt, es gebe die verlangte Barbarenschlachtplatte nicht im Angebot. Dieser Kerl hat wohl gerade eine andere Barbarenschlachtplatte hinter sich, nämlich "Conan, the Barbarian" und das Testosteron fließt noch immer.

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8/10

Alexandre Dumas’ „Die drei Musketiere“ ist einer der großen Abenteuer-Klassiker der Literatur, und ist dementsprechend ungefähr genauso oft verfilmt worden wie „Robin Hood“. Die letzte große Kino-Version ist allerdings schon wieder eine Weile her (genau genommen 18 Jahre), manch einer mag sich noch erinnern an Kiefer Sutherland, Charlie Sheen und Oliver Platt als die drei Titelhelden mit Chris O’Donnell als D’Artagnan an ihrer Seite.

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7/10
Die Freunde Nick (Jason Bateman), Kurt (Jason Sudeikis) und Dale (Charlie Day) arbeiten in ganz unterschiedlichen Branchen und Positionen, aber sie haben allesamt dasselbe Problem: Ihre Bosse sind unerträglich. Investmentbanker Nick wird von seinem Boss Dave Harken (Kevin Spacey) mit fiesen Psychospielchen gequält und mit der Aussicht auf eine Beförderung bei der Stange gehalten.
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5/10

Sechs Jahre lang werkelte der hauptamtliche Schauspieler Simon Verhoeven an einem Drehbuch herum, das mehr sein sollte als „bloß“ eine nette Komödie über Männer und ihre typischen Probleme und Macken. Eine Bestandsaufnahme über Selbst- und Rollenbilder des modernen Mannes sollte es werden, quasi das Portrait eines ganzen Geschlechts in der Sinnkrise.

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6/10

Im Sommer der Comicverfilmungen kommt mit "Cowboys & Aliens" als Rausschmeißer noch ein weiterer Titel dazu, einer bei dem allerdings kaum jemand die illustrierte Vorlage kennen dürfte. Was auch nicht weiter tragisch ist, da es sich bei der knapp 80-seitigen Comicstory um ein recht mäßig gezeichnetes und zudem krude erzähltes Werk eines amerikanischen Kleinverlages handelt, dessen Filmrechte aber trotzdem bereits vor Veröffentlichung verkauft waren.

6
6/10

Schon nach dem dritten Teil stellten wir in der Filmszene-Kritik fest, dass Witz und Spannung langsam raus seien aus dieser Reihe, spätestens beim flauen Teil Vier schlossen sich auch die meisten Leser dem Wunsch "nun reicht es aber" an.