Michael Lehmann

5
5/10

Das Leben kann schon hart sein: Die Beziehung zur letzten großen Liebe ist vorbei - zumindest für sie. Auf der Suche nach Trost stürzt sich Matt (Josh Hartnett, "Pearl Harbor") von einem One-night-stand in den nächsten. Doch richtig glücklich wird er damit nicht, im Gegenteil: Die ständig wechselnden Partnerinnen führen den schmucken Matt schnurstracks zum Psychiater.

Eines meiner Lieblingszitate des großen Roger Ebert stammt aus seiner Kritik zu diesem Film: „Adulthood could be defined as the process of learning to be shocked by things that do not shock teenagers.“
2
2/10

Es gibt Filme, nach deren Genuss man gebeutelt aus dem Kinosaal schleicht. Niedergedrückt durch die Last der menschlichen Schande, der unmoralischen Verbrechen und der grausamen Ungerechtigkeit, an der man auch noch beteiligt ist. Dokumentarfilme über die Klimakatastrophe und die Ausbeutung der Dritten Welt schaffen das. Man schämt sich, einer Spezies anzugehören, die bedenkenlos grausam und egoistisch ist. Man schämt sich, dazu zu gehören.