Großbritannien

6
6/10

alwd 1Das hat ja diesmal ganz schön lange gedauert. Während die „Männerliteratur“ des Briten Nick Hornby vor ein paar Jahren geradezu inflationär verfilmt wurde und es neben den erfolgreichen „High Fidelity“ und „About a Boy“ sogar gleich zwei Adaptionen seines ersten Romans „Fever Pitch“ zu vergleichen gab, wagte sich an „A Long Way Down“ lange Zeit keiner richtig ran.

6
6/10

bazebrüderDie Brüder Russell (Christian Bale) und Rodney (Casey Affleck) Baze leben in der Kleinstadt Braddock, Pennsylvania und schlagen sich mehr schlecht als recht durch das Leben in einer einst stolzen, nun jedoch angeschlagenen Industrieregion. Russell arbeitet wie einst sein mittlerweile kranker Vater im Stahlwerk, während Rodney sich bei der Armee für diverse Irakeinsätze verpflichtet.

5
5/10

mandela 1Es gibt nur wenige Menschen die einhellig auf Bewunderung und Verehrung stoßen. Selbst unter denjenigen, die mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurden, finden sich nicht wenige umstrittene Personen der Zeitgeschichte. Einer bei dem wohl niemand die Berechtigung dieser Auszeichnung ernsthaft in Zweifel zieht war der südafrikanische Freiheitskämpfer Nelson Mandela.

4
4/10

2014 wird das Jahr der toten (Ex-)Monarchinnen. Später im Jahr folgt noch Nicole Kidman als Grace Kelly, aber jetzt also erst mal Naomi Watts als Diana, zum Zeitlauf der gezeigten Geschichte bereits Ex-Frau von Prince Charles. Denn dieser Film konzentriert sich auf die letzten Lebensjahre der Prinzessin von Wales und ihre letzte große Liebe.

8
8/10

Philomena"Philomena" ist eine Human-Interest-Story gemacht von Leuten, die für Human-Interest-Storys nicht viel übrig haben. Es ist vermutlich gerade deshalb solch ein bemerkenswert guter Film, weil seine Macher den üblichen Gefühlskitsch und die Tränendrüsendrückerei, mit denen diese arg menschelnden Geschichtchen normalerweise aufbereitet werden, meiden wie der Teufel das Weihwasser.

Die Darstellung von Gewalt findet im Kino allzu oft, um nicht zu sagen fast immer in einem Kontext von Unterhaltung statt, und dadurch wird die Gewalt in ihrem wahren Naturell gefährlich verharmlost. Die Präsentation von Gewalt als Spaß findet ihre pervertierte Kehrseite dann in einem abstoßenden Trend wie „Happy Slapping“-Videos auf Schulhof-Handys.
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3/10

wiki 1Die Geschichte ist nach wie vor brandaktuell und lag auch als Stoff fürs Kino klar auf der Hand. Während Wikileaks-Gründer Julian Assange noch immer in einer Botschaft in London ausharrt, da ihm in Schweden ein Prozess wegen Vergewaltigung droht, diente das Buch „Inside Wikileaks“ seines ehemaligen Gefährten Daniel Domscheit-Berg nun als Grundlage für einen genauso betitelten Spielfilm.

6
6/10
Nein, obwohl die Fähigkeit zur Zeitreise ein zentrales Element des Films darstellt, ist „Alles eine Frage der Zeit“ natürlich kein Science-Fiction-Film.
9
9/10

rush 1Sind Freunde des Rennsports hier versammelt? Wo bei der Formel 1 die Fahrer jedes Mal ihr Leben aufs Spiel setzen, mit der Gewissheit, dass in jedem Jahr der eine oder andere aus ihrer Mitte die Saison wohl nicht überleben wird? Wo die Fotografen ungeschützt auf dem Grün direkt an der Strecke sitzen oder liegen und man als Zuschauer stets damit rechnen muss, von herumfliegenden Teilen oder Reifen verletzt zu werden?

5
5/10

Es ist anscheinend das Jahr der nachträglichworlds end 1 entstandenen Trilogien. Wenn denn das Triumvirat um Regisseur Edgar Wright und dessen Hauptdarsteller Simon Pegg und Nick Frost seinen beiden gerne mit dem Attribut „Kult“ versehenen Werken „Shaun of the Dead“ und „Hot Fuzz“ nun noch einen dritten Film folgen lässt, dann ist das jetzt halt auch so ein „fulminanter Abschluss“.