Thriller

5
5/10
Zurückhaltend ist das nicht, was man bei einem Blick in den internationalen Pressespiegel zu lesen bekommt. Da ist von einem unvergesslichen Meisterwerk die Rede, dem Kultfilm des Jahres. Der englische "Guardian" erkennt in "13 Tzameti" einen unerträglich spannenden Thriller, der das Zeug zum Klassiker hat, und zu guter letzt dürfen auch noch Polanski und Hitchcock als Vergleich herhalten.
6
6/10
Verfasser von Presseheften gehören auf den Hamburger Fischmarkt. Immer am Gröhlen, immer am Anpreisen, immer auf der Suche nach der Superlative. Im Falle von "24 Stunden Angst" röhrt man da etwas davon, "das Genre des Thrillers neu zu buchstabieren". Netter Versuch, Leute. Aber da vertraut man Aale-Dieter und Co. doch noch eher als Euch. Zumal auch beim besten Willen kaum zu ersehen ist, wie ein durchaus ansprechend inszenierter, aber in allen Belangen eher mittelprächtiger Thriller wie dieser irgendein Genre definieren soll.
8
8/10

„Perfect Blue“ ist ein Film, der einem auf den ersten Blick viel über die Hintergründe der japanischen Popkultur verrät, allerdings wird der geneigte Zuschauer sehr schnell feststellen, daß die hier erzählte Geschichte ebensogut in einer der westlichen Industrienationen spielen könnte. Im Zentrum des Plots steht die junge Sängerin Mima Kirigoe, die versucht, als Teil der dreiköpfigen Girlband „Cham“ Karriere zu machen.

8
8/10

Porter ist ein stures Arschloch. 

Laßt euch nicht von der Vorschau auf diesen hoffnungslos genialen Film irritieren: "Das ist der Gute. Das sind die Bösen. Jetzt wird der Gute böse." - Hier ist keiner gut. Auch nicht Porter, meisterhaft dargestellt von Mel Gibson: Schaut ihm zu und ihr fragt euch volle 125 Minuten, ob eher das Attribut "stur" oder die Bezeichnung "Arschloch" an erster Stelle zu nennen ist. 

4
4/10
Vor einem Jahr hätte man diesen Film vielleicht noch interessant gefunden. Aber im Dezember 1999, sechs Monate nach "Matrix" und wenige Wochen nach "eXistenZ", ist dies nur ein weiterer Film über Scheinwelten und Seinwelten, und so langsam wird es langweilig.
3
3/10

Drehbuchkurs Lektion 1: Wir basteln uns einen glaubwürdigen Kommissar.

6
6/10

Meine Damen und Herren: Der neue Lynch! Aber aufgepasst, es handelt sich nämlich hier nicht um den neuesten Streich des großen David, sondern vielmehr um den fast schon nicht mehr erwarteten zweiten Versuch seiner Tochter Jennifer.

8
8/10

Es gibt Filme, die halten nicht, was sie versprechen. Es gibt wiederum Filme, die halten durchaus, was sie versprechen. Und es gibt Filme, die sind sogar besser als die Werbekampagne es gewohnt blumig zu vermitteln versucht. Zu dieser äußerst seltenen dritten Kategorie gehört der Psychothriller "Unsichtbare Augen".