Drama

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3/10

Kometenhafter Erfolg kann für einen Künstler Segen, aber auch Fluch sein. 2006 erschien Florian Henckel von Donnersmarck wie aus dem Nichts mit "Das Leben der Anderen" auf dem Kino-Parkett, gewann mit seinem Debütfilm so ziemlich jeden Preis, den man sich nur vorstellen kann, bis hin zum Oscar für den besten fremdsprachigen Film, und war aus dem Stand zu einem Filmemacher mit Weltruhm geworden. Es war ein unglaublicher Triumph - aber auch ein massives Problem für den Künstler, denn was kann man, was will man darauf folgen lassen?

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8/10

blüter 1Sie hatten sich über Jahre aus den Augen verloren, und so kommt es für Amanda (Olivia Cooke) ziemlich unerwartet, als ihre ehemalige gute Freundin Lily (Anya Taylor-Joy) sie zur Nachhilfe zu sich nach Hause einlädt. Es handelt sich dabei um eine von Amandas Mutter bezahlte Aktion, die zu dieser Maßnahme greift, damit ihre Tochter überhaupt mal wieder soziale Kontakte pflegt.

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8/10

Brady Blackburn (Brady Jandreau) lebt mit seinem Vater Tim (Tim Jandreau) und seiner Schwester Lilly (Lilly Jandreau) in ärmlichen Verhältnissen in einem Trailer in einer kargen und abgelegenen Ecke Süd Dakotas. Seine große und einzige Leidenschaft ist das Rodeoreiten. Wir treffen Brady, als er aus dem Krankenhaus zurückkommt, mit einer riesigen Narbe am Kopf.

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8/10
Man kann Feuer mit Wasser bekämpfen. So macht man das bei Gebäudebränden, und die wackeren Feuerwehrleute, die sich todesmutig in brennende Häuser stürzen, haben schon diverse filmische Huldigungen erfahren. Man kann Feuer aber auch mit Feuer bekämpfen.
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6/10

Der AnschlagEin Mann verliert bei dem Terroranschlag auf den Boston-Marathon im Jahr 2013 seine beiden Beine, wird für eine ganze Stadt zum Helden und kämpft sich mühevoll zurück ins Leben. Jeff Baumanns Geschichte ist wirklich bewegend. Da überrascht es nicht, dass Hollywood sich ziemlich schnell die Rechte an dessen Buch “Stronger“ sicherte. Basierend auf einer wahren Geschichte – das zieht ja auch immer.

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6/10
In seiner mittlerweile Jahrzehnte andauernden Karriere hat Wim Wenders Meisterwerke wie „Paris, Texas" und „Der Himmel über Berlin“ geschaffen. Leider fällt sein neuer Film „Submergence“, der auf dem Filmfest in Toronto Premiere feierte, nicht in diese Kategorie.
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8/10

florida p 1In Orlando, Florida existiert nur wenige Meter neben dem Vergnügungspark von Disney World ein ganz eigener Kosmos, der nichts mit der glamourösen Kunstwelt in der Nachbarschaft zu tun hat. Dort haben sich in den von Touristen nur selten genutzten Motels entlang der Landstraße einige Dauerbewohner eingerichtet, die oft Mühe haben ihre täglich neu zu entrichtende Miete aufzubringen.

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8/10

Einhundert Nebenrollen – so viele hatte Harry Dean Stanton, bevor ihn Wim Wenders 1984 in seiner ersten Hauptrolle in "Paris, Texas" besetzte. Es gab viel Lob für Harry, doch auch weiterhin durfte er nur Nebenrollen spielen.

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8/10

Aaron Sorkin gehört seit Jahren zu den absoluten Topautoren der amerikanischen Film- und Fernsehwelt. Den Oscar hat er für „The Social Network“ bekommen, seine Fernseharbeiten wie „The West Wing“ sind legendär, auch wenn seine letzte Serie „The Newsroom“ aufgrund der wenig versteckten politischen Agenda ihres Autors nicht unumstritten war.