Großbritannien

7
7/10

bild wegMan kann ja alle möglichen Sachen verlegen, die Autoschlüssel zum Beispiel, oder die Lesebrille. Wenn man dagegen ein berühmtes Gemälde im Wert von 25 Millionen Pfund verliert ist das ein ganz anderes Kaliber. Genau dies geschieht aber in „Trance“, als eine Gangsterbande rund um Boss Franck (Vincent Cassel) Goyas „Witches in the Air“ aus einem Auktionshaus stiehlt.

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9/10

tbo 1Ein neuer Film des Italieners Giuseppe Tornatore ist immer Aufmerksamkeit wert. Auch wenn nicht jedes Werk seit seinem internationalen Durchbruch mit „Cinema Paradiso“ restlos überzeugen konnte, so zeugen doch kunstvoll arrangierte Geschichten wie „Die Legende des Ozeanpianisten“ oder „Der Zauber von Malena“ von einem ganz eigenen faszinierenden Stil.

7
7/10

Manchmal zeigen Filmtrailer nicht das, was in einem Film wirklich drinsteckt. So war beispielsweise „Brücke nach Terabithia“ keineswegs ein Fantasyepos im Stil der „Chroniken von Narnia“ und der dazugehörige Trailer deshalb die so ziemlich größte Verarsche, die man sich vorstellen kann. Hin und wieder ist es aber auch ganz gut, wenn das, worum es im Kern wirklich geht, zunächst ausgespart bleibt.

7
7/10
Zweifellos ist die Einheit „The Sweeney“um den Cop Jack Regan (Ray Winstone) und seinen besten Mann George Carter (Ben Drew) die wohl durchschlagskräftigste der Londoner Polizei. Ihre Erfolge erreicht sie allerdings mit oft sehr fragwürdigen und brutalen Methoden, die sich auch kaum von denen der gejagten Kriminellen unterscheiden.
9
9/10

„Les Misérables“ ist ein ziemlich ungewöhnlicher Vertreter des Musik-Theaters.

8
8/10

Anna k 1In der zweiten Hälfte des 19.Jahrhunderts bildet St. Petersburg das Zentrum der russischen Gesellschaft. Als Anna (Keira Knightley), die Frau des angesehenen Regierungsbeamten Alexei Karenin (Jude Law) sich daher auf den Weg zu ihrem Bruder Oblonsky (Matthew Macfayden) ins zu dieser Zeit als noch recht provinziell angesehene Moskau macht, deutet  eigentlich nichts darauf hin, dass diese Reise ihr Leben dramatisch verändern wird.

6
6/10
„Judge Dredd“ ist seit mehr als 30 Jahren einer der beliebtesten britischen Comic-Serien, was für eine ziemlich düstere und gewalttätige Science-Fiction-Reihe durchaus bemerkenswert ist. Kaum einen Einfluss auf die Gestaltung und Popularität des humorlosen Gesetzeshüters von Mega-City One hatte dabei die recht aufwändige Hollywood-Verfilmung mit Sylvester Stallone aus dem Jahr 1995.
5
5/10
Wer einmal eine außergewöhnliche Leistung abgerufen hat, der wird in der Zukunft stets daran gemessen werden. Das mag unfair erscheinen, ist aber ein Phänomen, das sich nicht nur bei Sportveranstaltungen wie den gerade beendeten Olympischen Spielen beobachten lässt.
9
9/10

Es gibt unterschiedliche Gründe, warum wir ins Kino gehen. Die einen bevorzugen pures Unterhaltungskino, bei dem man sich entspannt zurücklehnen, abschalten und genießen kann. Anderen wiederum reicht dies nicht – sie möchten von Filmen zum Nachdenken angeregt werden und nicht alles schon wieder auf dem Nachhauseweg vergessen haben. Wer zu Letzteren gehört, der kann jetzt schon einmal am 16. August ein dickes Kreuz in seinen Terminkalender malen. “We need to talk about Kevin“ ist einer dieser Filme, die im Gedächtnis der Zuschauer hängen bleiben werden.

4
4/10

Madonna widmet sich in ihrer zweiten Regiearbeit einer ganz großen Romanze der Weltgeschichte, die in den 1930er Jahren fast eine Staatskrise in Großbritannien ausgelöst hätte. Die Liebe König Edwards III. zu der bürgerlichen, zweifach geschiedenen Amerikanerin Wallis Simpson, für die er sogar auf den Thron verzichtete, würde locker Stoff für mindestens 120 Kinominuten hergeben. Tom Hooper streift in seinem Oscar-gekrönten Meisterwerk „The King’s Speech“ (2011) die Romanze als Auslöser für die Antrittsrede seines Nachfolgers König George.