Kino

6
6/10
Die Aufarbeitung nationalsozialistischer Geschichte im Film ist kein einfaches Unterfangen. Ein solches Werk darf nicht verharmlosen, aber auch nicht zu verstörend für das Publikum sein, dass sich sonst emotional abschottet. Gleichzeitig aber darf ein solcher Film auch nicht zu kitschig sein und sollte in seiner Wirkung nachfolgende Generationen von Kinogängern dazu bringen, dass es nie wieder zu solchen Gräueln kommen kann. Klingt schwierig, ist es auch.
6
6/10
Silvester in New York ist wie fast alles in dieser Stadt noch eine Nummer größer als anderswo. Wer dann noch die Verantwortung für den großen „Balldrop“ um Mitternacht am Times Square trägt, kann von einem entspannten Abend nicht mal mehr träumen und entsprechend nervös ist Claire (Hillary Swank) in ihrem ersten Jahr als Leiterin der Zeremonie, bei der dann auch prompt Einiges schief läuft.
7
7/10
Der berühmte gestiefelte Kater war nicht immer eine Legende und er war auch nicht von Beginn an kriminell. Im Grunde war er sogar ein gutmütiges und grundehrliches Kerlchen, das im Waisenhaus aufwuchs und sich dort mit dem Aussenseiter Humpty Dumpty anfreundete.
2
2/10

"Kein Sex ist auch keine Lösung" ist ein Titel, mit dem das Debütwerk der ehemaligen Werberin und jetzt Vollzeit-Roman-Autorin Mia Morgowski verständlicherweise zu einem enormen Erfolg avancierte im Unterhaltungsliteratur-Genre zur leichten Zerstreuung des "Sex and the City"-affinen weiblichen Großstadt-Publikums. Über 200.000 verkaufte Kein Sex ist auch keine LösungExemplare waren auch Argument genug, um den Stoff fürs Kino zu adaptieren.

7
7/10
Als Waisenkind wächst Jane Eyre (Mia Wasikowska) bei ihrer Tante (Sally Hawkins) auf, wird dort jedoch nie geliebt oder anerkannt. Als man sie schließlich auf ein Internat schickt, ist die Behandlung dort auch nicht unbedingt freundlicher, doch kann auch das strenge Regiment nicht verhindern, dass Jane zu einer gebildeten und zudem sehr selbstbewussten jungen Dame heranwächst.
5
5/10

Die Geister seiner kriminellen Vergangenheit wollen Mitchell (Colin Farell) nicht loslassen. Kaum wird er aus dem Gefängnis entlassen, schon soll er wieder ins Geschäft einsteigen. Denn seine Freunde aus dem Londoner Gangstermilieu haben ihn trotz seiner Zeit im Knast nicht vergessen. Aber Mitchell will nicht mehr, will aussteigen, einen ganz gewöhnlichen Job annehmen und einfach nur seine Ruhe haben.

4
4/10
Mumble, unser liebenswerter steppender Pinguin, hat so etwas wie ein Déjà Vu. Einer seiner drei Sprösslinge, der kleine Erik mag so gar nicht vor und mit den anderen tanzen und singen und ist so auf dem besten Wege zu genauso einem Außenseiter zu werden wie es sein Vater einst war.
6
6/10
Ein Film aus einer fernen, düsteren Zukunft. Einer Zukunft, in der jeder mit 25 aufhört zu altern (zugegeben, das klingt im ersten Moment noch nicht so düster). Das Problem: Man hat daraufhin nur noch ein einziges Jahr zu leben. Unerbittlich läuft die Zeit auf einer Art digitalem Tattoo, das jeder Mensch auf seinem Unterarm eingraviert hat, herunter. Ein Countdown bis zum Lebensende.
5
5/10

Manchmal hat man als Filmkritiker schon merkwürdige Déja Vu-Erlebnisse. Das liegt häufig daran, dass man Professions-bedingt einfach zu viele Filme gesehen und irgendwo im hinteren Erinnerungsstübchen abgespeichert hat, die das eigentlich gar nicht verdient haben und zu ihrer Zeit berechtigterweise vom Publikum ignoriert wurden.