Kino

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6/10

U 4 1Ein paar Jahre in der Zukunft: Die Menschen haben die geheimen Welten der Vampire und Lykaner entdeckt und beide Rassen  - wie es scheint – nahezu komplett ausgerottet. Selene (Kate Beckinsale) erwacht nach 15 Jahren Tiefschlaf im Labor eines Biotech-Konzerns. Sie bricht aus und erfährt, dass ihr einstiger Gefährte Michael nicht mehr am Leben ist.

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9/10

Wer meint Forrest Gump wäre um sein Leben gerannt, der hat den kleinen Cyril (Thomas Derot) noch nicht Fahrrad fahren sehen. Wenn dieser aufgeweckte, lebhafte Zwölfjährige in die Pedale tritt, dann nicht um vorwärts zu kommen, sondern um aus einem Leben zu flüchten, einem bedrückenden Alltag, der ihn nicht haben möchte.

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8/10

Es gibt einen Moment in Bennett Millers Sportfilm „Die Kunst zu gewinnen - Moneyball“, der sich sichtlich vom Rest des Films unterscheidet. Es ist Weihnachten, der verletzte und aussortierte Baseballspieler Scott Hatteberg (Chris Pratt) sitzt vorm Fernseher, während seine Frau im Nebenzimmer mit sorgenvoller Mine auf einen Stapel von Rechnungen blickt.

8
8/10

In den ersten Sekunden von „The Descendants“ sieht man Elizabeth King fröhlich beim Speedboatfahren. Es wird das letzte Mal sein, dass wir eine Gefühlsregung von ihr sehen. Denn nach einem Unfall mit eben jenem Boot liegt Elizabeth im Koma und auf einmal obliegt es ihrem auf Oahu in Hawaii lebendem Ehemann Matt (George Clooney), sich um die beiden Töchter Scottie (Amara Miller) und Alexandra (Shailene Woodley) zu kümmern, die der Anwalt in den letzten Jahren ziemlich vernachlässigt hat.

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7/10
Der Mann (Sam Worthington), der sich im vornehmen Roosevelt-Hotel von Manhattan einquartiert, ist kein normaler Gast. Er verwischt sorgsam sämtliche Spuren und Fingerabdrücke, die er in seinem Zimmer hinterlassen hat, verfasst eine kurze Notiz und steigt dann auf den Fenstersims in 70 Metern Höhe.
8
8/10

In der langen und erstaunlichen Karriere des Clint Eastwood nehmen die 2000er–Jahre eine herausragende Stellung ein. Denn spätestens mit seinem Oscar-prämierten Doppelschlag „Mystic River“/„Million Dollar Baby“ hatte Eastwood sich als einer der besten und aufregendsten Regisseure etabliert – im Stolzen Alter von über 70 Jahren und Dekaden nach seinen Mainstream-Erfolgen als Schauspieler.

5
5/10

Zwei Familien, eine gemeinsame, unheimliche Bedrohung von beklemmend realen Albträumen.

10
10/10

Ein befreundeter Filmkritiker sagte mal etwas abfällig in einer Diskussion über Video- (Jetzt: DVD-)Premieren: „Was gut ist, schafft es auch ins Kino“, aber diese Idee gilt schon länger nicht mehr. Filme, die schwierig zu vermarkten sind, etwa weil sie in Genres spielen, die in Deutschland nicht recht funktionieren und zudem keine großen Stars haben, solche Filme, wie „Warrior“ einer ist, schaffen es nicht mehr in deutsche Kinos.